105 research outputs found
03. Alfred Stingl (Hermann Markus Preßl: Namenlose Freude op. posth.) [5:49] (KD 19)
Stück: Alfred Stingl
Werk: Namenlose Freude op. posth.
Komposition: Hermann Markus Preßl (1939-1994)
Album: Namenlose Freude op. posth., Hermann Markus Preßl, Live-Mitschnitt der Universitätsbibliothekseröffnung am 13. April 2000,
2000 (KD 19, 1 CD
Alexithymia and script-driven emotional imagery in healthy female subjects: no support for deficiencies in imagination
Bausch, S., Stingl, M., Hartmann, L. C., Leibing, E., Leichsenring, F., Kruse, J., Stark, R. & Leweke, F. (2011). Alexithymia and script-driven emotional imagery in healthy female subjects: no support for deficiencies in imagination. Scandinavian Journal of Psychology 52, 179-184. Alexithymia is associated with a limited access to inner emotional processes. Furthermore, alexithymia is assumed to be characterized by a limited ability to use imagination. To evaluate the frequently proposed thesis of a reduced imagination ability in alexithymic persons, 25 high and 24 low alexithymic women self-rated their imagination ability. Furthermore, the electrodermal activity (EDA) during script-driven emotional imagination was determined and valence, arousal, and vividness of the respective imaginations were rated. Our results indicate no significant differences between high and low alexithymic women in the self-rated imagination ability, the EDA during imagination and the ratings of valence, arousal and vividness. The study provides evidence that healthy high alexithymic women are capable of differentiated emotional imagination
19 Namenlose Freude op. posth., Hermann Markus Preßl (KD 19)
2000 (KUG Klangdebüts KD 19, 1 CD)
Namenlose Freude op. posth.
Hermann Markus Preßl
Live-Mitschnitt der Universitätsbibliothekseröffnung am 13. April 2000
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Titelliste:
Hermann Markus Preßl (1939-1994)
Namenlose Freude op. posth.
01. Otto Kolleritsch [9:52]
02. Gerhard Buresch [8:53]
03. Alfred Stingl [5:49]
04. Waltraud Klasnic [4:03]
05. Hans Müller [3:52]
06. Wolf Frühauf [3:40]
07. Johann Trummer & Eric Hultsch [2:14]
08. Günter Amtmann [3:12]
Robert Höldrich, Gerhard Zeller (Konzeption
Is the Time-Domain Reflectometry (TDR) Technique Suitable for Moisture Content Measurement in Low-Porosity Building Materials?
sponsorship: This work was financially supported by Base Funding-UIDB/04708/2020 of the CONSTRUCT-Instituto de I&D em Estruturas e Construcoes-funded by national funds through the FCT/MCTES (PIDDAC). The author Teresa Stingl Freitas would also like to thank FCT for financial support through the grant SFRH/BD/121549/2016. (CONSTRUCT-Instituto de I&D em Estruturas e Construcoes - FCT/MCTES (PIDDAC)|UIDB/04708/2020, FCT|SFRH/BD/121549/2016, Fundação para a Ciência e a Tecnologia|SFRH/BD/121549/2016)status: Publishe
Screening von Traumafolgestörungen bei Asylsuchenden. Die Anwendbarkeit des Refugee Health Screeners-15 (RHS-15) und das Ausmaß an psychischer Belastung bei Asylsuchenden im Landkreis Gießen
In Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie 2013/33/EU, die die „Beurteilung innerhalb einer angemessenen Frist“ (Kapitel IV, Art. 22, Abs. 1, EU-Richtlinie 2013/33/EU) für besondere Schutzbedürftigkeit von Asylsuchenden verlangt, wurde im Rahmen der vorliegenden Arbeit im Zeitraum vom 27.05.2015 bis zum 14.08.2015 die Anwendbarkeit des Screening-Fragebogens Refugee Health Screener (RHS-15) bei Bewohner*innen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) und der Gemeinschaftseinrichtungen für Asylsuchende (GUs) im Landkreis Gießen überprüft.
