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    Systematische Ganzheitlichkeit : eine methodologische Vermittlung zwischen Perspektivität und Universalität

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    Zusammenfassung: Diese Untersuchung ist das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung, motiviert durch die Erfahrung von Widersprüchen und Zwängen in der internationalen beruflichen Praxis, die eine gründliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer ganzheitlichen Erfassung von Situationen und Zusammenhängen nahe legten. Das Selbstverständnis von Philosophie hat sich dahin gehend entwickelt, Strukturen von Aussagen zu entwerfen und zu debattieren über Dinge und Zustände der Welt. Weil keine der daraus hervorgegangenen Positionen universelle Geltung beanspruchen kann, rivalisiert eine Unzahl von Versuchen, ohne daß eine wirklich ganzheitlich zielführend werden könnte. Im hier vorgelegten Ansatz ist die Grundidee, nicht wie üblich sofort über weltliche Dinge zu urteilen – was prinzipiell zu blinden Flecken und unvollständigen Welt¬bildern führen muß – sondern erst das Instrumentarium des Begrifflichen in seiner Eigendynamik kompromißlos auszuloten, durch welches jede Prädikation erfolgt. Für diese Klärung setzt der hier vorgeschlagene Ansatz beim Gesamtzusammenhang aller potentiellen Begrifflichkeit an, der die streng universell gültigen Ordnungen in der Wirklichkeit zugänglich macht und auch die Basis für die Grundgesetze der Logik bildet. In der hier vorgelegten Darstellung der Zusammenhänge umfaßt das Vorwort die Bezüge zwischen subjektiver Erfahrung und objektiver Problematik (Kapitel 1). Das Anliegen als solches wird in der einführenden Diskussion diskutiert (Kapitel 2). Die Darstellung erfolgt in sieben Stufen bzw. Unterkapiteln: in 2.1 das Thema ergreifend, um die Basis für die Untersuchung zu legen; 2.2 die Probleme untersuchend zwischen rationalem Zugang und ganzheitlicher Erfassung, dadurch die Lösungsidee grob umreißend; 2.3 die Ursache von Behinderung im ganzheitlichen Erfassenwollen aufgreifend: 'Eingreifen statt Einfühlungsvermögen'; 2.4 die durch diese mentale Attitüde real erzeugte Selbstbegrenzungen auslotend; 2.5 die prinzipielle Vermeidbarkeit von solchen Grenzen erörternd, wie auch deren Auflösbarkeit; 2.6 eine naturgegebene inhalslogische Gesetzmäßigkeit aufspürend, welche im Begrifflichen erfüllt sein muß, wenn lückenlose Begreif¬barkeit erreichbar werden soll; 2.7 den Bezug zum Gesamtzusammenhang als Verbund aller Inhalte umreißend. Dieser Denkpfad des reinen 'Horchens' kommt ohne jede Voraus-Setzung aus (es müssen aber bestimmte Vor-Bedingungen erfüllt sein); ihn beschreitend, wird die Qualität des vorgeschlagenen Lösungsansatzes – 'systematische Aufmerksamkeit' – allmählich erkennbar. Die ganzheitliche Auslotung der Eigengesetzlichkeit von perspektivischem Denken läßt eine Universalität erreichbar werden, die – im Gegensatz zu den üblichen philosophischen und wissenschaftlichen Methoden – allgemein die Brücke zwischen Perspektivität und Universalität zu schlagen erlaubt. Das Mittel dafür liegt in den grundbegrifflichen Strukturen, welche aus den rein logischen Implikationen eines Frage-Inhalts heraus entfaltet werden können und dann als kategoriale Ganzheit angewendet werden sollten. Die Methode im Vorgehen ist, den Inhalt einer Fragerichtung ganz auf sich selbst anzuwenden (vollständige Selbstbezüglichkeit – die in traditionellen Ansätzen begrenzt ist, aber in rein inhaltslogischem Vorgehen erreichbar). Es kommen die je entsprechenden rein inhaltlich bestimmten und streng polaren Grundbegrifflichkeiten zum Tragen, und das Ergebnis ist die je relevante Vierheit ('Tetrade') von konjugierten Kategorien. Es sind begriffliche Kontinua, welche heuristisch relevant und auf schlechthin alle Strukturen für die phänomenologische Erfassung anwendbar sind, nunmehr mit einer präzisen Ausrichtung. Deshalb bestehen im vorgeschlagenen Ansatz – als 'systematische Aufmerksamkeit' bezeichnet – keine disziplinären Grenzen; im Gegenteil erlaubt er eine prinzipiell unbegrenzte Inter- und Transdiziplinarität. Um die streng allgemeine Anwendbarkeit dieses Ansatzes nachzuweisen, wird er in Kapitel 3 auf die Geowissenschaften angewandt. Diese Disziplin ist dafür besonders geeignet, weil sie in