OPUS - Schriftenserver der Hochschule für Musik Freiburg (mit FZM)
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    Üben als Selbstsorge. Eine Skizze

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    Wissensordnungen des Künstlerischen

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    Konkurrierende Auffassungen des Künstlerischen in der Musikpädagogik: warum gestalterische Prozesse vom offenen Diskurs profitieren. Die Dimension des Künstlerischen ist bisher kaum Gegenstand musikpädagogischer Reflexion. Trotzdem ist sie, wie Matthias Handschick und Wolfgang Lessing nachweisen, für die Initiierung und Moderation gestalterischer Prozesse von erheblicher Bedeutung. Anhand von vier kooperativen Kompositionsprojekten an Schulen zeigen sie, wie um Kriterien und Konzeptionalisierungen des Künstlerischen gerungen wird und sich bestehende Vorstellungen dabei verändern und schärfen. Dabei stellt sich heraus: Als inneres Gravitationszentrum, das musikpädagogisches Handeln nachhaltig prägt, lässt sich das Künstlerische kaum durch alternative Konstrukte ersetzen - auch dort nicht, wo es sich einer konsensfähigen Bestimmung entzieht

    Opernparaphrasen mit identischen Themen von Franz Liszt und Sigismund Thalberg und ihre Bedeutung für die Klavierimprovisation im 19. Jahrhundert

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    Forschungsgegenstand der vorliegenden Dissertation sind Opernparaphrasen von Franz Liszt und Sigismund Thalberg. Es wurde untersucht, welche unterschiedlichen Vorgehensweisen Thalberg und Liszt beim Bearbeiten der Opernvorlagen anwenden. Um eine möglichst gute Vergleichbarkeit herzustellen, wurden Paraphrasen gewählt, die sich jeweils auf eine Oper beziehen und mindestens ein Thema daraus beinhalten, das von beiden Komponisten bearbeitet wurde. Außerdem wurde untersucht, ob die Werke eine Verbindung zur Improvisationspraxis des 19. Jahrhunderts aufweisen. Um die historischen Rahmenbedingungen zu beleuchten, wurde zunächst das noch wenig erforschte Leben und Wirken des ,Pianiste-Compositeur‘ Sigismund Thalberg in den Fokus gerückt. Sein Klavierspiel, seine Kompositionen und seine Verbindung zu Liszt wurden durch diverse Zeitungsberichte von Zeitzeugen ,illustriert‘. Die darauffolgenden ausführlichen Analysen der Paraphrasenpaare erfolgten hauptsächlich nach motivisch-thematischen Gesichtspunkten aus der Perspektive eines künstlerisch-forschenden Pianisten und Improvisators. Im Anschluss daran wurden einige Phänomene aus den Kompositionen, die eine Nähe zur Improvisation aufweisen – wie z. B. Introduktionen, Kadenzeinschübe, verschiedene Arten der Motivverarbeitung, Begleittechniken, Collagentechnik etc. – genauer untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass in den Paraphrasen beider Komponisten ein improvisatorischer Gestus vorherrschend ist. Liszt Paraphrasen sind dennoch nicht als niedergeschriebene Improvisationen zu verstehen. Es handelt sich vielmehr um genaustens ausgearbeitete Kompositionen, die in nahezu jedem Takt eine Verbindung zum Opernoriginal herstellen und gleichzeitig einen starken Fokus auf einer ‚dramatisierenden‘ Darstellung der Themen haben. Thalberg hingegen verwendet wesentlich mehr eigenes musikalisches Material. Seine Werke stehen der Improvisation näher, haben aber weit weniger ,dramatische Extreme‘. Im letzten Teil der Arbeit wurde in verschiedenen Versuchen der Frage nachgegangen, welche aus den Analysen gewonnene Erkenntnisse sich auf meine künstlerische Improvisationspraxis übertragen lassen. Es konnte festgestellt werden, dass sich einige der oben genannten Phänomene (z. B. Introduktionen und Kadenzeinschübe) hervorragend zum Improvisieren eignen und durch gezieltes Üben meine individuellen improvisatorischen Fähigkeiten bereichern und verbessern konnten

