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Comparison of visual and digital assessment of mitotic count, Ki-67 and pHH3 immunostaining in breast cancer
In dieser Studie wurde die Mitosezahl bei invasivem Brustkrebs mit den Markern Ki-67 und pHH3 verglichen, um die Proliferation der Tumorzellen zu bewerten. Die Gewebeproben wurden histologisch untersucht und digitalisiert, um eine computerbasierte quantitative Bildanalyse durchzuführen. Die immunhistochemisch gefärbten Schnitte wurden mit visueller und digitaler Bildanalyse untersucht und verglichen. Die Übereinstimmung zwischen der Anzahl der Mitosen und der visuellen Beurteilung von pHH3 und Ki-67 gefärbten Schnitten zeigte sich als mäßig und zwischen der Anzahl der Mitosen und der digitalen Beurteilung von pHH3 und Ki-67 als gering. Visuelle und digitale Methoden korrelierten stark, was das Potenzial der digitalen Methode als Alternative zur herkömmlichen Zählung unterstreicht. Die digitale Analyse war überlegen bei der Quantifizierung von Ki-67, aber die Genauigkeit bei pHH3 war aufgrund technischer Einschränkungen begrenzt. Die Anwendung von pHH3 könnte die Subjektivität der histologischen Klassifikation reduzieren, erfordert jedoch weitere Untersuchungen
Multiparametrische Klassifikation von nicht-muskelinvasiven papillären Urothelkarzinomen: Kombination von morphologischen, immunhistochemischen und molekularen Parameter zur verbesserten Risikobeurteilung
Trotz der begrenzten Anzahl an untersuchten Fällen ergab die gemeinsame
Evaluation der immunhistochemischen und molekularen Parameter in der
Cluster-Analyse zwei verschiedene Gruppen mit signifikantem Unterschied im
Invasions- und Rekurrenz-Risiko. Außerdem deutet die Cluster-Analyse darauf
hin, dass die Graduierungen PUNLMP und LG-PUC eng miteinander verbunden
sind und wahrscheinlich teilweise ein gemeinsames tumorbiologisches Spektrum
abdecken. Beide Entitäten haben den gleichen therapeutischen und klinischen
Ansatz. Die Unterscheidung zwischen den beiden Entitäten PUNLMP und LGPUC
basiert derzeit auf der Beurteilung der histologischen Parameter, welche
subjektiven Einflüssen in ihren Interpretationen unterliegen. Weitere
Untersuchungen mit einer größeren Patientenkohorte sind notwendig, um die
Unterscheidung von PUNLMP und LG-PUC zu verbessern [108].
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass multiparametrische Analysen von
Protein- und Genmarkern für die Graduierung von nicht-muskelinvasiven
Tumoren der Harnblase nützlich sein können. Außerdem könnte dadurch die
Vorhersage für das klinischen Verhalten sowie das Invasions-, und Rekurrenz
Risiko verbessert werden.Die genaue und frühe Klassifikation von nicht-invasiven papillären
Urothelkarzinomen der Harnblase ist essenziell für die Therapieentscheidung
und die klinische Prognose der Patienten. Derzeit ist der Goldstandard für die
Diagnose der NMIBC die histologische Klassifikation des HE-Schnitte durch den
Pathologen. Für die Graduierung der Tumore wird die 2004/2016-WHOKlassifikation
genutzt, die die Tumore in PUN-LMP, LG-PUC oder HG-PUC
einteilt. Dabei bilden zytologische und architekturelle Parameter des Tumors die
Basis der Tumorgraduierung [20]. Jedoch werden diese Parameter meist
subjektiv bewertet, da es, anders als bei der Graduierung anderer Tumorentitäten
wie des Mammakarzinoms, keine festen Richtwerte für die Interpretation der
Parameter gibt. Die Subjektivität bei der Interpretation von NMIBC spiegelt sich
in den hohen interobserver variabilities wider. Besonders bei den Entitäten PUNLMP
und LG-PUC ist diese Variabilität relativ hoch [47]. Es gibt verschiedene
Ansätze für eine verbesserte Klassifikation von NMIBC. Dazu gehören die
Analyse der Expression verschiedener Proteine sowie die Untersuchung von
Mutationen bestimmter Gene und deren Korrelation mit den Tumorgraden. Eine
Progression von PUN-LMP oder LG-PUC zu HG-PUC oder MIBC ist zu
beobachten, wobei das Invasions-, und Rekurrenzrisiko bei HG-PUC deutlich
erhöht ist.
