1,721,091 research outputs found

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Neuronale Netzwerkaktivität im Ruhezustand als Prädiktor für Interferenz-Suszeptibilität

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    In den Neurowissenschaften geht man aktuell davon aus, dass Gehirnfunktionen nicht allein einzelnen Gehirnregionen, sondern neuronalen Netzwerken zugeordnet werden können. Eine Methode der Bildgebung um derartige Netzwerke darzustellen, ist die Konnektivitätsanalyse von funktionellen Magnetresonanztomographie-Aufnahmen im Ruhezustand. Frühere Studien zeigten in diesem Zusammenhang eine stärkere Entkoppelung der Aktivität von zwei Gehirnnetzwerken, dem Salienz- und dem Default-Mode-Netzwerk bei Patienten mit pathologisch kompromittierter Aufmerksamkeit im Rahmen eines Aufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitäts-Syndroms. In der hier beschriebenen Studie wurde analysiert, inwiefern die Interaktion zwischen dem Salienz- und Default-Mode-Netzwerk, mit der Interferenz-Suszeptibilität gegenüber salienten Stimuli, einem Maß für Ablenkbarkeit, bei gesunden männlichen Probanden korreliert. Zur Bestimmung der Interferenz-Suszeptibilität führten die Probanden einen Test durch, in welchem ihnen Stimuli unterschiedlicher Salienz als Distraktoren gezeigt wurden, während sie die Aufgabe erhielten in möglichst kurzer Zeit einen auditorischen Stimulus zu klassifizieren. Es zeigte sich eine signifikant verminderte funktionelle Dissoziation zwischen jeweils einer Region des Salienz- und des Default-Mode-Netzwerks bei Probanden mit erhöhter Interferenz- Suszeptibilität gegenüber hochsalienten Stimuli. Dieses Ergebnis untermauert die Bedeutung der Interaktion dieser beiden Netzwerke für die Aufmerksamkeits-Funktion. So könnte zum Beispiel versucht werden, die Interaktion dieser beiden neuronalen Netzwerke im Rahmen eines Neurofeedback-Trainings zu modulieren und neue Therapieansätze für psychiatrische Erkrankungen, welche mit einem Aufmerksamkeits-Defizit einhergehen, zu entwickeln

    Effect of schizotypy on activation and volume of face processing areas in healthy subjects

