180 research outputs found
Climate-neutral and intelligent cities in Europe: Mission statements, paths, risks
Die große Transformation zu klimaneutralen Städten in Europa steht, obwohl oft gefordert und vielfach befürwortet, noch aus. Dieses TATuP-Thema unterstreicht die Notwendigkeit integrativer Ansätze, die smarte und intelligente urbane Technologien mit soziokulturellen Innovationen verbinden, um Wege zur urbanen Klimaneutralität zu eröffnen.
Herausgegeben von Cordula Kropp (ZIRIUS/Universität Stuttgart), Astrid Ley (SI/Universität Stuttgart), Sadeeb Simon Ottenburger (ITES/Karlsruher Institut für Technologie), Ulrich Ufer (ITAS/Karlsruher Institut für Technologie)The great transformation to climate-neutral cites in Europe, though often called for and widely advocated, is yet to come. This TATuP special topic underscores the necessity of integrative approaches that combine smart and intelligent urban technologies with socio-cultural innovations to open up paths towards urban climate neutrality.
Edited by Cordula Kropp (ZIRIUS/University of Stuttgart), Astrid Ley (SI/University of Stuttgart), Sadeeb Simon Ottenburger (ITES/Karlsruhe Institute of Technology), Ulrich Ufer (ITAS/Karlsruhe Institute of Technology
Supplemental Material for: Testing the Test: Observations When Assessing Visualization Literacy of Domain Experts
These documents contain supplemental material for the paper "Testing the Test: Observations When Assessing Visualization Literacy of Domain Experts" which was conditionally accepted at the BELIV 2024 Workshop in conjunction with the IEEE VIS 2024 Conference.
The CSV file contains the summaries of the important parts of the interview, each assigned to a category.
The PDF document contains the interview questions, the defined categories, and the questionnaire.
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Lone mothers' participation in labor market programs for means-tested benefit recipients in Germany
"This paper examines participation in labor market programs such as job subsidies, workfare, and training programs by lone mothers receiving means-tested unemployment benefits in Germany. Since the 2005 Hartz IV labor market policy reforms, expectations that non-employed parents responsible for caring for young children should be ready for employment or labor market program participation have grown stronger. However, discretion for program assignments is left to individual case managers in employment offices. Thus, lone mothers' participation in labor market programs is studied empirically here. This can contribute to determining the extent to which lone mothers are treated as adult workers in interactions with welfare state institutions in Germany. Entries into labor market programs are analyzed on the basis of large-scale administrative data using event-history analysis. Findings are that lone mothers' participation rates in workfare programs and class-room training programs closely approach or even surpass those of single childless women by the time their youngest child is 3 - 5 years old. In the case of programs that give more direct support for entering regular employment, like job subsidies and in-firm training programs, however, lone mothers' participation rates do not reach those of childless single women until their children are 6 - 9 or even 15 - 17 years old." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))allein Erziehende, Mütter, arbeitsmarktpolitische Maßnahme - Erfolgskontrolle, Teilnehmer, Arbeitslosengeld II-Empfänger, Langzeitarbeitslose, Trainingsmaßnahme, Einstiegsgeld, Eingliederungszuschuss, Arbeitsgelegenheit, Kinder, altersspezifische Faktoren
Technische Unterstützungssysteme für das Bauwesen: Vorstellungen über die Nutzung von AR-Brillen und Exoskeletten in der Bauausführung
Der Einsatz von tragbaren Assistenzsystemen wie Exoskeletten und Augmented Reality (AR)-Brillen eröffnet im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung der Bauausführung Möglichkeiten zur Stärkung und Verbesserung der physischen und kognitiven Fähigkeiten von Fachkräften. Exoskelette als am Körper getragene robotische Unterstützungssysteme sollen durch mechanische oder motorisierte Einwirkungen auf den menschlichen Körper ergonomische Verbesserungen während physischer Tätigkeiten bewirken. AR-Datenbrillen ermöglichen hingegen die kontextbezogene Echtzeit-Visualisierung von Informationen mittels externer Bildschirme von Smartphones, Tablets oder AR-Brillen.
Der Arbeit liegt eine relationale Perspektive zugrunde, die in der Arbeits- und Industriesoziologie (AIS) sowie Techniksoziologie in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Relationale Ansätze, auch bekannt als neumaterialistische Ansätze, legen den Fokus auf Materialität, Netzwerke und die Konfiguration von menschlichen und nicht-menschlichen Elementen. Diese relationale Perspektive auf soziale Realitäten zielt darauf ab, Komplexität zu erfassen und zu vermitteln, anstatt sie zu reduzieren.
