1,720,965 research outputs found
Auswirkung des Tragens von Rumpfbandagen auf die Aktivität der Rumpfmuskulatur während Lokomotion
Chronisch unspezifischer Rückenschmerz zählt zu den häufigsten und kostenträchtigsten Krankheiten in Deutschland. Für die Entstehung von Rückenschmerz wird eine veränderte Muskelaktivierung als Auslöser vermutet. Die Therapieansätze sind vielseitig, unter anderem kommen rumpfstabilisierende Bandagen zum Einsatz. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss des Tragens von Rumpfbandagen auf die muskuläre Aktivität mit Hilfe von Oberflächen-Elektromyographie (OEMG) zu untersuchen. Die Hauptfragestellung war dabei, ob es durch das Tragen der Rumpfbandage zu systematischen Veränderungen der Muskelaktivität während des Gehens kommt. Zur Beantwortung dieser Frage wurden 42 gesunde Probanden beim Gehen unter standardisierten, alltagsnahen Bedingungen auf dem Laufband untersucht. Die Muskelaktivität von sechs Rumpfmuskeln wurde mittels OEMG bei fünf verschiedenen Gehgeschwindigkeiten aufgezeichnet. Die Messungen erfolgten dabei zu drei aufeinanderfolgenden Untersuchungszeitpunkten. Die Daten wurden sowohl als zeitunabhängige Werte als auch in Form von Zeitverlaufskurven betrachtet. Für alle untersuchten Muskeln konnte ein Einfluss des Tragens der Bandage auf die Amplitudenwerte, als Maß für die Muskelaktivität, gezeigt werden. Die Amplitudenwerte wurden insbesondere für die Bauchmuskeln deutlich verringert. Die Rückenmuskulatur reagierte uneinheitlich; der Effekt der Bandage wurde nach dreistündiger Tragedauer teilweise invertiert. Die relativen Amplitudenanteile zeigten eine grundsätzliche Zunahme des Anteils der Rückenmuskulatur an der Gesamtaktivität. Die relative Schwankungsbreite der OEMG-Amplituden unterlag ebenfalls dem Einfluss der Bandage. Während des Gehens auf dem Laufband kam es zu einer Zunahme der Phasizität bei nahezu allen untersuchten Rückenmuskeln. Die Amplitudenverlaufskurven zeigten eine signifikante Amplitudenabnahme der schrägen Bauchmuskeln, dieser Effekt nahm jedoch mit zunehmender Gehgeschwindigkeit ab
3-D-Bewegungsorganisation der lumbalen Wirbelsäure beim Heben
Wirbelsäulenbewegungen bei alltäglichen Bewegungen sind nicht hinreichend untersucht. In dieser Arbeit wurden mittels einer Hautmarkermethode unter Verwendung infrarotlicht-basierendem Motion-Capturing Bewegungen der Lendenwirbelsäule von 11 Versuchs-personen gemessen. Die Hautmarkermethode wurde mittels offenem MRT validiert. Die erhaltenen Koordinaten wurden zu 3-D-Winkeln (Cardan-Winkel) transformiert. Es konnten innerhalb der Probandengruppe unterschiedliche Bewegungsmuster der Lendenwirbelsäule bei Benutzung unterschiedlicher Hebetechniken festgestellt werden (Knieheber vs. Rücken-heber). Schlussfolgernd kann ausgesagt werden, dass das lumbale Bewegungsmuster der hier klassifizierten Knieheber eine Möglichkeit zur Belastungsreduktion der Lendenwirbelsäule ist
Auswirkungen des Tragens von Rumpfbandagen auf die Aktivität der Rumpfmuskulatur während statischer Rumpfbelastung