einem homogenen begrifflichen Instrumentarium die gesamte Spannweite vom Mineralischen über das Vegetabile und Sinnesorientierte bis zum Mentalen und Sozialen klar erfaßbar machen sollte. Just dies ist eine der Stärken des vorgeschlagenen Denkansatzes. Die Problematik wird im Unterkapitel 3.1 angegangen durch eine Erörterung der methodologischen Desiderate, dabei die Mathematik und Thermodynamik erörternd als eine Art von lingua franca zwischen heutigen wissenschaftlichen Disziplinen allgemein. Anschließend werden in Unterkapitel 3.2 die Bereiche in den Geowissenschaften kurz im Lichte der 'systematischen Aufmerksamkeit' beleuchtet: (1) physische Geographie als 'Speicher', 'Regler' und 'Prozeß', (2) Klimakunde / Meteorologie als 'Energie' und 'Information', (3) Bodenkunde als Verbindungsort von Anorganik und Organik, (4) Geoökologie mit den 'homogenen Einheiten' der naturräumlichen Gliederung, (5) Biogeographie mit den Biozönosen, Biotopen, und den Stufen des Organischen, (6) Humangeographie mit der Autonomie und Heteronomie des Menschen in seiner individuellen und sozialen Organisation, (7) theoretische Geowissenschaft als Ort der prinzipiellen Integration aller Seinsebenen. In Unterkapitel 3.3 wird noch kurz die Eigengesetzlichkeit der Einwirkung des Menschen auf die Natur umrissen. Kapitel 4 versammelt kurze Kommentare zu den akkumulierten Publikationen. Nach Glossar und Literatur folgen in einem Quasi-Kapitel 5 die neun akkumulierten Publikationen selbst. Die Untersuchung als Ganze ist durchgehend paginiert. ---------- Summary: In my professional life, partly in international planning and urban design, I experienced massive contradictions in the official line of thought, producing unnecessary conflict. Philosophy has developed a self-concept of devising and debating structures of statements and states of worldly affairs. Since no attempt of this sort can ever achieve a strictly complete grasp and universal validity, myriads of them are rivaling, but ultimately all have some flaw. This complex of problems motivated me to go back to university for meditating on integral ways of thinking. The presented investigation is the end result, now molded into a methodological system. The basic idea in the presented approach is not, as usual, to predicate immediately on worldly objects – which inevitably leads to blind spots and incomplete world-views – but to fathom first of all the instrumentation in the conceptual realm with its inherent self-dynamics that underlies all forms of predication. For achieving this objective, the proposed approach sets out on the characteristics of interconnectedness in all potential conceptuality, which allows the universally valid form of order securely to be approached that constitutes also the matrix for the fundamental laws of logic. In the presented investigation, 'Vorwort' means Preface and covers as chapter 1 the relation between subjective authorship and objective questions as implied by the chosen topic. 'Einleitung' means Introduction and features as chapter 1 the issues that follow objectively from the discussed subject matter, namely integral ways of understanding and being, which determine therefore the approach and the method. This chapter offers also an overview over the structure of the problem and possible remedies, working through it in seven steps: in subchapter (2.1) taking hold of its meaning, its intrinsic content, (2.2) outlining a rational approach to this content, and discovering that problems in integral understanding are not imposed by nature, but man-made, (2.3) revealing how habitual approaches manifest – even in pure brain work – not empathy, but a powerful intervention, by setting out on basic assumptions, fundamental beliefs, (2.4) showing the actual results of such interventions, thereby disclosing the type of initiative that allows the problems to be dissolved, (2.5) actually possible procedures for avoiding on principle the occurrence of such discontinuities, (2.6) finding a law of content logic that determines the conceptual conditions for intelligibility and is at the root of the basic laws of formal logic, thereby warranting the general resolvability of the approached complex of problems, (2.7) outlining the bearings of the proposed approach (dubbed 'systematic attentiveness') in