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Who plans the planning: architecture, politics and mankind/ Lucius Burckhardt ; edited by Jesko Fezer, Martin Schmitz.
Includes bibliographical references and index.From the 1950s, Lucius Burckhardt (1925-2003) focused on planning, design, and construction in a democracy. His astute observations and critical analysis have had a fundamental effect on the design of our environment, on teaching in the architectural/planning professions, and on our understanding of what "city" means. His research, which - between mighty commercial interests and conflicting political aspirations focuses on the benefit for the entire population - is indispensable when and wherever buildings are planned, designed, built, and inhabited. With a new selection of texts, this book ploughs a furrow through Lucius Burckhardt's theory of planning.1 online resourc
Wem gehört die Planung? Recht auf Stadt jenseits des Kolumbus-Syndroms. Kommentar zu Lucius Burckhardts „Wer plant die Planung?“
Mit spitzer Feder beschreibt Lucius Burckhardt in seinem Aufsatz „Wer plant die Planung?“ die konfligierenden Rationalitäten der am Planungsprozess beteiligten Akteure. Dabei zeigt er auf, wie „das Kräfteparallelogramm zwischen der regierenden Beamtenschaft, der Bauspekulation, der Bürgerschaft und den durch die beschlossenen Maßnahmen betroffenen Leute“ (S. 107) die „Übelstände der Stadt“ häufig verschlimmbessert. Es fehle ein „strategisches Vorgehen“, das „dem Systemcharakter der Stadt angemessen“ (S. 113) wäre
Lucius Burckhardt neu entdeckt
In letzter Zeit entdecken Architekten die Person und das Werk von Lucius Burckhardt wieder neu. Auch Hochschulen lassen seine Arbeit aufleben. Woher kommt dieses neuerliche Interesse und was kann das Erbe Burckhardts zur aktuellen Diskussion beitragen
Lucius Burckhardt als Vordenker eines sozio-materiellen Raumverständnisses
Reto Bürgin widmet sich in seinem Beitrag einer designtheoretischen Annäherung an die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Lucius Burckhardts Designansatz und der Akteur-Netzwerk-Theorie. Dabei wird Burckhardts Metapher des unsichtbaren Designs dem Aufsatz »Paris ville invisible« von Bruno Latour und Emilie Hermant gegenübergestellt. Der Beitrag erhellt, dass Burckhardt wie auch Latour ein bestimmtes Verständnis für unsichtbare Verbindungen vertreten, die sie als sozio-materielle Relationen auffassen. Burckhardt wie auch Latour postulieren ein relationales Raumverständnis, das auf Produktionsprozessen zwischen Subjekt und Objekt beruht, womit sie sich von traditionellen, dualistischen Raumauffassungen differenzieren. Stadtplanung kann gerade dadurch profitieren, indem sie nebst ihrer Fokussierung auf die baulichen, architektonischen Artefakte auch die damit zunächst unsichtbaren Auswirkungen auf die Gesellschaft stärker miteinbezieht
Ouvrage : Lucius Burckhardt writings: rethinking man-made environments
Source : les dernières acquisitions du CCA Lucius Burckhardt writings: rethinking man-made environments, politics, landscape & design. Lucius Burckhardt, Jesko Fezer (ed.), Martin Schmitz (ed.). Springer Verlag GmbH (1 avril 2012). ISBN-10: 3709112567. 288 pages, $34.95 CAN Design for a democratic society was a matter of urgency in bombed-out postwar Europe. Swiss sociologist, journalist, professor and founding father of strollology, Lucius Burckhardt (1925-2003) pioneered the interdisciplina..
Ouvrage : Lucius Burckhardt writings: rethinking man-made environments
Source : les dernières acquisitions du CCA Lucius Burckhardt writings: rethinking man-made environments, politics, landscape & design. Lucius Burckhardt, Jesko Fezer (ed.), Martin Schmitz (ed.). Springer Verlag GmbH (1 avril 2012). ISBN-10: 3709112567. 288 pages, $34.95 CAN Design for a democratic society was a matter of urgency in bombed-out postwar Europe. Swiss sociologist, journalist, professor and founding father of strollology, Lucius Burckhardt (1925-2003) pioneered the interdisciplina..
Der Lucius-Burckhardt-Platz in Kassel. Eine Geschichte über den Kampf um Legitimität und Deutungshoheit bei der Neugestaltung des Campus der Universität Kassel.
Als Mitglieder der Initiative „Lucius-Burckhardt-Platz bleibt!“ erzählen wir euch hier von unserem Versuch, die Zerstörung und autoritäre Überplanung eines Quartiersplatzes zu verhindern. Es ist die Geschichte unseres Wiederstandes gegen eine Planung, die Teilhabe als Feigenblatt auf der Ebene von institutionellen Gremien und Ausschüssen proklamiert. Gegen eine Planung, die gewachsene soziale und räumliche Strukturen negiert und die Wünsche der Nutzer*innen mit Absicht überhört. Wir werden Hintergründe und Mechanismen dieser politischen Planungspraxis an der Universität Kassel aufzeigen und über unsere Erfolge, unsere Kompromisse und unser Scheitern berichten
‘Is there such thing as evil objects?’: A Review of Lucius Burckhardt Writings
Since the death of Lucius Burckhardt in 2003, his work has been discovered as an alternative position in architecture and planning in the German-speaking world. This volume for the first time compiles 24 ‘best of’ texts on such topics as politics, landscape, and design, written between 1957 and 1999, in an English translation, including a valuable introduction by the editors
Die Stadt, der Mensch und das Design. Zum sozialen Planungsverständnis von Lucius Burckhardt
Die Forderung nach Teilhabe aller relevanten Akteure in Planungsprozessen und in der Gestaltung der gebauten Umwelt, welche seit den 1960er Jahren in Lucius Burckhardts Arbeiten auftaucht, hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Nach Burckhardt ist ein Entwurf immer auch eine gesellschaftliche und politische Aufgabe und erfordert damit auch eine partizipative und inklusive Planung, in die Planungskritik durch die Nutzenden in die städtebauliche Umsetzung einfliesst
Knowledge as conventionally unconventional for once: Understanding the City with Lucius Burckhardt
Zu Fuß die Welt zu erforschen, das ist nichts Neues. Und dennoch scheint diese simple Möglichkeit, unsere Umwelt mit einem Spaziergang zu erforschen, bis heute kaum Beachtung zu finden. In der Geschichte gab es zahlreiche bekannte Spazierende, die die Fortbewegung zu Fuß für die Wissensgenerierung nutzten. Der Schweizer Soziologe Lucius Burckhardt machte das Spazieren sogar zur eigenen Wissenschaft. In seinen organisierten Spaziergängen, die nicht zuletzt einen performativen Charakter hatten, versuchte er den Blick seiner Mitspazierenden zu schärfen sowie Konventionen der Wahrnehmung aufzubrechen und kritisch zu hinterfragen. Dieser Magazinbeitrag nimmt eine fast vergessene Methode der Wissensgenerierung auf und erhellt deren Möglichkeiten, um Stadt wissen zu lernen.Exploring the world on foot is nothing new. And yet this simple way of exploring our environment on foot received little attention to this day. Throughout history, there have been many famous walkers who have used walking to generate knowledge. The Swiss sociologist Lucius Burckhardt invented the science of strolling. In his organized walks which also had a performative character, he tried to sharpen the eye of his fellow walkers, often students, and to critically question any conventions of perception. This article takes up an almost forgotten methods of knowledge generation and illuminates its possibilities for learning about the city
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