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Zwischen Dichtung und Verschwörung. Spätromantische Wiederholung einer romantischen Ich-Figuration bei Roman Zmorski
Der von German Ritz herausgegebene Sammelband "Geschichtsentwurf und literarisches Projekt" enthält acht grundlegende Studien zur polnischen Romantik. Sie konzentrieren sich zum einen auf das zentrale Doppelgespann Mickiewicz/Slowacki und die Zeit der 1830er und 40er Jahre, in der die polnische Romantik ihre wichtigsten Werke schreibt und sich auf die Spätromantik öffnet. Zum anderen suchen sie diesen spätromantischen Charakter literaturhistorisch zu erweitern und zu untermauern, indem sie mit Zmorski und Sztyrmer zwei Exponenten der sogenannten Heimatliteratur einbeziehen. Zmorski und Sztyrmer schreiben in den 1840er Jahren im konspirierenden Polen und später nach dem gescheiterten Aufstand in einem neuen, aber fremden Machtzentrum Polens, in Petersburg. Die Beiträge werden drei thematischen Blöcken Geschichtsentwürfe , Literarische Projekte und Spätromantische Positionen zugeordnet und erhalten abschließend eine kulturhistorische Rahmung. Anhand von Memoiren aus und zu der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird dort versucht das große literarische Projekt der Nationswerdung aus der authentischen Perspektive der privaten Erfahrung zu bestätigen, zu konkretisieren, aber auch auszudifferenzieren.
Ritz Publikation schließt sich eng an den 2007 in derselben Reihe unter dem Titel "Romantik und Geschichte: polnisches Paradigma, europäischer Kontext, deutsch-polnische Perspektive" erschienenen Sammelband an
Das lange und schwierige 20. Jahrhundert in zwei sehr unterschiedlichen literarischen Erkundungen: Anna Boleckas Uwiedzeni (Die Verführten) und Inga Iwasióws Bambino
Die „Neue“ und die „Erprobte“, Erkundung und Konfrontation, zwei Teile eines Jahrhunderts, zwei Romane. German Ritz geht mit den beiden polnischen Autorinnen Anna Bolecka und Inga Iwasiów auf eine Wanderung durch das letzte Jahrhundert, dessen Geschichte gleichsam beide Romane verbindet
Constructing "Heimat" in the Ruhr Valley: Krupp housing and the search for the ideal German home 1914-1931
Few German history topics have garnered as much attention as the nuanced meaning of Heimat and the controversial past of the Krupp steel firm. This article examines their historical intersection in the housing realm. Between 1914 and 1931, when the impact of World War I entirely reframed the housing question, Heimat advocates like Hermann Muthesius and Paul Schultze-Naumburg used examples of Krupp estates to depict their vision of the ideal German home. These historically neglected Krupp settlements were hybrids of vernacular and modern influences and served as significant precursors to the dominant Kleinsiedlung housing still dotting the German landscape. [ABSTRACT FROM AUTHOR]Peer reviewedfinal article publishe
Nowa Świadomość płci w modernizmie. Studia spod znaku gender w kulturze polskiej i rosyjskiej u schyłku stulecia
Słowacki did not come to Berlín (Romantic Irony As a Form of Escape from a New Model of National Literatures And Like Its Expansion)
Die Ironie ist in vielen Texten Słowackis anzutreffen, vornehmlich in der Zeit zwischen 1832 bis 1842. Wir sprechen dabei von romantischer Ironie, weil die Ironie, worauf schon Krasiński hinwies, Fundament des ganzen Textes ist, nicht Darstellungsmittel ist, sondern poetologische Grundlage. Allgemein gilt, dass überall dort, wo Słowacki an der Konstruktion eines Mythos arbeitet, er die Ironie braucht, damit sich der Mythos nicht zu unmittelbar inszeniert. In Balladyna, Beniowski und Fantazy ist die Ironie primär gegeben und die drei Texte bilden gerade Kontinuum in bezug auf die Ironie ein Kontinuum. In Balladyna konstituiert sich die romantische Ironie und ermöglicht in diesem Akt zugleich das Sprechen von einem historischen Mythos. Ironie und Mythos müssen bzw. können dabei nacheinander und miteinander überschritten werden. In Beniowski ist die romantische Ironie bereits schon vorhanden, wird sie von Byron übernommen, ist gleichsam sekundär. Im historischen Material der Konföderation von Bar, der Schmiede der neuen Identität, wird aber kein neuer nationaler Mythos entworfen, an seine Stelle tritt der neue dichterische Selbstentwurf. In Fantazy schliesslich wird die romantische Ironie zur Figur. Das Stück ist voll von Spielleitern, die letztlich aber alle an ihren Weltentwürfen scheitern und sich gegenseitig entlarven. Die Unendlichkeit der Ironie und die damit nicht fassbare Meta-Instanz des romantischen Textes geht in ihrem ‚Sturz’ in den Text verloren
Ernest Hemingway and the Ritz Liberated
Covers Hemingway’s liberation of the Ritz and its wine cellars at the closing of the German occupation, describing the party atmosphere after Hemingway and his “irregulars” took over the luxury hotel
From German communist antifascism to a contemporary united front
Dr. Devin Z. Shaw (Douglas College) writes the book chapter From German communist antifascism to a contemporary united front (2021).Final book published.DC Author's celebration 202
The Hermit in German Literature
In this thorough study of the figure of the hermit in the works of German writers Fitzell analyzes characters in works by Lessing, Goethe, Klinger, Hoffmann, Wieland, Eichendorff and others. The author argues that the figure of the hermit characterizes the quality of inwardness and withdrawal from society characteristic of German literature, and shows how this quality was represented in the age of Goethe
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