82 research outputs found
Auswirkung des Tragens von Rumpfbandagen auf die Aktivität der Rumpfmuskulatur während Lokomotion
Chronisch unspezifischer Rückenschmerz zählt zu den häufigsten und kostenträchtigsten Krankheiten in Deutschland. Für die Entstehung von Rückenschmerz wird eine veränderte Muskelaktivierung als Auslöser vermutet. Die Therapieansätze sind vielseitig, unter anderem kommen rumpfstabilisierende Bandagen zum Einsatz. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss des Tragens von Rumpfbandagen auf die muskuläre Aktivität mit Hilfe von Oberflächen-Elektromyographie (OEMG) zu untersuchen. Die Hauptfragestellung war dabei, ob es durch das Tragen der Rumpfbandage zu systematischen Veränderungen der Muskelaktivität während des Gehens kommt. Zur Beantwortung dieser Frage wurden 42 gesunde Probanden beim Gehen unter standardisierten, alltagsnahen Bedingungen auf dem Laufband untersucht. Die Muskelaktivität von sechs Rumpfmuskeln wurde mittels OEMG bei fünf verschiedenen Gehgeschwindigkeiten aufgezeichnet. Die Messungen erfolgten dabei zu drei aufeinanderfolgenden Untersuchungszeitpunkten. Die Daten wurden sowohl als zeitunabhängige Werte als auch in Form von Zeitverlaufskurven betrachtet. Für alle untersuchten Muskeln konnte ein Einfluss des Tragens der Bandage auf die Amplitudenwerte, als Maß für die Muskelaktivität, gezeigt werden. Die Amplitudenwerte wurden insbesondere für die Bauchmuskeln deutlich verringert. Die Rückenmuskulatur reagierte uneinheitlich; der Effekt der Bandage wurde nach dreistündiger Tragedauer teilweise invertiert. Die relativen Amplitudenanteile zeigten eine grundsätzliche Zunahme des Anteils der Rückenmuskulatur an der Gesamtaktivität. Die relative Schwankungsbreite der OEMG-Amplituden unterlag ebenfalls dem Einfluss der Bandage. Während des Gehens auf dem Laufband kam es zu einer Zunahme der Phasizität bei nahezu allen untersuchten Rückenmuskeln. Die Amplitudenverlaufskurven zeigten eine signifikante Amplitudenabnahme der schrägen Bauchmuskeln, dieser Effekt nahm jedoch mit zunehmender Gehgeschwindigkeit ab
3-D-Bewegungsorganisation der lumbalen Wirbelsäure beim Heben
Wirbelsäulenbewegungen bei alltäglichen Bewegungen sind nicht hinreichend untersucht. In dieser Arbeit wurden mittels einer Hautmarkermethode unter Verwendung infrarotlicht-basierendem Motion-Capturing Bewegungen der Lendenwirbelsäule von 11 Versuchs-personen gemessen. Die Hautmarkermethode wurde mittels offenem MRT validiert. Die erhaltenen Koordinaten wurden zu 3-D-Winkeln (Cardan-Winkel) transformiert. Es konnten innerhalb der Probandengruppe unterschiedliche Bewegungsmuster der Lendenwirbelsäule bei Benutzung unterschiedlicher Hebetechniken festgestellt werden (Knieheber vs. Rücken-heber). Schlussfolgernd kann ausgesagt werden, dass das lumbale Bewegungsmuster der hier klassifizierten Knieheber eine Möglichkeit zur Belastungsreduktion der Lendenwirbelsäule ist
Auswirkungen des Tragens von Rumpfbandagen auf die Aktivität der Rumpfmuskulatur während statischer Rumpfbelastung
Rumpfbandagen werden unter anderem in der Therapie unspezifischer Rückenschmerzen eingesetzt. Wirksamkeit und Wirkmechanismen sind jedoch unklar, ebenso der Einfluss auf die Rumpfmuskulatur. Ziel dieser Arbeit war es, die Wirkung einer elastischen Rumpfbandage auf die elektrische Aktivität der Rumpfmuskulatur während statischer Rumpfbelastungen zu untersuchen. An insgesamt 42 rückengesunden Probanden im Alter von 18 bis 52 Jahren wurde die mittels bipolarer Oberflächen-Elektromyographie (EMG) bestimmte elektrische Aktivität von sechs Rumpfmuskeln ohne und mit angelegter Bandage verglichen, während die Probanden statischen Belastungen mit definierten Anteilen des Oberkörpergewichts in verschiedene Richtungen ausgesetzt waren. Die