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    Verhaltensphysiologische Reaktionen von Hunden und Katzen in sozial-emotionalen Tier-Mensch-Konfliktsituationen

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    Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, sozial-emotionale Tier-Mensch-Konfliktsituationen, welche in alltäglichen Interaktionen von Menschen mit Hunden und Katzen auftreten können, näher zu untersuchen. Neben der Grundeinstellung von Menschen Tieren gegenüber sind entscheidende Parameter die verhaltensphysiologischen Reaktionen der Tiere auf sozial-emotionale Konfliktsituationen sowie die Wahrnehmung dieser Konfliktbewältigungsstrategien von Hunden und Katzen durch den Tierhalter. Weitere Gesichtspunkte, welche näher beleuchtet werden, betreffen die Mensch-Tier-Beziehung sowie die Auswirkungen sozial-emotionaler Konfliktsituationen auf das Wohlbefinden und die Haltung sowie den Umgang mit Hunden und Katzen. Diese Habilitationsschrift basiert auf insgesamt 13 publizierten Studien, die als komplette Artikel der Publikationsliste beigefügt sind. Ein essentieller Aspekt einer Hund-Mensch- sowie Katze-Mensch-Beziehung ist, dass das Tier aktiv die Nähe des Menschen aufsucht. Mensch-Hund- sowie Mensch-Katze-Beziehungen sind geprägt von den sozialen Interaktionen, welche sowohl der Mensch mit seinem Hund bzw. seiner Katze als auch das Tier mit dem Menschen bereit ist einzugehen. Die Untersuchungen dieser Arbeit zeigen, dass, geprägt von einer bestimmten Grundeinstellung zu Tieren sowie Erfahrung im Umgang mit Hunden und Katzen, die Art und Weise sowie die Qualität der sozialen Interaktionen des Menschen mit seinem Tier unterschiedlich sind und Auswirkungen auf den Grad der Bindung der beiden Sozialpartner zueinander haben. Die enge emotionale Bindung, welche Hunde wie Katzen mit dem Tierhalter eingehen, kann allerdings auch zu Verhaltensproblemen (z.B.: Trennungsangst) führen. Je stärker wiederum die Bindung eines Menschen zu seinem Hund oder seiner Katze ist, umso größer ist die Zufriedenheit mit dem Verhalten des Tieres. Menschen mit einer humanistischen Grundeinstellung bauen zu ihrem Tier eine besonders starke emotionale Bindung auf. Allerdings führt die Vermenschlichung der Tiere zu einem oft nicht artgemäßen und verhaltensgerechten Umgang mit dem Hund oder der Katze. Bei der Haltung und dem Umgang mit Hunden und Katzen muss dem individuellen Bedarf der Tiere an sozialen Interaktionen, Umweltreizen und physischen Aktivitäten entsprochen werden. Mensch-Hund-Interaktionen haben einen positiven Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit des Hundes und des Menschen, können aber auch zu sozial-emotionalen Konfliktsituationen führen. Speziell einige typische Mensch-Hund-Interaktionen, wie dem Hund zur Begrüßung über den Kopf streicheln, den Hund anleinen oder festhalten (z.B.: zum Kämmen) werden von Hunden eventuell als emotionale Konfliktsituationen wahrgenommen. Unmittelbare verhaltensphysiologische Reaktionen der Hunde sind Deeskalationsgesten, Übersprunghandlungen und umgerichtete Verhaltensweisen sowie eine Aktivierung des Sympathikus und steigende Herzfrequenz. Inwieweit langfristig die Tier-Mensch-Beziehung darunter leidet, hängt von den Kenntnissen und Fähigkeiten des Hundehalters im Umgang mit seinem Hund ab. So belegen die Ergebnisse der Arbeit, dass die Vertrautheit zwischen Mensch und Hund, die individuelle Erfahrung und die Art der taktilen Mensch-Hund-Interaktion sowie die Sensibilität eines Hundehalters gegenüber den nonverbalen Signalen seines Hundes entscheidende Parameter einer von beiden Seiten als angenehm empfundenen Mensch-Hund-Beziehung darstellen. Nichts desto trotz ist eine individuelle Gefahr, die von einem Hund ausgeht, nie ganz auszuschließen. Die individuellen physischen wie psychischen Merkmale aller Beteiligten, die individuellen Merkmale des Hundehalters sowie die Besonderheiten der Unfallsituation sind Einflussfaktoren, die bei der Analyse von Hund-Mensch- sowie Hund-Hund-Beißvorfällen beachtet werden müssen. So zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit folgerichtig auch, dass die Kastration eines Hundes keine pauschal einsetzbare Therapiemaßnahme ist, um eine Verhaltensstörung zu therapieren oder den Hund an die Haltungsbedingungen anzupassen, zumal eine