132 research outputs found

    Phytotherapie

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    Voraussichtlich wird es rund um Weihnachten sein, wenn Sie diesen Journal Club zu lesen bekommen. Die Vorstellung, dass die CMR Teil Ihrer Weihnachtslektüre sein könnte, ist selbstverständlich immer heimliche Hoffnung der Herausgeber*innen. Zu Weihnachten weihnachtliche Themen in den Mittelpunkt eines Beitrags in einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu stellen ist, zugegeben, dennoch ein etwas gewagtes Unterfangen. Ich oute hier jetzt einmal meine ausgeprägte Affinität zu dieser besonderen Zeit (die mir immer mindesten 2 Wochen zu kurz ist), verspreche aber, dass auch «Weihnachtsmuffel» sicher nicht zu kurz kommen. Selbst wenn Sie erst in den Sommerferien dazu kommen, in bis dahin liegengebliebener Lektüre zu schmökern – kein Problem, sofern Sie am Thema Arzneipflanzen interessiert sind. Die Autor*innenschaft dieses Journal Clubs rekrutiert sich für einmal überwiegend aus dem Vorstand der SMGP. Gesa Otti-Rosebrock ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, Beat Meier war bis 2020 langjähriger Geschäftsführer und ist bis heute im Vorstand aktiv. Besonders freut mich die Vierte im Bunde. Mit Frauke Musial hat sich meine langjährige hochgeschätzte FoKom/CMR-Mitherausgeberin und frischgebackene «Editorin in Chief» ebenfalls bereit erklärt, einen Beitrag beizusteuern. Allen dreien ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung bei diesem Journal Club! Da auch ein im weitesten Sinne tiermedizinisches Thema nicht fehlen sollte, durfte ich selbst noch ein paar Zeilen ergänzen. Den Auftakt macht Beat Meier mit der Kommentierung eines erst auf den zweiten Blick weihnachtlichen Themas. Die (unbestritten winterlich vermehrt auftretenden) Infektionen der oberen Atemwege standen im Zentrum einer Studie mit epidemiologischem Ansatz. Auf einer sehr breiten Datenbasis wurden Effekte pflanzlicher Arzneimittel auf die Krankheitsdauer und den Antibiotikaeinsatz untersucht. Für uns eingefleischte Phytotherapeuten sind die Ergebnisse ein bisschen, wie wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen. Ist die Nase frei, dürften Ihnen in den folgenden zwei Journal-Club-Beiträgen bekannte Weihnachtsdüfte dort hineinsteigen. Gesa Otti-Rosebrock widmet sich einer systematischen Literaturarbeit zu Zimt, der weit mehr als ein Gewürz ist und Facetten zu bieten hat, die (wer hätte das gedacht) sogar für eine Gynäkologin von grossem Interesse sind. Frauke Musial, die wir hier gerne in die Mitte unserer SMGP Vorstandsreihe aufnehmen, hat sich der Herausforderung gestellt, eine weihnachtlich arzneipflanz- liche Studie zu kommentieren, obwohl die Phytotherapie sonst nicht im Zentrum ihrer Arbeit steht. Sie kommentiert eine Übersichtsarbeit zum Weihrauch und seinem Potential zur Behandlung der Osteoarthritis. Ich selbst hatte die Freude, endlich einen geeigneten Anlass gefunden zu haben, mich eingehend mit einer Publikation beschäftigen zu können, die einen mir bis dahin noch nicht so geläufigen Aspekt sekundärstoffreicher Fütterung von Tieren eröffnet hat. Lassen sich pflanzliche Sekundärstoffe in tierischen Produkten in nennenswerter Menge nachweisen? Wenngleich wir sicher auch zukünftig die Phytotherapie nicht auf Basis von Milch und Fleisch praktizieren werden, scheinen Produkte von weidenden Wiederkäuern doch weitaus mehr zu sein als vorgewürzter Weihnachtsbraten. Ein «eingefleischter Phytotherapeut» zu sein, bekommt nach Lesen dieses Artikels eine durchaus erweiterte Betrachtungsebene. Nun wünsche ich viel Freude bei der Lektüre ... hoffentlich ohne Husten, Schnupfen und Heiserkeit, vielleicht zünden Sie das Räuchermännchen an und knabbern einen Zimtstern nebenbei (bei uns zu Hause müssen mindestens so viele Weihnachtsplätzchen gebacken werden, dass sie bis Ostern halten). En Guete! (Michael Walkenhorst