    Investigating voice preferences with a multilevel empirical approach

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    Singing is ubiquitous and highly significant to human experience. Yet, despite the relevance and popularity of singing, scientific inquiry into singing voice preferences remains relatively scarce. This dissertation provides a rigorous empirical investigation of singing voice preferences. These were studied with an interactionist approach, considering aspects of the performances themselves, the listener who makes the evaluations, and the interaction between them. The first study aimed to quantify how much singing voice preferences could be linked to attributes of the singing performances. Modeling of participants’ liking ratings showed that they could be partially predicted by participants’ perceptual ratings of the stimuli, but not by computationally extracted representations of the acoustic signal. Importantly, there were large individual differences both in participants’ preferences and in how participants perceived the voices, as shown by the low interrater agreement in both liking and perceptual ratings. To generalize findings to other styles of singing and integrate them into the relatively abundant literature on speaking voice attractiveness, a new stimulus set of contrasting vocalizations was recorded. In the CoVox dataset, the same musical/text material was performed by 22 highly trained, versatile classical singers in three singing styles (operatic, pop, and lullaby singing) and two speaking styles (infant- and adult-directed speech). The CoVox dataset was carefully validated and described in a second study, and is openly available to the research community. In a third study, the singing performances of the CoVox dataset were examined with a focus on the relationship between singers’ versatility – determined by how well the intended style of singing performances could be recognized – and singers’ formal musical training. Singers’ versatility could not be linked to their musical training, a finding relevant to voice pedagogues concerned with teaching healthy “cross-over abilities” to their singing students. Finally, aesthetic preferences for contrasting vocalizations were examined using a subset of the CoVox dataset. In a registered report, a parallel with the visual domain inspired predictions concerning the amount of shared taste elicited by the five vocalization styles: it was expected that lullabies, as a more “natural” or universal category of singing, would lead to higher shared taste than operatic singing, a more “artificial” category of singing, with pop singing in an intermediate position. Contrary to predictions, lullaby and operatic singing led to equivalent shared taste, higher than what was found for pop. This registered report also tested the “singing and speaking as backup signals” hypothesis, according to which the attractiveness of voices is based on redundant acoustic cues of individual fitness. Results did not support the hypothesis of highly consistent average preferences for the same singers across all vocalization styles, suggesting that, if sexual selection plays a role in singing voice preferences, that role is limited. This dissertation employed an integrative approach to characterize voice preferences. Findings demonstrated that, while listeners' preferences can be consistent over time, interrater agreement is typically very low, which converges with the finding that (objective) acoustic characteristics poorly predict singing voice preferences. The highly idiosyncratic nature of voice preferences makes them a challenging topic to study. Nevertheless, the studies reported here establish important conceptual and methodological foundations for future research.Gesang ist allgegenwärtig und von großer Bedeutung für das menschliche Erleben. Trotz dieser Bedeutung und Beliebtheit sind Vorlieben für Singstimmen bisher noch spärlich wissenschaftlich untersucht. Diese Dissertation umfasst eine rigorose empirische Untersuchung von Gesangsstimmenpräfenzen. Diese Präferenzen wurden mit Hilfe eines interaktionistischen Ansatzes untersucht. Das heißt, es wurden sowohl Merkmale der Gesangsausführungen, als auch die bewertenden Zuhörer, und die Interaktion beider Aspekte berücksichtigt. Das Ziel der ersten Studie war es, zu quantifizieren, inwieweit Gesangspräferenzen mit Merkmalen der Gesangsausführungen zusammenhängen. Statistische Modellierungen haben gezeigt, dass Gefallen teilweise durch die perzeptuellen Bewertungen der Stimuli seitens der Teilnehmer vorhergesagt werden kann. Automatisch erfasste Repräsentationen des akustischen Signals konnten Gefallen allerdings nicht vorhersagen. Wie die geringe Interrater-Reliabilität sowohl bei den Gefallens- als auch bei den Wahrnehmungsbewertungen zeigt, gab es sowohl bei den Präferenzen der Teilnehmer, als auch bei der Wahrnehmung der Stimmen große interindividuelle Unterschiede. Um die Ergebnisse auf andere Gesangsstile zu übertragen und sie in die relativ umfangreiche Literatur zur Sprechstimmenattraktivität zu integrieren, wurde ein neues Stimulusset mit unterschiedlichen Vokalisationen aufgenommen. Im CoVox-Datensatz wurde dasselbe musikalische/textliche Material von 22 hochqualifizierten und vielseitigen klassischen Sängerinnen in drei Gesangsstilen (Operngesang, Popsong und Wiegenlied) und zwei Sprechstilen (“adult-directed speech” und “infant-directed speech” – an Erwachsene, beziehungsweise an Kinder gewandte Sprache) vorgetragen. Der CoVox-Datensatz wurde in einer zweiten Studie sorgfältig validiert und beschrieben und steht der Forschungsgemeinschaft frei zur Verfügung. In einer dritten Studie wurden die Gesangsausführungen des CoVox-Stimulussets untersucht. Der Fokus lag dabei auf dem Zusammenhang zwischen der Vielseitigkeit der Sängerinnen – gemessen an der Erkennbarkeit des beabsichtigten Gesangsstils – und der formalen musikalischen Ausbildung der Sängerinnen. Die Vielseitigkeit der Sängerinnen konnte nicht mit ihrer musikalischen Ausbildung in Verbindung gebracht werden. Dieses Ergebnis ist für Gesangspädagogen relevant, die ihren Gesangsschülern gesunde „Crossover-Fähigkeiten“ vermitteln wollen. Schließlich wurden ästhetische Präferenzen für verschiedene Vokalisationen unter Verwendung eines Teils des CoVox-Datensatzes untersucht. In einem “Registered Report” (Registrierten Bericht) wurden, basiert auf Parallelen zum visuellen Bereich, Voraussagen über das Ausmaß der Geschmacksübereinstimmung bei den fünf Vokalisierungsstilen getroffen. Es wurde erwartet, dass Wiegenlieder, eine eher „natürliche“ oder universelle Art des Singens, zu einem höheren geteilten Geschmack führen würden als Operngesang, eine eher „künstliche“ Art des Singens, wobei Popsong eine Zwischenposition einnehmen würde. Entgegen der Erwartungen führten Wiegenlieder und Operngesang zu einem gleich hohen Ausmaß an Geschmacksübereinstimmung, höher als beim Popgesang. In diesem Registered Report wurde auch die “singing and speaking as backup signals” -Hypothese getestet, die besagt, dass die Attraktivität von Stimmen auf redundanten akustischen Hinweisen über die individuelle Fitness beruht. Die Ergebnisse bieten keine Unterstützung für die Hypothese, dass die durchschnittlichen Präferenzen für die gleichen Sängerinnen über alle Vokalisationsstile hinweg sehr konsistent sind. Das deutet darauf hin, dass, falls die sexuelle Selektion eine Rolle bei den Präferenzen für Gesangsstimmen spielt, diese Rolle begrenzt ist. Diese Dissertation verwendet einen integrativen Ansatz zur Charakterisierung der Präferenzen für Gesangsstimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Hörerpräferenzen zwar über die Zeit hinweg konsistent sein können, die Übereinstimmung zwischen den einzelnen Hörern allerdings typischerweise sehr gering ist. Dies stimmt mit dem Befund überein, dass (objektive) akustische Merkmale die Präferenzen für Singstimmen schlecht vorhersagen. Die hochgradig idiosynkratische Natur der Präferenzen für Gesangsstimmen macht sie zu einem herausfordernden Thema für die Forschung. Nichtsdestotrotz legen die hier aufgeführten Studien wichtige konzeptionelle und methodologische Grundlagen für zukünftige Forschung