the overall interrelations, which the proposed approach allows to be viewed as an ordered complex. The outlined procedure of pure 'listening' can do without any kind of presupposition (while certain preconditions must be fulfilled) and gradually makes intelligible the integral quality of the proposed approach. Fathoming perspectivity in this way fosters a universality that allows – in contrast to usual procedures in philosophy and science – the gap between the two aspects to be bridged. The means for this conciliation reside in the fundamental conceptual structures that can be unfolded out of the purely logical implications of any given query content and should then be applied as a categorial wholeness. The method in proceeding is to apply the given query content onto itself (complete self-referentiality – which is limited in traditional approaches, but attainable in pure content logic). The fundamental conceptual structures that follow in pure content logic from the chosen or given query content can then take effect, and the end result is the respective fourness ('tetrad') of conjugated categories. These constitute conceptual continua that are relevant on the heuristic level and applicable to all structures in phenomenological observation, now in a precise alignment. Due to this quality, the proposed approach – dubbed 'systematic attentiveness' – has no disciplinary limits; on the contrary it allows an inter- and trans-disciplinarity that is on principle unlimited. For verifying the general applicability of 'systematic attentiveness', this approach is applied in chapter (3) to the geosciences because this discipline should cover the full scope from mineral existence to vegetal, sensory and mental life, up to social organization, including all interactions, in a conceptually homogenous way. Subchapter (3.1) contains some general considerations on the theoretical level, broaching the issue of mathematics as lingua franca in the sciences, as well as problems in interpreting thermodynamics, for indicating in (3.2) the applicability of the proposed approach in pivotal sub-disciplines of the geosciences: physical geography (with its categories of 'accumulator', 'regulator' and 'process'), climate studies ('energy' and 'information'), lithosphere (the locus of interlacing inert and alive structures), geoecology, biogeography, human geography, and purely theoretical geosciences, concluding (3.3) with issues of human action on nature. Chapter (4) consists of brief comments to the accumulated articles that follow as such in the fifth and last part of this study. These nine publications reveal other aspects of applicability. They contain some redundancies due to a need of exposing my critique and approach again and again. Most of the papers are written in English, so for Anglophone readers they are self-explanatory

    Selbstreinigung urbaner Flusslandschaften bei Basel : Inwertsetzung revitalisierter und naturnaher Auen- und Feuchtgebiete in den Flussebenen von Wiese, Birs und Rhein

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    Capacity of self-purification processes of urban river areas near Basel (CH). Improvement of rehabilitated and natural-like wetlands in the ancient river basins of the river Wiese, Birs and Rhine. Introduction and objectives: Urban areas are characterized by an enormous human use density. Passing rivers and their landscapes were subjected and adapted to the human activities. Straightened and obstructed running waters have today become self-evident nationwide. Since the end of the 20th century an increased number of projects have been trying to convert these into natural forms with permitted controlled dynamics (e.g. the rehabilitation of the river Wiese or BirsVital in the area of Basel). Following a new social consent, priority is given to recreation use and sustainability. Such rehabilitation projects in urban areas often encounter different conflicting aims, e.g. between nature conservation and recreation use, or between striving after improved horizontal and vertical permeability (connectivity) and the requirements of groundwater protection. The precepts of a sustainable use advise using the natural self-purification potential within a modern river landscape management by preferring free running waters. In