    Cortical correlates of the processing of feared and fear-relevant stimuli: evidence from event-related potential studies comparing phobic and non-phobic subjects

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    Diese Arbeit untersucht die elektrokortikalen Korrelate der Verarbeitung gefürchteter und furcht-relevanter Reize bei Spinnenphobikern und nicht-spinnenängstlichen Personen. Die Einleitung gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung zu Phobien und kognitiven Verarbeitungsanomalien bei Phobikern und stellt die Befunde bisheriger psychophysiologischer Studien zu den neuronalen Korrelaten der Verarbeitung gefürchteter bzw. hoch emotionaler Reize dar. Die Experimente I und II untersuchen die emotionale Interferenz bei Spinnenphobikern mittels eines emotionalen Stroop-Paradigmas, wobei in Experiment I eingefärbte Spinnen-, Vögel- und Blumenbilder verwendet wurden und in Experiment II farbige schematische Spinnen- und Blumenbilder. Experiment III untersucht, ab wann eine Spinne von Spinnenphobikern und nicht-phobischen Probanden als Spinne wahrgenommen wird. Hierfür wurde speziell eine Serie von Bildern konstruiert, in denen eine schematische Spinne sich langsam in eine Blume verwandelt und umgekehrt. Es wurden sowohl Verhaltensmaße wie Reaktionszeiten und Klassifikationshäufigkeiten als auch hirnelektrische Parameter untersucht. Die Ergebnisse weisen auf einen Interpretationsbias oder eine Art Reizgeneralisation bei Spinnenphobikern hin

    Evaluation eines verhaltensorientierten Therapieprogramms zur Behandlung aphasischer Störungen

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    In der vorliegenden Arbeit wird die Wirkung eines lernpsychologischen Trainingsprogrammes für Broca-Aphasiepatienten untersucht, das auf der Grundlage der Constraint-Induced Movement Therapy (CI Therapy) beruht und davon ausgeht, dass wesentliche Anteile der sprachmotorischen Funktionsbehinderung als erworbene bzw. konditionierte Unterdrückung ("Learned Nonuse") des Sprachverhaltens interpretiert werden können. Das sprachlich-psychologische Verhaltenstraining für Schlaganfallpatienten mit einer mindestens 6-monatigen motorischen Aphasie konzentriert sich auf die Förderung der Alltagskommunikation und schließt ein 10tägiges mehrstündiges Sprachtraining ein. In der Dissertation wurde untersucht, ob das verhaltensorientierte Sprachtherapieprogramm zu quantitativen und qualitativen Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten bei 18 Aphasikern führt und ob es als direkte Folge zu einer Abnahme der Art und Anzahl körperlicher und psychischer Beschwerden kommt. Die Ergebnisse dieser Studie lassen eine spezifische Wirkung der neuen verhaltensorientierten Sprachtherapie vermuten. Kurz nach der Therapie kommt es zu Verbesserungen sowohl in der Qualität der verschiedenen sprachlichen Bereiche: Phonologie, Lexikon, Syntax, Semantik, als auch zu einem vermehrten Einsatz der verbal-kommunikativen Fähigkeiten in alltäglichen Situationen. Darüber hinaus nehmen körperliche und psychische Beschwerden, v.a. aber die Depressionsneigung deutlich ab

    Neuropsychologische Beeinträchtigungen bei älteren Krebspatienten

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    Die vorliegende Arbeit untersucht kurz- und mittelfristige Auswirkungen der Chemotherapie bei Krebspatienten im Erwachsenen- und im Seniorenalter mit hämatologischen und lymphatischen Systemerkrankungen sowie mit soliden Tumoren. Die unmittelbaren Auswirkungen der Chemotherapie äußerten sich bei Patienten mit Chemotherapie im Vergleich zu Patienten ohne Chemotherapie in niedrigeren Leistungen in der Wortproduktion, im Gedächtnis und der verbalen Lernleistung. Bezüglich des Gedächtnisses zeigten ältere Patienten mit Chemotherapie schlechtere Leistungen als diejenigen ohne Chemotherapie, während bei jüngeren Patienten ohne Chemotherapie und mit Chemotherapie kein bedeutsamer Unterschied zu verzeichnen war. Nach sechs Monaten kam es bei den Krebspatienten zu Verbesserungen in der Wortproduktion, im Gedächtnis sowie in der verbalen und nonverbalen Lernleistung. Weiterhin konnte nach sechs Monaten kein negativer Einfluss des Alters auf die neuropsychologischen Funktionen mehr nachgewiesen werden. Resümierend kann aus den Ergebnissen geschlossen werden, dass nach wenigen Tagen Chemotherapie zwar in einigen neuropsychologischen Bereichen unmittelbare, aber transiente Leistungsbeeinträchtigungen auftreten. Jedoch zeigen sich schon sechs Monate nach Beginn der Chemotherapie Leistungsverbesserungen in denselben Bereichen

    Acupuncture for the Treatment of Pain – A Mega-Placebo?