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    Schizotypie beschreibt ein Spektrum an Persönlichkeitsmerkmalen, die in verschiedenen Ausprägungen sowohl bei gesunden als auch erkrankten Personen nachweisbar sind. Sie lässt sich innerhalb des Schizophrenie- und Psychosespektrums als eine alternative Manifestationsform ansehen, die sich auf einem subklinischen Level bewegt und keine Pathologie per se darstellt. Schizotypie kann in drei phänotypische Dimensionen eingeteilt werden (d.h. positive, negative und desorganisierte Schizotypie) und kann helfen den Weg von gesund über Dysfunktionalitäten bis hin zur Krankheit besser nachzuvollziehen. In der vorliegenden Studie sollte der Einfluss von Schizotypie auf das Volumen und die Aktivierung von drei Gesichtsverarbeitungsarealen, sowie deren Interaktion untersucht werden. Die ‚fusiform face area‘ im Gyrus fusiformis, die ‚occipital face area‘ im Gyrus occipitalis inferior und die ‚posterior superior temporal sulcus face area’ im posterioren Sulcus temporalis superior werden nach dem Modell von Haxby dem ‚core system‘ zugeordnet und als frühe, gesichtsspezifische Areale angesehen. Es wurden 288 psychisch gesunde Proband:innen eingeschlossen und schizotype Merkmale psychometrisch mit Hilfe der ‚Multidimensional Schizotypy Scale‘ erfasst. Die Erhebung der strukturellen (T1) und funktionellen (task-based fMRT) Daten erfolgte mittels eines 3T MRT-Scanners unter Verwendung neutraler und emotionaler (ängstlicher) Gesichtsstimuli, sowie Bildern von Häusern. Es wurden allgemeine lineare Modelle verwendet um hypothesengeleitet den Zusammenhang der Schizotypiedimensionen und Aktivierung/Volumen der Gesichtsverarbeitungsareale, sowie deren Interaktion zu testen. Als zentrale Ergebnisse der Studie konnte für Gesichtsverarbeitung insgesamt kein Einfluss von Schizotypie auf die Aktivierung der untersuchten Hirnregionen nachgewiesen werden. Für emotionales Gesichterverarbeiten ergab sich ein negativer Zusammenhang zwischen der Aktivierung der fusiform face area, sowie der posterior superior temporal sulcus face area und der desorganisierten Facette der Schizotypie. Ein Einfluss von Schizotypie auf das Volumen der Areale des Core Systems konnte nicht nachgewiesen werden. Des Weiteren konnte grundsätzlich ein Zusammenhang zwischen dem Volumen der grauen Substanz und der Aktivierung der Gesichtsverarbeitungsareale, jedoch nicht in Form eines mediierenden Effektes, aufgezeigt werden. Die Ergebnisse der Studie geben außerdem Anhalt dafür, dass die drei Dimensionen der Schizotypie teilweise, jedoch nicht vollumfänglich, miteinander interagieren und nicht in Form eines moderierenden Effektes. Auf dem Feld der Schizotypieforschung existieren bislang wenig vergleichbare Studien, soweit vorhanden weichen die Erkenntnisse zur Aktivierung der Gesichtsverarbeitungsareale jedoch von unseren Ergebnissen ab. Zieht man, in Hinblick auf einen Kontinuumsgedanken, Studien aus dem weiteren Schizophrenie- und Psychosespektrum heran, so zeigt sich ein Einfluss auf die untersuchten Hirnareale sowohl für die Aktivierung beim emotionalen und auch Gesichterverarbeiten insgesamt, als auch auf die Volumina der grauen Substanz. Durch die vorliegende Studie konnte gezeigt werden, dass auch Ausprägungen im nicht pathologischen Bereich des Schizophrenie- und Psychosespektrums teilweise mit Veränderungen der funktionellen neuronalen Aktivierungsmuster einhergehen. Jedoch scheint der Einfluss erst mit Eintritt in eine Pathologie weitreichend signifikant zu werden. Diese Studie konnte damit einen weiteren Beitrag zur Konzeptualisierung des Spektrums leisten und im Rahmen des Kontinuumsgedanken an Literatur der Schizophrenieforschung anknüpfen. Sie ist unseres Wissens nach die erste Studie, die in einer großen Studienkohorte bei gesunden Proband:innen den Einfluss von Schizotypie auf die Aktivierung und das Volumen der Areale des Core Systems, sowie deren Interaktion in einem korrelativen Ansatz untersucht. Damit könnte sie den Grundstein für nachfolgende Studien bilden und im Rahmen dessen beispielweise durch weitere Stimuli mit zusätzlichen Emotionen und Erweiterung der Studienkohorte durch Proband:innen aus dem pathologischen Schizophrenie- und Psychosespektrum ergänzt werden.Schizotypy describes a multidimensional construct based on a range of personality traits within the schizophrenia and psychosis spectrum. They are usually classified as schizophrenia-like personality traits on a subclinical level, which can be divided into three dimensions (i.e. positive, negative, disorganised). The construct of schizotypy can contribute to a better understanding of the schizophrenia and psychosis spectrum. In this study we examined the effect of schizotypy on activation and volume of three brain regions involved in face processing: the ‘fusiform face area’, the ‘occipital face area‘ and the ‘posterior superior temporal sulcus face area’, as regions of the ‘core system’, which are considered face selective areas. We studied 288 psychiatrically healthy subjects and classified schizotypal traits by using the ‘Multidimensional Schizotypy Scale‘. A 3T MRI scanner was used for the acquisition of structural (T1) and functional (task-based fMRI) data using pictures of neutral and emotional (fearful) faces, as well as houses as stimuli. We used general linear models to test the hypothesis of correlation between schizotypy facets and activation/volume of face processing areas, as well as their interaction. We did not find an effect of schizotypy on activation of the core system regions for face processing in general or to their grey matter volume. However, we showed a negative correlation of activation in fusiform face area, posterior superior temporal sulcus face area and disorganised dimension of schizotypy for emotional face processing. Furthermore, we demonstrated a correlation between grey matter volume and activation, but not, as hypothesised, through mediation of volume on the association between the schizotypy dimensions and their activation. Also, we showed an interaction of schizotypy dimensions in the association with volume, although moderation effects were not significant. Our study provides novel insides on how schizotypy affects face processing areas. While our results are not fully in line with the few previous studies on the topic, they also highlight a lack of directly comparable studies. Our findings emphasise a schizotypy effect on fear processing in particular, rather than general face processing. However, activation patterns might be additionally affected after onset of pathology. While in line with finding of the wider schizophrenia and psychosis spectrum, our findings add to a neurobiological continuum model, in this case involving face processing areas. Our study contributes to the neurobiological conceptualisation of the spectrum and adds to the related literature in schizophrenia research. To our knowledge, this is the first study to investigate in a correlative approach the influence of schizotypy on the activation and volume of the areas of the face processing core system, as well as their interaction in a large sample of psychiatrically healthy subjects. It could thus form the basis for subsequent studies, which might add further stimuli with additional emotions and include clinical cohorts