Rumpfbandagen werden unter anderem in der Therapie unspezifischer Rückenschmerzen eingesetzt. Wirksamkeit und Wirkmechanismen sind jedoch unklar, ebenso der Einfluss auf die Rumpfmuskulatur. Ziel dieser Arbeit war es, die Wirkung einer elastischen Rumpfbandage auf die elektrische Aktivität der Rumpfmuskulatur während statischer Rumpfbelastungen zu untersuchen. An insgesamt 42 rückengesunden Probanden im Alter von 18 bis 52 Jahren wurde die mittels bipolarer Oberflächen-Elektromyographie (EMG) bestimmte elektrische Aktivität von sechs Rumpfmuskeln ohne und mit angelegter Bandage verglichen, während die Probanden statischen Belastungen mit definierten Anteilen des Oberkörpergewichts in verschiedene Richtungen ausgesetzt waren. Die Bandage zeigte eine für jeden Muskel unterschiedliche Aktivitätsbeeinflussung, die zusätzlich von der Art und der Stärke der Belastung abhängig war. Es kam zu einer Entlastung der Antagonisten, möglicherweise aufgrund einer Erhöhung der Rumpfstabilität, welche allerdings mit zunehmender Belastung geringer ausfiel. Die Aktivität der Agonisten wurde, insbesondere bei stärkerer Belastung, durch das Tragen der Bandage erhöht. Die Aktivitätsreduktion bei leichterer Belastung könnte bei Rückenschmerzpatienten, deren Rumpfmuskelaktivität tendenziell erhöht ist, eine Entlastung bewirken. Zukünftige Untersuchungen müssen zeigen, wie sich die Rumpfbandage tatsächlich auf die Muskulatur von Patienten mit Rückenschmerzen auswirkt
Der Einfluss von Fersendämpfungselementen in Arbeitsschutzschuhen auf die Aktivierungscharakteristik der Rumpf- und Beinmuskulatur beim Gehen
Acht von zehn Menschen erkranken statistisch gesehen mindestens ein Mal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Präventive Maßnahmen sind besonders sinnvoll, um der Entstehung von Rückenschmerzen vorzubeugen. Es konnte gezeigt werden, dass sowohl Dekonditionierung, als auch eine Überlastung des Muskelskelettsystems zu Rückenschmerzen führen kann. In dieser Arbeit geht es um die mögliche Beeinflussung von Auswirkungen körperlich schwerer Arbeit auf harten Industrieböden. Es ist das Ziel dieser Untersuchung, einen möglichen Einfluss einer integrierten gewichtsabhängigen Fersendämpfung im Arbeitsschutzschuh auf die muskuläre Aktivierung mittels Oberflächen-EMG zu prüfen. Es wurden 73 männliche Probanden in zwei Altersgruppen auf dem Laufband untersucht. Es wurden mittels OEMG die Aktivierungsmuster von 13 paarigen Muskeln untersucht. Die Daten wurden sowohl als Zeitverlaufskurven als auch als mittlere Aufwandsparameter analysiert. Für die zeitabhängigen Daten konnten lediglich Unterschiede zwischen den untersuchten Altersgruppen identifiziert werden. Die Datenanalyse der mittleren Aufwandsparameter bestätigte die bekannte Geschwindigkeitsabhängigkeit des muskulären Aufwandes. Zudem wurden erneut deutliche Unterschiede zwischen den beiden Altersgruppen sichtbar. Bei Betrachtung möglicher Effekte durch die unterschiedlichen Fersendämpfungselemente zeigten sich insgesamt wenig statistisch signifikante Veränderungen zwischen den einzelnen Testsituationen. Teilweise waren jedoch Tendenzen hinsichtlich der Beeinflussung durch das Alter der Probanden erkennbar: die jüngeren Probanden neigten zur Ökonomisierung bei optimaler Dämpfung, die Älteren bei zu starker Dämpfung. Insgesamt waren punktuelle Veränderungen und Tendenzen der Ökonomisierung sichtbar, die sich im Laufe eines Arbeitslebens bei circa 10.000 Schritten am Tag potenzieren. Somit könnte die Fersendämpfung im Arbeitsschutzschuh eine leicht umsetzbare präventive Strategie zum Schutz des muskuloskelettalen Systems sein
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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