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    Kontrastmittelverstärkte Magnetresonanztomographie (MRT) zur non-invasiven Analyse intrahepatischer Funktionsstörungen nach hämorrhagischem Schock : tierexperimentelle Studie an der Ratte

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    Die Leber spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Multiorganversagens nach Ischämie, Schock und Trauma. Hierbei nehmen die Veränderungen der Makrophagenaktivität, der Hepatozytenfunktion und der Mikrozirkulation eine besondere Stellung ein. Bisherige Untersuchungen zu dieser Thematik erfolgten meist mit Hilfe von in-vitro Methoden oder mittels der Intravitalmikroskopie. Ziel der vorliegenden Studie war, frühe Leberveränderungen nach hämorrhagischem Schock mit Hilfe der kontrastmittelverstärkten Magnetresonanztomographie zu erfassen. Im Kleintierexperiment wurde dazu die Makrophagenaktivität und die Gallesekretion der Leber 3 bzw. 24 Stunden nach hämorrhagischem Schock untersucht und mit den Ergebnissen der Intravitalmikroskopie bzw. der Gallesekretionmessung über den D. Choledochus verglichen. Zur Versuchsdurchführung wurden weibliche Sprague-Dawley Ratten mit 50 mg/kg Kg Pentobarbital narkotisiert. Zur kontinuierlichen Messung von Herzfrequenz, mittlerem arteriellen Blutdruck und zur Blutentnahme wurde den Tieren ein arterieller Katheter in die A. femoralis eingebracht. Über diesen erfolgte die Schockinduktion durch fraktionierte Blutentnahmen bis auf Werte von 40 ±5 mmHg. Diese hypotone Kreislaufsituation wurde über einen Zeitraum von 90 Minuten durch intermittierende Blutentnahmen konstant gehalten. Im Anschluß folgte eine dreistündige Reperfusionsphase mit Reinfusion von 60% des Shed-Blutes und Ringer-Laktat­ Lösung nach einem standardisierten Schema. Die randomisierte Aufteilung der Tiere erfolgte in 8 Gruppen: Zum einen wurden an zwei Sham und Schockgruppen kernspintomographische Untersuchungen im Anschluß an die Reperfusionsphase nach 3 bzw. 24 Stunden durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte an einem Kleintierkernspintomographen mit einer 2,4T Magnetfeldspule (Bruker, Biospec, Germany). Mit Hilfe von ENDOREM (15µmol/kg KG i.v.) als Kontrastmittel wurde die Makrophagenaktivität der Leber untersucht, wobei Veränderungen der Signalintensität und Relaxationszeit in T2-gewichtetem Gewebe gemessen wurden. Gd-EOB-DTPA (200µmol/kg KG i.v.) diente zur kernspintomographischen Darstellung der Gallesekretion durch Signalintensitätsmessung in T1-gewichtetem Gewebe. Die Untersuchungssequenzen folgten dabei einem festgelegten Zeitablauf. Im Anschluß an die MRT wurden die Tiere laparotomiert und der linke Leberlappen auf einem speziellen Plexiglastisch zur intravitalmikroskopischen Untersuchung horizontal ausgelagert. Nach i.v. Gabe des Leukozytenfluoreszenzfarbstoffes Acridine Orange (1 µmol/kg KG) begann die Epifluoreszenzmikroskopie. Pro Versuchstier wurden fünf Lobuli für jeweils 30 Sekunden und fünf Zentralvenen als Standbilder aufgezeichnet. Diese Untersuchung diente der Auswertung der Leukozyten-Endothel-Interaktion und der Beurteilung der Mikrozirkulationsveränderungen nach hämorrhagischem Schock. In einer weiteren Versuchsreihe wurde an zwei Sham und Schockgruppen die Makrophagenaktivität mit Hilfe der Intravitalmikroskopie und die Gallesekretion durch quantitative Messung bestimmt. Hierzu wurden die Tiere 3 bzw. 24 Stunden postischämisch laparotomiert und ein spezieller Kunststoffkatheter in den D. Choledochus eingebracht. Über diesen wurde die Galle für eine Stunde abgeleitet und das Volumen bestimmt. Anschließend wurde wie in den vorherigen Gruppen, der linke Leberlappen zur Intravitalmikroskopie ausgelagert. Zur Darstellung der Makrophagenaktivität wurden Latexpartikel (3x108 Beads/kg KG) über einen Schwanzvenenzugang injiziert und fünf Lobuli nach 12 Minuten als Standbilder aufgezeichnet. Die Auswertung der makrohämodynamischen und klinisch­chemischen Parametern zeigte keine signifikanten Unterschiede, so daß von vergleichbaren Versuchsbedingungen ausgegangen werden kann. Hingegen zeigte die postischämische intravitalmikroskopische Auswertung nach dreistündiger Reperfusion eine signifikante Erhöhung der Makrophagenaktivität im periportalen und perizentralen Bereich gegenüber der Schockgruppe, wobei die Kernspintomographie im Gegensatz dazu nach Applikation von ENDOREM keine signifikanten Unterschiede bezüglich Signalintensität und T2-Relaxationszeit aufzeigte. 24 Stunden postischämisch konnten weder mittels Kernspintomographie noch mittels der Intravitalmikroskopie Veränderungen der Makrophagenaktivität nachgewiesen werden. Demgegenüber zeigte sich in der Schockgruppe mit Hilfe der MRT nach 24 Stunden eine signifikant verminderte Ausscheidung von Gd-EOB-DTPA, die mit Hilfe der quantitativen Gallesekretionsmessung über den D. Choledochus ebenfalls dargestellt werden konnte. Die Untersuchung der Mikrohämodynamik zeigte postischämisch eine signifikante Zunahme der temporären sowie der dauerhaft adhärenten Leukozyten im Reperfusionsverlauf. Ebenso wurde 24 Stunden nach Reperfusionsbeginn eine signifikante Verengung der Sinusoiddurchmesser, eine Abnahme des volumetrischen Blutflusses und eine Verminderung der Leukozytengeschwindigkeit gemessen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, daß mit Hilfe der kontrastmittelverstärkten, nichtinvasiven Magnetresonanztomographie Funktionsstörungen der Hepatozyten nach hämorrhagischem Schock dargestellt werden können. Demgegenüber zeigte die Makrophagenaktivität kernspintomographisch keine Veränderungen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Obschon sublobuläre Veränderungen nicht erfaßt werden können, ermöglicht die non-invasive Magnetresonanztomographie klinisch anwendbare Verlaufsuntersuchungen. Mit der weiteren Entwicklung spezifischer Kontrastmittel und Verbesserung der technischen Ausstattung kann diese klinisch etablierte Untersuchungstechnik weiter ausgedehnt werden

