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    Neuropsychological Profiles of Mexican and German Children with Developmental Dyslexia

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    Das Ziel dieser Dissertation war der Vergleich zwischen Kindern mit LRS und parallelisierten unauffälligen Lesern aus Mexiko und Deutschland. Außer standardisierten Intelligenztests, spezifischen Sprach- und Schulleistungstests für deutsche und mexikanische Kinder wurde eine neuropsychologische Testbatterie angewendet, um neuropsychologische Profile der Probanden zu erstellen. Sowohl in der mexikanischen als auch in der deutschen Gruppe von LRS-Probanden erreichten die Aufgaben Phonologische Bewusstheit, Visuelle Aufmerksamkeit und Gedächtnis für Namen die größeren Effektstärken. Diese Unterleistungen konnten als syndromspezifisch identifiziert werden. Die Ähnlichkeiten zwischen den Gruppen werden mit der Konsistenz der beiden orthographischen Systeme (Deutsch und Spanisch) in Verbindung gebracht. Unterschiede zwischen den deutschen und mexikanischen Kindern – sowohl unter den LRS als auch unter den unauffälligen Lesern – betrafen die Fertigkeiten des Planens und Problemlösens sowie der Kreativität und des Erkennens menschlicher Gesichter. Diese letzteren Abweichungen wurden durch kulturelle Unterschiede wie Anforderungen des Lerncurriculums und soziale Wahrnehmung erklärt.The aim of the present study was to compare groups of dyslexic children and matched normal readers with different language and cultural backgrounds. Besides nationally standardized tests of intelligence as well as specific tests of language and scholastic performance in German and Mexican a developmental neuropsychological battery were used to complete the neuropsychological profiles. In the Mexican as well as the German group of dyslexic children, major deficits were found for phonological awareness, visual attention and memory form names. These problems can be seen to be syndrome specific; the similarity between the groups could be attributed to both German and Mexican being equally transparent languages. Differences between German and Mexican children – both in the dyslexic and the normal controls – were found for tests of planning and problem solving, as well as tests of creativity and of memory for faces. These latter differences are explained by cultural influences, including – among others – educational demands and differences in social perception

    Neuropsychological assessment of haptic perception of adults with acquired severe brain damage

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    In Alltagshandlungen und exekutiven Testaufgaben enthaltene haptische Wahrnehmungsleistungen werden bisher selten Gegenstand der neuropsychologischen Untersuchung. Es fehlen geeignete haptische Tests, die über das Niveau der Stereognosieprüfung von Einzelobjekten hinausgehen. In der Studie wurden vier standardisierte haptische Aufgaben und ein Test zur Sensibilitätsprüfung 56 gesunden Versuchspersonen und 78 Patienten mit schweren erworbenen Hirnschädigungen vorgelegt. Es wurde geprüft, ob die Testaufgaben in eine hierarchische Abstufung aufgrund ihrer Komplexität und Schwierigkeit einzuordnen sind und ob sich aus der Abstufung der Testaufgaben differenzierte Störungsprofile der Patienten ergeben. Die Tests konnten entsprechend ihres Komplexitätsindex hierarchisch geordnet werden. Zwei Schwierigkeitsstufen mit einfachen vs. komplexen Tests wurden differenziert. 69 % der Patienten wurden vier typischen Störungsprofilen zugeordnet. Schwere Leistungsstörungen wurden im Rahmen eines Modells des Leistungsabbaus nach Hirnschädigung als Rückgang auf ein niedrigeres Niveau der haptischen Wahrnehmungsorganisation interpretiert. Die Ergebnisse wurden im Hinblick auf das klassische Konzept der taktilen Agnosie mit ihrer lokalisatorischen Bedingung einer Schädigung im posterioren Parietallappen diskutiert. Vier Patienten mit und 9 Patienten ohne parietale Läsion aus der Studie wiesen die Leistungsdissoziation einer taktilen Agnosie auf. Es wird dafür plädiert, neuropsychologische Störungen nach Leistungsausfällen zu definieren und sie von lokalisatorisch definierten Syndromen abzugrenzen. Für die klinisch beobachtbaren und messbaren haptischen Leistungsstörungen wird die neuropsychologische Definition „haptisch- räumliche Wahrnehmungsstörungen“ vorgeschlagen.Performances of haptic perception are rarely assessed in the neuropsychological investigation because of a lack of appropriate tests. A battery of haptic and somatosensory tasks had been administered to 56 healthy adults and 78 patients with acquired severe brain damage. As a result the tasks could be ordered into a hierarchy according to their index of complexity. Two levels of difficulty had been dissociated. 69 % of the patients showed typical profiles of disorder. Severe disorder had been interpreted as a regression to a lower level of haptic perceptual organization. Four patients with and nine patients without a parietal lesion showed a dissociation of performance typical to tactile agnosia. It is proposed to substitute the classical model of tactile agnosia through the neuropsychological definition “ haptic-spatial perceptual disorder”

