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Differenzierungsklauseln mit Stichtagsregelung im Tarifvertrag | Zugleich ein Beitrag zum tarifvertraglichen Gleichbehandlungsgrundsatz
Der Streit um die Zulässigkeit von Differenzierungsklauseln geht in eine neue Runde: Während sich die Debatte bislang hauptsächlich auf Tarifklauseln konzentrierte, die zwischen Gewerkschaftsmitglieder und anderen Arbeitnehmern unterscheidet, beschäftigen sich die Gerichte seit einiger Zeit auch mit Tarifverträgen, die Leistungen von der Mitgliedschaft zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt abhängig machen. Damit unterscheiden sog. »Binnendifferenzierungsklauseln« augenscheinlich nur zwischen verschiedenen Gruppen von Gewerkschaftsmitgliedern. Felix Mayer zeigt auf, dass das BAG in seiner viel diskutierten Entscheidung vom 15.4.2015 lediglich über eine Spielart dieser Klauseln entschieden hat und die Grenzen der tarifvertraglichen Ausgestaltungsfreiheit von der jeweiligen konkreten Situation abhängen. Er hinterfragt zudem die bisherigen Begründungsansätze für die Gleichbehandlungskontrolle von Tarifverträgen und erarbeitet hierfür eine neue dogmatische Grundlage.Ausgezeichnet mit dem Hans-Bronx-Preis für die beste arbeitsrechtliche Dissertation der Jahre 2022–2025 an der Universität Münster
Der Bologna-Prozess und seine Umsetzung - Terminologische und sprachpolitische Implikationen
Die meisten europäischen Länder und viele andere haben sich dem Bologna-Prozess zur Harmonisierung der universitären Ausbildung und der entsprechenden Abschlüsse angeschlossen. Immer mehr Universitäten gestalten ihre Studienpläne um und übernehmen als Hauptelemente sowohl die vorgesehene Abstufung der Studienabschlüsse (ein dreijähriges Bakkalaureat und ein darauf folgender zweijähriger Abschluss) als auch das System der ECTS-Punkte zur quantitativen Erfassung des Arbeitsaufwandes in den einzelnen Fächern. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Vergleichbarkeit und, soweit möglich, die Harmonisierung der Studienpläne hinsichtlich der Tatsache, dass immer mehr Studierende und Absolventen ihre Berufschancen in einem internationalen Rahmen verwirklichen möchten und sollen. Diese freiwillig übernommenen Grundstrukturen machen es möglich oder wenigstens leichter, akademische Titel und Leistungen zu bewerten bzw. anzuerkennen, die in anderen Ländern erworben bzw. erbracht wurden.
Es handelt sich trotz der zahlreichen weiter bestehenden nationalen und lokalen Ausprägungen um eine gewaltige Umstrukturierung, die auf sehr vielen Ebenen zahlreiche Veränderungen in normierenden und beschreibenden Dokumenten nach sich zieht. Offizielle Unterlagen (zu allererst die Magna Charta Universitatum - vgl. den deutschen Text http://www.magna-charta.org/pdf/mc_pdf/mc_german.pdf - und die nachfolgenden Verträge und Richtlinien – vgl. unter vielen verschiedenen Quellen beispielsweise http://www.europeunit.ac.uk/bologna_process/index.cfm) werden auf der internationalen Spitzenebene in unterschiedlichen Gremien nach mehrsprachigen Verhandlungen mehrsprachig redigiert. Nationale Gesetze und Durchführungsbestimmungen werden national erlassen, regionale Zusatzregeln kommen ggf. noch hinzu, die einzelnen Universitäten verabschieden neue Studienordnungen, Austauschabkommen werden auf den verschiedensten Ebenen geschlossen. Informationsmaterial wird für unterschiedliche Adressaten und Medien in unterschiedlichen Sprachen produziert und ständig aktualisiert. Der Austausch im internationalen Rahmen wird immer intensiver und daraus entstehen spannende Aufgaben vor allem für Fachsprachenexperten, Übersetzer, Terminologen und Webmaster. Dieser Beitrag soll als Versuch verstanden werden, einige methodische Fragen zu erörtern, die bei der Bewältigung dieser Aufgaben entstehen. Es soll dabei gezeigt werden, dass die auf den Bologna-Prozess bezogene internationale Kommunikation sehr viel mit Begriffen wie Lokalisation, Internationalisierung und fachsprachlicher Übersetzung zu tun hat und dass dabei methodische, organisatorische und technische Fragen von prioritärer Bedeutung entstehen. Diese Fragen stellen eine große Herausforderung vor allem für diejenigen dar, die diesen ausnehmend komplexen Übersetzungsprozess unterstützen müssen: Terminologen und Computerlinguisten
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
Lebensdauerbemessung
Christoph Gehlen, Till Felix Mayer, Charlotte Thiel und Christian Fischer beschreiben die Lebensdauerbemessung von Beton. Umfassend werden Transport‐ und Schädigungsmodelle vorgestellt, die die Mechanismen der Carbonatisierung, der Chlorideindringung, der Korrosion und der korrosionsinduzierten Rissbildung im Stahlbeton beschreiben. Die damit einhergehende Verbundthematik wird erläutert. Auch wird auf alle Mechanismen der Betonkorrosion eingegangen. Die Bemessung in Bezug auf die Dauerhaftigkeit und damit Abschätzungen für die Lebensdauer von Beton wird in drei unterschiedlich genauen Formaten geführt. Neben dem vollprobabilistischen Format wird beschrieben, wie Bemessungen auch auf Grundlage von Nachweisen basierend auf Teilsicherheitsbeiwerten durchgeführt werden können. Daran anschließend wird aufgezeigt, welche deskriptiven Bemessungsansätze sich daraus ableiten lassen. An einigen exemplarisch herausgegriffenen Objektbeispielen wird die Lebensdauerbemessung konkret vorgeführt
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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