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    Unusual mode of protein binding by a cytotoxic π-arene ruthenium(ii) piano-stool compound containing an O,S-chelating ligand

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    A new pseudo-octahedral π-arene ruthenium(ii) piano-stool compound, containing an O,S-bidentate ligand (compound 1) and showing significant cytotoxic activity in vitro, was synthesized and characterized. In solution stability and interaction with the model protein bovine pancreatic ribonuclease (RNase A) were investigated by using UV-Vis absorption spectroscopy. Its crystal structure and that of the adduct formed upon reaction with RNase A were obtained by X-ray crystallography. The comparison between the structure of purified compound 1 and that of the fragment bound to RNase A reveals an unusual mode of protein binding that includes ligand exchange and alteration of coordination sphere geometry

    Platinum(ii) O,S complexes as potential metallodrugs against Cisplatin resistance

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    We report on platinum(ii) complexes with different cinnamic acid derivatives as ligands with cytotoxic activity against Cisplatin resistant ovarian cancer cell line subcultures of SKOV3 and A2780. A typical mechanism of action for platinum(ii) complexes as Cisplatin itself is binding to the DNA and inducing double-strand breaks. We examined the biological behavior of these potential drugs with 9-methylguanine using NMR spectroscopic methods and their DNA damage potential including γH2AX-foci analyses. X-ray diffraction methods have been used to elucidate the molecular structures of the platinum(ii) complexes. Interactions with the model protein lysozyme have been evaluated by different techniques including UV-Vis absorption spectroscopy, fluorescence and X-ray crystallography

    Das sekundäre Armlymphödem nach Mammakarzinombehandlung: Nachuntersuchung eines Patientengutes der Universitätsfrauenklinik Jena Operationszeitraum 2000 bis 2005

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    Das sekundäre Armlymphödem stellt eine ernstzunehmende Komplikation nach Mammakarzinombehandlung dar. Nach klassischer Axilladissektion wurden Prävalenzen zwischen 10% und 35% berichtet. Ziel der Arbeit war die Erhebung der Prävalenz sekundärer Armlymphödeme an der UFK Jena (OP 2000 bis 2005). Weiterhin galt es Risikofaktoren, die therapeutischen Versorgungsituation und den Einfluss sekundärer Armlymphödeme auf die Lebensqualität zu untersuchen. Methodik: 529 Patientinnen, nach klassischer Axilladissektion, wurden schriftlich nach dem Vorhandensein eines sekundären Armlymphödems befragt. Bei 113 Patientinnen erfolgte eine zirkumferenzgestützte Armvolumenberechnung. Die Lebensqualitätserhebung wurde unter Einsatz der standardisierten Lebensqualitätsfragebögen EORTC QLQ C-30 und dem Brustmodul EORTC QLQ-BR 23 durchgeführt. Ergebnisse: Die Prävalenz des sekundären Armlymphödems im untersuchten Kollektiv betrug 14%. Ein BMI ≥ 25 war ein signifikanter Risikofaktor für die Entwicklung und den Progress eines sekundären Armlymphödems (p = 0,010). Das relative Risiko war um das 2,6-fache erhöht. 14% der untersuchten Patientinnen erhielten eine Bestrahlung der axillären Lymphabflusswege. Ein signifikanter Risikofaktor lag hier nicht vor. Im Lymphödemstadium 1 erhielten 76% der Patientinnen eine manuelle Lymphdrainage und 55% eine Kompressionsstrumpfbehandlung. Im Stadium 2 und 3 wurden alle Patientinnen mit manueller Lymphdrainage und Kompressionsstrumpfbehandlung therapiert. Das Vorhandensein von Brust- und Armsymptomen stellte ein signifikantes Defizit bei der Lebensqualitätsbeurteilung (p = 0,020 bzw. p = 0,015) dar. Schlussfolgerung: Übergewichtige Patientinnen sollten über ihr erhöhtes Lymphödemrisiko aufgeklärt werden. Lebensqualitätsfragebögen stellten eine zuverlässige Methode zur Konkretisierung des individuellen Therapiebedarfs dar. Subjektive Beschwerden können auch bei Abwesenheit objektiver Messbefunde einen Hinweis auf eine beginnende Lymphostase geben

    Untersuchung des Verhaltens zirkulierender epithelialer Tumorzellen und ihrer Her2-Amplifikation bei Mammakarzinompatientinnen unter Trastuzumabtherapie in der adjuvanten Situation und nach Rezidiv

