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Textanalyse als Kognitionskritik? Möglichkeiten und Grenzen ideologiekritischer Inhaltsanalyse
Der vorliegende Reader versucht, einen konstruktiven Beitrag zur wissenschaftstheoretisch-methodologischen Diskussion der sogenannten qualitativen Inhaltsanalyse zu leisten. Dabei wird der unfruchtbare Gegensatz von quantitativer versus qualitativer, manifester versus latenter etc. Analyse aufgelöst durch die (diese Aspekte integrierende) Konzeption einer ideologie-kritischer Inhaltsanalyse, deren Möglichkeiten und Grenzen an vier Beispieluntersuchungen zur Kognitionskritik von Textproduzenten und -rezipienten verdeutlicht werden.
Inhaltsverzeichnis: Norbert Groeben: Möglichkeiten und Grenzen der Kognitionskritik durch Inhaltsanalyse von Texten (1-21); Ullrich L. Günther: Sprachstil, Denkstil und Problemlöseverhalten. Inhaltsanalytische Untersuchungen über Dogmatismus und Abstraktheit (22-45); Bernhard H. Sowarka: Die Ideologiehaftigkeit kognitiver Strukturen in Texten (46-136); C. Michael Sommer, Peter Vorderer: Alltags-Rede-Texte: Aspekte von Verdinglichung in (rechtfertigenden) Handlungsbeschreibungen (137-193); Karen Marlange, Peter Vorderer: Fiktionale Texte: evasiv-affirmative Textangebote und ihre Gratifikationseffekte (194-225); Peter Vorderer: Perspektiven für eine ideologiekritische Konzeption von Wissenspsychologie (226-254)
Verarbeitungsstrategien von traditionellen (linearen) Buchtexten und zukünftigen (nicht-linearen) Hypertexten
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The new Cassandra Voss Center at St. Norbert is celebrating a canonical figure in gender studies in America with a full year of programming dedicated to her work.https://digitalcommons.snc.edu/snc_magazine_archives_2013-2018/1004/thumbnail.jp
Möglichkeiten und Grenzen der Kognitionskritik durch Inhaltsanalyse von Texten
Möglichkeiten und Grenzen einer auf der Inhaltsanalyse von Texten basierenden Kognitionskritik werden erörtert. Zunächst werden zwei zentrale Operationen bei der Inhaltsanalyse von Texten unterschieden: (1) Theorieexplikation (Erarbeitung von Hypothesen, Definition der Variablen) und (2) theoriegeleitete Operationalisierung (Operationalisierung der Variablen und Kategorien, Festlegung und Anpassung der Kategorien an die gegebene empirische Situation). Ausgehend von diesen Operationen wird die Kontroverse über die quantitative versus qualitative Inhaltsanalyse dargestellt und diskutiert. Dabei werden folgende Aspekte dieser Kontroverse thematisiert: (1) manifest-latent-Dimension, (2) Ableitungs- und Heuristikdimension, (3) Validitätsdimension, (4) Bewertungsdimension und (5) Fokussierungsperspektive. Abschließend werden die dargestellten Sachverhalte anhand eines Anwendungsbeispiels, nämlich dem sogenannten "Dogmatismus-Textauswertungs-Verfahren" von Ertel, illustriert.unknownunknow
Leserpsychologie: Textverständnis Textverständlichkeit
Beinhaltet die vollständige PDF-Version des Buches: Groeben, N. (1982): Leserpsychologie: Textverständnis Textverständlichkeit. Münster: Aschendorff.unknownunknow
Summer 2013: Community-Wide Conversation Focuses on Recruiting and Retaining Young Talent
A significant discussion on regional progress – and ways to relay that progress to members of Generation Y, in particular – kicked off at St. Norbert on Oct. 15. Futurist, economist and author Rebecca Ryan talked about means by which communities like the Greater Green Bay area can enhance their ability to recruit and retain the next generation of talent.https://digitalcommons.snc.edu/snc_magazine_archives_2013-2018/1084/thumbnail.jp
Integration und Bewertung der Ergebnisse
Eine Beantwortung der eingangs gestellten Untersuchungsfragen (s. o. Kap. 1.) erfordert eine Integration der Ergebnisse aus den drei empirischen Teiluntersuchungen. Diese Integration wiederum ist nur möglich, wenn die Untersuchungen zumindest in der Grundstruktur vergleichbar sind bzw. durch theoretische oder methodische Rekonstruktion vergleichbar gemacht werden können. Die Grenzen der Vergleichbarkeit aufzuweisen bzw. das Ziel einer Vereinbarkeit der Untersuchungen rekonstruierend zu erreichen, ist Aufgabe der Versuchskritikunknownunknow
Sprachstil, Denkstil und Problemlöseverhalten: inhaltsanalytische Untersuchungen über Dogmatismus und Abstraktheit
In der vorliegenden Arbeit werden das von Ertel entwickelte 'Dogmatismus-Textauswertungs-Verfahren' (DOTAV) sowie das von Günther & Groeben entwickelte 'Abstraktheitssuffix-Verfahren' (ASV) hinsichtlich ihrer kognitionskritischen Möglichkeiten besprochen. Das DOTAV stelle ich als ein von der Herkunft und Absicht ideologiekritisches Textanalyseinstrument vor und analysiere mögliche alternative Bedeutungen (unter 1.). Das ASV beschreibe ich (unter 2.) als Beispiel einer anderen Kategorie potentiell kognitionskritischer Textanalyseinstrumente, nämlich in Hinblick auf 'kognitive Effizienz'. Beide Verfahren werden (unter 3.) auf ihre Eignung und Spezifität als kognitionskritische Verfahren verglichen und bewertet
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