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    How do children learn RE?

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    Der Religionsunterricht der Grundschule stellt sich nicht selten als der Ort dar, in dem für Kinder eine „Erstbegegnung“ mit Religion und christlichem Glauben stattfindet. In seiner konkreten Ausgestaltung eröffnet der Religionsunterricht seinen Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich Elemente religiöser oder christlicher Tradition anzueignen. Im konzeptionellen Diskurs werden ebenfalls Wege gesucht, auf die zunehmende religiöse Pluralisierung angemessen zu reagieren. Über die Wirkungen religionsunterrichtlichen Geschehens ist jedoch wenig bekannt bzw. sind diese bislang kaum empirisch untersucht. An dieser Situation setzt die hier vorliegende empirische Untersuchung an. Sie zielt darauf zu erfassen, wie Drittklässlerinnen und Drittklässler Lernangebote des Religionsunterrichts verarbeiten. Dazu wurden ihre Rezeptionen retrospektiv mithilfe von eigens entwickelten Nachdenkbüchern und Interviews nachgezeichnet und unter anderem unter den zwei Fragestellungen betrachtet: 1. Wie verlaufen individuelle Aneignungsprozesse, die durch den Religionsunterricht ausgelöst werden? 2. Welche Entwicklungsverläufe sind im Laufe eines Schuljahres festzustellen und welche Faktoren nehmen auf den Lernprozess Einfluss? Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse wurden in acht Fallprofilen individuelle Lernverläufe dokumentiert und unter den Schwerpunkten Expression, Rezeption und Konstruktion analysiert. In einem weiteren Schritt wurden die Ergebnisse nach Themenschwerpunkten analysiert und zu vier Bereichen gebündelt: Was bleibt vom Religionsunterricht? Wie lernen Kinder im Religionsunterricht? Wie gestaltet sich Religionsunterricht? Die Kirche und der Religionsunterricht. Die Untersuchung zeichnet ein breit gefächertes Bild des heutigen Religionsunterrichts, das sowohl sein Potential als auch weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufdeckt

    Die Entstehung der täuferischen Schreckensherrschaft von Münster (1530-1535) - Ein Schlüssel zum christentumsgeschichtlichen Umgang mit religiöser Differenz?

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    Der Aufsatz befasst sich mit den Täufern und dem Täuferreich von Münster (1534/1535) und konzentriert sich auf die Frage nach dem Umgang der Täufer mit religiöser Differenz. Fokussierten sich die Täufer auf die Beobachtung religiöser Differenz, die Akzeptanz religiöser Differenz, die Minimalisierung von religiöser Differenz oder die Maximierung religiöser Differenz? Das Hauptkennzeichen der Münsteraner Täufer ist das Fehlen jedweder Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Für sie gab es nur ihren eigenen Glauben und ihre eigene religiöse Praxis. Alle Menschen mit anderen Glaubensüberzeugungen (z. B. römisch-katholischen oder lutherischen Glaubens) hatten sich an die seit 1534 mit exklusivem Anspruch vorgetragenen religiösen Regeln der Täufer zu halten oder die Stadt sofort zu verlassen, wenn sie nicht Opfer täuferischer Gewalt werden wollten. Die Täufer konnten diese politische Autorität beanspruchen, nachdem sie die jährliche Wahl zum Stadtrat in Münster 1534 gewonnen und sogleich jede konkurrierende politische Kraft abgeschafft hatten. Mit anderen Worten: Die Täufer von Münster waren bestrebt, jede religiöse Differenz nach Kräften zu minimieren. So wollten sie zwar einen einzigartigen und vorwärtsweisenden religiösen Aufbruch auf den Weg bringen, aber vertraten am Ende einem Selbstverständnis, das ReligionshistorikerInnen als archaisch bezeichnen würden: ein Gott, ein Glaube, eine religiöse Praxis. Somit war es noch ein weiter Weg bis zur weitreichenden Akzeptanz von religiösen Differenzen, wie sie das II. Vatikanum verabschiedete.This article deals with the Anabaptists and the Anabaptist Kingdom in Münster (1534/1535). It focuses on the question how the Anabaptists handled religious difference. Did they simply notice religious difference? Did they accept it? Did they minimize it? Or did they maximize it? The main characteristic of the Anabaptist Kingdom in Münster is the lack of any religious tolerance. These Anabaptists insisted exclusively on their religious belief and practice. People (for example: Roman Catholics or Lutherans) who were not willing to follow them had to leave town immediately or were forced by violence to convert fully to these rigid rules. The Münster Anabaptists had the authority to do so after winning the annual elections for city council (Stadtratswahl) in Münster in the year 1534. Immediately, the Anabaptists abolished any opposing political power. In other words: The Anabaptists minimized any religious group differing from their own. Although they had a religious breakthrough in mind when they started ruling in Münster in 1534, they ended up with a conviction that religious historians would describe as archaic: one God, one belief and one single practice. Thus, it was still a long way to the wide-ranging acceptance of religious differences, as adopted by the Second Vatican Council
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