198 research outputs found
Where Architecture Meets Biology: An Interview with Detlef Mertins
I began doing research on Mies van der Rohe in the early nineties, after Fritz Neumeyer had published his book The Artless World, (1994). Neumeyer foregrounds Mies\u27 library, the books that Mies read. He was also the first to collect all the things that Mies himself wrote. One of the things that I found very surprising was that Mies was a reader of science, and especially of biology in the 1920s. He had a collection of about 40 books by the botanist Raoul Francé, the author of Der Sanze als Erfinder ( The Plant as Inventor, 1920). This was surprising, for I had always thought of modernism as an architecture of technology rather than an architecture that was imbued with organic aspirations and ethos. One thought of organic architecture more in terms of biomorphic form; in the German context, one thought of Hugo Häring, but not the straight-up-and-down, orthogonal architecture that Mies developed, or his expression of structure
Rezension: Sack, Detlef (2019): Vom Staat zum Markt - Privatisierung aus politikwissenschaftlicher Sicht
The book by Detlef Sack provides a profound overview of the topic of "privatisation" from a political science perspective. First of all, different forms of privatisation are presented. Then the privatisation topic is placed in the context of political and economic theories. After an overview of the history of privatisation in Germany, Europe and selected countries in Africa and Asia, the author describes and analyses privatisation projects in various policy fields. He then points out the need for an effective regulatory regime for the privatisation of public tasks and services. In a next step, the economic, social and power-political effects of privatisation are outlined. Finally, current reactions to privatisation in the form of remunicipalisation and perspectives for further privatisation research in political science are presented. The book is characterized by a pleasant objectivity in dealing with a politically and scientifically often very controversially discussed topic and can therefore be recommended for reading to anyone interested in this subject
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Abschlussbericht
Aktuell sind Umweltmessdaten überwiegend nur durch offizielle, städtische Messstationen zur Erfassung von Umweltdaten verfügbar, von denen es aufgrund ihrer Größe und Kosten nur sehr wenige Stationen gibt (ca. 2-5 Stationen pro Stadt). Alternative, meist von privaten Initiativen organisierte Sensorstationen und Netzwerke auf der Basis günstiger Sensoren ermöglich zwar eine große räumliche Auflösung, benötigen aber in der Regel einen elektrischen Anschluss zur Energieversorgung, welches die Zahl der Installationsorte stark einschränkt. Auch haben sie häufig ein größeres Gehäuse, welches aufgrund seines Aussehens nicht immer an Außenfassaden akzeptiert wird bzw. durch denkmalschutzrechtliche Bedingungen nicht installiert werden kann.
In diesem Teilprojekt Sensoren4iCity zum Projekt iCity ist daher ein autarkes Sensornetzwerkes zur Erfassung von Umweltdaten und Schadstoffkonzentrationen im urbanen Raum entwickelt worden. Dieses kann energieautark über einen längeren Zeitraum operieren und durch die Funkübertragung der Daten sind zum Einsatz keinerlei elektrische Installationen notwendig. Durch sein kompaktes, unscheinbares Äußeres ist in vielen Fällen auch eine Installation an denkmalgeschützten Fassaden möglich, wie sie häufig in den Innenstädten auftreten. Die Sensoren erfassen wichtigen Umweltdaten wie Lufttemperatur, -feuchte, -druck, CO2, VOC und Feinstaub (PM1.0, PM2.0, PM5.0 und PM10), welche als Grundlage für andere iCity-Teilprojekte zur Simulation und Visualisierung der Umweltbelastung und Schadstoffausbreitung in der Stadt dienen. Durch den modularen Aufbau der Sensorplatform ist eine einfache Erweiterung der zu erfassenden Messgrößen möglich. Dadurch kann die Sensorplatform leicht auch für andere Anwendungen eingesetzt werden bzw. ist bereits in anderen Projekten weiterverwendet worden.