    Neuropsychological aspects of the assessment of children with specific learning disorders

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    Die vorliegende Studie liefert empirische Evidenz für die Annahme von umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten als Manifestation einer auffälligen neuropsychologischen Entwicklung. Von allen untersuchten neuropsychologischen Funktionen erwies sich die phonologische Verarbeitung, insbesondere die phonologische Bewusstheit, als die am höchsten diskriminative Variable für umschriebene Lernstörungen im Lesen und/ oder Rechtschreiben sowie in der kombinierten Form mit Rechenstörungen. Darüber hinaus ergab die Individualanalyse der neuropsychologischen Funktionen, dass 75.9% der Kinder mit Lese- und/ oder Rechtschreibstörung sowie 80% der Kinder mit kombinierter Störung schulischer Fertigkeiten Defizite in mindestens drei der untersuchten Funktionsbereiche Aufmerksamkeit/ exekutive Funktionen, Sprache, sensomotorische Funktionen, visuoräumliche Verarbeitung sowie Lernen/ Gedächtnis aufwiesen. Weiterhin zeigten die Kinder mit Lese- und Rechtschreibstörung erhöhte Ausprägungen auf den internalisierenden Verhaltensauffälligkeiten sozialer Rückzug und soziale Probleme sowie häufiger Aufmerksamkeitsprobleme. Eine erhöhte Unaufmerksamkeit ließ sich auch bei den Kindern mit kombinierten Störungen schulischer Fertigkeiten feststellen. Vor dem Hintergrund der assoziierten Funktionsdefizite werden Anforderungen an eine Diagnostik formuliert, die eine differenzierende, über die schulische Symptomatik hinausgehende Beurteilung des neuropsychologischen Entwicklungsstandes des Kindes beinhaltet. Der Gewinn liegt einerseits in einer valideren Diagnostik und Differentialdiagnostik von umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, andererseits wird eine Basis zur Erstellung eines Frühförderkonzeptes bzw. einer Therapiekonzeption ermöglicht.The results of this study provide empirical evidence for the assumption of specific learning disorders manifesting an abnormal neuropsychological development. Of all examined neuropsychological functions phonological processing, especially phonological awareness, has shown to be the most sensitive predictor of specific learning disabilities concerning reading and/ or spelling as well as with comorbid mathematics disabilities. Individual analyses of the neuropsychological functions revealed that 75.9 % of students with reading and/ or spelling disorders and 80% of students with reading/ spelling and mathematics disorders had deficits in at least three of the assessed functional domains including attention/ executive function, language, sensorimotor function, visual-spatial processing and memory/ learning. The psychosocial data indicated that dyslexia in students is associated with higher rates of internalizing symptoms (withdrawn, social problems) and attentional problems. Children with combined learning disorders in reading, spelling and arithmetic also exhibited concomitant attentional difficulties. The deficits in neuropsychological functions indicate that diagnostic tests of academic achievement related difficulties are required assessing the neuropsychological development of children referred for evaluation. Thus, neuropsychological functioning may be a valid dimension for the differential diagnosing of specific learning disabilities and may be useful in producing guidelines for early prevention and intervention

    Speech sound discrimination of natural and acoustically modified speech in dyslexic children