many cases, this won’t be possible in urban areas due to the requirement of space as well as the doubts raised by ground-water protection or involved groups of users. Unfortunately there exist too few studies on rehabilitations in urban areas aiming at a chemical-physical and social optimization. The two MGU projects F2.00 and F1.03 in the period 2000-2002 in the Langen Erlen and 2003-2005 in the Brueglinger Ebene and the Petite Camargue Alsacienne try to remedy these deficiencies by examining under which premises and boundary conditions a revival of the natural wetlands and river landscapes would be possible and how the various requirements for use could be considered. This work focused on the purification potential of flooded, natural wetlands and shallow lakes and shows the efficiency of such systems. The results are discussed against the backdrop of the adoption of such landscape features for the improvement of rehabilitated river landscapes. Methods: Different measuring techniques (according to standardized methods) in different temporal resolutions are used to quantify the purification performance along the running distance of natural horizontal filters and for the characterisation of the water quality in the investigated wetlands. Therefore, in the areas of investigation, monthly samples were generally taken. The determination of the water quality took place on the one hand directly in the field (oxygen saturation, oxygen contents, water temperature, pH value, specific electrical conductivity and turbidity) and on the other hand dissolved organic carbon (DOC) and UV-Absorption at 254 nm (UVA254) as well as cations (K+, Ca2+, Mg2+) and anions (NH4 +, NO3 -, PO4 3-, SO4 2-, Cl-) were measured in the water laboratory of the Geographical Institute. The colony-forming units of E.coli and total coliform germs were determined by means of diaphragm filtration. In the "Hintere Stellimatten" the sampling turned out somewhat different but always with the intention to document the changes within the running water. To investigate the change of the water quality with increasing soil depth in the groundwater recharge area "Hintere Stellimatten", water samples were taken by means of suction candles out of different soil depths. Later – in the constructed wetland of the Brueglinger Ebene – six laterally slit tubing probes divided into three levels were inserted into the substrate down to the tarred bedrock. They served to collect water samples to capture the current chemical-physical conditions and the vertical exchange and conversion processes along the main running distance. The same analytics (with exception of the microbiology and DOC-analysis) as described above are taken with these samples. In order to identify the influence of the surface water on the groundwater quality, water samples were taken (and analyzed in the water laboratory of the Industrial Works of Basel, IWB) monthly or fortnightly in the groundwater well # 8 (distance 400 m) and # 9 (distance 100 m) near the recharge area "Hintere Stellimatten". Almost the same parameters as above were chosen. Results: During the project F2.00 in the "Hintere Stellimatten" in the Langen Erlen area, a procedure to charge the natural-like ground water recharge and protection area (belonging to the IWB) with water from the river Wiese (without using energy) was tested. The purification performance concerning nitrate and ammonium along the running distance of the natural horizontal filter is being proofed. The reduction rates underlie fluctuations and for ortho-phosphates it is even more difficult to see clear tendencies. The number of aerobe mesophilic germs augmented in the recharge area, and E.coli germs consequently decreased by 25-30 %. Turbidity decreased strikingly (especially after the discharge of a high water wave with many suspended matter). Nearly one million m3 water of the river Wiese was discharged in the area, which lead to a surface water/groundwater ratio up to 70 %. In spite of this no problematic changes of the ground water quality in the near groundwater well # 8 and # 9 occurred during the whole period of discharging. The discharge of a high water wave with many suspended matter did not change this either. The artificial water system of the Brueglinger Ebene is divided into