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"La materia quando inizia a soffrire": Denial Figures in Guido Morselli's Work
openIl presente lavoro si propone di indagare la questione della crisi del soggetto così come discussa dall'autore italiano Guido Morselli, nelle diverse sedi dei romanzi, della produzione saggistica e del diario personale. Da qui si analizzeranno temi quali il solipsismo e gli interrogativi esistenziali, fin dai loro primi riverberi nella filosofia centro-europea di fine Ottocento, inizio Novecento.The present work aims yo investigate the issue of the crisis of the subject, as it is discussed by the Italian author Guido Morselli, on his novels, essays and personal diary. We will also analyze topics such as solipsism and existential questions from their first reverberations on the late eighteen century and early nineteen century middle European philosophy
Singular Traces on Semifinite von Neumann Algebras
Singular traces are constructed on a general semifinite von Neumann algebra, thus generalizing the result of Dixmier (C.R. Acad. Sci. Paris 262, 1966.) Moreover our technique produces singular traces on type II1 factors. Such traces, though vanishing on all bounded operators, are non trivial on the *-algebra of affiliated unbounded operators. On a semifinite factor, we show that all traces are given by a dilation invariant functional on the cone of positive decreasing functions on [0, infinity), and we prove that the existence of a singular trace which is non trivial on a given operator is equivalent to an eccentricity condition on the singular values function, a result which generalizes the theorem given in (S. Albeverio, D. Guide, A. Ponosov, and S. Scarlatti, J. Funct. Anal., to appear.) for B(H). (C) 1995 Academic Press, Inc
(Never) Mind your p's and q's: Von Neumann versus Jordan on the Foundations of Quantum Theory
In early 1927, Pascual Jordan (1927b) published his version of what came to be known as the Dirac-Jordan statistical transformation theory. Later that year and partly in response to Jordan, John von Neumann (1927a) published the modern Hilbert space formalism of quantum mechanics. Central to both formalisms are expressions for conditional probabilities of finding some value for one quantity given the value of another. Beyond that Jordan and von Neumann had very different views about the appropriate formulation of problems in the new theory. For Jordan, unable to let go of the analogy to classical mechanics, the solution of such problems required the identification of sets of canonically conjugate variables, i.e., p’s and q’s. Jordan (1927e) ran into serious difficulties when he tried to extend his approach from quantities with fully continuous spectra to those with wholly or partly discrete spectra. For von Neumann, not constrained by the analogy to classical physics and aware of the daunting mathematical difficulties facing the approach of Jordan (and, for that matter, Dirac (1927)), the solution of a problem in the new quantum mechanics required only the identification of a maximal set of commuting operators with simultaneous eigenstates. He had no need for p’s and q’s. Related to their disagreement about the appropriate general formalism for the new theory, Jordan and von Neumann stated the characteristic new rules for probabilities in quantum mechanics somewhat differently. Jordan (1927b) was the first to state those rules in full generality, von Neumann (1927a) rephrased them and then sought to derive them from more basic considerations (von Neumann, 1927b). In this paper we reconstruct the central arguments of these 1927 papers by Jordan and von Neumann and of a paper on Jordan’s approach by Hilbert, von Neumann, and Nordheim (1928). We highlight those elements in these papers that bring out the gradual loosening of the ties between the new quantum formalism and classical mechanics
A Gromov-Hausdorff distance between von Neumann algebras and an application to free quantum fields
A distance between von Neumann algebras is introduced, depending on a further norm inducing the w*-topology on bounded sets. Such notion is related both with the Gromov–Hausdorff distance for quantum metric spaces of Rieffel and with the Effros–Maréchal topology on the von Neumann algebras acting on a Hilbert space. This construction is tested on the local algebras of free quantum fields endowed with norms related with the Buchholz–Wichmann nuclearity condition, showing the continuity of such algebras w.r.t. the mass parameter
A quantum distance between von Neumann algebras and applications to quantum field theory
A notion of distance between von Neumann algebras appers to be a useful tool in order to study the dependence of the algebras of local observables of QFT from the parameters of the model. We report here on work in which such a notion is defined by dualizing Rieffel‚s quantum Gromov–Hausdorff distance between compact quantum metric spaces. A simple application to the mass dependence of the algebras generated by a free quantum field is also presented
Some Neumann-Bessel series and the Laplacian on polygons
Several sums of Neumann series with Bessel and trigonometric functions are evaluated, as finite sums of trigonometric functions. They arise from a generalization of the Neumann expansion of the eigenstates of the Laplacian in regular polygons. A simple accurate approximation of J0(x) is found on the interval [0, 2]
Person und Selbsttranszendenz. Ekstase und Epoché des Ego als Individuationsprozesse bei Schelling und Scheler
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage nach der personalen Identität und der Orientierung in unserer flüchtigen postmodernen Zeit. Nach dem Expressivist Turn, wie Charles Taylor darlegt, hat es keinen Sinn mehr, in der Idee eines transzendenten Guten oder eines Wertes an sich einen Bezugspunkt zu suchen. Wo aber müssen wir dann die Quelle der Orientierung unserer Existenz suchen? Nach dem Sturz der von Nietzsche kritisierten repressiven Moral sind die ethische Orientierung und die Freiheit häufig als das Ergebnis einer autonomen Entscheidung des Subjekts verstanden worden. Es ist interessant zu beobachten, wie sich der Neoliberalismus und das postmoderne Denken des anything goes – die zwei Standpunkte, die sich seit dem Anfang der achtziger Jahre in der Wirtschaft und der Philosophie durchgesetzt haben – trotz des Kontrasts zwischen ihnen auf einen sehr ähnlichen Freiheitsbegriff beziehen, der für sich das Recht zur unbegrenzten Erweiterung der eigenen Potentialität beansprucht und jede Grenze – solange sie kein bloß formaler Respekt vor der Freiheit des Anderen ist – als eine nutzlose Störung betrachtet, so dass sie aus einer „deregulation“ im wirtschaftlichen wie im ethischen Feld das eigene Credo machen.