Bandage zeigte eine für jeden Muskel unterschiedliche Aktivitätsbeeinflussung, die zusätzlich von der Art und der Stärke der Belastung abhängig war. Es kam zu einer Entlastung der Antagonisten, möglicherweise aufgrund einer Erhöhung der Rumpfstabilität, welche allerdings mit zunehmender Belastung geringer ausfiel. Die Aktivität der Agonisten wurde, insbesondere bei stärkerer Belastung, durch das Tragen der Bandage erhöht. Die Aktivitätsreduktion bei leichterer Belastung könnte bei Rückenschmerzpatienten, deren Rumpfmuskelaktivität tendenziell erhöht ist, eine Entlastung bewirken. Zukünftige Untersuchungen müssen zeigen, wie sich die Rumpfbandage tatsächlich auf die Muskulatur von Patienten mit Rückenschmerzen auswirkt
Der Einfluss von Fersendämpfungselementen in Arbeitsschutzschuhen auf die Aktivierungscharakteristik der Rumpf- und Beinmuskulatur beim Gehen
Acht von zehn Menschen erkranken statistisch gesehen mindestens ein Mal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Präventive Maßnahmen sind besonders sinnvoll, um der Entstehung von Rückenschmerzen vorzubeugen. Es konnte gezeigt werden, dass sowohl Dekonditionierung, als auch eine Überlastung des Muskelskelettsystems zu Rückenschmerzen führen kann. In dieser Arbeit geht es um die mögliche Beeinflussung von Auswirkungen körperlich schwerer Arbeit auf harten Industrieböden. Es ist das Ziel dieser Untersuchung, einen möglichen Einfluss einer integrierten gewichtsabhängigen Fersendämpfung im Arbeitsschutzschuh auf die muskuläre Aktivierung mittels Oberflächen-EMG zu prüfen. Es wurden 73 männliche Probanden in zwei Altersgruppen auf dem Laufband untersucht. Es wurden mittels OEMG die Aktivierungsmuster von 13 paarigen Muskeln untersucht. Die Daten wurden sowohl als Zeitverlaufskurven als auch als mittlere Aufwandsparameter analysiert. Für die zeitabhängigen Daten konnten lediglich Unterschiede zwischen den untersuchten Altersgruppen identifiziert werden. Die Datenanalyse der mittleren Aufwandsparameter bestätigte die bekannte Geschwindigkeitsabhängigkeit des muskulären Aufwandes. Zudem wurden erneut deutliche Unterschiede zwischen den beiden Altersgruppen sichtbar. Bei Betrachtung möglicher Effekte durch die unterschiedlichen Fersendämpfungselemente zeigten sich insgesamt wenig statistisch signifikante Veränderungen zwischen den einzelnen Testsituationen. Teilweise waren jedoch Tendenzen hinsichtlich der Beeinflussung durch das Alter der Probanden erkennbar: die jüngeren Probanden neigten zur Ökonomisierung bei optimaler Dämpfung, die Älteren bei zu starker Dämpfung. Insgesamt waren punktuelle Veränderungen und Tendenzen der Ökonomisierung sichtbar, die sich im Laufe eines Arbeitslebens bei circa 10.000 Schritten am Tag potenzieren. Somit könnte die Fersendämpfung im Arbeitsschutzschuh eine leicht umsetzbare präventive Strategie zum Schutz des muskuloskelettalen Systems sein
Beiträge zur kombinierten Lichtstreuung in trüben Medien und an rauen Oberflächen
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der kombinierten Lichtstreuung in trüben Medien und an rauen Oberflächen. Die Arbeit enthält vier vom Autor veröffentlichte Artikel zum Thema der Herstellung rauer Oberflächen und der Wechselwirkung zwischen Lichtstreuung in trüben Medien und an rauen Oberflächen. Zusätzlich erläutert eine Einleitung die Eigenschaften und Charakterisierungsmöglichkeiten rauer Oberflächen und es wird eine Anwendung der gewonnen Erkenntnisse präsentiert.This thesis deals with the combined light scattering in turbid media and on rough surfaces. The work contains four articles published by the author on the subject of the production of rough surfaces and the interaction between light scattering in turbid media and on rough surfaces. In addition, an introduction explains the properties and characterization possibilities of rough surfaces and an application of the knowledge gained is presented