    Einfluss des PPARγ-Agonisten Pioglitazon und von Ranolazin auf den septischen Schock am Tiermodell

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    Diese Studie wurde an einem Septic Shock Modell an Ratten durchgeführt. Es erfolgte die Einteilung in drei Versuchsgruppen: Sham-Gruppe, LPS Shock + Vehicle-Gruppe, LPS Shock + Medikament-Gruppe. Das jeweilige Medikament wurde einen Tag vor der LPS-Gabe intraperitoneal verabreicht. Am Versuchstag wurden die Tiere mit Pentobarbitali.p. betäubt und durch LPS in einen septischen Schock versetzt. Nach dem Versterben der Tiere erfolgte die Entnahme von Herz, Lunge, Leber, Nieren. Von diesen Geweben wurden Western Blots und histologische Präparate angefertigt sowie die Myeloperoxidaseaktivität bestimmt. Für LPS Shock + Pioglitazon-Gruppe ergab sich eine Verdopplung der Überlebenszeit gegenüber der LPS Shock + Vehicle-Gruppe. In den histologischen Präparaten war in allen vier Organen auch eine geringere Schädigung des Gewebes sichtbar. Die Analyse der MPO-Aktivität und der Proteinexpression lässt einen protektiven Effekt von Pioglitazon im septischen Schock vermuten. Die Gabe von Ranolazin dagegen hatte weder einen positiven Einfluss auf das Überleben noch besserten sich die Entzündungsparameter. Die Gewebeschädigung konnte lediglich minimal verringert werden. Insgesamt ließ sich kein protektiver Effekt von Ranolazin im septischen Schock nachweisen.This study was performed on a septic shock model with Wistar-rats. All animals were assigned to one of the following groups: sham-group, LPS shock + vehicle-group, LPS shock + medicine-group. The medicine was given intraperitoneal one day before LPS-treatment. Before inducing the septic shock with LPS the animals were anaesthesized with pentobarbital. After dying the heart, lungs, lever, kidneys were removed. From these tissuses western blots and histological preparations were performed and the myeloperoxidase-acitivity was measured. Animals of the LPS shock + piogliatzon-group lived twice as long as the LPS shock + vehicle-group. A lower damage of all tissues was visible in the histological preparations. The measurement of the myeloperoxidase-activity supposed a protective effect of pioglitazon on the septic shock. Pretreatment with ranolazin influenced neither the survival time nor the markers of inflammation. The damage of all tissue decreased insignificantly. Summing up no protective effect of ranolazin in the LPS-induced septic shock was verified.von Tina Putzschk

    Diagnostischer Nutzen eines Oligonucleotide-Enzyme-Capture-Assay-basierten Testverfahrens zur Bestimmung von aktiviertem Protein C im septischen Schock