Als interkulturell validierter Fragebogen, der Traumata nicht spezifisch abfragt und somit einen möglichen Auslöser für eine Retraumatisierung weitgehend ausschließt, während er gleichzeitig sensitiv ist für Symptome der drei häufigsten psychischen Traumafolgen (PTSD, Angststörungen, Depressionen), erweist sich der RHS-15 als geeignetes Instrument, um die besonders vulnerable Gruppe der Asylsuchenden hinsichtlich der Häufigkeit von Traumafolgestörungen zu untersuchen.
Spezifisch wurden folgende Gütekriterien betrachtet: Ökonomie, äußere Gestaltung, Transparenz, Nützlichkeit, Zumutbarkeit, Unverfälschbarkeit, Akzeptanz, Testfairness und Standardisierung. Während die meisten Kriterien positiv beurteilt werden konnten, wurde für die Kriterien „äußere Gestaltung“, „Testfairness“ und „Standardisierung“ Anpassungsbedarf für die zukünftige Anwendung festgestellt. So kann zukünftig auf Frage 15 (Distress Thermometer) verzichtet werden, da dieses Item vermehrt Fragen unter den Teilnehmenden aufwarf und keinen Zugewinn an Information bot. Die Testfairness sollte durch Einschluss der mangels passender Fragebögen in der Untersuchung ausgeschlossenen Sprachgruppen (u. a. Albanisch, Mazedonisch, Serbisch) und eine für Analphabet*innen konzipierte Audio-Version verbessert werden. Zudem sollte das Setting standardisiert werden, um einerseits das Ergebnis durch Austausch in Gruppen nicht zu beeinflussen und zum anderen ein Selektionsbias zu verhindern.
Im Falle der HEAE befand sich der Ort der Untersuchung, bedingt durch behördliche Entscheidungen, außerhalb der eigentlichen Einrichtung, wodurch häufiger potentiell Gesündere, die das Gelände der HEAE physisch verlassen konnten, gescreent wurden. Das aufsuchende Setting innerhalb der GUs erfasste mobilere Teilnehmer*innen möglicherweise seltener, da diese sich häufiger außerhalb aufhielten als eher zurückgezogene potentiell kränkere. Neben dem Erforschen der Anwendbarkeit des RHS-15 sollte über die Screening-Ergebnisse auch eine Einschätzung der psychischen Morbidität für Asylsuchende im Kreis Gießen zum Erfassungszeitpunkt erfolgen.
Mit insgesamt 79,7% positiv Gescreenten (n = 232) gaben die Ergebnisse Hinweise auf eine bedeutende Krankheitslast. Insgesamt screenten in den GUs (n = 112) mit 83,3% mehr positiv als in der HEAE (n = 118), wo 76,2% ein positives Screeningergebnis hatten. Auch war der Median des Scores der Fragen 1–14 mit 22 in den GUs höher als in der HEAE, wo er bei 18 lag. Es konnte eine geringe positive Korrelation (Pearson’s r = 0,213) von Aufenthaltsdauer und Screening-Score ermittelt werden. Als mögliche Erklärungsmodelle zur Verschlechterung des Gesundheitszustands über die Zeit kommen der „honeymoon effect“, Selektionseffekte und die besonderen Belastungen des Asylverfahrens, die die psychische Symptomatik modulieren, in Betracht
Von der Kindesmisshandlung zur (Komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung: Die Rolle des Funktionsniveaus der Persönlichkeit und der Mentalisierungsfähigkeit
Hintergrund: Kindesmisshandlung stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) sowie einer Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen (K-PTBS) im Erwachsenenalter dar. Das Funktionsniveau der Persönlichkeit und die Mentalisierungsfähigkeit könnten relevante Mechanismen für die Entstehung und Aufrechterhaltung von PTBS und K-PTBS (infolge von Kindesmisshandlung) sein. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das Funktionsniveau der Persönlichkeit sowie die Mentalisierungsfähigkeit als Mediatoren zwischen Kindesmisshandlung und den Symptomen von PTBS als auch K-PTBS fungieren.