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    In der Forschungsliteratur sind ätiologische Modelle vorgeschlagen worden, die Defizite der auditiv-zeitlichen Verarbeitung akustischer Reize als eine wesentliche Ursache von Sprachentwicklungsstörungen betrachten. In Erweiterung dieser Modelle sollen auch Störungen des Erwerbs schriftsprachlicher Kompetenzen, insbesondere die Lese-Rechtschreibstörung, durch derartige Defizite verursacht werden. Auf dieser Grundlage wurden akustische Sprachmodifikationen entwickelt, die Sprachsignale so modifizieren sollen, daß etwaige Störungen der auditiv-zeitlichen Verarbeitung kompensiert und dadurch insbesondere die Wahrnehmung und Verarbeitung von Sprachlauten verbessert werden sollen. Üblicherweise umfassen diese akustischen Modifikationen eine zeitliche Dehnung als auch eine spezifische Betonung einzelner Komponenten der Hüllkurve der Sprachsignale. Bisherige Trainingsstudien legen bereits nahe, daß ein Training mit akustisch modifizierter Sprache zumindest bei einigen Kindern den Lernfortschritt gegenüber gleichen Trainingsmaßnahmen mit unmodifizierter Sprache beschleunigen könnte. In der hier vorliegenden Untersuchung konnte nun gezeigt werden, daß die vorgeschlagenen akustischen Modifikationen im direkten Vergleich zu unmodifizierter Sprache Lautunterscheidungsleistungen im Gegensatz zur ursprünglichen Annahme reduzieren. Dies betraf die hier untersuchten deutschsprachigen Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen sowohl ohne als auch mit Lese-Rechschreibstörung. Die Kinder mit Lese-Rechtschreibstörung schnitten in Tests zur phonologischen Bewußtheit, beim Nachsprechen von Kunstwörtern als auch bezüglich der hier als Maß auditiv-zeitlicher Leistungen verwen-deten Gap-Detection-Schwellen schwächer ab als Kinder ohne Lese-Rechtschreibstörung. Daher wurde gemäß der zugrundegelegten Hypothese angenommen, daß diese Kinder mit Lese-Rechtschreibstörung zumindest relativ stärker von den akustischen Modifikationen profitieren sollten als die unauffälligen Kinder. Auch diese Annahme wird durch die Daten dieser Studie nicht unterstützt, da das Ausmaß der Reduktion der Leistungen im Lautdiskriminationstest für beide Gruppen voneinander nicht signifikant verschieden ausfiel. Eine entsprechende Untersuchung verschiedener Teilkomponenten, aus denen sich diese akustischen Modifikationen zusammensetzen, zeigte zudem, daß vor allem eine Betonung mittelhoher Frequenzen von Sprachsignalen in Zusammenhang mit einer Betonung sich schnell verändernder Anteile der Hüllkurve dieser Sprachsignale eine mit der vollständigen akustischen Modifikation vergleichbare Reduktion der Lautunterscheidungsleistungen zur Folge hatte. Keine der Teilkomponenten konnte die Lautdiskriminationsleistungen signifikant verbessern. Diese Befunde stellen daher die bislang vermuteten Wirkmechanismen akustischer Modifikationen im Rahmen von Trainingsprogrammen in frage. Sollten die vorliegenden Ergebnisse nicht durch spezifische Eigenschaften der deutschen Sprache oder durch spezifische Eigenschaften der untersuchten Kinder bezüglich auditiv-zeitlicher Verarbeitungsleistungen beeinflußt sein, so könnten diese Daten auf eine besondere Rolle sekundärer, insbesondere aufmerksamkeitsbezogener und motivationaler Effekte der akustischen Sprachmodifikationen in Trainingsprogrammen hindeuten. Für zukünftige Untersuchungen wird daher empfohlen, derartige sekundäre Effekte mitzuerfassen. Die Ergebnisse dieser Studie legen weiterhin nahe, daß Trainingsmaßnahmen mit in der Qualität reduzier-ten Sprachstimuli im Rahmen einer hochmotivierenden Lernumgebung einen besonderen Nutzen zeigen könnten. Entsprechende Unter-suchungen könnten daher zu einer neuartigen Gattung von Trainingsprogrammen führen. In diesem Sinne wird ein besonderer wissenschaftlicher Wert der vorliegenden Ergebnisse sowohl auf Ebene der Theoriebildung als auch auf der Ebene der praxisorientierten Weiterentwicklung von Verfahren zur Therapie von Lese-Rechtschreibstörungen gesehen.Aetiological models have been claimed that suggest that auditory temporal processing deficits may form a major cause for specific language impairments. These models also have been expanded to reading and/or writing impairments like dyslexia. Acoustical modifications of speech have been proposed that are expected to bypass such auditory temporal processing deficits. Therefore, the basic assumption is that these acoustical modifications should enhance the perception and processing of speech sounds. Typically, these acoustical modifications consist of lengthening speech sounds and of differentially enhancing specific components of the speech signals and their envelopes. Thus far, different studies have shown that such acoustical modifications may increase the training efficiency of computer-based language training programs. This study directly compared German-speaking children with respectively without reading and/or spelling impairments in the 3rd and 4th grade in respect to their speech sound discrimination performances of modified speech versus natural, unmodified speech. In contrast to the basic hypothesis, the acoustical modifications decreased the speech sound discrimination performances for both normal children without as well as for dyslexic children with reading and/or spelling impairments. The impaired children showed lower performances compared to the unimpaired children in tests of phonological awareness, in reproducing nonsense words, as well as in regard to a gap detection test that was used as measure of auditory temporal processing capabilities. Since the dyslexic children on average showed greater difficulties in the language-related tasks and in gap detection, they were expected to profit more from the suggested acoustical modifications in accordance with the basic hypothesis. Data did not support this expectation, as the reduction of the number of correct responses in the speech discrimination task did not differ significantly from unimpaired children. Furthermore, using only components of the acoustical modification algorithm, neither component could improve the speech sound discrimination performances significantly. Emphasizing midrange frequencies in combination with enhancing components of the speech signals’ envelopes resulted in detrimental effects that were comparable to the complete acoustical modification. Unless our data are subject to specific properties of the German language or to specific properties in temporal processing of our children, these data seem to question the hitherto supposed mechanism of action. Further research should therefore especially focus on other than speech-related, e.g. attentional and motivational, concomitants of acoustical modifications. In particular, these findings might motivate future research on training children with sound-distorted speech within a highly motivating environment. Such research could lead to a new class of training programs for dyslexic children. Therefore, this study might influence future research on a theoretical as well as on an application-oriented level

