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Bishops, kings, emperors : Anastasius Bibliothecarius between west and east
> vorliegende Projekt hat die Untersuchung der Korrespondenzen des Bibliothekars Anastasius zum Gegenstand, dessen Tätigkeiten in Rom zwischen den 60’er und 70’er Jahren des 9. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichten. Anastasius war Mitarbeiter von drei Päpsten, hatte Kontakte zu den Kaisern Ludwig II. und Karl dem Kahlen, verfügte über hervorragende Kenntnisse der griechischen Sprache und Kultur und trat als Vermittler auf, einerseits zwischen der fränkischen Welt und derjenigen des Papsttums, andererseits zwischen dem westlichen und östlichen Kaisertum.
In den Briefen des Anastasius, sowohl in jenen, die bei der Ausführung mehr oder weniger offizieller Aufträge entstehen, als auch in seinen unabhängig verfassten Briefen, variieren Ausdrucksweise, Semantik, Metaphern, Zitierweise und Stil je nach dem vorliegenden Adressaten. Zum Adressatenkreis des Anastasius zählen Ado von Vienne, Hinkmar von Reims, Karl der Kahle, Ludwig II. – Anastasius scheint mit Letzterem eine lange und intensive Zusammenarbeit zu verbinden – und schließlich Kaiser Basilius I. Die Briefe von Anastasius entstehen in außerordentlich heterogenen Kontexten, weil ihr Autor in die wichtigsten Streitfragen verstrickt war, die um die Mitte des 9. Jahrhunderts beherrschend waren: So die Auseinandersetzungen, die unter den fränkischen Bischöfen aufgekommen waren (vor allem um den Konflikt zwischen Hinkmar von Reims und seinem homonymen Nepoten, dem Bischof von Laon); dann die Beziehungen zwischen dem Papsttum und den Karolingern hinsichtlich der Abwicklung der die Einzelreiche betreffenden Angelegenheiten und in der Frage nach der Krönung (Salbung) des Kaisers; schließlich die Spannungen zwischen dem westlichen und dem östlichen Kaisertum, die beim Austarieren der Rollenverteilung zwischen den beiden Kaisern, aber auch rund um die politische Entwicklung in Süditalien aufkamen. Innerhalb der geschilderten Kontexte vermögen die Briefe Anastasius’ ein Licht auf das politische Denken und auf die Modalitäten der politischen Kommunikation eines päpstlichen und kaiserlichen Funktionärs zu werfen; einer Gestalt, die an der Ausgestaltung der schwierigen Beziehungen zwischen Päpsten und fränkischen Königen sowie zwischen westlichen und östlichen Kaisern beteiligt war, und zwar in einem empfindlichen Moment der Suche nach Ausgleich und nach möglichen Allianzen, der Missverständnisse und gegenseitigen Beschuldigungen.
Hellenika font is required to read this text.presentata da Giulia CòAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersInnsbruck, Univ., Diss., 201
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Bishops, kings, emperors : Anastasius Bibliothecarius between west and east
> vorliegende Projekt hat die Untersuchung der Korrespondenzen des Bibliothekars Anastasius zum Gegenstand, dessen Tätigkeiten in Rom zwischen den 60’er und 70’er Jahren des 9. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichten. Anastasius war Mitarbeiter von drei Päpsten, hatte Kontakte zu den Kaisern Ludwig II. und Karl dem Kahlen, verfügte über hervorragende Kenntnisse der griechischen Sprache und Kultur und trat als Vermittler auf, einerseits zwischen der fränkischen Welt und derjenigen des Papsttums, andererseits zwischen dem westlichen und östlichen Kaisertum.