    How Music Can Change Evaluations of Social Situations: Exploring the Influence of Emotional States and Perceived Group Characteristics

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    In everyday life, music is increasingly being listened to through headphones and mobile devices in public situations. While a large body of research has demonstrated that music may influence the emotional states of listeners and affect multimodal perceptions i.e. in films, less is known about the music’s impact on environments and the interpretation of social situations. We conducted an online experiment to investigate the influence of music on evaluations, considering individuals’ emotional states (emotion congruence) and group perception. Participants were randomly assigned to one of three experimental conditions (music with positive valence and high arousal, music with negative valence and low arousal, and no music) while viewing images of two different social group types that varied in perceived group characteristics (group members being familiar or unfamiliar with each other). Images were rated on four bipolar scales measuring affective quality and cognitive evaluation of social situations. Results show that individuals who listened to negative music provided lower valence ratings and also judgded social environments lower in terms of pleasantness and cheerfulness (affective) than individuals in the other experimental conditions. In contrast, ratings of crowdedness and familiarity (cognitive) did not differ between experimental conditions. The effect of music on affective evaluations was shaped by social group types, such that participants were more influenced by music when viewing intimacy groups (e.g., friends) than when viewing transitory groups (e.g., strangers). Overall, our results support the assumption of mood congruency for affective evaluations and emphasize the need to consider social information when studying the influence of music on the perception of environments

    Piano Trios Vol. 4

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    Catalogue d'oiseaux & Petites esquisses d'oiseaux

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    Cello concerto "Ekaitza". Tres sonetos de Michelangelo. Piano concerto "Piscis"

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    Fragmenting Frauenliebe und -leben: Reading and Performing Alternative Lives and Loves

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    Piano Trios Vol. 3

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