Das Ziel dieser Arbeit war es, eine verbesserte Graduierung und Diagnose der
papillären urothelialen NMIBC zu erreichen. Dies soll durch eine
multiparametrische Klassifikation erreicht werden, die histologische,
immunhistochemische und genetischen Parameter umfasst. Durch die
verbesserte Klassifikation der Tumore erhofft man sich eine frühere, genauere
Diagnose des Tumors, um eine Progression zu verhindern und die passende
Therapie einleiten zu können. Dadurch soll die Prognose und der klinische
Verlauf der Patienten verbessert werden
Gewebedifferenzierung mittels optischer Emissionsspektroskopie im Gastrointestinaltrakt
Die Dissertation ist gesperrt bis zum 30. Juli 2026 !In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob sich OES-Gewebespektren mit
den histologischen Befunden „Normalgewebe“ und „Tumorgewebe“ für die
Neoplasien Kolorektales Karzinom, Magenkarzinom und Gastrointestinale
Stromatumore korrelieren lassen. Zu diesem Zweck wurden von insgesamt 97
Patienten Gewebeproben der genannten Tumorentitäten und deren
Normalgewebe gesammelt. In der Summe wurden 2036 Messpunkte von
Normalgewebe und 2419 Messpunkte von Tumorgewebe und somit insgesamt
4455 OES-Gewebespektren gemessen. Danach wurden die Proben
histopathologisch untersucht und deren Gewebe definiert. Durch Unterschiede in
den Spektren zwischen Normal- und Tumorgewebe und der Ergebnisse der
histopathologischen Untersuchung ließ sich mit Hilfe einer SVM ein Algorithmus
zur Gewebewiedererkennung erstellen. Es hat sich gezeigt, dass mit diesem
Algorithmus Normal- als auch Tumorgewebe anhand ihrer OES-Spektren
voneinander unterschieden werden können. Die Genauigkeit einer solchen
Unterscheidung war jedoch zwischen den einzelnen Patienten sehr
unterschiedlich. So hat die Unterscheidung bei einigen Patienten sehr gut
funktioniert, bei einigen war sie allerdings kaum möglich. Durch umfassende
Recherche der verfügbaren Daten konnten für diese Tatsache nur bei einzelnen
Patienten mögliche Gründe für eine schlechte Gewebewiedererkennung
gefunden werden. Bei einigen bleibt der Unterschied in der Genauigkeit dieser
Gewebewiedererkennung zunächst unklar. Die Inhomogenität des Gewebes
macht jeden Messpunkt einzigartig, was eine Herausforderung an eine solche
Analyse darstellt. Im Verlauf der Datensammlung hat sich gezeigt, dass eine
genaue histologische Untersuchung jedes einzelnen Messpunktes enorm wichtig
ist. Das Problem jedoch ist, dass diese Untersuchung nur in der unmittelbaren
Umgebung des Messpunktes stattfinden kann, da das gemessene Gewebe
selbst bei der Messung zerstört wird.
Die Unterscheidung der Gewebe wurde anhand von Features durchgeführt.
Diese sind definiert als Integrale unter den Peaks bestimmter PhotonenWellenlängen, welche bei Normal- und Tumorgewebe Unterschiede aufwiesen.73
Hinter den Wellenlängen stehen bestimmte Mengenelemente und
Molekülbanden, die im Gewebe folglich vermehrt oder vermindert vorkommen.
Eine Kombination dieser Features gibt jedem Gewebe einen spezifischen
„Fingerabdruck“. Vor allem das Mengenelement Magnesium mit seinen
unterschiedlichen Wellenlängen wurde bei allen drei Tumorentitäten mit erhöhten
Peaks, also auch erhöhter Konzentration im Gewebe, gefunden. Die
untersuchten Tumorentitäten scheinen also Magnesium anzureichern.
Anwendung finden könnte die OES-Gewebeanalyse im Bereich der onkologischchirurgischen Therapie. Eine Gewebeanalyse in Echtzeit kann dem Chirurgen
helfen, Resektionsgrenzen besser zu beurteilen und bietet großes Potential bei
der Zeitersparnis im Operationssaal und beim Behandlungserfolg für den
Patienten. Auch eine Anwendung in der endoskopischen Vorsorge oder zur
Unterstützung von Gewebeanalysen in pathologischen Instituten ist denkbar.
Zwar konnte anhand der Ergebnisse dieser Studie gezeigt werden, dass sich die
untersuchten gastrointestinalen Tumore anhand ihres OES-Gewebespektrums
voneinander unterscheiden lassen, für einen klinischen Einsatz ist die
durchschnittliche Genauigkeit der Gewebewiedererkennung aber zu niedrig und
muss verbessert werden. Vor allem neue Ansätze im Bereich der
Datenverarbeitung durch künstliche Intelligenz versprechen hier heute schon
bessere Ergebnisse im Bereich der Genauigkeit der Gewebewiedererkennung.