In den Briefen des Anastasius, sowohl in jenen, die bei der Ausführung mehr oder weniger offizieller Aufträge entstehen, als auch in seinen unabhängig verfassten Briefen, variieren Ausdrucksweise, Semantik, Metaphern, Zitierweise und Stil je nach dem vorliegenden Adressaten. Zum Adressatenkreis des Anastasius zählen Ado von Vienne, Hinkmar von Reims, Karl der Kahle, Ludwig II. – Anastasius scheint mit Letzterem eine lange und intensive Zusammenarbeit zu verbinden – und schließlich Kaiser Basilius I. Die Briefe von Anastasius entstehen in außerordentlich heterogenen Kontexten, weil ihr Autor in die wichtigsten Streitfragen verstrickt war, die um die Mitte des 9. Jahrhunderts beherrschend waren: So die Auseinandersetzungen, die unter den fränkischen Bischöfen aufgekommen waren (vor allem um den Konflikt zwischen Hinkmar von Reims und seinem homonymen Nepoten, dem Bischof von Laon); dann die Beziehungen zwischen dem Papsttum und den Karolingern hinsichtlich der Abwicklung der die Einzelreiche betreffenden Angelegenheiten und in der Frage nach der Krönung (Salbung) des Kaisers; schließlich die Spannungen zwischen dem westlichen und dem östlichen Kaisertum, die beim Austarieren der Rollenverteilung zwischen den beiden Kaisern, aber auch rund um die politische Entwicklung in Süditalien aufkamen. Innerhalb der geschilderten Kontexte vermögen die Briefe Anastasius’ ein Licht auf das politische Denken und auf die Modalitäten der politischen Kommunikation eines päpstlichen und kaiserlichen Funktionärs zu werfen; einer Gestalt, die an der Ausgestaltung der schwierigen Beziehungen zwischen Päpsten und fränkischen Königen sowie zwischen westlichen und östlichen Kaisern beteiligt war, und zwar in einem empfindlichen Moment der Suche nach Ausgleich und nach möglichen Allianzen, der Missverständnisse und gegenseitigen Beschuldigungen.
Hellenika font is required to read this text.presentata da Giulia CòAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersInnsbruck, Univ., Diss., 201
Vescovi, re, imperatori: Anastasio Bibliotecario tra Occidente e Oriente
La tesi di dottorato ha l'obiettivo di indagare la corrispondenza di Anastasio Bibliotecario, la cui attività a Roma raggiunse il culmine tra gli anni Sessanta e Settanta del IX secolo: egli fu collaboratore di tre papi, ebbe contatti con gli imperatori Ludovico II e Carlo il Calvo, fu ottimo conoscitore della lingua greca e della cultura bizantina e intermediario da un lato tra mondo franco e papato, dall’altro tra imperatore d’Occidente e imperatore d’Oriente. Nelle lettere anastasiane, sia in quelle scritte in maniera autonoma, sia in quelle readatte svolgendo incarichi più o meno ufficiali, è possibile individuare linguaggi, metafore, espressioni, citazioni, stili di volta diversi a seconda dei destinatari: tra questi, Adone di Vienne e Incmaro di Reims; Carlo il Calvo e Ludovico II, con il quale Anastasio sembra tessere una lunga e intensa collaborazione; e infine l’imperatore d’Oriente Basilio I. Poiché Anastasio fu coinvolto nelle principali questioni della metà del IX secolo, le lettere anastasiane nascono in contesti estremamente eterogenei: le problematiche questioni sorte tra i vescovi franchi (in particolare, per quanto riguarda il conflitto fra Incmaro di Reims e il nipote omonimo vescovo di Laon); i rapporti tra papato e Carolingi nella gestione degli affari interni ai regni e nella questione dell’incoronazione imperiale; i complessi rapporti fra Oriente e Occidente nella definizione dell’equilibrio delle funzioni dei due imperatori e della politica nel sud Italia; le tensioni generate dallo scisma di Fozio. All’interno di questi contesti, l'analisi delle lettere anastasiane permette quindi di individuare di volta in volta le diverse scelte comunicative rispondenti a specifiche scelte e linee politiche. Per visulizzare il testo greco è necessario istallare il font Hellenica
Bishops, kings, emperors : Anastasius Bibliothecarius between west and east
> vorliegende Projekt hat die Untersuchung der Korrespondenzen des Bibliothekars Anastasius zum Gegenstand, dessen Tätigkeiten in Rom zwischen den 60’er und 70’er Jahren des 9. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichten. Anastasius war Mitarbeiter von drei Päpsten, hatte Kontakte zu den Kaisern Ludwig II. und Karl dem Kahlen, verfügte über hervorragende Kenntnisse der griechischen Sprache und Kultur und trat als Vermittler auf, einerseits zwischen der fränkischen Welt und derjenigen des Papsttums, andererseits zwischen dem westlichen und östlichen Kaisertum.