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    EEG-Korrelate der Koordinatenprozessierung während des intermanuellen Transfers

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    Acquisition of sensorimotor skill facilitates performance of the identical and mirror reversed task with the opposite hand (Normal-task and Mirror-task) The specific control of the Normal- task and Mirror-task can be conceived as a specific use of learned information in different coordinate systems. Intrinsic, body-related coordinates are preserved in the Mirrortask, but must be transformed in the Normal-task. Extrinsic, object-centred coordinates are modified in the Mirror-task, but not in the Normal-task. To identify the neuronal correlates of coordinate processing during intermanual transfer, EEG-recordings were obtained during the repetition of a trained drawing task (Learned-task) and the performance of the Normal-task and Mirror-task with the opposite hand. Behavioural data showed transfer effects in each task. As compared to the right-handed Learned-task, the left-handed Normal-task revealed increases of negativity in movementrelated potentials and EEG-power and a decrease of EEG-coherence prior to movement onset. The Mirror-task did not differ in general from the Learned-task. After left-handed training, beta-coherence increased in the Mirror-task relatively to the Learned-task after movement onset, whereas the Normal-task did not differ from the Learned-task. The results indicate that right-handed skill is transferred in intrinsic coordinates which code for movement preparation. The transfer of left-handed skill occurs in extrinsic coordinates which control the actually executed task. The modification of intrinsic coordinates induces increased activity of cortical areas and a decrease of inter-regional communication. Increases of inter-regional information exchanges, in contrast, can be conceived as the neural correlate of the transformation of extrinsic coordinates. Concluding, different coordinate systems encode the intermanual transfer of right-handed and left-handed skill. On the other hand, distinct brain mechanisms are engaged in the modification of acquired extrinsic and intrinsic coordinates.Motorisches Training erleichtert die Ausführung der gelernten Aufgaben in spiegelbildlicher sowie originaler Orientierung der gegenüberliegenden Hand (Spiegel- bzw. Normalaufgabe). Die Kontrolle dieser beiden Transferaufgaben läßt sich als spezifische Verarbeitung erlernter Koordinaten auffassen. Intrinsische, körperbezogene Koordinaten können in unveränderter Form die Spiegelaufgabe kontrollieren, müssen jedoch während der Normalaufgabe modifiziert werden. Demgegenüber werden extrinsische, objekt-zentrierte Koordinaten bei der Spiegelaufgabe, nicht aber bei der Normalaufgabe transformiert. Um die neuronalen Korrelate der Koordinatenprozessierung während des intermanuellen Transfers zu erfassen, wurden EEG-Messungen bei der Wiederholung einer erlernten Zeichenaufgabe (Lernaufgabe) und der Normal- und der Spiegelaufgabe der kontralateralen Hand durchgeführt. Die Verhaltensdaten ließen auf Transfereffekte in jeder Aufgabe schließen. Im Vergleich zur rechtshändigen Lernaufgabe wurden Negativitätsanstiege der motorisch-evozierter Potentiale und der EEG-Power sowie ein Abfall der Kohärenz bei der Normalaufgabe vor Bewegungsbeginn beobachtet. Die Spiegelaufgabe unterschied sich nicht generell von der Lernbewegung. Nach linkshändigem Training wurde ein genereller Kohärenzanstieg in der Beta-Bande bei Spiegelaufgabe nach Bewegungsbeginn gefunden, während sich die Normalaufgabe nicht von der Lernaufgabe unterschied. Diese Ergebnisse deuten an, dass nach rechtshändigem Training intrinsische Koordinaten, die die Bewegungsvorbereitung kontrollieren, den intermanuellen Transfer kodieren. Der Transfer nach linkshändigem Training wird durch extrinsische Koordinaten kodiert, die mit der Bewegungsausführung assoziiert sind. Die Modifikation intrinsischer Koordinaten induziert verstärkte Aktivität kortikaler Areale sowie eine Verminderung der inter-regionalen cerebralen Kommunikation. Demgegenüber kann ein Anstieg des inter-regionalen Informationsflusses als neuronales Korrelat der Transformation extrinsischer Koordinaten aufgefaßt werden. Es wird gefolgert, dass einerseits unterschiedliche Koordinatensysteme den Transfer nach rechtshändigem und linkshändigem Training kodieren, andererseits die Modifikation extrinsischer und intrinsischer Koordinaten durch unterschiedliche neuronale Systeme kodiert wird

