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Das Bijou der Freiburger Loge Zur edlen Aussicht
Im Kontext der französisch- und deutschsprachigen Freimaurerei wird das Logenabzeichen in Form eines Schmuckstücks Bijou genannt. Das Bijou wird in der Regel wie eine Medaille auf dem Brustkorb als Teil der freimaurerischen Paraphernalien und Kleidung während des offiziellen Treffens der Gemeinschaft getragen, der sogenannten Tempelarbeit. Es ist ein Zeichen der Zugehörigkeit. Der gegenwärtige Artikel legt eine Deutung des Bijous der ältesten Freiburger Johannisfreimaurerloge Zur edlen Aussicht (gegründet im Jahr 1784) dar, um sowohl seine Bedeutung als auch den sinnstiftenden Zweck der Loge aus der Gründungszeit erschließen zu können.:1. Einleitung
2. Argument
3. Schlusswor
Das Bijou der Freiburger Loge Zur edlen Aussicht
Im Kontext der französisch- und deutschsprachigen Freimaurerei wird das Logenabzeichen in Form eines Schmuckstücks Bijou genannt. Das Bijou wird in der Regel wie eine Medaille auf dem Brustkorb als Teil der freimaurerischen Paraphernalien und Kleidung während des offiziellen Treffens der Gemeinschaft getragen, der sogenannten Tempelarbeit. Es ist ein Zeichen der Zugehörigkeit. Der gegenwärtige Artikel legt eine Deutung des Bijous der ältesten Freiburger Johannisfreimaurerloge Zur edlen Aussicht (gegründet im Jahr 1784) dar, um sowohl seine Bedeutung als auch den sinnstiftenden Zweck der Loge aus der Gründungszeit erschließen zu können.:1. Einleitung
2. Argument
3. Schlusswor
Der Einfluss von Cholesterin auf die Motilität der äußeren Haarzellen der Meerschweinchencochlea und auf das Motorprotein Prestin
Gerade in der heutigen Kommunikationsgesellschaft führen Hörstörungen häufig zu einem
Verlust der Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität. Nicht selten enden sie in einer sozialen
Isolation der Patienten. Bisher sind kausale Therapiemaßnahmen zur Behandlung einer
Innenohrschwerhörigkeit nur in begrenztem Umfang möglich. Die wichtigste
Therapieoption besteht darin, den Patienten mit einem Hörgerät zu versorgen. Nach einer
Mitteilung der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker wird die Zahl der ca. 2,5 Millionen in
Deutschland lebenden Hörgeräteträger aufgrund der demographischen Entwicklung weiter
zunehmen. Der Prävention und Behandlung von Innenohrerkrankungen kommt somit aus
sozioökonomischer, aber auch aus klinischer Sicht eine große Bedeutung zu. Deshalb ist
eine intensive Erforschung der Pathophysiologie von Innenohrstörungen notwendig.
Pathogenetisch spielen neben Ursachen wie Hypoxie, Lärm und Hypertonie auch
metabolische Erkrankungen wie eine Hypercholesterinämie eine auslösende Rolle. Erste
Hinweise auf die schädigende Wirkung von Cholesterin auf das Innenohr ergab bereits im
Jahr 1962 eine Untersuchung von Samuel Rosen, welcher die Prevalenz der Presbyakusis
bei dem sudanesischen Stamm der Mabaan mit einer Kontrollgruppe aus den USA verglich.
Das verminderte Auftreten der Altersschwerhörigkeit bei den Mabaan führte er unter
anderem auf eine cholesterinarme Ernährung zurück. Zahlreiche epidemiologische,
klinische und experimentelle Studien bestätigen diesen Zusammenhang und weisen unter
anderem auch auf eine direkte schädigende Wirkung von Cholesterin auf die Funktion der
äußeren Haarzellen hin. Die äußeren Haarzellen sind in der Lage, durch Längenänderungen
Schallsignale zu verstärken und die Sensitivität des Corti-Organs zu erhöhen. Dieser
Vorgang wird aufgrund seiner Abhängigkeit vom Membranpotenzial auch Elektromotilität
genannt. Er wird durch Konformationsänderungen des Motorproteins Prestin, welches in
der Zellmembran der äußeren Haarzellen lokalisiert ist, ausgelöst. Bei einer Depolarisation
kommt es zur Verkürzung, eine Hyperpolarisation führt zur Verlängerung der Zellen.
