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    Der Umgang mit Informationen als zentrale Aufgabe der schulischen Bildung in Zeiten der Digitalisierung und dessen Bedeutung für die Lehrkräftebildung

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    Die Doktorarbeit untersucht, inwiefern der kritisch-reflektierte Umgang mit Informationen als verbindlicher Lehr- und Lerninhalt in der ersten Phase der Lehrkräftebildung verankert ist. Im Zentrum steht die Frage, ob angehende Lehrkräfte somit angemessen darauf vorbereitet werden, in ihrem späteren Unterricht eine kritische Informationskompetenz vorzuleben und zu vermitteln, was in Zeiten von zunehmender digitaler Informationsdichte eine immer wichtigere Fähigkeit ist

    Förderung des Interesses an Physik durch Unterrichtsqualität in der unteren Sekundarstufe

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    Das Interesse von Schüler:innen zu fördern gilt als ein zentrales Bildungsziel. Das Interesse von Schüler:innen nimmt jedoch im Laufe der Sekundarstufe deutlich ab, insbesondere im Fach Physik. Die vorliegende Arbeit konzentrierte sich auf die Entwicklung im Interesse an Physik in den Klassenstufen 5 bis 7 und untersuchte auf Klassenebene in vier Forschungsfragen: 1. die längsschnittliche Entwicklung im Interesse an Physik, 2., welche Rolle es spielt, ob Klassen in einem Schuljahr in Physik unterrichtet wurden oder nicht. Für die Klassen, die in Physik unterrichtet wurden, wurde 3. untersucht, welche Rolle die wahrgenommene Unterrichtsqualität (kognitive Aktivierung, kognitive Unterstützung, emotionale Unterstützung und Klassenführung) für die Entwicklung im Interesse spielt und 4., ob sich die Zusammenhänge von Dimensionen der Unterrichtsqualität und der Entwicklung im Interesse an Physik zwischen den Gruppen der Mädchen und Jungen unterscheiden. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass das Interesse an Physik von der Klassenstufe 5 bis 7 abnimmt, mit einem stärkeren Rückgang von Klassenstufe 5 zu 6. Ob die untersuchten Klassen Physikunterricht erhielten oder nicht, hat das Interesse an der Physik weder merklich vermindert noch gefördert. Unterrichtsqualität milderte den Rückgang im Interesse an Physik ab, insbesondere die Dimensionen der kognitiven Aktivierung und kognitiven Unterstützung. Dabei zeigen sich kaum Unterschiede in den Zusammenhängen der Dimensionen von Unterrichtsqualität und der Entwicklung im Interesse zwischen den Gruppen der Mädchen und Jungen. Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich für die Klassenführung, die für die Entwicklung im Interesse an Physik für Jungen weniger relevant zu sein scheint als für Mädchen

    Was wirkt in der universitären Physik-Lehramtsausbildung?: Determinanten in der Entwicklung des Professionswissens angehender Physiklehrkräfte

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    Die Lehrkraft wird seit jeher als entscheidender Faktor für den Lernerfolg der Schüler*innen diskutiert, wobei sich in den vergangenen Dekaden das Professionswissen von Lehrkräften zunehmend als zentrale Einflussgröße für den Unterrichtserfolg herauskristallisierte. Dabei wird insbesondere dem Fachwissen und fachdidaktischen Wissen größte Bedeutung für die Gestaltung effektiver fachspezifischer Unterrichts– bzw. Lernprozesse zugeschrieben. Bisherige empirische Ergebnisse legen nahe, dass diese beiden Wissensbereiche im Wesentlichen in der universitären Lehramtsausbildung auf– und ausgebaut werden. Die Entwicklung des Professionswissens angehender Lehrkräfte im Verlauf ihrer universitären Lehramtsausbildung wird dabei sowohl durch die angebotenen Lerngelegenheiten, als auch durch deren individuelle Nutzung entschieden. In der vorliegenden Dissertation werden vier Publikationen vorgestellt, die sowohl die Lerngelegenheiten der universitären Physik-Lehramtsausbildung analysieren, als auch die Nutzung der Lerngelegenheiten durch die angehenden Physiklehrkräfte untersucht. In einem ersten Schritt wurden zunächst die Studienstrukturen der universitären Physik-Lehramtsausbildung in Deutschland fokussiert und ihr Einfluss auf das Professionswissen angehender Physiklehrkräfte untersucht. Im Anschluss wurde die Nutzung der fachlichen Lehrveranstaltungen in den Blick genommen und untersucht, welche Qualitätsdimensionen die Entwicklung des Fachwissens beeinflussen. Abschließend wurde das fachdidaktische Wissen der angehenden Physiklehrkräfte fokussiert und analysiert, wie Übergänge in nächsthöhere Fähigkeitsniveaus des fachdidaktischen Wissens durch verschiedene Faktoren vorhergesagt werden können

    Förderung mediendidaktischer und informatischer Kompetenzen von Lehramtsstudierenden: eine Design-Based Research Studie

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    In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit die Forderung der KMK (2012, 2017, 2021) nach einer Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen in allen Schulfächern durch die Lehrkräfte in der universitären Phase der Lehrkräftebildung angebahnt werden kann. Dazu wurden zwei Studien im Design-Based Research-Format durchgeführt, in denen untersucht wurde, wie die Förderung fachspezifischer digitalisierungsbezogener Kompetenzen erfolgen kann. Dabei fiel die Wahl bewusst auf ein MINT-Fach und ein Nicht-MINT-Fach, mit jeweils hohen Studierendenzahlen. Eine Intervention wurde in der Mathematikdidaktik gestaltet, mit dem Fokus auf der Förderung mediendidaktischer Kompetenzen, und eine in der Deutschdidaktik, in der informatische (Lehr-)Kompetenzen im Mittelpunkt standen. Obwohl beide Interventionen einen kleinen Umfang hatten, konnten die Lehramtsstudierenden einen signifikanten Kompetenzzuwachs erzielen, wenn auch nur in einem begrenzten Maß. Den Mathematikstudierenden fiel dabei der Zugang zu mediendidaktischen Fragestellungen leichter als den Deutschstudierenden zu informatischen Themen, dies bildete sich auch in den Ergebnissen ab

    Lehramt mit Perspektive: Ansätze, Methoden und Forschungsergebnisse einer zukunftsorientierten Lehrkräftebildung

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    In diesem Sammelband werden die Fortschritte und Erkenntnisse aus dem Projekt „LeaP@CAU – Lehramt mit Perspektive“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vorgestellt. Im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (QLB) von Bund und Ländern wurde LeaP@CAU zwischen 2016 und 2023 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert, um die Lehrkräftebildung an der CAU nachhaltig zu optimieren. Die Autor*innen bieten einen umfassenden Einblick in die Ausgangslage, Ziele, Herausforderungen und Ergebnisse von LeaP@CAU. In den einzelnen Teilprojekten wurden innovative Ansätze entwickelt, die die Lehrkräftebildung an der CAU geprägt haben. Dabei standen Themen wie die Stärkung von fachübergreifenden Professionswissen, Theorie-Praxis-Verknüpfungen und Querschnittsthemen wie Inklusion und Heterogenität, Digitalisierung sowie Deutsch als Zweitsprache und fachintegrierte Sprachbildung im Fokus. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler*innen, Lehrende, Studierende und alle, die an der Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung interessiert sind

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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