    Training bi-manual coordination in children - attentional and sensorimotor factors

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    Unterschiede in der bimanuellen Koordinationsfähigkeit zwischen Kindern während der Entwicklung werden oft auf Unterschiede im Reifegrad des sensomotorischen Systems zurückgeführt. Sie äussern sich zum Beispiel als fortdauernde unwillkürliche kontralaterale Mitaktivierung während einhändiger Bewegungen (Bewegungs-kopplung). Die vorliegende Studie untersuchte den Einfluss eines Trainings auf die Beidhandkoordination in zwei Altersgruppen bei 5 8jährigen Kindern (n=34). Das Training wurde ein bis zweimal wöchentlichen während vier Wochen mit dem Beidhandkoordinationstest (BMC) durchgeführt. Der Test erfordert kontinuierliche Drehbewegungen mit beiden Händen. Verschiedene Kombinationen von parallelen, symmetrischen sowie asynchronen Bewegungen (unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeit der Händen) wurden trainiert. Die neuromotorische Reife der Kinder mit grundlegenden motorischen Funktionen der rechten und linken Hand wurde erhoben, zusätzlich wurde ein Test für geteilte Aufmerksamkeit angewendet. Im Vergleich mit einer Wartegruppe verbesserten sich alle Versuchsteilnehmer im BMC-Test signifikant und konnten ihr Leistungsniveau 4 Wochen später in einer Nachuntersuchung halten. Es gab zudem einen positiven Transfer von geübten auf ähnliche, nicht geübte Aufgaben. Die jüngeren Kinder zeigten allgemein grössere Übungserfolge als die älteren. Besonders deutlich war eine Abnahme der Leistungs-variabilität und der assoziierten Bewegungen der kontralateralen Hand. Eine Regressionsanalyse zeigte, dass die Fähigkeit zur geteilten Aufmerksamkeit den höchsten Vorhersagewert für die BMC-Leistung vor dem Training besass. Andere Prädiktoren waren der Grad assoziiierter Bewegungen und die Geschicklichkeit der rechten und linken Hand. Nach dem Training hatten das Alter der Kinder sowie wiederum basale neuromotorische Fertigkeiten den höchsten Vorhersagewert.Differences in bimanual coordination skills among children during development are often explained in terms of differences in maturation of the sensorimotor system, as indicated, for example, by the persistence of involuntary contralateral co-activation during uni-manual movements (interlimb coupling). The present study attempted to investigate the influence of training on bimanual coordination in two groups of 5 to 8 year old children (n=34). The training involved four weekly sessions using the Bi-manual Coordination Test (BMC), which requires continuous rotatory movements with both hands. Several combinations of parallel versus symmetric movements as well as equal versus unequal left-to-right inputs were trained. The status of neuromotor maturation of these children and measures of basic right and left hand motor functions were obtained. The children also performed a test of divided attention. In comparison with a waiting group, all participants increased their performance on the BMC-Test significantly and in a 4-week follow-up held that level of performance. Also there was a positive transfer to BMC-tasks which had not been used during training. The younger children showed greater improvements than the older ones. Most prominent were a reduction in the variability of performance and in associated movements of the contralateral limb. A regression analysis indicated that divided attention performance had the highest predictive value for BMC-performance before training. Other predictors were level of associated movements and level of right- as well as left-hand skill. After training the age of the children as well as basic sensorimotor skills had highest predictive values

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
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