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Inzidenz und Altersverteilung der Lungenembolie in Deutschland auf Basis der DRG-Statistik
In der vorliegenden Arbeit wurden Daten aus der umfassendsten Datenbank zum Auftreten von Lungenembolien (LE) in Deutschland genutzt, um eine Analyse der Altersverteilung, der Entwicklung der Inzidenz und möglicher Risikofaktoren wie Nebendiagnosen zu erstellen. Es zeigte sich, dass die LE eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die mit steigendem Alter häufiger auftritt, und daher in Zukunft bei alternder Gesamtbevölkerung voraussichtlich in der Inzidenz noch weiter zunehmen wird. Ob die bereits in den beo-bachteten Jahren 2005 bis 2007 angestiegenen Fallzahlen die Abbildung einer tatsächlich gestiegenen Anzahl an Erkrankungen darstellen oder lediglich aus vollständigerer Kodie-rung bzw. verbesserten diagnostischen Möglichkeiten hervorgehen, kann nicht mit Si-cherheit festgestellt werden.
In Bezug auf die älteren Patienten fällt im internationalen Vergleich auf, dass in Deutschland LE bei Frauen häufiger ist, während große amerikanische Studien höhere Inzidenzraten bei Männern beschreiben. Zudem konnte zum ersten Mal gezeigt werden, dass ein deutlicher Anstieg im Vorkommen der LE zwischen den Altersgruppen 50 bis 69 Jahre und 70 bis 90 Jahre besteht. Hier besteht der Verdacht, dass die Änderung der Sexualhormonspiegel nach der Menopause mit den erhöhten Inzidenzraten in Verbindung stehen könnte, die Studienlage ist jedoch derzeit noch kontrovers.
Das bis zu 5-mal höhere Vorkommen von LE bei jungen Frauen im Vergleich zu Män-nern derselben Altersgruppe ist eine neue Beobachtung. Schwangerschaften können nur ein Fünftel der zusätzlichen Erkrankungen bei jungen Frauen erklären; inwieweit orale Kontrazeptiva als klassische Risikofaktoren für venöse Thrombosen für die deutlich höhe-ren Inzidenzraten bei Frauen verantwortlich sind, kann anhand der verwendeten Daten-bank jedoch nicht bestimmt werden, da die Einnahme dieser Präparate in der Kodierung der Krankenhäuser (ICD) nicht erfasst wird. Weitere kontrollierte Studien sind zur Klärung dieser Fragestellung notwendig.
Besonders in der Altersgruppe der 10-40jährigen Frauen kann die vorgelegte Statistik in Zukunft als Parameter zum Monitoring von Veränderungen der Häufigkeit von venösen Thrombembolien durch neue Pharmaka wie Antikoagulanzien und orale Kontrazeptiva genutzt werden
Retrospektive Erfassung und Analyse epidemiologischer Daten aus einer Klinik der Regelversorgung
Fragestellung: Retrospektive Analyse von 698 Mammakarzinom-Fällen aus den Jahren 1994-2003 und die spezielle Auswertung der pT4-Subgruppe von 108 Fällen aus einer Klinik der Regelversorgung in einer Großstadt mit ländlich strukturierter Umgebung.
Patientinnen und Methodik: 698 Mammakarzinom-Fälle aus den Jahren 1994-2003. pT4-Subgruppe mit insgesamt 108 Fällen. Es erfolgten diverse Gruppierungen nach dem gewählten operativen Vorgehen, den unterschiedlichen systemischen Therapiemodalitäten und/oder einer lokalen Bestrahlungsbehandlung.
Ergebnisse: Bezüglich der bekannten Prognose-Faktoren, der Operation, der systemischen Therapie und der Thoraxwandbestrahlung ergaben sich größtenteils erwartungsgemäße Daten. Allerdings konnten durch statistische Analyse gerade in den pT4-Stadien hinsichtlich des Alters, der Tumorgrößen, der operativen Verfahren, der systemischen und lokalen Therapie Besonderheiten herausgestellt werden. Die Ursachen für den hohen Anteil von pT4-Karzinomen (15,47%) konnte aus dem Datenmaterial nicht geklärt werden. Die Gesamtprognose innerhalb dieses Stadiums war jedoch trotz des hohen Altersdurchschnitts und teilweise größter Operationen nicht schlechter als aus der Literatur bekannt.
Schlussfolgerung: Ein Ziel der Behandlung des Mammakarzinoms muss sein, gerade Fälle mit derart schlechter Überlebenswahrscheinlichkeit zu vermeiden. Hier besteht erhöhter Aufklärungsbedarf bei Patientinnen, Angehörigen und Hausärzten Erforderlich ist auch die konsequente Etablierung von Brustzentren zur flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung. Nur das nicht-metastasierte Frühstadium ist gegenwärtig mit hoher Wahrscheinlichkeit heilbar
Ableitung von klinischen Pfaden aus evidenzbasierten Leitlinien am Beispiel der Behandlung des Mammakarzinoms der Frau
Zur Förderung der Implementierung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in der medizinischen Praxis, als ein wichtiges Qualitätskriterium im Gesundheitswesen, stellen beispielsweise die medizinischen Fachgesellschaften, indikationsspezifische Empfehlungen in Form von evidenzbasierten Leitlinien zu Verfügung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, zur Förderung der Umsetzung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, eine Methode zu entwickeln, die eine systematische Ableitung eines Klinischen Pfades aus einer evidenzbasierten Leitlinie ermöglicht. Hierzu ist es erforderlich, in einem ersten Schritt die beiden Konzepte auf einer normativ-analytischen Ebene gegenüberzustellen, um grundsätzliche Gemeinsamkeiten und Differenzen herauszuarbeiten, die eine Ableitung positiv oder negativ beeinflussen können. In einem zweiten Schritt wird auf Basis dessen eine Vorgehensweise entwickelt, die eine systematische Ableitung eines Klinischen Pfades aus einer evidenzbasierten Leitlinie ermöglicht.
Als Ergebnis des Vergleichs kann festgehalten werden, dass sich der Klinische Pfad und die evidenzbasierte Leitlinie in einer konzeptionellen Fusion symbiotisch ergänzen. Die Leitlinie bildet die evidenzbasierte Rahmenbedingung, die durch den Klinischen Pfad in dem Kontext der klinischen Praxis etabliert werden kann. Auf der Basis dieser Erkenntnisse wird eine Methode entwickelt, die zum einen eine systematische Ableitung eines Klinischen Pfades aus einer evidenzbasierten Leitlinie ermöglicht und zum anderen auch eine Implementierung in anderen Organisationseinheiten erleichtert. Die Vorgehensweise gliedert sich in sechs Projektschritte in drei Kategorien: von der Ableitung eines evidenzbasierten Referenzmodells, über die Adaption auf die individuelle Einrichtung, bis hin zur Implementierung des evidenzbasierten Klinischen Pfades in den medizinischen Versorgungsalltag. Erprobt wurde die Vorgehensweise anhand der S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge beim Mammakarzinom der Frau“ und dem Klinischen Pfad des Uni-Brustzentrums Essen.
Der Abstraktionsgrad des Referenzmodells ermöglicht eine Modellierung von evidenzbasierten Klinischen Pfaden für jede individuelle Einrichtung, so dass diese nun mit weniger Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Dies könnte zu einer Steigerung der Implementierungshäufigkeit evidenzbasierter Leitlinien in der Praxis beitragen, jedoch mit möglichen rechtlichen Konsequenzen. Demgegenüber entstehen positive Effekte z.B. im Bereich der Transparenz und der Vergleichbarkeit verschiedener Einrichtungen
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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