an ancient constructed wetland (PG) followed by a shallow lake (Quellsee, QS). The good purification performance of the whole system is achieved especially thanks to the lake, while the contribution of the PG is relatively low: The first (but low) reduction of the nitrogen compounds occurs in the PG, the effects on ortho-phosphates are faint. However, the turbidity is clearly reduced in the PG: even in “clear” water, turbidity falls by almost 50 %, in cloudy water up to 70-80 %. More intensive processes go off in the Quellsee. As a rule, neither nitrate nor ammonium is in it during the summer. Ortho-phosphate is reduced all year round (on average 75.4 % from 0.10 to 0.03 mg/L with regard to the water from the river Birs). The mean reduction of nitrate at the end of the passage through the lake is 77.6 % (15.8 to 3.6 mg/L). The mean removal rate of E.coli germs in the PG is 15.7 % (from 1855 to 1564 CFU/100mL), in the Quellsee, however, 92.7 % (to 135 CFU/100mL) with regard to the discharged water from the river Birs. The Petite Camargue Alsacienne area belongs to the ancient river floodplain of the river Rhine and still shows structures of natural water. It was included as a supplement investigation area in 2005. To preserve this amphibious landscape dynamics are simulated with specific interventions and a hydrological concept. In these water and flooding areas metabolic cycling occurs as in natural wetlands. The following shows the (mean) changes of the most important parameters: in the shallow lake Étang U the concentration of nitrate is reduced from 6.7 mg/L to 4.9 mg/L (-29.5 %), ortho-phosphate from 0.06 mg/L to 0.03 mg/L (-43.9 %) and the loading of E.coli-bacteria sinks by 91.9 % (from 675 to 55 CFU/100mL). Turbidity decreases by 72.6 % from 8.2 to 2.3 FNU. In the larger wetland Grand Marais, the purification performance is even greater: with regard to the discharged water from the river Rhine, the concentration of nitrate is reduced from 7.0 mg/L to 3.2 mg/L (-54.8 %) and ortho-phosphate from 0.06 mg/L to 0.01 mg/L (-78.6 %). The relatively long running distance leads to a decreased loading of E.colibacteria of 87.7 % (from 475 to 58 CFU/100mL). Turbidity decreases by 31.0 % from 8.2 to 5.7 FNU. The smaller wetland Mare des Tritons shows an almost comparable potential of self-purification: with regard to the discharged water from the river Rhine, the concentration of nitrate is reduced from 6.7 mg/L to 3.6 mg/L (-46.7 %) and orthophosphate from 0.06 mg/L to 0.03 mg/L (-53.0 %). The most efficient reduction of E.coli-bacteria occurs here, namely by 94.6 % (from 675 to 36 CFU/100mL), whereas suspended matter is reduced by 83.7 % (turbidity decreases from 8.2 to 1.3 FNU). Conclusions: As the results of the investigations show, a clear improvement of water quality can be achieved even in urban river areas by an optimization of self-purification processes. Especially the loadings of bacteria, nutrients and solid matter can be reduced with a few measures. This offers a cheap and natural option for artificial groundwater recharging. Beside this clear improvement of water quality, such wetlands are important for biodiversity (e.g. variety of niches and ecotopes) and groundwater-protection. At the same time, these areas serve as a (substitute) habitat for wetlands species and as high-quality recreation area for urban residents. Rehabilitations of urban river landscapes are to be endorsed, especially if they facilitate a great connectivity between water and environment with many elements of natural wetlands (e.g. shallow lakes and flooding areas). There are many interesting rehabilitation possibilities within the river basins of the river Wiese, Birs and Rhine leading to natural, attractive river landscapes

    Die Bedeutung von Gerinnesedimenten im Phosphorhaushalt kleiner Fliessgewässer der Region Basel