Methoden: Es wurde eine Stichprobe von 364 Patienten untersucht, bei denen mittels eines strukturierten klinischen Interviews (Clinician-Administered PTSD Scale for DSM-5) eine PTBS diagnostiziert wurde. Die Symptomatik musste im Zusammenhang von sexuellem Missbrauch oder Gewalterfahrungen durch nahe Bezugspersonen in der Kindheit oder Jugend stehen und im Erwachsenenalter (fort)bestehen. Es wurde eine Pfadanalyse durchgeführt, um die Effekte zwischen Kindesmisshandlung (Childhood Trauma Questionnaire), dem Funktionsniveau der Persönlichkeit (Borderline Personality Inventory [BPI]), der Mentalisierungsfähigkeit (Mentalization Questionnaire [MZQ]) sowie PTBS- und K-PBTS-Symptomen (International Trauma Questionnaire) zu untersuchen.
Ergebnisse: Das Funktionsniveau der Persönlichkeit vermittelte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Kindesmisshandlung und PTBS- als auch K-PTBS-Symptomen, wobei die Verwendung früher Abwehrmechanismen einen Zusammenhang zwischen Kindesmisshandlung und K-PTBS-Symptomen mediierte. Die Mentalisierungsfähigkeit (vor allem Ablehnung von Reflexivität) zeigte mediierende Effekte zwischen Kindesmisshandlung und K-PTBS-Symptomen. Weder sexueller Missbrauch noch körperliche Gewalt standen in einem signifikanten Zusammenhang mit dem Funktionsniveau der Persönlichkeit (BPI) oder der Mentalisierungsfähigkeit (MZQ). Kindesmisshandlung war ein signifikant stärkerer Prädiktor für K-PTBS- im Vergleich zu PTBS-Symptomen.
Implikationen: Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Funktionsniveaus der Persönlichkeit sowie der Mentalisierungsfähigkeit im Hinblick auf K-PTBS-Symptome, die im Zusammenhang mit Kindesmisshandlung stehen. Diese Befunde könnten zukünftige Forschung dazu anregen, spezifische Interventionen zu entwickeln und zu testen, die gezielt frühe Abwehrmechanismen und die Vermeidung von Reflexivität im Zusammenhang mit K-PTBS-Symptomen adressieren.Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); ROR-ID:04pz7b18
Two Fatty Acid Desaturases, STEAROYL-ACYL CARRIER PROTEIN Delta(9)-DESATURASE6 and FATTY ACID DESATURASE3, Are Involved in Drought and Hypoxia Stress Signaling in Arabidopsis Crown Galls
Agrobacterium tumefaciens-derived crown galls of Arabidopsis (Arabidopsis thaliana) contain elevated levels of unsaturated fatty acids and strongly express two fatty acid desaturase genes, omega 3 FATTY ACID DESATURASE3 (FAD3) and STEAROYL-ACYL CARRIER PROTEIN Delta(9)-DESATURASE6 (SAD6). The fad3-2 mutant with impaired alpha-linolenic acid synthesis developed significantly smaller crown galls under normal, but not under high, relative humidity. This strongly suggests that FAD3 plays a role in increasing drought stress tolerance of crown galls. SAD6 is a member of the SAD family of as yet unknown function. Expression of the SAD6 gene is limited to hypoxia, a physiological condition found in crown galls. As no sad6 mutant exists and to link the function of SAD6 with fatty acid desaturation in crown galls, the lipid pattern was analyzed of plants with constitutive SAD6 overexpression (SAD6-OE). SAD6-OE plants contained lower stearic acid and higher oleic acid levels, which upon reduction of SAD6 overexpression by RNA interference (SAD6-OE-RNAi) regained wild-type-like levels. The development of crown galls was not affected either in SAD6-OE or SAD6-OE-RNAi or by RNA interference in crown galls. Since biochemical analysis of SAD6 in yeast (Saccharomyces cerevisiae) and Escherichia coli failed, SAD6 was ectopically expressed in the background of the well-known suppressor of salicylic acid-insensitive2 (ssi2-2) mutant to confirm the desaturase function of SAD6. All known ssi2-2 phenotypes were rescued, including the high stearic acid level. Thus, our findings suggest that SAD6 functions as a Delta(9)-desaturase, and together with FAD3 it increases the levels of unsaturated fatty acids in crown galls under hypoxia and drought stress conditions.Deutsche Forschungsgemeinschaft [GRK1342 [TP A7], SFB 567 [TP B5]
