52 research outputs found

    »Neuheit,Witz, Reichthum an Gedanken« Von der klassischen Solokadenz über Harlekin zu Sigmund Freud und wieder zurück

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    Ein Ort der besonderen Auseinandersetzung mit Vertrautem und Fremdem ist die solistische (improvisierte) Kadenz in einem Solokonzert aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, normalerweise gegen Ende eines Satzes. Hier gilt es, Vorheriges, Vertrautes in einen veränderten Zusammenhang zu bringen, und Neues, Fremdes beizusteuern. Im zeitgenössischen pädagogischen Schrifttum erscheint der Begriff des Witzes. Zur speziellen Art pointenreicher Kreativität, wie sie für eine Kadenzenimprovisation erfordert wird, lieferte Sigmund Freud 1905 unter dem Stichwort »Witz« eine erhellende Theorie. Der Witz bildet auch die Voraussetzung für einen Vergleich von Eigenheiten von Konzert und Kadenz mit wesentlichen Merkmalen der Komödie. The improvisation of his solo cadenza offers a special communication between soloist and audience within the interpretation of a concerto. The solo concerto can therefore also be compared with the comedy, of which Harlequin is the symbol. In the instructions for the production of a solo cadenza by D. G. Türk (1789), the term »wit« plays a central role. Sigmund Freud's treatise »DerWitz und seine Beziehung zum Unbewussten« (1905) can be read as a description of the creative requirements for a successful solo cadenza improvisation.+ ID: 576850 + Reihentitel: Jahrbuch für Psychoanalyse und Musi

    Die Rezeption von Bachs Kammermusik

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    Nach Bachs Tod richtete sich das Interesse von Musikern und Publikum fast ausschließlich auf die Clavier- und Orgelmusik. Einige Vokalwerke, darunter die Motetten, bestimmte Kantaten und Ausschnitte aus den Messen und Passionen, gelangten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nur an ausgesuchten Orten zur Aufführung. Im 19. Jahrhundert hatte Bachs Musik hingegen eine geradezu katalytische Wirkung auf die allgemeine Entwicklung des Komponierens, aber auch der Interpretation älterer Musik, die, soweit es um konkrete Stücke ging, jedoch nur von einzelnen Werkbereichen oder sogar ganz bestimmten Werken ausging.+ ID: 589965 + Reihentitel: Bachs Orchester- und Kammermusik. Das Handbuc

    ‘A triumph of spirit over matter’ : conjectures about Johann Sebastian Bach’s Sei solo a violino senza basso accompagnato (BWV 1001-1006)

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    I recorded the Solo Sonatas and Partitas in July and September 2004. Among the many performances I gave in preparation for the recording were three short concerts in the University of Music in Dresden, Germany, on June 23rd 2004. Each concert featured one sonata and one partita, the three concerts presenting all six works in order. In the extended intermissions between the concerts a symposium took place, organized by Ludger Remy, then Professor of Early Music at the University. The main speaker at the symposium was Dominik Sackmann. His subject – Thoughts on the Purpose behind the Composition of the Sei Solo a Violino, and on their Environment – became the basis of the monograph presented here. It consists of a compact survey of the current state of musicological research into Bach’s violin solos, as well as some fascinating and important discussion of the possible dating of their composition. The monograph was originally published in German by Carus-Verlag, who have kindly allowed this English language version. John Hollowaypeer-reviewe

    Einswerden von Schaffen und Nachschaffen. Adolf Busch in Zürich

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    Adolf Busch (1891–1952) galt zu Lebzeiten als der bedeutendste deutsche Geiger, seine Interpretationen der Werke von Bach, Beethoven und Reger sind bis heute legendär. Zwischen den Weltkriegen prägte er als Solist, als Leiter des Busch-Quartetts und im Duo mit dem Pianisten Rudolf Serkin das Zürcher Musikleben. Kein auswärtiger Musiker trat so häufig in der Tonhalle auf wie er. Den Nationalsozialismus bekämpfte Busch aus voller Überzeugung und lehnte es nach 1933 ab, in Hitler-Deutschland aufzutreten. 1935 wurde er Schweizer Bürger, emigrierte 1939 in die USA und kehrte nach 1947 immer wieder in die Schweiz zurück. Adolf Busch war auch als Komponist bekannt. Ein Blick auf jene Werke, die im Zusammenhang mit dem Zürcher Musikleben entstanden, zeigt aber, dass er als Schöpfer eigener Musik weniger Erfolg hatte. Anhand von Korrespondenzen und Zeitungsberichten vermittelt das Buch Eindrücke von Buschs Wirkung auf die unmittelbaren Zeitgenossen, unter ihnen der Schriftsteller Thomas Mann, die Geigerin Stefi Geyer, der Zürcher Dirigent Volkmar Andreae und der Winterthurer Musikmäzen Werner Reinhart