    MR-Morphometrie und subklinischer Neurotizismus

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    Neurotizismus ist ein Persönlichkeitsfaktor, der u. a. für affektive Störungen (MDD, BPD) den klinischen Stellenwert eines „Vulnerabilitätsmarkers“ besitzt. In den vergangenen Jahren der Erforschung neurobiologischer Korrelate dieses Traits konnten mittels MRT-Bildgebung neben zahlreichen Negativbefunden insbesondere in frontotemporalen Trakten Assoziationen mit Neurotizismus detektiert werden. Auf kortikaler Ebene sind als wesentliche Neurotizismus-Korrelate der medial orbitofrontale Cortex sowie der präfrontale Cortex zu nennen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Negativbefunde bleibt die Frage nach grundlegenden neuroanatomischen Neurotizismus-Korrelaten in der MRT-Bildgebung bislang ungeklärt. Ebenso fehlt in der aktuellen Literatur ein Konsens hinsichtlich der konkreten Lokalisation dieser möglichen Neurotizismus-Korrelate. Ziel dieser Studie ist die multimodale, MRT-basierte Untersuchung von neuronalen Korrelaten des Neurotizismus-Persönlichkeitsfaktors in grauer und weißer Hirnsubstanz in einer großen Stichprobe Gesunder. In der vorliegenden Stichprobe wurde die graue Substanz mittels oberflächen- bzw. volumenbasierter Bildgebungsanalyse hinsichtlich des kortikalen Volumens, der kortikalen Dicke sowie der Gyrifizierung (Gesamtkohorte, n = 670) untersucht, in einer Subgruppe davon ebenfalls die weiße Substanz mittels Diffusionsbildgebung (Teilkohorte, n = 570). Hier waren die Parameter FA (fraktionale Anisotropie) und RD (radiale Diffusivität) Gegenstand der Analyse. Es wurde TBSS zur Analyse der weißen Substanz und SPM12 / CAT12 zur Untersuchung der grauen Substanz verwendet. Die Neurotizismus-Scores der Probanden wurden unter Verwendung des NEO-FFI-Fragebogens erhoben. In der Teilkohorte korrelierte Neurotizismus unter statistischer Kontrolle von Alter, Geschlecht und Standort der Messung positiv mit den pro Trakt gemittelten FA-Werten im rechten Cingulum, rechten bzw. linken Fasciculus frontooccipitalis inferior, rechten bzw. linken Fasciculus Uncinatus, mit den pro Trakt gemittelten RD-Werten negativ im linken Cingulum, rechten bzw. linken Fasciculus frontooccipitalis inferior sowie linken Fasciculus Uncinatus. Auf Voxel-Ebene fanden sich ebenfalls FWE-korrigiert signifikante Cluster für FA zusätzlich in beiden Hemisphären in der Radiatio thalami anterior sowie im Fasciculus longitudinalis inferior. Auch hier zeigten sich durchweg positive Korrelationen von FA und Neurotizismus. In der Gesamtkohorte ergaben sich lediglich auf Ebene der kortikalen Dicke im Bereich der rechten Hirnhemisphäre im medial orbitofrontalen Cortex, superior temporalen, superior frontalen sowie im mittleren frontal rostralen Cortex unkorrigiert signifikante Cluster, welche ebenfalls positiv mit Neurotizismus assoziiert waren. In einer nachfolgenden Analyse korrelierten weiterhin die gemittelten Werte für die kortikale Dicke im rechten superior temporalen bzw. medial orbitofrontalen Cortex signifikant mit der gemittelten FA des rechten Fasciculus Uncinatus. In dieser Studie sind erhöhte Neurotizismus-Werte also insgesamt mit höherer Integrität der Mikrostruktur der weißen Substanz (FA erhöht, RD erniedrigt) assoziiert. Aufgrund konträrer Ergebnisse vorangegangener Studien und der noch unzureichenden Datenlage hinsichtlich möglicher, mit Neurotizismus korrelierenden lokalen Veränderungen der RD bedarf dieses Ergebnis der Replikation. Hierbei gilt es die Zusammensetzung der jeweils untersuchten Stichprobe, insbesondere was Aspekte wie das Alter bzw. die Verteilung der Neurotizismus-Scores der Probanden anbetrifft, als möglichen Einflussfaktor auf die Richtung der Korrelation zwischen Neurotizismus und Parametern wie u. a. der FA zu beachten. Die Evaluation der Ergebnisse aus funktioneller Sicht zeigt eine Verflechtung von Persönlichkeit, Hirnstruktur und - funktion. Insbesondere im orbitofrontalen Cortex finden sich, neben strukturellen Korrelaten, am Beispiel von Emotionsregulation auch wichtige Funktionen für die Ausprägung von Neurotizismus. Die Einordnung der vorliegenden Ergebnisse vor dem Hintergrund einer gegensätzlichen Richtung der Assoziation von Neurotizismus und Hirnstruktur in klinischen