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    Einleitung

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    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Literarische Präsenz- und Unmittelbarkeitseffekte : Evidenzverfahren in den Arbeiten Rolf Dieter Brinkmanns

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    Die Darstellungen von Gegenwart, Unmittelbarkeit und Präsenz werden in den literarischen Arbeiten von Rolf Dieter Brinkmann in der vorliegenden Studie mit Hilfe von Evidenzverfahren erklärt. In zwei verschiedenen Aggregatzuständen, denen der Transparenz und der Störung, sind jene Verfahren in der Lage, das „Aufscheinen der Präsenz im Augenblick“ (Rüdiger Campe) in unterschiedlicher Weise zu konzeptualisieren. Evidenzverfahren in der Tradition der antiken Rhetorik sorgen meist für eine transparente Vergegenwärtigung des Medialisierten durch das ,Vor-Augen-Führen‘ und die Veranschaulichung des Abwesenden (Augenzeugentopos), die den Blick auf das Signifikat zu lenken im Stande sind. Evidenzverfahren, die medienadäquat agieren, ziehen die ,medienvergessene‘ oder transparente Karte. Das Medialisierte ist darauf quasi-ontologisch aufgrund von gewohnheitsmäßiger und problemloser Mediennutzung zu erkennen. Man hat es also bei transparenten Evidenzkonzepten mit einer Gegenüberstellung von unsichtbaren Inszenierungsprozessen und sichtbaren Präsenzeffekten zu tun. Stets geht es um die Sichtbarkeit des Signifikats in der anschaulichen Gegenständlichkeit der semantischen Evidenz und Klarheit. Mit Rolf Dieter Brinkmann könnte man von einem Film in Worten sprechen. Daneben ist es hingegen auch möglich Präsenz und Unmittelbarkeit mit Mitteln der Störung herzustellen. Die über die Abweichung von „der semiotischen Normalitätserwartung“ (Aleida Assmann) funktionierenden Präsenzeffekte setzen auf die Mechanismen der Störung normierter Mediennutzung. Einmal versuchen sie quantitativ, dann aber auch qualitativ, Evidenz jenseits der herkömmlichen Medienverwendung herzustellen. Durch störungsindizierte Techniken kann die eigene Wahrnehmungssituation bewusst werden, sodass nicht das erzählte Geschehen im Augenblick aufscheint, sondern die Medialität und Gemachtheit der Vermittlung. Die Unsichtbarkeit der Inszenierungsprozesse von transparenten Evidenzverfahren, die im Präsenzeffekt des instantanen Aufscheinens verschwinden, stehen einer Verschleierung von Sinn und Bedeutung gegenüber, die aufgrund der „Abweichung von der Norm“ einer semantischen, grammatikalischen, typografischen etc. Konvention und einer „Verstörung der medialen Fläche“ (beide: Boris Groys) Sinn und Bedeutung in ritualisierten Formen verweigert. Die „Rhetorik der unmittelbaren Evidenz“ funktioniert bei der „wilden Semiose“ (beide: Assmann) über den Kommunikationsbruch und damit über eine medieninadäquate Verwendung von Sprache, Schrift oder Bild

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Formen des Ganzen (Volume 1)

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    Vielfältige (Be-)Deutungen und vielgestaltige, komplexe Formen. Das »Ganze« könnte kaum diverser sein - und damit von größter Aktualität. Die politischen Krisen der Gegenwart (Klimawandel, Migration, Pandemie) verlangen nach globalen und ganzheitlichen Lösungen, während Ganzheit aufgrund der Totalitarismuserfahrungen des 20. Jahrhunderts zugleich eine in Verruf geratene Kategorie ist. Dieser Spannung haben sich die Geisteswissenschaften seit einigen Jahren verstärkt zu stellen versucht. Galt das Ganze v. a. der Idealismuskritik lange als suspekt, geht die Verabschiedung überkommener Totalitätsmodelle derzeit oft mit der Erprobung neuer Vorstellungen von Ganzheit einher. Ausgehend von diesem Befund fragt der Band nach der inneren Organisation, den Ausdrucksweisen und den Formen, die das Ganze konzeptionell überhaupt erst generieren. Neben begriffsgeschichtlichen Überblicken etwa zu ‚System‘, ‚Organismus‘, ‚Aggregat‘ oder ‚Gestalt‘ werden dabei die historischen Konjunkturen einer genuinen Vielfalt des Ganzen in der philosophischen, ökologischen, literarischen und poetologischen Tradition untersucht. Mit Beiträgen von Eva Axer, Hannes Bajohr, Siarhei Biareishyk, Michael Cuntz, Astrid Deuber-Mankowsky, Patrick Eiden-Offe, Matthias Erdbeer, Marian Füssel, Eva Geulen, Hans Ulrich Gumbrecht, Claude Haas, Hanna Hamel, Sophie Hartisch, Anselm Haverkamp, Alexandra Heimes, Karin Kukkonen, Bruno Latour, Ingo Meyer, Inka Mülder-Bach, Ernst Müller, Barbara Picht, Andrea Polaschegg, Ross Shields, Diba Shokri, Carlos Spoerhase, Georg Toepfer, Daniel Weidner, Stefan Willer

