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Ursprüngliche Naturerfahrungen und ihre Wirkung auf Wohlbefinden und Sinnerleben : eine Analyse von Wildnispädagogik unter Berücksichtigung der Persönlichkeit, Gruppenkohäsion und Naturverbundenheit
Bisherige Forschungen konnten positive Effekte von Naturaufenthalten auf Gesundheit und psychisches Wohlbefinden feststellen. Als eine Form der naturbasierten Intervention wurde in dieser Studie die Wildnispädagogik, spezifisch die entsprechende circa einjährige Basisausbildung, untersucht, die neben der Natur auch Facetten von Achtsamkeit, indigenen Kulturen und Gruppendynamik enthält. Es wurde eine Online-Umfrage mit einem Messzeitpunkt unter Verwendung der Skalen CIT, BFI-K und NR-6 durchgeführt, der eine finale Stichprobengröße von 438 Proband*innen im Alter von 15 bis 74 Jahren (66,3% weiblich) entsprang. Die zentrale Fragestellung der Studie ist, ob eine Ausbildung in Wildnispädagogik sich positiv auf Wohlbefinden und Sinnerleben sowie weitere Lebensbereiche auswirkt und welche vermittelnden Faktoren dabei eine Rolle spielen. Dazu wurden die Persönlichkeitsdimensionen Offenheit, Neurotizismus und Extraversion sowie die Gruppenkohäsion, Naturverbundenheit und die inhaltliche Ausrichtung der Ausbildung untersucht. Der mögliche Einfluss der demographischen Daten und der unterschiedlichen Kontextvariablen aufgrund des Beobachtungsdesigns wurde dabei kontrolliert. Ergebnis der Studie war eine signifikante Erhöhung des Wohlbefindens und Sinnerlebens in der Experimentalgruppe (hatten die Ausbildung (fast) abgeschlossen) im Vergleich zur Kontrollgruppe (hatten die Ausbildung noch nicht oder gerade erst begonnen), die jedoch teilweise durch Neurotizismus mediiert wurde. Die in der Ausbildung entstandene Gruppenkohäsion korrelierte ebenfalls schwach mit Wohlbefinden und Sinnerleben und wurde durch Extraversion mediiert. Keine statistischen Effekte wurden für den Moderator Offenheit und den Mediator Naturverbundenheit gefunden. Hingegen waren die am häufigsten genannten Veränderungen, welche durch die Wildnispädagogik eingetreten sind, eine Erhöhung der Achtsamkeit und Naturverbundenheit sowie die Entwicklung der Persönlichkeit, was auf ein verbessertes, eudämonisches Wohlbefinden hinweist. Für die Proband*innen waren die Ausbildungsinhalte am bedeutsamsten, die ihre Wahrnehmung der (natürlichen) Umwelt erhöhten, während eher spirituelle Themen mit Wohlbefinden und Sinnerleben in Verbindung standen. Die Studie bestätigt und ergänzt die bisherigen Befunde zur Wirksamkeit der Wildnispädagogik und gibt Hinweise auf die zugrundeliegenden Mechanismen und somit auf die Richtung weitergehender Forschung. In der Diskussion werden die Ergebnisse und die Wildnispädagogik an sich kritisch reflektiert und Implikationen für die Praxis vorgenommen.von: Annalena Julika LindenMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Ursprüngliche Naturerfahrungen und ihre Wirkung auf Wohlbefinden und Sinnerleben : eine Analyse von Wildnispädagogik unter Berücksichtigung der Persönlichkeit, Gruppenkohäsion und Naturverbundenheit
Bisherige Forschungen konnten positive Effekte von Naturaufenthalten auf Gesundheit und psychisches Wohlbefinden feststellen. Als eine Form der naturbasierten Intervention wurde in dieser Studie die Wildnispädagogik, spezifisch die entsprechende circa einjährige Basisausbildung, untersucht, die neben der Natur auch Facetten von Achtsamkeit, indigenen Kulturen und Gruppendynamik enthält. Es wurde eine Online-Umfrage mit einem Messzeitpunkt unter Verwendung der Skalen CIT, BFI-K und NR-6 durchgeführt, der eine finale Stichprobengröße von 438 Proband*innen im Alter von 15 bis 74 Jahren (66,3% weiblich) entsprang. Die zentrale Fragestellung der Studie ist, ob eine Ausbildung in Wildnispädagogik sich positiv auf Wohlbefinden und Sinnerleben sowie weitere Lebensbereiche auswirkt und welche vermittelnden Faktoren dabei eine Rolle spielen. Dazu wurden die Persönlichkeitsdimensionen Offenheit, Neurotizismus und Extraversion sowie die Gruppenkohäsion, Naturverbundenheit und die inhaltliche Ausrichtung der Ausbildung untersucht. Der mögliche Einfluss der demographischen Daten und der unterschiedlichen Kontextvariablen aufgrund des Beobachtungsdesigns wurde dabei kontrolliert. Ergebnis der Studie war eine signifikante