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    Bei 79 Mammakarzinompatientinnen wurde die CETC-Zahl mehrfach bestimmt und bei 48 dieser Patientinnen zusätzlich die Her2-Amplifikation in den CETC meist mehrfach erhoben. Die CETC-Quantifizierung erfolgte immunfluorometrisch mit dem Laser Scanning Cytometer. Lagen ausreichend viele CETC vor, erfolgte eine Her2-Analyse mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Steigende Zellzahlen sind gegenüber stabilen eindeutig assoziiert mit einem verkürzten Gesamtüberleben bei Rezidivtherapie. Bisher vernachlässigte man zudem den Einfluss des Verabreichungsmodus von Trastuzumab auf dessen Wirksamkeit. Diese Studie zeigt deutlich, dass sich die gleichzeitige adjuvante Chemo- und Trastuzumabtherapie im Vergleich zur sequentiellen Therapie nachteilig auf das krankheitsfreie Überleben und die Rezidivhäufigkeit auswirkt. Die Etablierung der FISH an CETC gelang sicher. Die entdeckten CETC-Amplifikationssubgruppen besitzen ein unterschiedliches Verhalten unter Therapie. Die Ergebnisse sprechen für die Möglichkeit einer wechselseitigen Inhibierung von Chemotherapeutika und Trastuzumab. Die Schwankungen der hochamplifizierten Zellen korrelieren mit steigenden Zellzahlen und einer schlechteren Prognose. Diese Zellpopulation mit vermutlich erhöhter Proliferationsaktivität ist somit auch für die Überwachung der Trastuzumabwirkung und einer Resistenzentwicklung interessant. Dominanz der niedrig- und mittelgradig amplifizierten CETC bedeutet ein signifikant verkürztes krankheitsfreies Überleben. Alarmierend ist das regelhafte Auftreten amplifizierter Zellen bei primär Her2-negativen Patientinnen. Die in dieser Arbeit präsentierten Ergebnisse sprechen für die Einführung einer regelmäßigen Reevaluation des Her2-Status im Krankheitsverlauf, um die Fraktion Her2-positiver Zellen zu beobachten, die Wirksamkeit der Trastuzumabtherapie individuell und aktuell einzuschätzen und einer auf Anstieg oder Änderung der Zellpopulationen beruhenden Tumorprogression zeitig therapeutisch zu begegnen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Postoperatives Outcome nach Mamma-Operation mit Robinson-versus Redon-Drainagen

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    Der Einsatz von Wunddrainagen in der Chirurgie gehört seit hunderten von Jahren zur Standardtherapie. Drainagen scheinen die logische Konsequenz zur Vermeidung postoperativer Wundheilungsstörungen. Ziel dieser Arbeit war es, zu überprüfen, ob Schwerkraftdrainagen nach Robinson und Saugdrainagen nach Redon in ihrer Wirkung im klinischen Alltag äquivalent sind. In einer retrospektiven Studie der Universitäts-Frauenklinik Jena wurden bei 142 Patientinnen im Rahmen variierenden Brustoperationen entweder eine Hochvakuumdrainage nach Redon oder eine Schwerkraftdrainage nach Robinson eingebracht. Als primäre postoperative Untersuchungsziele wurden die Menge des geförderten Drainagevolumens, die Drainageliegedauer und die Länge des stationären Aufenthalts der Patienten definiert. Bezüglich der Förderleistung zeigte sich, dass die Drainagesysteme im Mittel gleiche Mengen förderten [Mittelwert: Redon 212ml, Robinson 213ml; p=0.98]. Robinson-Drai¬nagen befanden sich im Mittel 0.6 Tage länger in situ als die Saugdrainagen [Mitttelwert: Redon 4.4±2.3 d, Robinson 5.0±3.1 d; p=0.04]. Die Verweildauer von Patientinnen mit Redon-Drainage lag signifikant unter der der Robinson-Vergleichsgruppe [Mittelwert: Redon 6.4 ±2.9 d, Robinson 8.2 ±5.6 d; p<0.001]. Die Ergebnisse zeigen, dass Redon-Drainagen bei gleichem Resultat den Krankenhausaufenthalt verkürzen, ohne die postoperative Komplikationsrate zu erhöhen. Vergleichend mit anderen Studien empfiehlt sich darüber hinaus die Anwendung geschlossener, diskonnektionsfreier und gewebeschonender Drainagen. Der Einsatz von Drainagen sollte streng selektiv - nicht routinemäßig - erfolgen. Alternativ könnten ausgiebige operative Wundverschlüsse und sonografisch gestützte Hämatompunktionen den Gebrauch von Wunddrainagen verringern