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    Several control conditions, such as penetrating sham acupuncture and non-penetrating placebo needles, have been used in clinical trials on acupuncture effects in chronic pain syndromes. All these control conditions are surprisingly effective with regard to their analgesic properties. These findings have fostered a discussion as to whether acupuncture is merely a placebo. Meta-analyses on the clinical effectiveness of placebo revealed that placebo interventions in general have minor, clinically important effects. Only in trials on pain and nausea, including acupuncture studies, did placebo effects vary from negligible to clinically important. At the same time, individual patient meta-analyses confirm that acupuncture is effective for the treatment of chronic pain, including small but statistically significant differences between acupuncture and sham acupuncture. All acupuncture control conditions induce de qi, a distinct stimulation associated with pain and needling which has been shown to be a nociceptive/pain stimulus. Acupuncture therefore probably activates the pain matrix in the brain in a bottom-up fashion via the spino-thalamic tract. Central nervous system effects of acupuncture can be modulated through expectations, which are believed to be a central component of the placebo response. However, further investigation is required to determine how strong the influence of placebo on the attenuation of activity in the pain matrix really is. A meta-analysis of individual participant functional magnetic imaging data reveals only weak effects of placebo on the activity of the pain network. The clinical acupuncture setting is comprised of a combination of a distinct neurophysiological stimulus, the needling stimulus/experience, and a complex treatment situation. A broader definition of placebo, such as that proposed by Howick (2017) acknowledges a role for expectation, treatment context, emotions, learning, and other contextual variables of a treatment situation. The inclusion of particular treatment feature as a definitional element permits a contextual definition of placebo, which in turn can be helpful in constructing future clinical trials on acupuncture

    The Utilization Paradox

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    A Difference Has Been Made...

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    A few months ago, a letter to the editor was submitted by Dr. Axel Wiebrecht, a highly respected expert in Chinese Herbal Therapy, particularly known for his emphasis on safety. Dr. Wiebrecht is also actively involved as a reviewer for Complementary Medicine Research (CMR). According to CMR's guidelines for authors “Letters may explore subjects related to matters discussed in the journal, providing the author’s perspective on a subject. Letters may discuss a recently published article and may lend support or constructively critique the article in line with the author’s experience...”. Although it's not uncommon for experts like Dr. Wiebrecht to submit letters, his letter stood out immediately. His perspective was uncommonly noteworthy, and I found myself drawn to his argument

    Potensielle interaksjoner mellom kosttilskudd/naturmidler og legemidler hos pasienter over 70 år ved Nordlandssykehuset - Bodø

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    I denne oppgaven har vi forsøkt å avdekke bruken av kosttilskudd og naturmidler, potensielle interaksjoner mellom kosttilskudd og legemidler og i hvor stor grad kosttilskudd og naturmidler vektlegges hos behandlende helsepersonell hos ikketerminale innlagte pasienter over 70 år ved Nordlandssykehuset Bodø. Vi har gjennom personlig tilstedeværelse intervjuet 40 pasienter ved hjelp av et semistrukturert spørreskjema basert på sykehusets samstemningsprotokoll. Vi har sammen med RELIS utført interaksjonssøk i relevante databaser for de aktuelle kosttilskudd, naturmidler og legemidler som ble avdekket. lant 40 innlagte ikke-terminale pasienter på over 70 år fant vi at 60% brukte kosttilskudd eller naturmidler fast. Det hyppigst brukte kosttilskuddet var omega-3 tilskudd. Tre av deltakerne hadde potensielt klinisk relevante interaksjoner mellom kosttilskudd/naturmidler og legemidler. Ingen av disse KT/NM var nevnt i pasientens elektroniske journal, var med i kurve eller i henvisningen. Bare tre deltakere hadde blitt spurt om bruk av kosttilskudd ved journalopptak på sykehuset og av fastlege. En pasient hadde selv nevnt til fastlegen at han bruker KT/NM, mens to nevnte dette senere under oppholdet
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