1,721,030 research outputs found

    Beratung und Weiterbildung. Fallstudien, Aufgaben und Lösungen

    Full text link
    Die drei Beiträge zu dem Sammelband "Beratung und Weiterbildung - Fallstudien, Aufgaben und Lösungen" (Pohlmann u. Zillmann 2006, Hg.) thematisieren allesamt unterschiedliche Facetten des Wissenstransfers in modernen Gesellschaften. Die Einleitung definiert Beratung und Weiterbildung als verwandte Formen des Wissenstransfers, die insbesondere in Gesellschaften, die sich als "Wissensgesellschaften" verstehen, bereits fest etabliert sind. Deren Achillesferse jedoch darin besteht, dass sie die Nachhaltigkeit der von ihnen angestoßenen Veränderungen nicht gewährleisten können. Die Autoren besprechen in diesem Zusammenhang die einzelnen Beiträge und ordnen sie übergreifenden Fragestellungen zu. Erklärtes Ziel ist es, eine Diskussion über Formen des Wissenstransfers und des kollektiven Lernens anzuregen, die den Erkenntnisgewinn der Wissenschaften an den immensen Bedeutungsgewinn der Wissensbasierung von Organisationen heranführen. Der zweite Beitrag arbeitet die Unterschiede zwischen einer sozialwissenschaftlichen Analyse von Beratung und anderen gängigen Bezeichnungen heraus. Anhand eines derart trennscharfen Verständnisses von Beratung als einer Interaktionsform, für die Freiwilligkeit und auch Freiheit zum verständigungsorientierten Handeln konstitutive Bedingungen darstellen, wird deutlich dass sie kontextuell voraussetzungsvoll ist und sich in der Praxis als entsprechend transformationsanfällig erweist. Im empirischen Vergleich der Leistungen von Unternehmensberatungen und der Effekte der Beratung aus Sicht der beratenen Organisation, werden Risiken und Gefahren des Prozesses sichtbar, deren Bearbeitung die Kontingenz im Verhältnis von Organisationsberatung und Organisationsentwicklung beeinflussen kann. Der dritte Beitrag schließlich hat das Verhältnis von interkultureller Kommunikation und organisationalem Wandel zum Gegenstand. Er fragt warum der gezielte Wandel der Organisation so häufig misslingt und welche unsichtbaren Hürden dem entgegenstehen. Am Beispiel der Niederlassungen internationaler Organisationen in Ostdeutschland und Tschechien werden diese Probleme empirisch belegt und gezeigt, wie Sinn- und Wissenssysteme die interkulturelle Unternehmenskommunikation prägen und somit über die Chancen erfolgreichen Wissenstransfers, bzw. zielorientierten Wandels mitbestimmen

    Management, Organisation und kapitalistische Entwicklung: Südkorea und Taiwan im interkulturellen Vergleich

    No full text
    Der Autor vergleicht die ökonomische Struktur, das Management und die Organisationskultur in Südkorea und Taiwan, um einen Beitrag zur Bestimmung der kapitalistischen Entwicklungspfade der beiden asiatischen Länder zu leisten und auf die viel diskutierte Frage zu antworten, ob es sich hierbei um innovative Kapitalismusformen handele. Er untersucht die unterschiedliche Stellung der beiden Länder in ihrer Rolle als semipheriphere Ökonomien, die in einer bestimmten Beziehung zu den Zentrumsökonomien stehen. Gezeigt wird, dass sich der Aufstieg von Niedriglohnländern zu weltwirtschaftlich integrierten Finalproduzenten in beiden Ländern auf unterschiedlichen organisatorischen und wirtschaftsstrukturellen Grundlagen vollzog. In Südkorea dominieren z.B. hierarchisch koordinierte Großunternehmensgruppen (Chaebol), während in Taiwan eher kleine und mittlere Familienunternehmen die Wirtschaftsstruktur prägen. Die geschlossene Elitenstruktur in Südkorea führte dabei zu größeren Spannungen als die hohe Elitenzirkulation und offene Elitenstruktur in Taiwan. Insofern konnte in Taiwan die für Korea typische Kluft zwischen Strategie und Organisationsstruktur der Chaebol vermieden werden. In beiden Ländern lässt sich insgesamt eine Pfadabhängigkeit kapitalistischer Entwicklung beobachten, wobei die beiden Schwellenökonomien auf den Konkurrenz- und Konvergenzdruck der Weltwirtschaft unterschiedlich reagieren

    The Migration of Elites in a Borderless World: Citizenship as an Incentive for Professionals and Managers?

    No full text
    Der Artikel geht der Frage nach, inwiefern die geöffneten Türen für die Immigration Hochqualifizierter in den OECD-Ländern tatsächlich zu einer verstärkten Migrationsbewegung führen. Die Analyse von Daten zu Eliten- und Hochqualifiziertenmigration in Ostasien, Europa und den USA führt zu dem Ergebnis, dass diese dem Muster einer „brain circulation“ folgt und die Staatsbürgerrechte dabei keine entscheidende Rolle spielen

    Dienstleistungsarbeit im Zeichen von Vermarktlichung und neuer Leistungsorientierung

    No full text
    Der Aufsatz fasst den Stand der Forschung und die Beiträge des Sammelbandes "Dienstleistungsarbeit: Auf dem Boden der Tatsachen" (Hg. Pohlmann et al.), in Hinsicht auf die Bedeutung der Dienstleistungsarbeit für die Entwicklung moderner Gesellschaften zusammen. Er fragt nach Form und Stärke des erkennbaren Rationalisierungstrends, prüft den Trend zur Vermarktlichung und die Rolle der Arbeitsorientierung der Beschäftigten, und auch welche (nicht nur politischen) Gestaltungsperspektiven sich aus dieser Lage entwickeln lassen. Auf diese Weise zeichnet der Text ein differenziertes Bild der Dienstleistungsarbeit, als bevorzugtem Gegenstand betrieblicher Rationalisierungsbemühungen, mitsamt ihrer ambivalenten bis paradoxen Auswirkungen

    Minimax detection of localized signals in statistical inverse problems

    No full text
    We investigate minimax testing for detecting local signals or linear combinations of such signals when only indirect data is available. Naturally, in the presence of noise, signals that are too small cannot be reliably detected. In a Gaussian white noise model, we discuss upper and lower bounds for the minimal size of the signal such that testing with small error probabilities is possible. In certain situations we are able to characterize the asymptotic minimax detection boundary. Our results are applied to inverse problems such as numerical differentiation, deconvolution and the inversion of the Radon transform

    Minimax detection of localized signals in statistical inverse problems

    No full text
    We investigate minimax testing for detecting local signals or linear combinations of such signals when only indirect data is available. Naturally, in the presence of noise, signals that are too small cannot be reliably detected. In a Gaussian white noise model, we discuss upper and lower bounds for the minimal size of the signal such that testing with small error probabilities is possible. In certain situations we are able to characterize the asymptotic minimax detection boundary. Our results are applied to inverse problems such as numerical differentiation, deconvolution and the inversion of the Radon transform

    Minimax detection of localized signals in statistical inverse problems

    No full text
    We investigate minimax testing for detecting local signals or linear combinations of such signals when only indirect data are available. Naturally, in the presence of noise, signals that are too small cannot be reliably detected. In a Gaussian white noise model, we discuss upper and lower bounds for the minimal size of the signal such that testing with small error probabilities is possible. In certain situations we are able to characterize the asymptotic minimax detection boundary. Our results are applied to inverse problems such as numerical differentiation, deconvolution and the inversion of the Radon transform

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Full text link
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
    corecore