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Quellen- und Senkenfunktion der Gerinne- und Ufersedimente im P-Haushalt zweier landwirtschaftlich extensiv genutzter Kleineinzugsgebiete mit kalkig/tonigem (Länenbach) und silikatischem (Schneckenbach) Ausgangssubstrat. Den Hintergrund für die Untersuchungen bildet die Diskrepanz zwischen den langjährigen Messungen zur Bodenerosion bzw. deren Modellierung und dem fluvialen Stoffaustrag. Folgende Prozesse wurden dazu untersucht: • Gerinneretention unter Niedrigwasserbedingungen anhand von manuellen Schöpfbeprobungen. • Fluvialer SS- und P-Austrag unter Hochwasserbedingungen auf der Basis von automatischen Beprobungen und der Klassifikation der Austragsdynamik anhand von Hysteresekurven. • Ufer- und Gerinneerosion anhand von Erosionsnagelmessungen und Peilung von Querprofilen. • Räumliche und zeitliche Veränderung der P-Gehalte im Ufer- und Gerinnebereich anhand von Sedimentbeprobungen. • Räumliche und zeitliche Veränderung der P-Gehalte im Sedimentporenwasser mit Hilfe von Interstitialsonden. • P-Rücklösung aus Ufer- und Gerinnesedimenten anhand von Schüttelexperimenten. Die zentralen Ergebnisse der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen: • Unter Niedrigwasserbedingungen ist in den nicht durch punktuelle Quellen geprägten Bachabschnitten ein großräumig wirkender P-Rückhalt durch die Gerinnesedimente auszumachen. • Gerinnesedimente unterhalb punktueller Einleitungen spielen im Niedrigwasser dann eine bedeutende Rolle als P-Quelle, wenn die P-Belastung des Oberflächenwassers plötzlich abnimmt. • Gerinneinterne SS- und P-Quellen besitzen insbesondere für kleine bis mittlere Hochwasserereignisse während sommerlicher bzw. übergeordneter Trockenperioden eine große Bedeutung, wobei anhand der Hystereseklassifikation z.T. auf die Lage der Stoffquellen im EZG geschlossen werden konnte. • P, der sich aus punktuellen Quellen in Gerinnesedimenten angereichert • hat, wird unter Hochwasserbedingungen mit einer diffusen Signatur aus- • getragen. • Die Ufer sind die primären Feststoffquellen der untersuchten Bäche, wo- • bei der Feststofftransfer selbst eine Zusammensetzung aus denudativen • und erosiven Prozessen darstellt. • Die Gerinne waren im Gegensatz zu den Uferbereichen im Untersuchungszeitraum stärker von Akkumulationsprozessen geprägt. • Die Intensität der Rückverlegung der Uferwände ist von Uferhöhe, Witterung und Abflussgang abhängig, wobei der Massenverlust zumindest im Länenbach den Hauptteil des SS- und P-Gebietsaustrages erklären kann. • Die P-Gehalte in den Gerinnesedimenten zeigen Anreicherungsvorgänge in der übergeordneten Trockenperiode 2003-2004 und sind mit einer erhöhten Feinmaterialakkumulation assoziiert, was sich auch in kleinräumlichen Unterschieden zwischen geomorphologischen Riffles und Pools niederschlägt. • Die höchsten P-Sedimentkonzentrationen finden sich unterhalb von punktuellen P-Quellen. • Die Analyse des Interstitialwassers zeigte in beiden Bächen eine vorherrschende Retentionsfunktion. • Im Schneckenbach zeigten die Porenwasseruntersuchungen deutliche Unterschiede zwischen den dominierenden Infiltrationszonen (downwelling) und den vereinzelt vorkommenden Exfiltrationszonen (upwelling), wobei in Letzteren zum Teil doppelt so hohe DRP-Werte gemessen wurden. • Die Rücklöse- und EPC0-Experimente konnten klare Unterschiede zwischen den beiden Untersuchungsgebieten aufzeigen, die nur zum Teil aus den Ausgangssubstraten resultierten. Ein weiterer wesentlicher Steuerfaktor ist die P-Konzentration im Oberflächenwasser. Aus den Erkenntnissen konnten sowohl für P als auch für SS Modellvorstellungen entwickelt werden, die vor dem Hintergrund zeitvariabler Abflusskennwerte dabei helfen, die jeweils relevanten P-Quellenflächen abzuschätzen

    Schlüsselqualifikationen in der universitären Lehre am Beispiel des Fachs Geographie : Theorie, empirische Untersuchung und konzeptionelle Überlegungen

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    Schlüsselqualifikationen an Hochschulen sind ein bis anhin wenig systematisch erforschtes Gebiet, spezifische Publikationen dazu sind rar. Als wesentliche Beiträge grösseren Umfangs sind die Dissertationen von DÖRIG (1994) und ORTH (1999) zu nennen. DÖRIG setzt sich in seiner Dissertation an der Hochschule St. Gallen primär mit der Fundierung des Begriffs Schlüsselqualifikationen in unterschiedlichen pädagogischen Theorien auseinander. Leitend sind Ansätze und Kritik der bestehenden Konzepte sowie eine konstruktivistische Neuorientierung des Begriffs „Schlüsselqualifikationen“ auf der Basis der neueren Erkenntnisse der Wissenspsychologie. DÖRIG leitet daraus Schlussfolgerungen zur Art und Weise der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ab. ORTH