Erhöhung des Wohlbefindens und Sinnerlebens in der Experimentalgruppe (hatten die Ausbildung (fast) abgeschlossen) im Vergleich zur Kontrollgruppe (hatten die Ausbildung noch nicht oder gerade erst begonnen), die jedoch teilweise durch Neurotizismus mediiert wurde. Die in der Ausbildung entstandene Gruppenkohäsion korrelierte ebenfalls schwach mit Wohlbefinden und Sinnerleben und wurde durch Extraversion mediiert. Keine statistischen Effekte wurden für den Moderator Offenheit und den Mediator Naturverbundenheit gefunden. Hingegen waren die am häufigsten genannten Veränderungen, welche durch die Wildnispädagogik eingetreten sind, eine Erhöhung der Achtsamkeit und Naturverbundenheit sowie die Entwicklung der Persönlichkeit, was auf ein verbessertes, eudämonisches Wohlbefinden hinweist. Für die Proband*innen waren die Ausbildungsinhalte am bedeutsamsten, die ihre Wahrnehmung der (natürlichen) Umwelt erhöhten, während eher spirituelle Themen mit Wohlbefinden und Sinnerleben in Verbindung standen. Die Studie bestätigt und ergänzt die bisherigen Befunde zur Wirksamkeit der Wildnispädagogik und gibt Hinweise auf die zugrundeliegenden Mechanismen und somit auf die Richtung weitergehender Forschung. In der Diskussion werden die Ergebnisse und die Wildnispädagogik an sich kritisch reflektiert und Implikationen für die Praxis vorgenommen.von: Annalena Julika LindenMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Ursprüngliche Naturerfahrungen und ihre Wirkung auf Wohlbefinden und Sinnerleben : eine Analyse von Wildnispädagogik unter Berücksichtigung der Persönlichkeit, Gruppenkohäsion und Naturverbundenheit
Bisherige Forschungen konnten positive Effekte von Naturaufenthalten auf Gesundheit und psychisches Wohlbefinden feststellen. Als eine Form der naturbasierten Intervention wurde in dieser Studie die Wildnispädagogik, spezifisch die entsprechende circa einjährige Basisausbildung, untersucht, die neben der Natur auch Facetten von Achtsamkeit, indigenen Kulturen und Gruppendynamik enthält. Es wurde eine Online-Umfrage mit einem Messzeitpunkt unter Verwendung der Skalen CIT, BFI-K und NR-6 durchgeführt, der eine finale Stichprobengröße von 438 Proband*innen im Alter von 15 bis 74 Jahren (66,3% weiblich) entsprang. Die zentrale Fragestellung der Studie ist, ob eine Ausbildung in Wildnispädagogik sich positiv auf Wohlbefinden und Sinnerleben sowie weitere Lebensbereiche auswirkt und welche vermittelnden Faktoren dabei eine Rolle spielen. Dazu wurden die Persönlichkeitsdimensionen Offenheit, Neurotizismus und Extraversion sowie die Gruppenkohäsion, Naturverbundenheit und die inhaltliche Ausrichtung der Ausbildung untersucht. Der mögliche Einfluss der demographischen Daten und der unterschiedlichen Kontextvariablen aufgrund des Beobachtungsdesigns wurde dabei kontrolliert. Ergebnis der Studie war eine signifikante Erhöhung des Wohlbefindens und Sinnerlebens in der Experimentalgruppe (hatten die Ausbildung (fast) abgeschlossen) im Vergleich zur Kontrollgruppe (hatten die Ausbildung noch nicht oder gerade erst begonnen), die jedoch teilweise durch Neurotizismus mediiert wurde. Die in der Ausbildung entstandene Gruppenkohäsion korrelierte ebenfalls schwach mit Wohlbefinden und Sinnerleben und wurde durch Extraversion mediiert. Keine statistischen Effekte wurden für den Moderator Offenheit und den Mediator Naturverbundenheit gefunden. Hingegen waren die am häufigsten genannten Veränderungen, welche durch die Wildnispädagogik eingetreten sind, eine Erhöhung der Achtsamkeit und Naturverbundenheit sowie die Entwicklung der Persönlichkeit, was auf ein verbessertes, eudämonisches Wohlbefinden hinweist. Für die Proband*innen waren die Ausbildungsinhalte am bedeutsamsten, die ihre Wahrnehmung der (natürlichen) Umwelt erhöhten, während eher spirituelle Themen mit Wohlbefinden und Sinnerleben in Verbindung standen. Die Studie bestätigt und ergänzt die bisherigen Befunde zur Wirksamkeit der Wildnispädagogik und gibt Hinweise auf die zugrundeliegenden Mechanismen und somit auf die Richtung weitergehender Forschung. In der Diskussion werden die Ergebnisse und die Wildnispädagogik an sich kritisch reflektiert und Implikationen für die Praxis vorgenommen.von: Annalena Julika LindenMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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