Mit dem Sensornetzwerk können sowohl stationäre Messung mit Sensoren an fix installierten Stationen durchgeführt werden, bei dem die zeitliche Entwicklung der Schadstoffverteilung untersucht wird, als auch mobile Messungen, bei dem die Sensoren innerhalb eines Gebietes bewegt werden und hierbei die Umweltdaten erfasst werden. Hierzu werden die Sensoren auf mobilen Objekten (Fahrrad, zu Fuss, Drohne, Ballon, ...) angebracht und hiermit 2D und 3D Messungen eines Gebietes durchgeführt. Die Funktion beider Messvarianten ist in Messungen in verschiedenen Gebieten gezeigt worden
Experimental investigation of the flow and the heat transfer in 180° bends
In der vorliegenden Arbeit werden die Strömung und der Wärmeübergang in Mehrkanal-Kühlsystemen mit 180°-Umlenkungen untersucht. Mehrkanal-Kühlsysteme sind eine wichtige Komponente für die Kühlung moderner Gasturbinenschaufeln und werden kontinuierlich in Richtung einer besseren Kühlwirkung und eines geringen Kühlluftverbrauchs optimiert. Für eine weitere Optimierung des Systems ist ein genaues Verständnis der verschiedenen Kühlmechanismen entscheidend. In dieser Arbeit wird daher der Einfluss der verschiedenen Komponenten des Kühlsystems auf die Strömung und den Wärmeübergang detailliert untersucht. Insbesondere werden die Geometrie der Umlenkung und der Einfluss verschiedener Rippenkonfigurationen zur Steigerung des Wärmeübergangs betrachtet. Neben der Optimierung des Kühlsystems liegt dabei ein weiterer Schwerpunkt auf der Analyse und Weiterentwicklung entsprechender Messverfahren für die Untersuchungen.
Zur Vorbereitung der Messungen werden verschiedene zweidimensionale Verfahren zur Messung des Wärmeübergangs evaluiert, die stationäre und die transiente Flüssigkristallmethode. Beide Methoden sind gut für die Messung des Wärmeübergangs geeignet, wobei ihre jeweiligen thermischen Randbedingungen für das Ergebnis zu berücksichtigen sind. Für die nachfolgenden Untersuchungen hat sich die transiente Methode aufgrund ihrer besonders für komplexe Geometrien einfacheren Anwendbarkeit als geeigneter erwiesen. Bei dieser Methode stellt die Bestimmung der charakteristischen Fluidtemperatur, der massenstromgemittelten Temperatur, eine Einschränkung der erreichbaren Genauigkeit dar. Die massenstromgemittelte Temperatur ist experimentell nur schwer zugänglich. Durch eine geeignete Kombination aus einem analytischen Modell zur Beschreibung des Temperaturverlaufs, numerischen Untersuchungen und Temperaturmessungen an verschiedenen Positionen im Kanal ist eine Bestimmung der massenstromgemittelten Temperatur für jede Position innerhalb der geraden Abschnitte möglich geworden. Dies hat die erzielbare Genauigkeit der transienten Methode zur Wärmeübergangsmessung deutlich gesteigert.
Für die Analyse und Optimierung der Mehrkanal-Kühlsysteme wird der Einfluss der verschiedenen Geometrieparameter auf die einzelnen Komponenten als auch auf das Gesamtsystem der Kühlkanalanordnung untersucht. Für eine bessere Ausnutzung der Kühlluft wird in modernen Kühlsystemen die Länge des Kanalsystems durch das Hinzufügen weiterer Kanalabschnitte kontinuierlich verlängert, was zu immer schmaleren Kanälen führt. Daher werden in dieser Arbeit besonders schmale Kanäle mit einem Höhen-zu-Breiten-Verhältnis von H/W=4 untersucht und ihre Besonderheiten gegenüber den bisherigen Systemen mit breiten Querschnitten gezeigt. Für den Vergleich mit konventionellen Systemen dient als Basis eine Geometrie mit H/W=0,5.
Einen weiteren großen Einfluss auf den Wärmeübergang hat der Einbau von Rippen in dem Kanalsystem. Insbesondere in den geraden Kanalabschnitten werden diese zur Steigerung des dort allgemein niedrigen Wärmeübergangs eingesetzt. Ihr Einfluss auf den geraden Kanalabschnitt als auch auf das Gesamtsystem wird hier daher für verschiedene Rippenhöhen (e/H=0,05 und 0,1) sowie für unterschiedliche Anstellwinkel zur Strömung (45° und 60°) untersucht. Ein besonderes Augenmerk gilt der Wechselwirkung der Rippen im geraden Kanalabschnitt mit der Strömung und dem Wärmeübergang in der Umlenkung. Hierbei haben sich einige Besonderheiten gegenüber den bisherigen Systemen mit breiten Querschnitten gezeigt. Vor allem die Rippenhöhe kann in diesen Kanälen nicht beliebig zur Erhöhung des Wärmeübergangs gesteigert werden.