Obwohl zahlreiche Studien vorliegen, ist die genaue Wirkungsweise von Cholesterin auf
die äußeren Haarzellen noch weitgehend ungeklärt und Inhalt kontrovers geführter
Diskussionen.
Die zentrale Aufgabe dieser Arbeit bestand darin, den Einfluss von Cholesterin auf die
Motilität von äußeren Haarzellen qualitativ und quantitativ zu untersuchen. Dazu wurden
V. Zusammenfassung und Ausblick
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die Längenänderungen von insgesamt 77 Zellen bei unterschiedlichen extrazellulären und
intrazellulären Bedingungen gemessen.
Die äußeren Haarzellen wurden aus der Cochlea von Meerschweinchen frei präpariert und
mit der Patch-Clamp-Technik zu Änderungen der Zelllänge stimuliert. Zur Aufzeichnung
dieser Bewegungen diente die Videomikroskopie auf Subpixelniveau, die eine Auflösung
im Nanometerbereich aufweist. Die Zellen wurden in mehrere Versuchsreihen aufgeteilt. In
einer Versuchsreihe wurden die Längenänderungen von 12 äußeren Haarzellen bei
physiologischen intra- und extrazellulären Bedingungen gemessen. Diese Zellen dienten als
Kontrollgruppe für die weiteren Experimente. Die Ergebnisse dieser Versuchsreihe konnten
das Bewegungsmuster der Zellen, das in der Literatur beschrieben worden ist, bestätigen.
Es zeigte sich ein asymmetrischer Verlauf der Bewegungen in Depolarisations- und
Hyperpolarisationsrichtung mit einer maximalen Längenänderung von ca. 1,5 μm. Um den
Einfluss von extrazellulärem Cholesterin auf die Motilität der äußeren Haarzellen zu
quantifizieren, wurden die Zellen in Abhängigkeit von der Cholesterinkonzentration
untersucht. Insgesamt wurden die Längenänderungen von 12 Zellen mit 0,1 mmol/l, von 10
Zellen mit 0,5 mmol/l, von 12 Zellen mit 1 mmol/l und von 7 Zellen mit 1,5 mmol/l
Cholesterin gemessen. Das Versuchsergebnis ergab einen konzentrationsabhängigen
Einfluss von Cholesterin auf die Elektromotilität von äußeren Haarzellen. Dieser Effekt war
ab einer Cholesterinkonzentration von 1,0 mmol/l mit einem Motilitätsrückgang um 29 %
bei der maximalen Verkürzung und um 9 % bei der maximalen Verlängerung signifikant.
Gleichzeitig zeigte sich eine Verschiebung der Spannung Vpkc in die hyperpolarisierende
Richtung. Vpkc entspricht der Spannung, bei der am effektivsten eine Bewegung der
äußeren Haarzellen erzeugt wird. Die Verschiebung von Vpkc wurde in früheren Studien als
Stellschraube für die Regulation der Elektromotilität gesehen. Mit diesen Ergebnissen
konnte die vorliegende Studie nicht nur den seit Jahrzehnten diskutierten schädigenden
Einfluss von Cholesterin auf die äußeren Haarzellen nachweisen, sondern auch Hinweise
auf eine Regulationsfunktion von Cholesterin bei der Elektromotilität geben. Der Einfluss
von Cholesterin auf die Elektromotilität beruht sowohl auf Wirkungen auf die passive
Zellmembran, als auch auf das Motorprotein Prestin.
Eine weitere Versuchsreihe sollte Hinweise liefern, ob der Einfluss von Cholesterin eher
das Ergebnis von Auswirkungen auf die passiven Eigenschaften der Zellmembran darstellt
oder mehr auf einem Effekt auf die Funktion des Motorproteins Prestin beruht. Dazu wurde
bei 12 Zellen durch Reduktion der intrazellulären Chloridkonzentration die Prestinfunktion
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V. Zusammenfassung und Ausblick
auf die Hälfte verringert und extrazellulär 1 mmol/l wasserlösliches Cholesterin zugegeben.