Die tragbaren Technologien gehen auf neuartige Weise eine Symbiose/Verbindung mit dem arbeitenden Menschen ein, indem eine unmittelbare Nähe von Mensch und Technik geschaffen und eine Verschränkung ihrer Leistungsfähigkeit versprochen wird. Meine Arbeit untersucht die Vorstellungen der erhofften Symbiose zwischen tragbaren Technologien und Bauarbeiter*innen in der Bauausführung sowie die Wahrnehmung der damit verbundenen Potenziale und neuen Risiken. Die besonders enge Verbindung eröffnet Potenziale zur Verbesserung der physischen und kognitiven Fähigkeiten von Fachkräften. Gleichzeitig begrenzen diese Technologien auch die Handlungsmöglichkeiten und Kontrolle der Fachkräfte über Arbeitssituationen, indem spezifische Vorstellungen über zukünftige Anwender*innen und ihre Nutzungsszenarien in den Prozess der Technologieentwicklung einfließen, in die technologischen Designs eingebettet sind und deren spätere Nutzung mehr oder weniger förderlich beeinflussen. Die in Beziehung gesetzten Annahmen über die Nutzer*innen, ihre Beziehung zu Technologien sowie ihre Nutzungssituationen bilden zusammen das theoretische Konstrukt der user configurations (fortan Vorstellungen/Konfigurationen über Nutzer*innen), das in dieser Arbeit herangezogen wird.
Die vorliegende Forschungsarbeit analysiert Vorstellungen von Technikentwickler*innen und Vertreter*innen der Bauindustrie über die Nutzer*innen von Exoskeletten und AR-Brillen und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsrealität in der Bauausführung. Durch den Einsatz des qualitativen Forschungsansatzes der Situationsanalyse sowie theoretischer Perspektiven auf Mensch-Technik-Verhältnisse aus der Arbeits- und Industriesoziologie, Techniksoziologie sowie den Science and Technology Studies (STS), wird dieses Dissertationsprojekt bearbeitet.
Die Dissertation umfasst fünf Studien zur Untersuchung der Vorstellungen über Nutzer*innen, ihre Einbettung in technologische Designs sowie ihre Wirkungen in den späteren Arbeitsumgebungen der Bauausführung. Die erste Publikation dient der theoretischen und konzeptionellen Auseinandersetzung mit den Merkmalen von Mensch-Technik-Beziehungen als hybride Netzwerke. Die zweite Studie umfasst die konkrete Entwicklung von Untersuchungskriterien zur Analyse von Vorstellungen über Nutzer*innen von Exoskeletten und AR-Technologien. Die dritte Studie öffnet empirisch den bisherigen Forschungsrahmen hin zu einer stärkeren Fokussierung auf die Konfigurationen von Nutzer*innen von AR-Technologien. Die vierte Veröffentlichung untersucht die vielfältigen Vorstellungen über die physische Unterstützung mittels Exoskeletten in der Bauausführung. Dabei liegt der Fokus auf verändernde Vorstellungen über Nutzer*innen abhängig von Annahmen über Geschlechtsidentitäten und biologisch kodierte Merkmale. Die fünfte Studie präsentiert einen interdisziplinären Aktionsplan für zukünftige Forschung zu industriellen Exoskeletten für die Bauausführung und beinhaltet eine Darstellung der zu erwartenden technischen und nicht-technischen Herausforderungen ihrer Entwicklung und Implementierung.
Die Ergebnisse der Studien verdeutlichen, dass implizite und meist nicht intendierte Konfigurationen über Anwender*innen durch die Analyse von Handlungsvoraussetzungen wie Kompetenzen, Handlungsträgerschaft, Kontrolle, Entlastung und Nutzercharakteristiken erfasst und typisiert werden können. Die Studien präsentieren vielfältige Vorstellungen über Nutzer*innen, die von einer möglichen Überschätzung der menschlichen Handlungsfähigkeit und Situationskontrolle in komplexen Arbeitsumgebungen bis hin zur möglichen Überschätzung der technischen Assistenz und Kontrollübernahme reichen. In Bezug auf Exoskelette und AR-Brillen wird die Variabilität und Veränderlichkeit der Vorstellungen zusätzlich dadurch begünstigt, dass diese bislang nur begrenzt in praktischen Anwendungen verbreitet sind und entsprechende Erfahrungen fehlen. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden die Gestaltungskriterien für tragbare Technologien (mit einem Fokus auf den Baubereich) abgeleitet und erörtert.As part of the advancing digitalization and automation of construction, the use of wearable assistance systems such as exoskeletons and Augmented Reality (AR) glasses opens up opportunities to strengthen and improve the physical and cognitive skills of skilled workers. Exoskeletons as body-worn robotic support systems are intended to bring about ergonomic improvements during physical activities through mechanical or motorized influences on the human body. AR glasses, on the other hand, enable context-related, real-time visualization of information using external screens on smartphones, tablets or AR glasses.
The thesis is based on a relational perspective, an approach that has gained considerable significance within the sociology of work and industry and the sociology of technology in recent years. Relational approaches, also known as new materialism, emphasize materiality, networks, and the configurations of human and non-human elements. This relational perspective on social realities aims to capture and convey complexity rather than to reduce it.
Wearable technologies foster unique symbiotic relationships between humans and technology; they create an immediate proximity between humans and technology while also promising an entanglement of their capabilities. My research investigates the envisioned symbioses between wearable technologies and construction workers, exploring the perceptions of associated potentials and new risks. These special connections open up potential for improving the physical and cognitive abilities of skilled workers. At the same time, these technologies also limit professionals' options for action and control over work situations, as specific ideas about users and their usage scenarios flow into the process of technology development and are embedded in the technological designs. Interrelated assumptions about users, their relationships to technologies and their usage constitute the concept of user configurations, which forms the theoretical core of this work.
