5,014 research outputs found
Petition regarding dismissal of Prof. Dr. Iris Ritzmann
Dear colleagues, We have just heard of the dismissal of professor Iris Ritzmann by the University of Zurich. http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2013/kuendigung.html Ritzmann was employed at the Institute of the History of medicine which includes the Museum of Medical History. The museum had been under the direction of Christoph Mörgeli, a member of the Swiss National Council. Almost a year ago Iris Ritzmann and her husband, the ethnologist and associate lecturer Eberhard Wolff, were arre..
Der Kindsmord zwischen Verbrechen und Tragödie - Pestalozzis Preisschrift von 1783
peer reviewe
Geigen im Schnee : Zwei Wege des Erinnerns an die Schoa
Geigen im Schnee ist ein mehrteiliges Bild-Foto-Text-Buch über die Nachwirkung der nationalsozialistischen Judenverfolgung auf die Gegenwart. Die tabuisierte Verlust- und Vertreibungsgeschichte der Mutter der beiden Autorinnen, die als «Glückskind» mit ihren Eltern noch rechtzeitig aus Deutschland fliehen konnte, steht im Zentrum.
Eve Stockhammer und Iris Ritzmann nähern sich dieser verborgenen Geschichte mit Bildern, Texten und Fotoalben. Porträts und Kurzbiografien von in der Schweiz lebenden Schoa-Überlebenden geben weiteren Einzelschicksalen Resonanz- und der Nachwelt Reflexionsraum. Einen erklärenden Rahmen schafft der Prolog der Autorin und Publizistin Katarina Holländer
Auf Spurensuche. Fragmente einer Biografie
Ausgehend von 10 Familienalben aus den Jahren 1910-1957, verbunden mit Archivrecherchen, wird bruchstückhaft ein verschwiegenes Leben einer als Kind emigrierten jüdischen Frau, die zugleich Mutter der Autorin ist, sichtbar gemacht und mit den eigenen Erinnerungen kontrastiert
Ueber Gesezgebung und Kindermord
Achtbändige Studienausgabe der Werke Johann Heinrich Pestalozzis. In der 1783 veröffentlichten Schrift Über Gesezgebung und Kindermord analysiert Pestalozzi ein Thema, das die zeitgenössische Diskussion aufwühlte wie kaum ein anderes soziales Problem: Wie kommt es dazu, dass ledige Mütter ihre eigenen Kinder kurz nach der Geburt töten, wie soll man mit ihnen umgehen und was kann präventiv dagegen unternommen werden? Über Gesezgebung und Kindermord, aufgrund intensiver Quellenstudien verfasst, fasst die tötenden Mütter als Opfer sozialpolitischer Missstände auf und fordert umfassende sozialpolitische Reformen zur kulturellen Erneuerung der Gesellschaft. Aufgrund der realitätsnahen Schilderungen besitzt diese Studie eine grosse Faszination auch für zeitgenössische Leserinnen und Leser
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Kontextualisierung einer künstlerischen Verarbeitung der Schoa-Erfahrung in der Zweitgeneration
Weiche Ohren und Affenfurche: Degeneration und Eugenik in Zürcher pädiatrischen Lehrmitteln
Ein Medizinstudium leistet mehr, als Fakten und Fertigkeiten zu vermitteln. Es formt die angehenden Ärztinnen und Ärzte nach den Vorstellungen von Gesellschaft, Universität und Ärztestand. Die interdisziplinären Beiträge des Sammelbandes diskutieren Strukturen, Inhalte und Aufgaben des Medizinstudiums an der Universität Zürich in den vergangenen 175 Jahren.
Besonders deutlich spiegeln sich die Vorstellungen einzelner Epochen in den Lehrinhalten. So standen abwechslungsweise naturwissenschaftliche Grundlagen, praktische Fertigkeiten oder das Detailwissen einzelner Spezialfächer ganz oben auf dem Lehrplan. Eine Lehr-Innovation wie der Hypnotismus etablierte sich schnell, als der Psychiater Auguste Forel vor einem begeisterten Publikum Personen im Hörsaal hypnotisierte. Ebenfalls voller Begeisterung nahmen Zürcher Professoren aber auch das Ideengebäude von Degeneration und Eugenik in ihre Lehre auf und hielten es Jahrzehnte hindurch lebendig.
Bereits seit den 1860er Jahren liess die Medizinische Fakultät der Universität Zürich Frauen zum Medizinstudium zu. Zunächst waren es viele Russinnen, später auch einheimische Studentinnen wie Marie Vögtlin, die daran arbeiteten, den Arztberuf zu verweiblichen. Für die ersten Schweizer Juden verband sich mit dem Zugang zum Medizinstudium ebenfalls die Hoffnung auf Gleichberechtigung.
Die Geschichte des Medizinstudiums ist auch eine Geschichte der Lehrmittel. Visuelle Unterrichtsmedien – von Moulagen bis hin zu Lehrfilmen – prägten den «ärztlichen Blick». Heute ist das «E-Learning» via Internet ein integraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung und eine Antwort auf die zunehmende Komplexität ihrer Lernziele.
Der facettenreichen Aufarbeitung entspricht auch die Bebilderung des Buches: Lehrmittel, Hörsaalaufnahmen, Karikaturen und andere Originaldokumente veranschaulichen die vielfältigen «Innenansichten einer Ärzteschmiede»
Iris Ritzmann: Sorgenkinder. Kranke und behinderte Mädchen und Jungen im 18. Jahrhundert. Köln/ Weimar/ Wien: Böhlau 2008 (320 S.) [Annotation]
Annotation zu: Iris Ritzmann: Sorgenkinder. Kranke und behinderte Mädchen und Jungen im 18. Jahrhundert. Köln/ Weimar/ Wien: Böhlau 2008 (320 S.; ISBN 978-3-4122-0149-4; 39,90 EUR)
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