12 Zellen mit halbmaximaler Prestinfunktion, bei denen die extrazelluläre Lösung kein
Cholesterin enthielt, dienten als Vergleichsgruppe. Bei den mit einer Cholesterinkonzentration
von 1 mmol/l behandelten Zellen mit halbmaximaler Prestinfunktion zeigte
sich ein Motilitätsrückgang um 18 % bei der maximalen Verkürzung und um 5 % bei der
maximalen Verlängerung im Vergleich zu den Zellen mit halbmaximaler Prestinfunktion
ohne Cholesterinzugabe. Aus dem Vergleich dieser beiden Zellgruppen mit den Zellen, die
nur mit 1,0 mmol/l Cholesterin behandelt wurden, konnte ermittelt werden, dass
Cholesterin stärker auf das Motorprotein Prestin als auf die physikalischen Eigenschaften
der Zellmembran wirkt.
Die Ergebnisse dieser Arbeit unterstützen die in mehreren Studien diskutierte Vermutung,
dass zwischen einer Hypercholesterinämie und Hörschädigungen ein Zusammenhang
besteht. Sie ermöglichen ein besseres Verständnis der Wirkung von Cholesterin auf die
Hörfunktion. Als präventive Maßnahme könnte neben der Vermeidung von Lärmbelastung
auch die rechtzeitige Diagnose und Therapie einer Hypercholesterinämie sein. In Studien
wurde ein therapeutischer Effekt einer Senkung des Cholesterinspiegels bei einem Hörsturz
nachgewiesen. Diese klinischen Beobachtungen scheinen bei Betrachtung der Ergebnisse
dieser Arbeit plausibel zu sein. Durch Senkung des Cholesterinspiegels besteht womöglich
eine gute Chance, erstmals eine suffiziente Therapie des Hörsturzes zu entwickeln. Die
genauen Mechanismen der Wirkung von Cholesterin auf die Zellmembran bzw. auf das
Motorprotein Prestin sind jedoch noch weitgehend unbekannt. Die in dieser Arbeit
beschriebenen Hinweise auf eine Regulationsfunktion von Cholesterin bei der Motilität von
äußeren Haarzellen bieten durchaus neue Ansatzpunkte für weitere Untersuchungen auf
diesem Forschungsgebiet. Durch das Verständnis grundlegender Pathomechanismen
ergeben sich in Zukunft neue Möglichkeiten zur Prävention und Therapie von
Erkrankungen des Innenohres wie Altersschwerhörigkeit, Hörsturz und Tinnitus.
Angesichts der steigenden Anzahl betroffener Patienten und der überragenden Bedeutung
des Gehörsinns für das soziale Zusammenleben sind Erkenntnisse auf diesem Gebiet von
großer klinischer Bedeutun
Prácticas no laborales: entre la formación y la empleabilidad
Ministerio de Economía y Competitividad DER 2012-3675
Fotografía y sociedad
Revista de difusión y agitación cultural. Fotografía y Sociedad. El autor nos muestra, la importancia de los aspectos técnicos del oficio -uso de aparatos, químicos, papeles, etc.- en el ejercicio del mismo y en la socialización de un cierto modo de ver, es decir, de un cierto modo de apreciar y asignar valor y significado a las fotografías de estudi
La naturaleza del Estado de Alarma y su presupuesto habilitante
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Der politische Diskurs zu Entwicklung und Migration in Spanien und Deutschland im Vergleich
Kleiner-Liebau D. Der politische Diskurs zu Entwicklung und Migration in Spanien und Deutschland im Vergleich. COMCAD Arbeitspapiere - working papers, 49. Bielefeld: COMCAD - Center on Migration, Citizenship and Development; 2008.Vor dem Hintergrund der Debatte um Co-development und der Vielfalt von Konzepten, die unter diesem Begriff gefasst werden, wird in dem vorliegenden Artikel der Frage nachgegangen, wie die Themen Migration und Entwicklung im politischen Diskurs in Spanien und Deutschland jeweils miteinander verknüpft werden, welches Konzept von Co-development sich dabei herauskristallisiert und welche Maßnahmen die Politik für die praktische Umsetzung vorschlägt. Jeweils drei Phasen des Diskurses lassen sich unterscheiden, für Deutschland beginnend mit der Gastarbeiteranwerbung ab Mitte der 1950er Jahre, für Spanien beginnend mit dem, Anfang der 1990er Jahre einsetzenden, Wandel vom Auswanderungs zum Einwanderungsland. Bei der Analyse wird deutlich, wie die unterschiedliche Beachtung, die das Konzept des Co-development in den beiden Ländern erfährt, die grundlegenden Unterschiede der migrationspolitischen Situation Spaniens und Deutschlands widerspiegelt. Ist in Deutschland Arbeitsmigration, außer von Hochqualifizierten, aktuell kein Thema, so setzt Spanien auf temporäre und zirkuläre Migrationsmodelle, die zudem genutzt werden sollen, die Entwicklung der Herkunftsländer zu fördern
El sistema de garantía juvenil y la estrategia española de activación para el empleo 2014-2016
Ministerio de Economía y Competitividad DER 2012-3675
Die Bedeutung der Aktinomykose in der Gynäkologie und Geburtshilfe
Das erste Auftreten von Aktinomykose beim Menschen wurde 1878 durch den Berliner Chirurgen James Israel berichtet. 1881 wurde der erste Fall einer Genitalaktinomykose bekannt.