This thesis analyses the ideas of technology developers and representatives of the construction industry about the users of exoskeletons and AR glasses and the effects these imaginaries have on lived work realities. This dissertation project is addressed by using the qualitative research approach of Situational Analysis as well as theoretical perspectives on human-technology relations from the sociology of work and industry, sociology of technology, and Science and Technology Studies (STS).
This dissertation includes five studies investigating user configurations, their embeddedness in technological designs and their effects on future construction work environments. The first publication serves the theoretical and conceptual examination of the characteristics of human-technology relations as hybrid networks. The second study aims to develop and empirically test research criteria for analysing ideas about users of exoskeletons and AR technologies. Building on this framework, the third study focuses on the configurations of users of AR technologies. The fourth publication examines the diverse ideas about physical support provided by exoskeletons in construction, with a focus on assumptions about gender identities and biologically encoded characteristics. The fifth study presents an interdisciplinary action plan for future research on industrial exoskeletons for construction, including a presentation of the expected technical and non-technical challenges in their development and implementation.
The results of the studies demonstrate that implicit and often unintended user configurations can be identified and classified by analysing prerequisites for action such as skills, agency, control, relief and user characteristics. The studies present a variety of user configurations, ranging from a possible overestimation of human ability to act in and control complex work environments to a possible overestimation of technical assistance and control. The facts that exoskeletons and AR glasses are only used to a limited extent in practical applications and that corresponding experiences are lacking, further foster the variability and dynamic nature of user configurations. Based on these findings, the design criteria for wearable technologies (with a focus on the construction industry) are derived and finally discussed in this work
In digitaler Gesellschaft: Neukonfigurationen zwischen Robotern, Algorithmen und Usern
Wie verändern sich gesellschaftliche Praktiken und die Chancen demokratischer Technikgestaltung, wenn neben Bürger*innen und Öffentlichkeit auch Roboter, Algorithmen, Simulationen oder selbstlernende Systeme einbezogen und als Beteiligte ernstgenommen werden? Die Beiträger*innen des Bandes untersuchen die Neukonfiguration von Verantwortung und Kontrolle, Wissen, Beteiligungsansprüchen und Kooperationsmöglichkeiten im Umgang mit intelligenten Systemen wie smart grids, Servicerobotern, Routenplanern, Finanzmarktalgorithmen und anderen soziodigitalen Arrangements. Aufgezeigt wird, wie die digitalen "Neulinge" dazu beitragen, die Gestaltungsmöglichkeiten für Demokratie, Inklusion und Nachhaltigkeit zu verändern und Macht- und Kraftverhältnisse zu verschieben.Robots, algorithms, simulations and other socio-digital arrangements bring new challenges and opportunities for democratic technology design - how do these digital "newcomers" contribute to changing the balance of power and forces for democracy, inclusion and sustainability
In digitaler Gesellschaft
Wie verändern sich gesellschaftliche Praktiken und die Chancen demokratischer Technikgestaltung, wenn neben Bürger*innen und Öffentlichkeit auch Roboter, Algorithmen, Simulationen oder selbstlernende Systeme einbezogen und als Beteiligte ernstgenommen werden? Die Beiträger*innen des Bandes untersuchen die Neukonfiguration von Verantwortung und Kontrolle, Wissen, Beteiligungsansprüchen und Kooperationsmöglichkeiten im Umgang mit intelligenten Systemen wie smart grids, Servicerobotern, Routenplanern, Finanzmarktalgorithmen und anderen soziodigitalen Arrangements. Aufgezeigt wird, wie die digitalen »Neulinge« dazu beitragen, die Gestaltungsmöglichkeiten für Demokratie, Inklusion und Nachhaltigkeit zu verändern und Macht- und Kraftverhältnisse zu verschieben
In digitaler Gesellschaft
Wie verändern sich gesellschaftliche Praktiken und die Chancen demokratischer Technikgestaltung, wenn neben Bürger*innen und Öffentlichkeit auch Roboter, Algorithmen, Simulationen oder selbstlernende Systeme einbezogen und als Beteiligte ernstgenommen werden? Die Beiträger*innen des Bandes untersuchen die Neukonfiguration von Verantwortung und Kontrolle, Wissen, Beteiligungsansprüchen und Kooperationsmöglichkeiten im Umgang mit intelligenten Systemen wie smart grids, Servicerobotern, Routenplanern, Finanzmarktalgorithmen und anderen soziodigitalen Arrangements. Aufgezeigt wird, wie die digitalen »Neulinge« dazu beitragen, die Gestaltungsmöglichkeiten für Demokratie, Inklusion und Nachhaltigkeit zu verändern und Macht- und Kraftverhältnisse zu verschieben
Digitale Energiezukünfte und ihre Wirkungsmacht: Visionen der smarten Energieversorgung zwischen Technikoptimismus und Nachhaltigkeit
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