Stichproben bleibt problematisch. Eine nonlineare Entwicklung der Assoziation von Neurotizismus und Hirnstruktur im Verlauf einer psychiatrischen Erkrankung erscheint jedoch möglich.Neuroticism is well known as a personality trait which enables us to predict individual vulnerability to suffer from affective disorders (MDD, BPD). Over the last years, MRI-based neuroimaging could provide evidence for lots of different parts of the human brain to correlate with this personality trait. White matter correlates are mostly localized in frontotemporal tracts. The orbitofrontal cortex and prefrontal cortex dominate as gray matter correlates of neuroticism. As many studies could not find any results, the question whether there are consistent correlates of neuroticism at all remains unclear. Further, there is no consensus on concrete localisations of possible correlates of neuroticism yet. The aim of this study is the MRI-based, multimodal analysis of human brain correlates of neuroticism in a large sample of healthy adults. In our sample, the analysis of gray matter has been carried out using surface- / volume-based morphometry to measure cortical volume, cortical thickness and gyrification (Gesamtkohorte, n = 670). Additionally, in a subgroup we performed diffusion tensor imaging (DTI) to analyse white matter (Teilkohorte, n = 570), in particular FA (fractional anisotropy) and RD (radial diffusivity). White matter analysis was performed with TBSS, gray matter analysis was carried out using SPM12 / CAT12. Neuroticism was measured with the help of the NEO-FFI personality questionnaire. In the subgroup (Teilkohorte), after controlling for age, sex and site, we found positive correlations between the averaged FA within a single tract and neuroticism in the right cingulum, the right and left inferior frontooccipital fasciculus, further in the right and left uncinate fasciculus. Measuring the averaged RD within a single tract, negative correlations with neuroticism were detected in the left cingulum, the right and the left inferior frontooccipital fasciculus and the left uncinate fasciculus (p ≤ 0,05). Regarding the voxel-wise DTI analysis, we additionally found positive correlations between neuroticsm and FA in the anterior thalamic radiation and the inferior longitudinal fasciculus in both hemispheres. In our maingroup (Gesamtkohorte) results did not survive correction for familiy-wise error (FWE). Nevertheless, measures of cortical thickness in the right hemisphere showed uncorrected positive correlations with neuroticism in the medial orbitofrontal cortex, the superior temporal, superior frontal and middle frontal rostral cortex. In a follow-up analysis, the mean vertex-values of cortical thickness in the superior temporal and medial orbitofrontal cortex revealed a significant correlation with the averaged FA in the right uncinate fasciculus. The main result of this study reads as follows: people who tend to suffer from affective disorders as major depressive disorder or bipolar disorder, thus scoring high in neuroticism, show increased integrity of white matter microstructure (elevated FA, reduced RD). As this hypothesis is contrary to the results of former studies and local changes in RD in healthy adults scoring high on neuroticism are rarely investigated yet, it needs to be replicated. Future research needs to be aware of specific characteristics of the analyzed sample, such as aspects like the distribution of age or neuroticism-scores which may influence the direction of the association between neuroticism and imaging parameters like the FA. The linkage between personalitiy, brain structure and function becomes very clear as regards the results in the orbitofrontal cortex. From a functional perspective, the orbitofrontal cortex contains in addition to the structural correlates also aspects like emotion regulation, which partly determine the amount of neuroticism. At least, there remain some difficulties when comparing our results with those in clinical samples with an oppositional direction of the assoiation between neuroticism and brain structure. A possible explanation for this phenomenon could be a nonlinear development of the correlation between neuroticism and brain structure in the course of a mental disease