Die Aktinomykose ist eine chronisch-eitrige Infektionskrankheit mit charakteristischem Auftreten von multiplen Abszessen und Fistelungen. Sie weist eine außergewöhnlich starke Rezidivhäufigkeit auf.
Die Aktinomykose gliedert sich in fünf verschiedene Formen:
1. Zervikofaziale Aktinomykose
2. Thorakopulmonale Aktinomykose
3. Abdominalaktinomykose
4. Urogenitalaktinomykose
5. Aktinomykosebefall anderer Organe wie des ZNS durch
hämatogene Streuung
In dieser Arbeit wird zunächst ganz allgemein über die eigentlichen Erreger der Aktinomykose informiert, sowie über die notwendigen Begleitkeime. Ätiologie und Pathogenese werden diskutiert, hierbei wird besonders der endogene Infektionsmodus hervorgehoben. Es schließen sich die Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen an, die auf Erkrankungshäufigkeit, Geschlechtsverteilung, Erkrankungsalter und Prädilektionsstellen Auskunft geben.
Nach einer genaueren Beschreibung des klinischen Bildes der Aktinomykose werden die Diagnosemöglichkeiten erläutert.
Auch Differentialdiagnosen sowie Therapiemöglichkeiten und Prophylaxemethoden werden im allgemeinen Teil kurz erwähnt, wobei hier der Antibiotika und der operativen Therapie in der heutigen Zeit besondere Bedeutung zukommt.
Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem gynäkologischen Manifestationsort der Aktinomykose.
Zunächst werden hier der geschichtliche Verlauf und die Epidemiologie der Genitalaktinomykose beschrieben. Im folgenden Teil „Ätiologie und Pathogenese“ wird unterschieden zwischen den Genitalaktinomykosen mit und ohne kontrazeptive(n) Maßnahmen. Eine erhöhte Morbidität fällt hier besonders bei IUP-Trägerinnen auf, weshalb auch die unterschiedlichen IUP-Typen näher beschrieben werden und deren pathogene Wirkung gesondert erläutert wird. Anschließend wird die Klinik der Genitalaktinomykose genauestens beschrieben, die sich in drei Abschnitte einteilt, (1. Anfangsstadium 2. Tumorstadium 3. Fistelstadium), sowie auch die pathologische Anatomie.
Die Diagnostik der Genitalaktinomykose kann mit klinisch chemischen Untersuchungen erfolgen, aber auch durch mikrobiologische oder bildgebende Verfahren. Die verschiedenen Differentialdiagnosen werden diskutiert, die wohl am häufigsten gestellte ist die Neoplasie.
Auf den speziellen Fall der Genitalaktinomykose während der Schwangerschaft wird in einem gesondertem Kapitel kurz eingegangen. Hierüber ist in der Weltliteratur allerdings sehr wenig veröffentlicht worden.
Die heutige Therapie der Genitalaktinomykose stellt die operative Sanierung in Verbindung mit der antibiotischen Behandlung dar.
Um einer Genitalaktinomykose vorzubeugen sollten vor allem bei der Risikogruppe der IUP-Trägerinnen prophylaktische Maßnahmen ergriffen werden
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