geht in ihrer Dissertation an der Fakultät Pädagogik der Universität Bielefeld auf die unterschiedlichen theoretischen Ansätze ein, integriert aber zusätzlich die Positionen verschiedener Akteure im Hochschulsystem (Parteien, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, internationale Bildungskommissionen, Gesetzgeber). Zu diesem Zweck führte sie zahlreiche Interviews und konnte die theoretischen Herleitungen mit qualitativen Ansätzen kombinieren. Dadurch entstand ein breites Bild der Bedeutung und Verwendung des Begriffs "Schlüsselqualifikationen" an Deutschen Hochschulen. Ein wichtiges Element dabei war die Analyse bestehender Umsetzungsmodelle zur Förderung von Schlüsselqualifikationen an Deutschen Hochschulen. Neben den in der Wirtschaftspädagogik und in der Hochschuldidaktik geführten Debatten zu Fragen der theoretischen Fundierung der Schlüsselqualifikationen und den Möglichkeiten ihrer Vermittlung an Hochschulen gibt es weitere wissenschaftliche Diskurse, die für die vorliegende Arbeit von Bedeutung sind. In der Berufsbildung, vor allem in Deutschland, hat die Debatte rund um Schlüsselqualifikationen eine jahrzehntelange Tradition. Ihren Anfang nahm sie mit der Publikation von MERTENS (1974a), der Schlüsselqualifikationen als Schlagwort im Kontext von Fragen der Arbeitsmarktorientierung des Ausbildungssystems in Deutschland lanciert hat. Im Diskurs der Pädagogik stehen die begrifflichen Fragen und Überlegungen zu Umsetzungsstrategien im Vordergrund. Der Begriff der Qualifikation wird analysiert und die Frage in den Raum gestellt, ob im Zusammenhang mit den Schlüsselqualifikationen nicht eher von Kompetenzen die Rede sein sollte. Viele pädagogische Arbeiten zu Schlüsselqualifikationen befassen sich mit der Einteilungssystematik der Schlüsselqualifikationen, was zu einer grossen Zahl von Gliederungssystematiken geführt hat. Bis heute konnte kein theoretischer Ansatz und auch keine Systematisierung als breiter Konsens im Sinn einer gemeinsamen Verständigung erarbeitet werden. Auch die Psychologie hat wichtige Beiträge zur Debatte um Schlüsselqualifikationen geleistet, vor allem im Bereich der Arbeitspsychologie im Zusammenhang mit der Bedeutung von Schlüsselqualifikationen in einem sich immer rascher ändernden Arbeitsumfeld und wenn es um Fragen jener innerbetrieblichen Schulungskonzepte geht, die mehr als reines Fachwissen berücksichtigen. Die Frage, welche Qualifikationen die Hochschulabsolventen abgesehen von ihrem Fachwissen, aufweisen sollten, ist eine zeitlose Frage. Neue Aktualität erhielt sie während der Arbeit an der vorliegenden Dissertation durch die Initiierung des Bologna-Prozesses. In einem noch vor fünf Jahren nicht zu erwartenden Ausmass hat sich das europäische Hochschulsystem in Bewegung gesetzt. Durch die Einführung der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master haben grundlegende Fragen der Qualifikation von Hochschulabsolventen innerhalb kurzer Zeit eine sehr grosse Bedeutung erhalten. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass in der Bologna-Deklaration auf die Bedeutung der "Employability" der Absolventen hingewiesen wird. Dies erfordert bei der Planung der Bachelor- und Masterstudiengänge konkrete Überlegungen, welche Qualifikationen sie vermitteln sollen. Solche Überlegungen schliessen Analysen mit ein, mit deren Hilfe sich im Hinblick auf die Berufsfelder des einzelnen Studiengangs spezifische Schlüsselqualifikationen ableiten lassen. In dieser Zeit des Umbruchs möchte die vorliegende Arbeit aus unterschiedlichen Perspektiven ein Licht auf die Anforderungen an jene Qualifikationen der Absolventen werfen, die über das Fachwissen hinausgehen. Die Auseinandersetzung mit dem Begriff Schlüsselqualifikationen beginnt ganz allgemein vor dem Hintergrund begrifflicher Fragen und den unterschiedlichen Ansätzen zur theoretischen Fundierung. Für die vorliegende Arbeit wird ein erster Schritt der Fokussierung vollzogen, indem die Fragen zu Schlüsselqualifikationen nicht allgemein, sondern speziell in Bezug auf die Hochschulen vertieft untersucht werden. In einem weiteren Schritt wird der Fokus von der Hochschule als Institution exemplarisch auf ein einzelnes Fach, die Geographie, gerichtet. Am konkreten Beispiel dieses Fachs kann die enge Verflochtenheit der Vermittlung