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    Der septische Schock ist eine komplexe systemische Reaktion des Immunsystems und geht mit Störungen in der Hämostase einher. Maßgeblicher Bestandteil der Pathophysiologie des septischen Schocks ist die unregulierte Aktivierung der Gerinnung. Die endothelial-abhängige Aktivierung von Protein C in aktiviertes Protein C spielt in der physiologischen Limitierung der Gerinnung eine essenzielle Rolle. Bisher gibt es keine etablierte Messmethode für aktiviertes Protein C im klinischen Alltag. In der vorliegenden Arbeit wurde der diagnostische Nutzen eines Oligonucleotide-Enzyme-Capture-Assay-basierten Testverfahrens zur Bestimmung von aktiviertem Protein C bei Patienten im septischen Schock untersucht. Wir stellten die Hypothese auf, dass aktiviertes Protein C mit etablierten Gerinnungsparametern korreliert und prognostische Informationen für Patienten im septischen Schock enthält. Wir führten eine prospektive, monozentrische Beobachtungsstudie bei Patienten im septischen Schock durch. Eingeschlossen wurden Patienten mit der Diagnose eines septischen Schocks, definiert nach der Sepsis-2-Leitlinie, die in der Zeit von Mai 2015 bis Oktober 2016 auf der Intensivstation der I. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim behandelt wurden. Aktiviertes Protein C wurde zu Studienbeginn (Tag 0), nach 24 Stunden (Tag 1), nach 72 Stunden (Tag 3) und nach 144 Stunden (Tag 6) mittels Oligonucleotide-Enzyme-Capture-Assay gemessen. Als primären Endpunkt der Studie wurde die Assoziation von aktiviertem Protein C mit der 28-Tage-Mortalität definiert. Sekundäre Endpunkte stellten die Korrelation von aktiviertem Protein C mit etablierten Gerinnungsmarkern, sowie der prädiktive Nutzen von aktiviertem Protein C dar. Insgesamt konnten 48 Patienten mit septischem Schock in die Studie eingeschlossen werden. Von den eingeschlossenen Patienten verstarben innerhalb des Studienzeitraumes insgesamt 19 (39,6%) Patienten, während 29 (60,4%) der Studienteilnehmer überlebten. Das aktiviertes Protein C war zu Studienbeginn in der Gruppe der Verstorbenen signifikant erhöht (Überlebende 0,44 ng/ml vs. Verstorbene 0,95 ng/ml; p=0,004) und zeigte als primären Endpunkt eine starke Assoziation mit der 28-Tage-Mortalität. Aktiviertes Protein C über 0,77 ng/ml ging mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einher. Als sekundären Endpunkt konnte eine starke Korrelation von aktiviertem Protein C mit etablierten Gerinnungsparametern wie D-Dimere (r=0,411; p=0,004), TAT (r=0,674; p<0,001) und F 1+2 (r=0,371; p=0,010) nachgewiesen werden. Als weiterer sekundärer Endpunkt konnte das aktivierte Protein C mittels univariater und multivariater logistischer Regression als unabhängiger Prädiktor für die 28-Tage Mortalität analysiert werden. Zusammenfassend konnte in unserer Studie gezeigt werden, dass aktiviertes Protein C in der initialen Phase des septischen Schocks in der Gruppe der Verstorbenen signifikant erhöht ist und mit etablierten Gerinnungsparametern korreliert. Dies lässt auf eine initial suffiziente endotheliale Aktivierung durch Thrombin schließen. Des Weiteren sind erhöhte Werte von aktiviertem Protein C zu Beginn der Sepsis unabhängige Prädiktoren für die 28-Tage Mortalität. Das Oligonucleotide-Enzyme-Capture-Assay-basierte Testverfahren stellt für die Messung von APC eine schnelle, hoch sensitive und für den klinischen Alltag gut durchführbare Messmethode dar. Somit könnte aktiviertes Protein C, Patienten im septischen Schock mit erhöhtem Risiko für ein schlechtes Outcome frühzeitig identifizieren und ihnen dadurch eine schnellere Therapieintervention ermöglichen

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    Challenges for Monetary Policy and the Enlarged Euroland

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    The recent outset of European Monetary Integration with the introduction of a unique currency and a full centralization of monetary policy together with the increasing integration of global capital markets, stimulated a large body of research on monetary policy rules. Since Lucas’ critique, the need to find rules which are at the same time simple and accountable has been a first goal for researchers and policy makers. In fact, policy can be effective only if it is credible. Credibility is enhanced thorough the adoption of simple, accountable monetary policy rules. However, the big question is: what kind of rules ? This paper tries to address the critical aspects in monetary policy modelling with a special emphasis to Euro-Enlargement.Monetary Policy Modelling
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