Dieses Modell der Freiheit und der Entwicklung – dem das entspricht, was Gilles Lipovetsky société d'hyperconsommation nannte – erweist sich immer deutlicher als unfähig, der Menschheit vor den neuen Herausforderungen im ökonomischen, sozialen, ethischen und politischen Bereich eine Orientierung zu bieten. Michel Serres hat die Hypothese aufgestellt, dass die aktuelle ökologische Krise auch die Folge einer „mentalen Verschmutzung“ sei. Um ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wiederzugewinnen, schlägt Serres einen contrat naturel vor, der davon ausgeht, dass der Mensch lernen sollte, die Tugend der Zurückhaltung auszuüben, die Ausweitung der eigenen Macht innerhalb gerechter Grenzen zu halten und das Ziel der eigenen Existenz vom Besitz auf die kreative Handlung zu verschieben.
Meiner Meinung nach liegt dieser mentalen oder „noologischen“ Verschmutzung ein Freiheitsbegriff zugrunde, der nach der uneingeschränkten Ausdehnung der eigenen Grenzen, nach einer Ausbreitung des eigenen Selbst sowie der eigenen Fähigkeit des Konsums strebt. Das Tragischste daran ist, dass ein in diesem Sinne freies Individuum sich als autonom glaubt, während es in Wirklichkeit heteronom ist, da die Konturen des eigenen Selbst, welche es mit Mühe und Not zu erweitern sucht, von dem, was Foucault „Technologien der Macht“ nannte, bestimmt worden sind.
Um ein alternatives Entwicklungsmodell zu denken, ist es wichtig, sich eine zweite Ebene der menschlichen Freiheit vorzustellen, die sich mit der Grenze, dem Respekt vor der Natur und der Achtung gegenüber dem Anderen, d. h. mit der Realität, auseinanderzusetzen weiß. Schelling erweist sich in dieser Perspektive als ein wichtiger Vorläufer, der sich mit diesem Modell der Freiheit auseinandersetzt (vgl. Kapitel 2. 1).
Die drängende Problematik der Freiheit besteht heutzutage darin, eine Form der Individuation herauszufinden, die sich alternativ zu derjenigen stellen kann, die gleichsam von der „medialen Massenzüchtung“ aufgezwungen wird. Anstatt die ganzen Energien für die Ausweitung der Grenze des eigenen Selbst einzusetzen, nimmt diese zweite Ebene des Individuationsprozesses in einem gewissen Moment kritischen Abstand von demselben und transzendiert es, um über die Selbstwiederholung hinaus eine neue Existenz zustande zu bringen. Ohne diese Übung der Selbsttranszendierung, ohne eine konstruktive Dialektik zwischen sozialer Rolle und personaler Identität, findet man keinen Zugang zu dieser zweiten Ebene der Freiheit.
Welche Orientierung kann dem Menschen aber heutzutage bei diesem Unternehmen noch helfen? Ist noch ein Raum übrig geblieben, in dem das Individuum – in Abweichung vom herrschenden sozialen Modell – die eigene personale Identität aufbauen kann? Ich möchte im Folgenden vorschlagen, diesen Raum in Richtung einer nicht autoritären Orientierung zu suchen, die aus der Tiefe, aus der affektiven Sphäre, herkommt und ihren höchsten Ausdruck in der Kraft des Anderen als Vorbild und Gegenbild findet.