    Ein retrospektiver Vergleich von Messerkonisationen aus Cottbus der Jahre 1990-1994 mit den Ergebnissen der Schlingenkonisationen aus Jena der Jahre 1996-2007 hinsichtlich der postoperativen R1-Raten

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    Sichere und unkomplizierte Diagnoseverfahren sowie die adäquate Behandlung der Krebsvorstufen der Zervix uteri sind für die zumeist jungen Patientinnen von wesentlicher Bedeutung. Die vorliegende retrospektive Studie befasst sich mit dem Vergleich von Messerkonisation (n=897) und Schlingenkonisation (n=619) hinsichtlich des Risikos für R1. Zugleich werden Daten der Messerkonisationen bezüglich des Alters sowie der Häufigkeitsverteilungen von Zytologie und Histologie nach Konisation, bzw. nach darauf erfolgter Hysterektomie ausgewertet und diskutiert. Es fanden sich R1-Raten von 36,2% bei Messerkonisationen vs. 11,8% bei Schlingenkonisationen. Die Auswertung der Daten der Messerkonisationen hinsichtlich der Güte des zytologischen Abstriches zur Identifikation hochgradiger Dysplasien (CIN2+) ergab eine Sensitivität von 49,9%, Spezifität von 80,7%, einen positiven und negativen prädiktiven Wert von je 91,9% und 26,8%. Die Wahrscheinlichkeit einer R1-Resektion ist bei suspektem zytologischen Befund (ab Pap IIID) und hochgradiger Dysplasie (CIN 2+) signifikant erhöht (p=0,000). Eine Hysterektomie nach R1-Konisation bestätigte in 51,5% der Fälle (n=137) eine residuale Dysplasie im zervikalen Gewebe; nach R0-Konisation fanden sich in 23,5% (n=23) der Hysterektomiepräparate Atypien im Sinne einer CIN. In der Gruppe der Frauen ab 50 Jahren fand sich eine höhere Sensitivität (67,9%) und eine niedrigere Spezifität (64,7%) für die zytologische Untersuchung als im Kollektiv der jüngeren Patientinnen (je 48,5% und 82,6%). Es ließen sich die vorherrschenden Empfehlungen - bezüglich der Schlingenkonisation als Methode der Wahl zur Therapie einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie - bestätigen

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Lebensqualitätsbeurteilung von Mammakarzinom-Patientinnen am interdisziplinären Brustzentrum Jena: prospektive Analyse von Studien-Patientinnen versus Nicht-Studien-Patientinnen : hat die Studienteilnahme einen Einfluss auf die Lebensqualität?

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    Da das Mamma-Karzinom laut ADT mit 72000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland die häufigste bösartige Erkrankung der Frau ist (Carrick et al. 2009), ist es notwendig, die Lebensqualität dieser Patientinnen unter Therapie zu eruieren. Alle Therapieansätze sind mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen verbunden, besonders die Chemotherapie mit Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit und Erschöpfung (Zhao et al. 2012), Schleimhautschädigung und Haarausfall, Infektionen (Ferguson et al. 2007), Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen (Markes et al. 2006), Schädigungen des Knochenmarkes (Farquhar et al. 2005), Leukozytopenie (Lord et al. 2004) und vieles mehr. Klinische Relevanz neuer Therapieansätze wird in klinischen Studien erprobt, um eventuelle Überlegenheit gegenüber bereits erprobten Therapieschemata nachzuweisen. Untersucht wurden 336 Patientinnen (141 Studien-Teilnehmerinnen, 195 Nicht-Studien- Teilnehmerinnen), ausschließlich weiblich, mit einem gesicherten Mamma-Karzinom, welche sich zwischen 2002 und 2008 am interdisziplinären Brustzentrum Jena einer Chemotherapie unterzogen. Ausgewertet wird die Lebensqualität, die anhand von drei verschiedenen Fragebögen definiert wird, welche von den Patientinnen nach jedem Chemotherapie-Zyklus ausgefüllt werden
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