Aufbauend auf den Untersuchungen der verschiedenen grundlegenden Konfigurationen wird in einem weiteren Schritt gezielt die Umlenkung optimiert. Für die verschiedenen sich als optimal herausgestellten Basiskonfigurationen wird hierzu einerseits der Abstand der Umlenkung (Wel=0,5 - 3,7) variiert als auch die Zahl der Rippen im Auslaufbereich reduziert. Hierdurch lässt sich der Druckverlust in der Umlenkung bei vergleichbarem Wärmeübergang deutlich verringern. Des Weiteren werden aus diesen Untersuchungen entsprechende Berechnungsverfahren für den Druckverlust und den Wärmeübergang der einzelnen Komponenten eines Mehrkanal-Kühlsystems entwickelt. Mit Hilfe dieser Berechnungsverfahren kann damit das Kühlsystem gezielt an unterschiedliche Anforderungen in einer Gasturbinenschaufel angepasst und optimiert werden.The cooling of gas turbine airfoils is an important factor in the development of modern gas turbines. Different cooling systems are used for reducing the thermal load on the turbine blades. Multi-pass cooling channels are a main part of these cooling systems and are continuously improved for a better cooling with a lower cooling fluid consumption. For a better use of the cooling fluid the length of the multi-pass cooling channel is extended by adding additional channels to the system. This results in a higher number of channels in the same area and the width of the channels has thus to be reduced. For these channels only few experiences exist and detailed examinations have to be done.
In the present study two-pass cooling channels were therefore investigated with a high aspect ratio (height H to width W) of H/W=4 and compared to cooling channels with a wider cross section of H/W=0,5. For these investigations the heat transfer and pressure loss in the whole system was examined consisting of the inlet and outlet channel and the bend region connecting these two channels. Also the influence of different ribs was investigated on the flow and the heat transfer in the system.
Another aspect of the work was the analysis and optimisation of the measurement techniques to gain a high accuracy for investigations of cooling systems. For this analysis different two-dimensional methods for the heat transfer measurement were evaluated, the steady state and the transient liquid crystal method. Their applicability was investigated and compared with results from literature. Both methods deliver high quality heat transfer results, where their individual boundary conditions have to be considered for the interpretation of their results. For the present work the transient liquid crystal method showed the better suitability and was used in the former investigations. Limitations for the accuracy of the transient liquid crystal method are the measurement of the characteristic fluid temperature, the bulk temperature. These limitations were overcome by the use of a combination of an analytical model for the fluid temperature distribution, numerical calculations and temperature measurements at multiple positions in the channel. By this technique the bulk temperature can be calculated at any position in the straight sections and the accuracy of the transient method is raised.
For investigating the basic configurations of the cooling system setups were built up of the small and wide channel geometries and analysed for their performance in respect to the heat transfer and pressure loss. The investigations were done without and with ribs in different rib configurations in the straight sections of the channel system. The ribs were thereby varied in their heights (e/H=0,05 and 0,1) as well as in their inclination angle to the flow (45° and 60°). Special attention was also drawn on the interactions of the ribs in the straight sections with the flow and the heat transfer in the bend region. Out of these investigations some specialities of the high aspect channels showed up compared to the conventional wide channel systems. Especially the rib height could not be continuously raised to gain higher heat transfer and a lower rib height was found as an optimum.
Finally the bend region was especially optimised based on the investigations of the basic cooling system configurations. For the configurations, which showed the best performance in the previous investigations, the width of the bend was varied (Wel=0.5...3.7) and also the number of ribs in the outlet of the bend was reduced. By these variations the pressure loss of the bend could be substantially decreased while the heat transfer remains mainly stable. In addition calculation tools could be developed out of these investigations, with which the heat transfer and the pressure loss can be predicted for different channel configurations. By the help of these calculations tools multi-pass cooling systems and especially their bend regions can thus be adapted and optimised for different requirements in a gas turbine cooling system
Correction for Colón-González et al., Limiting global-mean temperature increase to 1.5-2 °C could reduce the incidence and spatial spread of dengue fever in Latin America.