    Stefi Geyer & Walter Schulthess

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    Die ungarische Geigerin Stefi Geyer (1888–1956) und ihr Zürcher Ehemann, der Komponist Walter Schulthess (1894–1971), stehen im Zentrum von zwei Vorträgen mit Konzert in der Zürcher Hochschule der Künste am 18. März 2019, 19.00 Uhr.+ ID: 57969

    "Dem Instrumente und seiner rechten Behandlung gemäss": Überlegungen zur Musik für Blasinstrument und Streicher von Wolfgang Amadeus Mozart

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    Über die Frage, was sich für ein bestimmtes Instrument spieltechnisch und klanglich eigne, was also instrumentengerecht sei und was nicht, debattieren mit Vorliebe die Instrumentalisten selbst, und oft genug bleiben ihre Kriterien fragwürdig und widersprüchlich. Innovationen und Differenzierungen auf diesem Gebiet sind darum allenfalls Sache der Komponisten, aber auch diese sehen sich gewissen Gewohnheiten und Erwartungshaltungen auf Seiten der Interpreten und Zuhörer, manchmal sogar Klischees gegenüber, welche einen Ausgleich zwischen dem ursprünglich Imaginierten und dem tatsächlich Realisierbaren erfordern.+ ID: 579695 + Reihentitel: Veröffentlichungen der Schola Cantorum Basiliensis Script

    Extracorporeal shock-wave lithotripsy of bile duct calculi. An interim report of the Dornier US Bile Duct Lithotripsy Prospective Study.

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    PT: J; CR: 1983, JAMA-J AM MED ASSOC, V250, P2373 ALLEN MJ, 1985, GASTROENTEROLOGY, V88, P122 ALLEN MJ, 1985, GASTROENTEROLOGY, V89, P1097 ALLEN MJ, 1985, NEW ENGL J MED, V312, P217 BECKER CD, 1987, AJR, V148, P1121 BECKER CD, 1987, CAN J SURG, V30, P418 BECKER CD, 1987, RADIOLOGY, V165, P407 BRENDEL W, 1983, LANCET, V1, P1054 BRENDEL W, 1985, ENTEROHEPATIC CIRCUL, P381 BROWN BP, 1988, ARCH SURG-CHICAGO, V123, P91 BURHENNE HJ, 1988, AJR, V150, P1279 BURNS JR, IN PRESS J LITHOTRIP CHAUSSY C, 1982, J UROLOGY, V127, P417 DELIUS M, 1987, ULTRASOUND MED BIOL, V13, P61 DEMLING L, 1984, ENDOSCOPY, V16, P226 DRACH GW, 1986, J UROLOGY, V135, P1127 FUJITA R, 1988, GASTROINTEST ENDOSC, V34, P91 HIGUCHI T, 1987, ENDOSCOPY, V19, P216 HO CS, 1987, RADIOLOGY, P791 HWANG MH, 1987, ENDOSCOPY, V19, P24 KAPLAN EL, 1958, J AM STAT ASSOC, V53, P457 KOCH H, 1977, ENDOSCOPY, V9, P95 LIGUORY CL, 1987, ENDOSCOPY, V19, P237 MATSUMOTO S, 1987, SURGERY, V102, P852 NEUBRAND M, 1986, DIGESTION, V34, P51 NEWMAN RC, 1988, J SURG RES, V44, P573 NEWMANN RC, 1988, J SURG RES, V44, P578 OWENS WD, 1978, ANESTHESIOLOGY, V49, P239 RIEMANN JF, 1982, ENDOSCOPY, V14, P226 RIEMANN JF, 1983, ENDOSCOPY, V15, P111 SACKMANN M, 1987, ANN INTERN MED, V107, P347 SACKMANN M, 1988, NEW ENGL J MED, V318, P393 SAUERBRUCH T, 1986, NEW ENGL J MED, V314, P818 SPEER AG, 1988, MED J AUSTRALIA, V148, P590 STARITZ M, 1983, ENDOSCOPY, V15, P316 TANAKA M, 1985, SURGERY, V98, P313 TAYLOR MC, 1988, ANN SURG, V208, P586; NR: 37; TC: 51; J9: ANN SURG; PG: 13; GA: AA433Source type: Electronic(1
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