In den Briefen des Anastasius, sowohl in jenen, die bei der Ausführung mehr oder weniger offizieller Aufträge entstehen, als auch in seinen unabhängig verfassten Briefen, variieren Ausdrucksweise, Semantik, Metaphern, Zitierweise und Stil je nach dem vorliegenden Adressaten. Zum Adressatenkreis des Anastasius zählen Ado von Vienne, Hinkmar von Reims, Karl der Kahle, Ludwig II. – Anastasius scheint mit Letzterem eine lange und intensive Zusammenarbeit zu verbinden – und schließlich Kaiser Basilius I. Die Briefe von Anastasius entstehen in außerordentlich heterogenen Kontexten, weil ihr Autor in die wichtigsten Streitfragen verstrickt war, die um die Mitte des 9. Jahrhunderts beherrschend waren: So die Auseinandersetzungen, die unter den fränkischen Bischöfen aufgekommen waren (vor allem um den Konflikt zwischen Hinkmar von Reims und seinem homonymen Nepoten, dem Bischof von Laon); dann die Beziehungen zwischen dem Papsttum und den Karolingern hinsichtlich der Abwicklung der die Einzelreiche betreffenden Angelegenheiten und in der Frage nach der Krönung (Salbung) des Kaisers; schließlich die Spannungen zwischen dem westlichen und dem östlichen Kaisertum, die beim Austarieren der Rollenverteilung zwischen den beiden Kaisern, aber auch rund um die politische Entwicklung in Süditalien aufkamen. Innerhalb der geschilderten Kontexte vermögen die Briefe Anastasius’ ein Licht auf das politische Denken und auf die Modalitäten der politischen Kommunikation eines päpstlichen und kaiserlichen Funktionärs zu werfen; einer Gestalt, die an der Ausgestaltung der schwierigen Beziehungen zwischen Päpsten und fränkischen Königen sowie zwischen westlichen und östlichen Kaisern beteiligt war, und zwar in einem empfindlichen Moment der Suche nach Ausgleich und nach möglichen Allianzen, der Missverständnisse und gegenseitigen Beschuldigungen.
Hellenika font is required to read this text.presentata da Giulia CòAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersInnsbruck, Univ., Diss., 201
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Il De episcoporum transmigratione, le decretali pseudo-isidoriane e i dibattiti sul trasferimento e la deposizione dei vescovi tra la metà del IX e l’inizio del X secolo
Il De episcoporum transmigratione è una breve collezione canonica, composta da brani tratti dalle decretali pseudo-isidoriane, da testi cronachistici ed epistolari: prodotto probabilmente in occasione di un non meglio specificato conflitto riguardante i vescovi, questa collezione canonica fornisce una propria risposta e una formulazione sistematica della legittimità canonica del trasferimento di un vescovo da una sede all’altra e descrive le modalità di convocazione in giudizio qualora un prelato sia accusato di qualche reato. In questo contributo, oltre a una breve descrizione delle argomentazioni ecclesiologiche contenute nel testo, si discuterà della precedente attribuzione e datazione e si presenteranno la struttura della collezione canonica, le fonti utilizzate dal compilatore, le modalità di selezione dei brani.The De episcoporum transmigratione is a short canonical collection, composed of excerpts from the Pseudo-Isidorian forgeries, chronicles and letters; probably compiled during a conflict between bishops, this canonical collection provides its own systematic response and interpretation of the canonical legitimacy about the translation of a bishop from one seat to another and describes the process against a prelate accused of some crime. In this paper, in addition to a brief description of the ecclesiological argumentations contained in the text, the previous attribution and dating will be discussed and the structure of the canonical collection, the sources used by the compiler and the methods for selecting the extracts will be presented
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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