The phylogeny of endolithic microbes associated with marine basalts
We examined the phylogenetic diversity of microbial communities associated with marine basalts, using over 300 publicly available 16S rDNA sequences and new sequence data from basalt enrichment cultures. Phylogenetic analysis provided support for 11 monophyletic clades originating from ocean crust (sediment, basalt and gabbro). Seven of the ocean crust clades (OCC) are bacterial, while the remaining four OCC are in the Marine Group I (MGI) Crenarchaeota. Most of the OCC were found at diverse geographic sites, suggesting that these microorganisms have cosmopolitan distributions. One OCC in the Crenarchaeota consisted of sequences derived entirely from basalts. The remaining OCC were found in both basalts and sediments. The MGI Crenarchaeota were observed in all studies where archaeal diversity was evaluated. These results demonstrate that basalts are occupied by cosmopolitan clades of microorganisms that are also found in marine sediments but are distinct from microorganisms found in other marine habitats, and that one OCC in the ubiquitous MGI Crenarchaeota clade may be an ecotype specifically adapted to basalt
Zur Wirksamkeit, Wirkmechanismen und Anwendung von Psychotherapie
Die vorliegende kumulative Habilitation befasst sich mit Wirksamkeit und Wirkmechanismen sowie anwendungspraktischen Fragen von Psychotherapie.Ausgehend von der Grundannahme, dass psychische Störungen häufig mit Einschränkungen in der Wahrnehmung und Regulation von Emotionen einhergehen, wurde in einem ersten Forschungsschwerpunkt das Alexithymie- Konstrukt als klinischer Ausdruck eingeschränkter emotionaler Fähigkeiten untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass sich alexithyme Wesensmerkmale negativ auf den Behandlungserfolg auswirken und sie Wirksamkeit psychotherapeutischer Behandlung limitiert. Es wurde in diesem Zusammenhang festgestellt, dass die Alexithymie als Persönlichkeitsmerkmal relativ stabil ist. Die Untersuchungen zu den neuronalen Korrelaten der Alexithymie bestätigten verminderte cerebrale Aktivitäten in den Regionen, die mit emotionaler Verarbeitung assoziiert sind.Als Beitrag zur Bestimmung der Wirkmechanismen von Psychotherapie wurde die Behandlungsmethode EMDR bei der Posttraumatischen untersucht. Es konnte eine Abnahme des vegetativen Arousals durch die Distraktion während der Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen verzeichnet werden, ebenso nehmen durch die bilaterale Stimulation frontale Aktivitäten zu, was als Grundlage einer phänomenologisch verbesserten emotionalen Steuerungsfähigkeit verstanden werden kann. Die Befunde sprechen gegen das Postulat einer modalitätsspezifischen Stimulation und konnten in den Effekten keinen Unterschied zwischen taktiler und visueller Stimulation ausmachen. Die durchgeführten Studien belegen anhand der EMDR-Therapie für die Posttraumatische Belastungsstörung exemplarisch, dass ein psychotherapeutischer Wirkmechanismus in der Verbesserung der emotionalen Regulationsfähigkeit begründet ist.In den anwendungspraktischen Beiträgen wurde ein Konzept zur Detektion besonders schutzbedürftiger Geflüchteter Menschen im Rahmen von Implementierungsstudien untersucht. Dabei konnte gezeigt werden, dass sich ein zweistufiges Verfahren mit einem Screeningfragebogen und einer anschließenden weiterführende Diagnostik als ökonomisch und valide erwiesen hat. Konkret wurde die Anwendbarkeit des Refugee-Health-Screeners (RHS-15) diskutiert und eine Empfehlung für dessen Einsatz ausgesprochen. Als weiteren Beitrag zur Anwendungspraxis wurde ein stationäres Behandlungskonzept zur Versorgung Geflüchteter konzeptionalisiert und entsprechende Leitlinien vorgeschlagen.Im Zusammenhang mit der Nutzung und dem Missbrauch Neuen Medien wurden die psychischen Folgen des Phänomens Cyberstalking aus psychotherapeutischer Perspektive diskutiert. Als Reflexionsergebnis wurde eine traumatherapeutische Vorgehensweise abgeleitet und als Behandlungsvorschlag publiziert
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