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Neuromorphological correlates of the methylation of the ocytoxin receptor gene (OXTR) in the context of parental bonding

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    Bei der Suche nach den multimodalen Ursachen psychiatrischer Erkrankungen gewinnt die Epigenetik neben den bekannten genetischen und umweltbedingten Risikofaktoren zunehmend an Bedeutung, insbesondere als mögliche Verbindung letzterer. Vor diesem Hintergrund kommt dem Oxytocinrezeptorgen (OXTR) als Baustein des Oxytocinsystems eine besondere Bedeutung zu, da dieses essentiell an der Interpretation sozialer Stimuli, sowie dem Aufbau zwischenmenschlicher Bindungen beteiligt ist. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Korrelationen zwischen der Methylierung des OXTR und hirnmorphologischen Veränderungen aufzudecken. Zudem sollte der Einfluss der elterlichen Bindung auf die kindliche Entwicklung miteinbezogen werden, um ein vollständigeres Erklärungsmodell erstellen zu können, wie epigenetische Veränderungen auftreten können, und welche langfristigen Folgen sie haben. Im Rahmen der hier vorliegenden Arbeit wurden 62 Probandinnen der FOR2107 „Marburg-Münster Affective Disorders Cohort Study“ (MACS) zu einem Hochrisikosample für die Entwicklung einer psychiatrischen Erkrankung zusammengefasst. Methylierungswerte für insgesamt 18 CpG-Sites wurden mithilfe des Illumina Infinium MethylationEPIC BeadChip erhoben, und nach ausführlicher Literaturrecherche wurden 3 Kandidaten-CpG-Sites zur weiteren Analyse ausgewählt. Weiterhin bildeten wir aus der Gesamtzahl der analysierten CpGs 3 Faktoren, um zusätzlich eine genweite Analyse zu ermöglichen. Mittels MR-Bildgebung erhoben wir T1-gewichtete sowie Diffusion-Tensor-Imaging-Bilddaten (DTI) aller Probandinnen. Zur Bestimmung der elterlichen Bindungsstile wurde der Fragebogen zur elterlichen Bindung (FEB, übersetzte Version des „Parental Bonding Instrument“, PBI) verwendet. Die Analysen der T1-gewichteten Bilddaten hinsichtlich der Dicke grauer Substanz (voxelbasierte Morphometrie, VBM) und der Cortexgyrifizierung erfolgten mittels der CAT12 Toolbox in SPM12. Die Auswertung der DTI-Bilddaten erfolgte mittels Tract�Based Spatial Statistics (TBSS) in der FMRIB Software Library (FSL 5.0.7). Es zeigten sich eine Abnahme des Cortexvolumens im Bereich des Gyrus temporalis superior (STG), sowie eine verminderte Gyrifizierung im Bereich der Insula in Korrelation zu einer vermehrten Methylierung des OXTR. Weiterhin zeigten sich mehrere negative Korrelationen zwischen der Methylierung des OXTR und der Integrität der Faserbahnen weißer Substanz, insbesondere im Bereich des Fasciculus longitudinalis superior und inferior (S/ILF), sowie dem Fasciculus occipitofrontalis inferior (IFOF). Auch im Hinblick auf die elterliche Bindung zeigten sich Korrelationen mit der OXTR-Methylierung, u.a. im Hinblick auf die subjektiv wahrgenommene Fürsorge durch die Mutter. Im Kontext der bisherigen Forschung untermauern die Ergebnisse der hier vorliegenden Arbeit die Hypothese, dass sich die elterlichen Beziehungen eines Individuums langfristig in epigenetischen Veränderungen niederschlagen können, und dass das OXT-System hierfür ein plausibler Kandidat ist. Weiterhin erhärten sich die Hinweise dafür, dass diese epigenetischen Veränderungen, entgegen ihrem veränderlichen Grundcharakter, womöglich langfristig unveränderliche Folgen haben, indem sie sich in hirnmorphologischen Korrelaten niederschlagen, die auch im Rahmen verschiedener psychiatrischer Erkrankungen nachgewiesen worden sind. Die Korrelation von epigenetischen Veränderungen und hirnmorphologischen Korrelaten (insbesondere im Hinblick auf Gyrifizierungsanalysen und die Integrität von Faserbahnen weißer Substanz) ist in der bisherigen Forschung bisher ein unterrepräsentierter Aspekt. Weitere Arbeiten zu diesem Thema mit größeren Fallzahlen, und ggf. enger definierter Regions of Interest (ROI) sind zweifelsohne notwendig.Epigenetic factors have gained considerable traction alongside genetic and environmental risk factors in recent studies researching the etiology of psychoses, especially since epigenetics promises to be a link between the other. In this context the oxytocin receptor gene (OXTR) is deemed to be a key element in the development of attachments throughout live, both in interpreting social cues and maintaining interpersonal bonds. Both of which are known to be impeded by psychoses. In this thesis we aimed to uncover correlations between OXTR-methylation and morphological alterations of the brain. Furthermore, the impact of parental bonding of participants was to be assessed by analyzing said bonds and thereby creating a thorough model of the mechanisms that lead from disturbed parental bonding, via epigenetic alteration to morphological correlates. We recruited 62 healthy candidates from the FOR2107 „Marburg-Münster Affective Disorders Cohort Study“ (MACS) into a high-risk sample and gained epigenetic factors from whole blood via the Illumina Infinium MethylationEPIC BeadChip. In total, 18 CpG�Sites were analyzed, of which - after extensive research - 3 were chosen to be further explored. Furthermore, factor analysis was used to combine the original CpG-Sites into factors; in doing so, a gene-wide approach was also made possible. MR-images of all candidates were acquired for voxel-based morphometrics (VBM, using CAT12 in SPM12), gyrification-analysis (also using CAT12 in SPM12) and diffusion tensor imaging (DTI, using Tract-Based Spatial Statistics (TBSS) in FMRIB Software Library (FSL 5.0.7)). Parental bonding was assessed via the German version of the Parental Bonding Instrument (PBI) Correlating to increased methylation of single CpGs we found a significant reduction in the cortical grey matter of the superior temporal gyrus (STG) as well as reduced gyrification of the insula. In case of our DTI-analyses we found reduced integrity of cerebral white matter in many fasciculi, including the superior and inferior longitudinal fasciculus (S/ILF), as well as the inferior fronto-occipital fasciculus (IFOF). Regarding parental bonding, increased methylation-values of both factors and single CpGs correlated with axes of the PBI, among others regarding maternal care. In summary, our findings further substantiate the hypothesis of early childhood bonding affecting brain structure via epigenetic modification, and that especially the OXTR is a prime candidate for this connection. Variations in the cerebral structures we found to correlate with these epigenetic modifications had already been linked with many cases of psychoses