Kastration entsprechend Tierschutzgesetz nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist. Die Untersuchungen dieser Arbeit zeigen weiterhin, dass Katzen sozialen Kontakt sowohl zu Artgenossen als auch zum Menschen von hoher Frequenz, kurzer Dauer und geringer Intensität bevorzugen. Katzen versuchen sozialen Konfliktsituationen aus dem Weg zu gehen, da sie in agonistischen Interaktionen keine so feine, differenzierte Kommunikation zum Beilegen eines Konfliktes wie der Hund besitzen. Ich konnte zeigen, dass für eine artgemäße und verhaltensgerechte Katzenhaltung die Grundbedürfnisse einer Katze erfüllt sein müssen, dazu zählen: 1) Das zur Verfügung stellen eines sicheren Rückzugsortes. 2) Das zur Verfügung stellen von verschiedenen und sich getrennt voneinander befinden überlebenswichtigen Ressourcen, wie Futter, Wasser, Katzentoiletten, Kratzmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten, Ruhe- und Schlafplätzen. 3) Das zur Verfügung stellen von willkommenen, regelmäßigen und vorhersehbaren Mensch-Katze-Kontakt. 4) Das zur Verfügung stellen einer Umgebung, in der die Katze wechselnden olfaktorischen Reizen begegnet. 5) Einer Wohnungskatze muss die Möglichkeit geben werden, mit geeignetem Spielzeug ihr Jagdverhalten auszuleben. Eine Katze entwickelt in der Sozialisationsphase ein Referenzsystem für das entsprechende Zusammenleben mit anderen Katzen und dem Menschen. Hatte die Katze nicht die Möglichkeit, sich in den ersten Lebenswochen an die aktuellen Lebensumstände anzupassen, erlebt die Katze regelmäßig sozial-emotionale Konfliktsituationen mit den anderen Katzen im Haushalt und dem Menschen, was zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens bis zur Entwicklung von Verhaltensstörungen führen kann. Um Leiden bei Hauskatzen, aber auch von Streunern und verwilderten Hauskatzen zu vermeiden, ist es zudem erforderlich, nur kastrierten, gekennzeichneten sowie registrierten Katzen unkontrollierten Ausgang zu gewähren. Zusammenfassend kann geschlussfolgert werden, dass das Wohlbefinden eines Hundes und einer Katze maßgeblich abhängig ist von der individuellen Mensch-Tier-Beziehung und der Grundeinstellung des Tierhalters gegenüber Tieren sowie dessen Kenntnissen und Fähigkeiten in der Haltung und im Umgang mit Hunden oder Katzen

    Verhaltens- und Leistungsmerkmale rohfaserreich gefütterter Mastschweine

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    Die zunehmend kritische Betrachtung von Tierhaltungssystemen durch den Verbraucher erfordert eine wissenschaftliche Bewertung der Tiergerechtheit und der arteigenen Bedürfnisse von Nutztieren. Konventionelle ballaststoffarme Schweinemastfutter entsprechen nicht den ethologischen und ernährungsphysiologischen Ansprüchen der Tiere. Verhaltensstörungen sind daher bei Schweinen verbreitet. Der gewählte Forschungsansatz geht davon aus, dass eine erhöhte Befriedigung der Fressmotivation durch rohfaserreiche Futtermittel hier Abhilfe schaffen kann. Daher wurden je 14 Börge über eine Mastperiode mit einer lignocellulosehaltigen Ration gefüttert und mit einer konventionell gemästeten Tiergruppe verglichen. Die Futteraufnahme der Tiere wurde am Fressplatz mit RFID-Respondern registriert. Dabei zeigte sich, dass rohfaserreich gefütterte Schweine langsamer, länger und seltener fraßen und insgesamt weniger Futter aufnahmen. Das lässt auf ein erhöhtes Sättigungsgefühl der Tiere schließen. Das Aktivitäts- und Erkundungsverhalten wurde durch eine Kombination verschiedener Methoden gemessen. Videoanalysen belegten, dass die Tiere beider Gruppen etwa gleich lang ruhten. Die Rohfasertiere zeigten sich dabei weniger empfindlich gegenüber der Umgebungstemperatur. Die Erkundungsintensität, die mittels Respondern gemessen wurde, war ebenfalls nicht durch das Futter beeinflusst. Rohfaserreich gefütterte Schweine zeigten allerdings weniger Interesse an einem Spielzeug und weniger agonistische Auseinandersetzungen. Die Konkurrenz am Futterautomaten war wegen der längeren Fresszeit jedoch erhöht. Vermutlich war die Haltungsumwelt nicht geeignet, bestimmte Unterschiede im Verhalten der Schweine festzustellen. Die Rohfasertiere wuchsen langsamer als die Kontrolltiere, hatten jedoch Schlachtkörper mit erhöhtem Muskelfleischanteil. Die Futterverwertung unterschied sich nicht. Rohfaserreiches Futter