von Fachwissen und Schlüsselqualifikationen illustriert werden. Mit der Fokussierung der Arbeit auf Schlüsselqualifikationen an den Hochschulen, speziell im Fach Geographie, wird auch verständlich, dass andere Aspekte der Diskussion des Begriffs der Schlüsselqualifikationen weniger stark berücksichtigt wurden. Dieser Schritt wurde bewusst im Sinn einer Positionierung der Arbeit im aktuellen Bereich der Hochschulentwicklung vollzogen. Diese Schwerpunktsetzung ergänzt die von anderen Autoren publizierten Arbeiten, die jeweils anders gewichtet waren. Das Vorgehen bei der Untersuchung des Themas "Schlüsselqualifikationen an den Hochschulen am Beispiel des Fachs Geographie" erfolgt von mehreren Ansatzpunkten aus. Die Basis für alle weiteren Überlegungen bilden die Arbeiten zur theoretischen Fundierung der Schlüsselqualifikationskonzepte. Als wesentliche Autoren sind dabei DÖRIG (1994, 1995, 1996) in der Wirtschaftspädagogik, STANGEL-MESEKE (1994) in der Betriebs- und Arbeitspsychologie und GONON (1996a) zur Kontroverse um Schlüsselqualifikationen in der Berufsbildung zu nennen. Die umfangreichste Arbeit zur Begrifflichkeit der Schlüsselqualifikationen stammt von DIDI et al. (1993), der unterschiedliche Ansätze zur Einordnung der Schlüsselqualifikationen in den zahlreichen Theorieansätzen dokumentiert und diskutiert hat. Für die vorliegende Arbeit von wesentlicher Bedeutung sind die zahlreichen empirischen Untersuchungen zum Thema. Vor allem Absolventen, jedoch auch Arbeitgeber, Studierende und Dozierende an Hochschulen wurden zur Bedeutung der Schlüsselqualifikationen und den Möglichkeiten ihrer Vermittlung an Hochschulen befragt. Bereits bestehende Befragungen, insbesondere aus dem Fach Geographie, wurden bezüglich Berufsfeldern und Qualifikationsanforderungen an die Absolventen ausgewertet. Die Gewichtung des empirischen Zugangs setzt in dieser Arbeit bewusst einen anderen Schwerpunkt als dies zum Beispiel bei DÖRIG (1994), ORTH (1999) oder STANGEL-MESEKE (1994) der Fall ist. Neben der Berücksichtigung und Interpretation der empirischen Daten wurde als weiterer Ansatz zur Bearbeitung des Themas die Analyse bestehender, bereits erfolgreich umgesetzter Beispiele der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, wenn möglich aus dem Fach Geographie, aber auch aus anderen Fächern gewählt. Die Erfahrungsberichte geben Hinweise, worauf bei der zukünftigen Entwicklung von Konzepten zur erfolgreichen Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an Hochschulen zu achten ist. Die folgende Abbildung 1 zeigt eine graphische Übersicht der Kapitel der vorliegenden Arbeit. Einzelne Kapitel, zum Beispiel zur Einschätzung der Schlüsselqualifikationen durch Absolventen, sind zusätzlich untergliedert. Die Quellenlage für die vorliegende Arbeit ist bei den unterschiedlichen Themen ausgesprochen heterogen. Zum Begriff „Schlüsselqualifikationen“ gibt es in der Literatur zur Berufsbildung und ebenso unter den Wirtschaftspädagogen eine sehr lebhafte und ausführliche Debatte. Die Fragen der Kategorisierung und auch der Operationalisierung und Überprüfung wird wiederum in der Psychologie ausgiebig diskutiert. Zur spezifischen Frage der Schlüsselqualifikationen an Hochschulen schweigt sich die Fachliteratur abgesehen von einigen wenigen Autoren weitgehend aus. Insbesondere Artikel zu konzeptionellen und organisatorischen Überlegungen in Bezug auf Schlüsselqualifikationen an Hochschulen sind rar. Im Gegensatz dazu gibt es seit etwa zehn Jahren eine Fülle von Absolventenbefragungen, aus denen auch Erkenntnisse zum Thema Schlüsselqualifikationen herausgelesen werden können. Recht zahlreich sind die Versuche an unterschiedlichen Hochschulen, Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Nur in Ausnahmefällen werden diese Aktivitäten jedoch in den wissenschaftlichen Diskursen der Hochschulentwicklung oder der Hochschuldidaktik publiziert und kritisch diskutiert. Teilweise sind Dokumentationen dieser Aktivitäten als graue Literatur an den entsprechenden Universitäten zu finden. Ausgesprochen spärlich jedoch ist die Quellenlage in Bezug auf die Vorstellungen der Arbeitgeber. Die wenigen publizierten Befragungen zur Sicht der Arbeitgeber sind auf Grund tiefer Rücklaufquoten meist wenig aussagekräftig
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