Ergonomic assessment of the posture of surgeons performing endoscopic transurethral resections in urology
Abstract Background During transurethral endoscopic prostate and bladder operations the influence of an ergonomic redesign of the arrangement of the operation equipment - including the introduction of a video-assisted resection method ('monitor endoscopy') instead of directly viewing onto the operation area via the endoscope ('direct endoscopy') - was studied with respect to the postures of the surgeons. Methods Postures were analysed on the basis of video recordings of the surgeons performed in the operation theatre during live operations and subsequent visual posture estimation executed by an observer. In particular, head, trunk and arm positions were assigned to posture categories according to a newly developed posture classification schema. 10 urological operations with direct endoscopy and 9 with monitor endoscopy were included. Results Application of direct endoscopy coincides with distinct lateral and sagittal trunk and head inclinations, trunk torsion and strong forearm and upper arm elevations of the surgeons whereas operations with monitor endoscopy were performed with an almost upright head and trunk and hanging arms. The disadvantageous postures observed during direct endoscopy are mainly caused by the necessity to hold the endoscope continuously in close contact with the eye. Conclusion From an ergonomic point of view, application of the video-assisted resection method should be preferred in transurethral endoscopic operations in order to prevent awkward postures of the surgeons and to limit muscular strain and fatigue. Furthermore, the application of the monitor method enables the use of a chair equipped with back support and armrests and benefits the reduction of postural stress.</p
Critical survey on the biomechanical criterion in the NIOSH method for the design and evaluation of manual lifting tasks
Family Assessment- Author Index
Author Index (12 pages)
A-Z
A
Abbott, D.: 263 Abery, B.: 242 Abidin, R: 81, 265 Abramovitch, R: 134, 135, 136, 137, 139,142,143,144,145,146 Abril, s.: 118 Achenbach, T. M.: 12,47, 118, 223, 265 Acock, A. c.: 206 Adams, G. R: 205 Adams, S. J.: 226 Al-Khayyal, M.: 74 Alexander, J. F.: 75 Allisson, P. D.: 185 Alwin, D. F.: 182,191,194 Amato, P. R: 205- 231, 206, 207, 210, 213,215,216, 219, 221, 222, 224, 227,230 Ammerman, R : 263 Amoloza, T. 0 .: 170, 171,172,176, 179, 187, 188 Anastasi, A.: 265 Anderson, B. J.: 85 Anderson, c.: 117 Anderson, P. P.: 104 Anderson, S. A.: 79, 168, 177 Anthony, J.: 117 Apley, J.: 84 Aponte, H. J.: 117 Appelbaum, M.: 263 Arrington, A.: 11 Asher, S.: 82 Asterita, M. F. : 92 Attneave, c.: 121 Auslander, W. F: 85
Z
Zane, N .: 107, 119 Zetlin, A.: 263 Zill, N.: 83 Zuo, J.: 171, 180, 18
Family Assessment- Author Index
Author Index (12 pages)
A-Z
A
Abbott, D.: 263 Abery, B.: 242 Abidin, R: 81, 265 Abramovitch, R: 134, 135, 136, 137, 139,142,143,144,145,146 Abril, s.: 118 Achenbach, T. M.: 12,47, 118, 223, 265 Acock, A. c.: 206 Adams, G. R: 205 Adams, S. J.: 226 Al-Khayyal, M.: 74 Alexander, J. F.: 75 Allisson, P. D.: 185 Alwin, D. F.: 182,191,194 Amato, P. R: 205- 231, 206, 207, 210, 213,215,216, 219, 221, 222, 224, 227,230 Ammerman, R : 263 Amoloza, T. 0 .: 170, 171,172,176, 179, 187, 188 Anastasi, A.: 265 Anderson, B. J.: 85 Anderson, c.: 117 Anderson, P. P.: 104 Anderson, S. A.: 79, 168, 177 Anthony, J.: 117 Apley, J.: 84 Aponte, H. J.: 117 Appelbaum, M.: 263 Arrington, A.: 11 Asher, S.: 82 Asterita, M. F. : 92 Attneave, c.: 121 Auslander, W. F: 85
Z
Zane, N .: 107, 119 Zetlin, A.: 263 Zill, N.: 83 Zuo, J.: 171, 180, 18
- …