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Der Einfluss von bindungsspezifischen Sprachcharakteristika auf die emotionale Reaktivität der Zuhörer und deren neuronale Korrelate : [kumulative Dissertation]

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    Erfahrungen in der frühen Kindheit prägen Bindungsmuster, die wiederum Verhalten, Gedanken und Gefühle beeinflussen. Frühkindlicher Stress kann langfristige Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit haben. In der vorliegenden Dissertation wurden Übertragungseffekte auf Wohlbefinden und Gegenübertragungsreaktionen, ausgelöst durch Sprachcharakteristika verschiedener Bindungsmuster, zuerst auf psychometrischer Ebene in einer gesunden Stichprobe untersucht. Die unsicheren Narrative beeinflussten die emotionale Reaktivität der Zuhörer am meisten. In einer anschließenden Studie wurde mit funktioneller Magnetresonanztomographie im Ruhezustand der Einfluss dieser bindungstypischen Sprachcharakteristika auf die Aktivierung kognitiv-emotionaler Schemata beim Zuhörer mit Hilfe von funktionellen Konnektivitäts (FC)-Analysen untersucht. Das unsicher-vermeidende Narrativ führte zu einer erhöhten FC innerhalb eines sogenannten „Netzwerkes für soziale Vermeidung“ sowie zu einer Segregation von Nucleus caudatus als repräsentative Region für soziales Annäherungsverhalten und Regionen mit besonderer Bedeutung für Mentalisierungsprozesse. In einer klinischen Stichprobe von psychosomatischen Patienten zeigten die Patienten eine erhöhte Reaktivität auf das unsicher-verstrickte Narrativ, die sich in einem verminderten Wohlbefinden und niedrigeren Gegenübertragungsreaktionen im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden widerspiegelte. Die dargestellten Ergebnisse weisen auf neuronale Korrelate von langanhaltenden Stimmungsänderungen und Schemaaktivierungen hin, die durch bindungsspezifische Sprachcharakteristika ausgelöst werden. Ein besseres Verständnis der Zusammenhänge von Gegenübertragungsreaktionen ausgelöst durch bindungsspezifische Sprachcharakteristika kann in psychotherapeutischen Beziehungen zu einem größeren Therapieerfolg führen

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods
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