Um die vorletzte Jahrhundertwende hat die Phänomenologie von Brentano, Husserl und Scheler gezeigt, dass der Wille und die Entscheidung des Subjekts nicht leer um sich selbst kreisen, sondern einen Kontext und eine komplexe Wertartikulation auf der affektiven Ebene voraussetzen. Das Neue an dieser Auffassung im Vergleich zu Hume liegt darin, die Frage nach der Qualität der affektiven Orientierung ausdrücklich gestellt zu haben (siehe §. 3. 6. 1; §. 3. 6. 2 und §. 3. 7. 1). Bei diesem Ansatz stehen nicht die Normen, die Imperative oder eine neue Theorie des Guten in der Mitte der Ethik, sondern das Problem des Reifens der affektiven Sphäre und das der Tiefe und Qualität des Fühlens. Das ethische Problem wird mithin zu einem Problem der Bildung, der affektiven Alphabetisierung. Gewiss, ohne Hilfe des Willens und der vernünftigen Reflexion ist keine Ethik möglich, aber das, was den Willen und die Reflexion lenkt, ist die affektive Sphäre. Den Auftakt in der affektiven Sphäre gibt darüber hinaus nicht das selbstreferentielle, in der Monade verschlossene Subjekt, sondern das positive Vorbild des Anderen.
Das aktuelle, immer stärker werdende Interesse an der von Pierre Hadot und Michel Foucault gestellten Frage nach der cura sui kann nicht ausschließlich auf Heidegger zurückgeführt werden. Schon vorher tauchte das Thema auch bei Schelling und Scheler wieder auf. Es fehlt zwar die explizite Bezugnahme auf den Terminus Sorge oder den griechischen Begriff der epimèleia heautoû. Bei beiden Denkern kann man jedoch die Vorstellung einer an der Bildung der menschlichen Singularität orientierten cura sui deutlich rekonstruieren. Die ganze philosophische Anthropologie von Scheler kann als im Sinne der anthropologischen Übung verstandene cura sui neu gedacht werden. Darüber hinaus darf man nicht außer Acht lassen, dass sich Schelling und Scheler auf sehr intensive Weise mit Platon auseinandersetzen und dass es ihnen gelingt, einige cura sui betreffende Fragen originell wiederzubeleben. Nach der Verfassung des Dialogs Phaidon wird sich Platon nämlich dessen bewusst, dass die Frage nach dem guten Leben eine Frage nach der katharsis ist, die sich als Ausschaltung des eigenen Egozentrismus durch eine tèchne tês periagogês versteht (vgl. 3. 3. 9 Platon und die tèchne tês periagogês). Diese tèchne der Umkehrung, die sich als Übung der Selbsttranszendierung darstellt, steht im Mittelpunkt der Philosophie Schellings – im Begriff der Ekstase – und in derjenigen Schelers – im Begriff der Reduktion. Aus dieser Perspektive kann man eine cura sui im generativen Sinne entfalten, die ontogenetisch als Mäeutik, als Geburt der personalen Identität, gedacht wird.
Bisher hat man versucht, die personale Identität vorwiegend von der Kontinuität, von dem linearen und selbstreferentiellen Prozess der Wiederherstellung des eigenen Selbst her zu bestimmen. In Wahrheit ist dies die Art und Weise, durch die sich die Identität eines Organismus konstituiert. Die personale Singularität baut die eigene Identität auf, indem sie kohärent einen Prozess der kritischen Abstandnahme von sich selbst, von den eigenen Gewohnheiten und von dem eigenen ursprünglichen Milieu vollzieht. Sie bildet sich, indem sie sich auf neue Weise zu betrachten lernt. Diese Abstandnahme von der Banalität und Langweiligkeit des eigenen Selbst ist mit einem schöpferischen Prozess des sich selbst Erweckens vergleichbar. Wach sein heißt hier sich selbst und den Anderen als Überraschung erleben. Nur so kann der Mensch wiedergeboren werden, und nur durch diese Aufgabe wird es möglich, der cura sui eine ethische Bestimmung zu verleihen
Emergent Organizations
This chapter overviews existing applications of agent-based modeling (ABMg) in organization science, pointing to possible cross-contaminations of these research fields. The reviewed applications include the garbage can model of organizational choice, the usage of cellular automata and of the NK model in order to investigate various problems of organizational interdependencies, and realistic agent-based models of agile productive plants. Possible future applications may include employing unsupervised neural networks in applied research on organizational routines, as well as employing sophisticated models of organizational evolution in order to understand such neglected features as punctuated equilibria and exaptation. Given the scope of the research agendas that ABMg can provide, it is quite surprising that this tool has been largely ignored by organization science hitherto. One possible explanation is that ABMg, which presents itself as a computational technique, inadvertently conceives its very nature of a tool for the exploration of novel research hypotheses. It is eventually perceived by non-practitioners as one more statistical technique for the validation of given hypotheses, and possibly a needlessly complex one
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