verbessert offensichtlich beim Mastschwein die Sättigung und erhöht das Tierwohl.Animal welfare is of growing importance to consumers of animal products. The development of animal-friendly housing systems and the research on the animal’s requirements are thus aspects of interest. Conventional feeds for fattening pigs are poor in dietary fibre and do not meet the ethologic and nutritional physiologic needs of pigs. This presumably this leads to misdirected behaviour and behavioural disorders, which are widespread in growing pigs. Numerous studies indicate that fibrous feed causes a higher satiation. The thesis on hand is based on the approach that a high level of crude fibre for fattening pigs leads to a reduced motivation to feed and to explore and thus provides relief to the animals. To investigate this, groups of 14 castrated male pigs were fed with a ration containing lignocelluloses during an entire fattening period and were compared to conventionally fed pigs. The feeding pattern of the animals was recorded using RFID responders. Pigs receiving high-fibre feed ate slower, longer and less often and consumed less feed than control pigs. This indicated an improved satiation. Activity and explorative behaviour was measured using various methods. Video analysis showed that both groups performed the same amount of resting behaviour. When choosing a place to rest, high-fibre pigs were less sensitive to their ambient temperature. The intensity of exploration, which was RFID-recorded, was not influenced by the feed. However, high-fibre pigs showed less interest in a toy and less agonistic behaviour. The competition at the feeders was higher, probably because of the prolonged feeding time. Presumably the housing conditions were not suitable for the detection of differences in explorative behaviour between high-fibre and control groups. High-fibre pigs fattened less than control pigs, but delivered better carcasses. The feed conversion was the same for both groups. Fibrous feed apparently enhances satiety in growing pigs and improves animal welfare

    Farm animal cognition - physico- and socio-cognitive capabilities of ungulate livestock ; [kumulative Dissertation]

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    Um die Haltungsumwelt von Nutztieren sowie deren Handhabung zu verbessern, ist ein detailliertes Verständnis über deren kognitive Fähigkeiten notwendig. Die vorliegende Dissertation untersucht die physikalisch- sowie sozial-kognitiven Fähigkeiten von Nutztieren sowie deren Wahrnehmung und Interpretation ihrer Umwelt. Zu diesem Zweck wurden verschiedene, bisher ausschließlich bei Primaten und Hunden angewandte, Testparadigmen aus der vergleichenden Psychologie in insgesamt fünf Studien auf Nutztiere übertragen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigten, dass Testparadigmen der Primatenforschung erfolgreich bei Nutztieren angewandt werden können. Zusätzlich weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Nutztiere über komplexe kognitive Fähigkeiten verfügen um mit ihrer physikalischen und sozialen Umwelt zu interagieren. Ein verbessertes Verständnis über eben diese kognitiven Kapazitäten kann helfen, das Wohlbefinden der Tiere entsprechend ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse zu steigern.The welfare of farm animals includes its physical and mental state, thus a detailed understanding of their cognitive capacities are of importance for improving their husbandry and welfare. The thesis presented here aimed to investigate the physico- and socio-cognitive capabilities of ungulate livestock species to gain a better understanding of how these animals mentally represent their physical and social environment. In a total of five studies, test paradigms from recent comparative psychological research in primates and dogs were used and modified to the behavioural needs and constraints of the tested livestock species. The results of the studies showed that paradigms previously used with primates and dogs can be adapted to livestock species. Moreover, the results obtained indicate that ungulate livestock species have sophisticated cognitive capabilities in dealing with their physical and social environment. The better understanding of how livestock species comprehend their environment will ultimately lead to an improvement in animal welfare in the long term.von Christian Nawrot