Correction for “Limiting global-mean temperature increase to 1.5–2 °C could reduce the incidence and spatial spread of dengue fever in Latin America,” by Felipe J. Colón-González, Ian Harris, Timothy J. Osborn, Christine Steiner São Bernardo, Carlos A. Peres, Paul R. Hunter, and Iain R. Lake, which was first published May 29, 2018; 10.1073/pnas.1718945115 (Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 115, 6243–6248). The authors note that Rachel Warren and Detlef van Vuuren should be added to the author list. Rachel Warren should appear as the seventh author, following Paul R. Hunter. Detlef van Vuuren should appear as the eighth author, following Rachel Warren and preceding Iain R. Lake. Rachel Warren should be credited with designing research. Detlef van Vuuren should be credited with contributing data. The corrected author line, affiliation line, and author contributions appear below. The online version has been corrected. The authors also note that the following statement should be added to the Acknowledgments: “R.W. and D.v.V. also received funding from the United Kingdom government, Department for Business, Energy, and Industrial Strategy, as part of the ‘Implications of Global Warming of 1.5 °C and 2.0 °C Project.’
Asynchronous and synchronous distance learning in stem education, using the example of the online master program wind energy systems
Sich erlaufen. Pilgern als Identitätsstärkung
Against the background of an unexpected upswing in pilgrimages, this article states the thesis that pilgrimage enables a strengthening of one’s identity. In addition, the problem of a fragmented and indefinite identity is sketched, with reference to Zygmunt Bauman. In contrast stands a model of identity (connected with Albrecht Grçzinger) in which one contributes to a tradition in which one already is situated. In its main part, the article investigates the various factors of pilgrimage that contribute
to this process of gaining one’s identity. Thus, a route frequented as much as theWay
of St. James forms an already patterned space that offers the pilgrim traditioned roles to adopt. Walking, as a characteristic element of pilgrimage, is interpreted as physically generating and distinctively opening the space in which pilgrims understand themselves in the world. It also can be shown how walking as a form of physical being that leads from an instrumental relationship to one’s body to an immediate being in living one’s life, conveys certainty about one’s self and the world, activates one’s potential to overcome challenges, and provides self-empowerment.
The author makes a strong case for a definition of pilgrimage oriented to an understanding of the hardship of crossing a foreign land, which is an image of a goal-oriented understanding of existence. The resulting poles of self-assurance and self-estrangement in pilgrimage are, in connection with Wilhelm Gräb, interpreted as an expression of a truly known but at the same time distanced self-understanding. Pilgrimage is therefore a form of physical self-interpretation in which people learn to view and be aware of their self-familiarity.
Finally, against the background of this representation, criteria are elaborated for organizing a pilgrimage journey that is conducive to identity.Vor dem Hintergrund eines ungeahnten Aufschwungs des Pilgerns vertritt dieser Artikel die These, dass Pilgern eine Stärkung der eigenen Identität ermöglicht. Dazu wird das Problem fragmentierter und unbestimmter Identität mit Rückgriff auf Zygmunt Bauman skizziert. Dagegen steht ein Identitäts-Modell, das von einer bereits bestehenden Vorfindlichkeit in einer Tradition ausgeht, in die man sich weiter hineinerzählt (im Anschluss an Albrecht Gryzinger).
Im Hauptteil werden verschiedene Faktoren des Pilgerns daraufhin befragt, was sie zu diesem Prozess der Identitätsgewinnung beitragen. So bildet gerade ein viel begangener Weg wie der Jakobsweg einen geprägten Raum, der dem Pilger überlieferte Rollen zur Üernahme anbietet. Das Gehen als prägendes Element des Pilgerns wird interpretiert als leibliches Generieren und exzentrisches Erschließen von Raum, mit dem der Pilger sich selbst in derWelt versteht. Es kann zudem gezeigt werden, wie Gehen als Form leiblichen Seins, das vom instrumentellen Körperverhältnis zum unmittelbaren Sein im Lebensvollzug führt, Selbst- und Weltgewissheit vermittelt und im Bestehen von Herausforderungen das eigene Potential aktiviert und Selbstermächtigung bewirkt.
Der Autor macht sich für ein Verständnis des Pilgerns stark, das sich an der Wortbedeutung des Pilgerns als notvollen Durchquerens der Fremde orientiert, das zum Abbild eines zielorientierten Existenzverständnisses wird. Die für das Pilgern herausgearbeiteten Pole von bestärkender Vergewisserung und befremdender Irritation werden im Anschluss an Wilhelm Gräb als Ausdruck eines zwar wissenden aber zugleich distanzierten Selbstverhältnisses gedeutet. Pilgern ist danach eine Form der leiblichen Selbstdeutung, in der der Mensch seiner Selbstvertrautheit ansichtig und bewusst wird.
Schließlich werden auf dem Hintergrund dieser Darstellung Kriterien für eine identitätsförderliche Gestaltung von Pilgerwanderungen erarbeitet
Runge Kutta methods - Theory, algorithmic design and applications in computational engineering and science
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