    Metamorphosen : Belebungs- und Mortifikationsstrukturen im Werk Heinrich von Kleists

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    Geschichten von Leben und Kunst, von Belebungen, Erstarrungen und Mortifikationen durchziehen wie ein roter Faden das Werk Heinrich von Kleists. Bringt man seine Texte in Verbindung mit Ovids „Metamorphosen“, so werden Muster und Strukturen dieser Belebungen und Abtötungen sichtbar. Ovids Mythe vom Künstler Pygmalion, der sich in seine Statue verliebt, die schließlich durch die Göttin Venus belebt wird, bildet den zentralen Bezugspunkt der Arbeit. Pygmalion-Remineszenzien gibt es bei Kleist nicht. Pygmalion wird als strukturelles Muster aufgefasst, mit dessen Hilfe verschiedene Subjektpositionen, sowie die Zusammenhänge von Belebung und Mortifikation offensichtlich werden. Schon bei Ovid wird die glückliche Belebung der Statue umrahmt von Geschichten der Erstarrung und Zerstückelung. Die Belebung des toten Artefakts und die artifizielle Tötung des Lebendigen werden auch hier nicht als gegensätzliche Pole verstanden. Bei Kleist kann dieser prozessuale Charakter von Belebung und Mortifikation evident gemacht werden. Das Verhältnis von Verlebendigung und Abtötung erscheint als Übergang, das Verhältnis von tot und lebendig als oszillierendes Kontinuum. Exemplarisch steht für diesen Prozess das Reich zwischen Tod und Exil in Ovids „Metamorphosen“, das sich unmittelbar mit der Substitutionsproblematik in Kleists Texten in Verbindung bringen lässt. Unter der Signatur des Pygmalion-Codes können Strukturen aufgezeigt werden, die bei Kleist zwar vertraut sind, aber unter diesem Blickwinkel neue Konsistenz und Evidenz gewinnen. Die Belebung des Kunstwerks setzt eine Diskussion in Gang, die immer auch die Selbstvergleichung des Menschen mit Gott mitverhandelt. Die Kunstproblematik wird hier zum Medium der Machtkämpfe zwischen Göttern und Menschen. Tritt bei Ovids Pygmalion die belebende Göttin in Erscheinung, so wird, wenn „Pygmalion“ im 18. Jahrhundert zum Kennwort der Autonomieästhetik avanciert, die göttliche Belebungsinstanz kassiert. Auf dem Spiel steht hier nichts anderes als das Recht des Menschen zur gottgleichen Schöpfung. Diese Problematik wird vor allem in den ersten drei Kapiteln der Arbeit entwickelt. Neben Kleists Künstlerbriefen, einigen kleineren Texten aus den Abendblättern und der Idylle „Der Schrecken im Bade“, werden auch Überlegungen von Winckelmann und Karl Philipp Moritz hinzugezogen. Wie gezeigt wird, kann Kleist als Höhe- und schließlich als Endpunkt der Pygmalion-Obsession der Kunstperiode gelesen werden. Den Kern der Arbeit bildet die Analyse der beiden Dramen, in denen die Thematik vergöttlichender Projektion im Zentrum steht und den Figurenaustausch bestimmt. In „Amphitryon“ gewinnen die transzendenten Aspekte der Künstlerproblematik im Zusammenhang von Ästhetik und Machtkampf an Relevanz. Die Allmacht des Künstlers droht in ihr Gegenteil umzuschlagen, wenn das Kunstwerk vollkommen gelingt. Weil die Vorstellung des absolut gelingenden Kunstwerks seine Selbstaufhebung als Kunst impliziert, ist die Macht des Künstlers (und des Gottes) immer zugleich auch seine Ohnmacht. In „Penthesilea“ kommen die Prozesse von Belebung und Mortifikation schließlich zum Stillstand. Penthesileas potenzierte Mortifikation, in Form der Tötung des bereits toten Achill, macht Göttervergleichung, Kunst- und Erben 02.08.2019 ird das Geschlecht der Schöpfer und Werke, das mit der Künstlerfigur Pygmalion seinen Anfang genommen hatte, zu seinem Ende gebracht
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