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Ethological and physiological investigations on social behaviour in domestic pigs examplified with mother offspring relationships and social dominance

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    Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Entwicklung des Sozialverhaltens beim Hausschwein aus dem Blickwinkel ultimater und proximater Verhaltensmechanismen multidisziplinär zu betrachten. Es werden verhaltensbiologische Ansätze der Analyse von Mutter-Nachkommen-Beziehungen und von Dominanzbeziehungen in sozialen Gruppen nach dem Absetzen vorgestellt. Zugleich werden wichtige neuroendokrine und psychoimmunologische Konsequenzen im Kontext dieser beiden Bereiche sozialen Verhaltens präsentiert, die vor allem Wohlbefinden, Stressbewältigung und Gesundheit der Tiere betreffen. Aus den Ergebnissen werden zudem Implikationen für die praktische Tierhaltung gezogen. Die vorliegende Arbeit basiert auf insgesamt vierzehn publizierten Einzelstudien, die vollständig in der kumulativen Publikationsliste der Arbeit vorliegen.Die Analyse des Saugverhaltens zeigt, dass die Saug-Säugeinteraktion von Ferkel und Sau ein dynamisch ausbalanciertes System zwischen mütterlichem Investment und Ansprüchen der Nachkommen ist, das deutliche Auswirkungen auf die weitere soziale und physische Ontogenese der Ferkel hat. Es werden Möglichkeiten der mathematischen Modellierung von Saughäufigkeit und Saugstabilität vorgeschlagen, die erstens zeigen, dass die Mutter-Nachkommen-Interaktion beim Hausschwein mit ultimaten Erklärungsmustern des Absetzkonflikts beschreibbar ist, und die zweitens einen Ansatz für die verhaltensphysiologische Analyse bei künftigen Fragestellungen bieten. Mittels bioakustischer Lautanalysen und replay-Experimenten wird demonstriert, dass Ferkel sowohl ihre Mütter anhand individueller akustischer Merkmale im Säugegrunzen erkennen können, als auch die inter-individuelle Bedeutung dieses Lautes erfassen. Die Untersuchungen dieser Arbeit zeigen weiterhin, dass die wiederholte soziale Isolation einzelner Ferkel, d.h. deren Trennung von Sau und Wurfgeschwistern, ein geeignetes Deprivationsmodell für sozial lebende Säugetiere, aber auch für den Menschen ist, um gezielt Störungen der Mutter-Nachkommen-Beziehungen in ihren Auswirkungen auf Krankheits- und Stressbewältigung zu untersuchen.Das Absetzen und Neugruppieren der Ferkel ist verbunden mit einer sozialen Reorganisation von der territorialen Saugordnung hin zu einer sozialhierarchischen Dominanzstruktur, die mittels des Auftretens und des Auganges agonistischer Interaktionen analysiert werden kann. Die soziale Erkennung der Tiere wird durch den Bekanntheitsgrad, nicht aber durch ihre Verwandtschaft bestimmt. Sowohl die Bekanntheit mit der sozialen Umwelt, aber insbesondere auch die mit der Haltungsumwelt beeinflussen hierbei spezifisch das agonistische Verhalten und die Stressantwort der Tiere. Ausgehend von einer strukturellen Dominanzdefinition wird in der Arbeit eine einheitliche und vergleichende methodische Vorgehensweise vorgeschlagen, soziale Dominanzbeziehungen mittels einer Reihe soziometrischer Kennwerte auf Ebene der Dyade, der Gruppe und des Einzeltieres zu analysieren. Weiterhin wird gezeigt, dass die Immunfunktion einander unbekannter, neu gruppierter Schweine durch sozialen Stress beeinflusst wird. Für die dominanten Tiere führt der zunehmende Erfolg in den und die Kontrolle über die agonistischen Interaktionen zu einer verbesserten Immunreaktivität, während subdominante Tiere in der Folge mit einer Immunsuppression reagieren, die eine potentielle Beeinträchtigung von Gesundheit und Wohlbefinden darstellt. Mittels spezifischer sozialer Konfrontationstests ( Resident-Intruder-Experimente ) wird demonstriert, dass sowohl der jeweilige Bekanntheitsgrad der Gruppe als auch die vorhergehenden sozialen Erfahrungen (z.B. der soziale Rangstatus) einen variierenden Einfluss auf Verhalten und endokrine Stressantwort der in diese Gruppen integrierten Tiere haben. Die Möglichkeit, soziale Erfahrungen in entsprechenden Phasen der Ontogenese zu erwerben, ist deshalb essentielle Kompenente einer tiergerechten Haltung und gleichzeitig wichtige Voraussetzung für die