Insofern sollte die OES-Gewebeanalyse, nicht nur im Gastrointestinaltrakt,
sondern auch in anderen Gewebe- und Organsystemen weiter erforscht und
vorangebracht werden
Evolution der Runt-Gene mit Fokus auf die Skelettbildung und T-Zellentwicklung
Das Ziel dieser Arbeit war, die Evolution der Runt-Gene in der Stammesgeschichte der Chordata zu rekonstruieren, sowie die Runt-Genfunktion bei der Skelettbildung und T-Zellentwicklung besser zu verstehen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde gezeigt, dass in der Stammart der Chordata nur ein Runt-Gen vorhanden war und der Runt-Lokus in der Evolution der Vertebraten tripliziert wurde. Beim Lanzettfischchen als Vertreter der Chordata mit ursprünglichen Merkmalen war ein molekulares Netzwerk für Skelettbildung, unter Beteiligung von SoxE, Hedgehog- und Runt-Genen, im Kiemendarm exprimiert. Dieses molekulare Netzwerk wurde in der Evolution der Vertebraten nach Genduplikationen diversifiziert und diente als molekulares Entwicklungsmodul für Knorpel, Knochen, Placoidschuppen und Zähne. In diesem Netzwerk ist Runx2 essentiell für die Knochenbildung und im Rahmen dieser Habilitation konnten durch ein Expressionsscreening in einem Runx2-Knockout Mausmodell bereits bekannte und neue Transkripte mit Relevanz für die Knochenbildung entdeckt werden. Für eines dieser Gene mit damals unbekannter Funktion, TMEM119 (Transmembrane Protein 119) wurde inzwischen eine wichtige Rolle bei der Differenzierung von Osteoblasten beschrieben.
Des Weiteren wurde die Bedeutung von Runx1 in der T-Zellentwicklung anhand eines Runx1-Knockout Mausmodells erforscht. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Hochdurchsatzsequenzierung von TCR-Genumlagerungen. Zur zuverlässigen Herstellung der Amplikon-Libraries wurde eine zweistufige PCR-Methodik entwickelt, welche durch einen eingebauten Kontaminationsschutz Kreuzkontaminationen von der ersten zur zweiten PCR-Stufe verhindert. Unsere Analysen zeigten, dass aufgrund des Runx1-Knockouts TCR-Genumlagerung nur in sehr reduziertem Umfang stattfanden und wir konnten Veränderungen der V(D)J-Struktur nachweisen. Die T-Zellentwicklung war stark reduziert und die Thymusstruktur (Cortex und Medulla) ging verloren. Weiterhin konnten wir zeigen, dass Runx1 an Runx1-Bindungsstellen an der Initiationsstelle der TCR-Genumlagerungen bindet.
Zusammen mit publizierten Daten, die eine direkte Bindung von Runx1 an das Rekombinations-aktivierende Protein 1 in sich entwickelnden T-Zellen zeigten, spricht dies dafür, dass Runx1 neben der Rolle als Transkriptionsfaktor auch eine Rolle als Rekombinase-Kofaktor hat.
Unsere Analysen sprechen weiterhin dafür, dass RUNX1 nicht nur bei TCR-Genumlagerungen (physiologischen Deletionen), sondern auch bei pathologischen Deletionen als Rekombinase-Kofaktor beteiligt ist. Denn RUNX1-Bindungsstellen sind an rekurrenten Deletionsrändern bei der ALL mit einer ETV6-RUNX1 Translokation signifikant angereichert und wir konnten zeigen, dass eine RUNX1-Bindungsstelle im CDKN2A/B Bruchpunkt funktionell relevant ist.
Dies zeigt, dass Mechanismen wie TCR-Genumlagerungen, welche in der Evolution der Vertebraten zu einem sehr effektiven Immunsystem führten, bei einer fehlgeleiteten Rekombinationsmaschinerie Risiken mit sich bringen, z.B. bei der Entstehung von pathologischen Deletionen bei der ETV6-RUNX1 ALL
Choroidal metastases from thymic carcinoma during pregnancy: Case Report
Abstract Background Rare sites of metastases, atypical symptoms and paraneoplastic syndromes are often neglected or misinterpreted, especially when they represent early symptoms of an underlying malignant disease. Hence, an interdisciplinary approach to these patients is essential to avoid tumor progression and metastatic spread in order to provide curative treatment options to the patients. We here report the case of a young woman presenting with visual loss which led to diagnosis of a thymic carcinoma. Case presentation A 28-year old white woman presented with subacute loss of vision in the last trimester of her first pregnancy which was first interpreted as an exacerbation of a pre-existing dermatomyositis and treated with steroids. After failure of steroid therapy choroidal metastases from an undifferentiated thymic carcinoma were diagnosed. This also shed a new light on the dermatomyositis the patient had been suffering from for seven years possibly representing a paraneoplastic syndrome from the tumor. Despite aggressive chemotherapy, the patient died from progressive disease eight years after first onset of dermatomyositis and 14 months after initial diagnosis of the thymic carcinoma. Conclusions Choroidal metastases from a thymic carcinoma have never been reported before but should be included into the differential diagnosis of choroidal masses
Diagnostics in Waldenstrom's macroglobulinemia: a consensus statement of the European Consortium for Waldenstrom's Macroglobulinemia
Quantification of protein expression in cells and cellular subcompartments on immunohistochemical sections using a computer supported image analysis system
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Somatic hypermutation analysis in follicular lymphoma provides evidence suggesting bidirectional cell migration between lymph node and bone marrow during disease progression and relapse
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