spätere Stressbewältigung.Es lässt sich insgesamt schlussfolgern, dass eine Verbesserung der Kenntnisse sozialphysiologischer Anpassungsmechanismen beim Hausschwein sowie entsprechende praktische Umsetzungen ultimater und proximater Verhaltensprinzipien dazu beitragen können, die Diskrepanzen zwischen sozialen Erwartungen der Tiere und realer Haltungsumwelt zu minimieren und auf diesem Wege Verbesserungen im Sinne der Tiere zu erreichen.The aim of the present work is to examine interdisciplinary the development of social behaviour caused by ultimate and proximate factors in domestic pigs. Behavioural approaches of analysing mother offspring relationships and dominance relationships within social groups after weaning are discussed. Moreover, important neuroendocrine and psychoimmunological consequences for both types of social behaviour are presented in relation to animal welfare, coping with stress and health. In addition, implications for animal husbandry are concluded from the results. The present work is based on 14 published studies which are completely given in the cumulative list of publications. The analysis of suckling behaviour shows that the nursing suckling interaction of a sow and their piglets is a dynamically balanced system between maternal investment and the requirements of the offspring. It has considerable consequences for the further social and physical ontogeny of piglets. Mathematical modelling approaches of suckling frequency and suckling stability are suggested which, firstly, show that the mother offspring relationship in domestic pigs can be described by ultimate causes of behaviour and, secondly, offer a methodological approach for behavioural and physiological studies in the future. By applying bioacoustical analysis of nursing vocalisation and corresponding replay experiments it is demonstrated that piglets are able to both recognise their mothers voice on the basis of individual call features and comprehend the inter-individual meaning of this vocalisation. Furthermore, a repeated social isolation of piglets, i.e. the social separation from mother and littermates, is a useful model of deprivation not only for socially living mammals, but also for humans to investigate specific disturbances in the mother-offspring relationships and possible consequences for coping with stress and sickness. Weaning and mixing of piglets leads to a social reorganisation from the territorial suckling order towards a hierarchical dominance structure which can be determined by the outcome of agonistic interactions. The social recognition of animals is caused by familiarity rather than by relatedness. Familiarity with both the social environment and especially the housing environment affects the agonistic behaviour and the stress response of piglets. Based on a structural definition of dominance a standardised and comparative approach is suggested to analyse dominance relationships by sociometric methods at dyadic level, group level and individual level. Furthermore, the present work shows that social stress also affects the immune function of unfamiliar pigs in newly mixed groups. While dominant pigs react with an enhanced immune function caused by increasing success in and better control of the agonistic interactions, subdominant pigs suffer from immune suppression which may result in impaired health and welfare. By using specific social confrontation tests (resident intruder experiments) it is demonstrated that behaviour and endocrine stress response of individuals to be integrated in a social group vary with their familiarity with the group as well as their previous social experience (e.g. social rank). Therefore, animal friendly husbandry should offer possibilities to acquire social experiences during ontogeny as an important skill for coping with stress.In conclusion, improving knowledge on behavioural and physiological mechanisms of social adaptation as well as an appropriate consideration of ultimate and proximate causes of behaviour in animal husbandry may contribute to diminish discrepancies between social expectations of the animals and real housing conditions. Thus, a substantial improvement of farm animal welfare can be achieved

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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