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    Untersuchung der oralen Antikoagulation bei Patienten mit einer akuten nicht-traumatischen intrazerebralen Blutung

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    Einleitung/ Material und Methoden: Intrazerebrale Blutungen (ICB) sind für die betroffenen Patienten ein meist schwerwiegendes Ereignis mit entsprechenden Folgen. Prognoseverschlechternd ist eine vor der ICB bestehende Antikoagulation. Bei dieser Patientengruppe ist eine schnellstmögliche Normalisierung der Gerinnungsfunktion ein wichtiger Teil der Therapie. Je nach Art der Antikoagulation stehen teils etablierte und teils neue Medikamente mit geringem Erfahrungsschatz zur Verfügung. Ziel dieser Studie war es, diesen Erfahrungsschatz zu erweitern. Im Rahmen der Studie wurden alle Patienten, die zwischen 2016 und 2021 in den Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) mit der Diagnose „Intrazerebrale Blutung“ behandelt wurden, mit Hilfe einer Microsoft-Excel-Datei, erfasst und entsprechend ihrer Antikoagulation und der gerinnungsnormalisierenden Therapie in Gruppen eingeteilt. Auch die Patienten ohne Antikoagulation wurden erfasst. Es wurden Baselinecharakteristika, wie demografische Daten, klinische Scores bei Aufnahme und Entlassung, Laborparameter und Hämatomvolumen bei Aufnahme und im Verlauf erhoben. Ebenfalls wurden unerwünschte Ereignisse, erfasst. Bei der Vermessung der Hämatomvolumina kam die sog. Tension Imaging and Fiber Tracking Software zum Einsatz, mit welcher eine semi-automatische Vermessung der MRT (Magnetresonanztomografie)-/und CT (Computertomografie)-Bilder möglich war. Ergebnisse: Die Patienten, welche unter Antikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) standen, waren aufgrund des initialen Hämatomvolumens (im Median 33 ml) und der schweren klinischen Symptomatik (medianer NIHSS-Score=10) eine schwer betroffene Patientengruppe. Trotz gerinnungsnormalisierender Therapie mit Prothrombinkomplex-Konzentrat (PPSB) und Vitamin K hatte diese Gruppe bei den Outcomeparametern das schlechteste Ergebnis. Fünf Patienten (22,7%) konnten das Krankenhaus mit gutem Outcome (mRS≤3) verlassen, während zehn Patienten (45,5%) verstarben. Eine Hämatomexpansion (HE) trat in 13,6% der Fälle auf. Hinsichtlich der Patienten mit direkten oralen Antikoagulantien (DOAK), war die Gruppe, die Andexanet alfa (AA) zur Normalisierung der Gerinnungsfunktion erhielt (DOAK+AA-Patienten) im Bereich der klinischen Parameter bei Aufnahme schwerer betroffen als die DOAK-Patienten ohne bzw. mit PPSB (DOAK-AA-Patienten) als gerinnungsnormalisierender Therapie (medianer NIHSS-Score bei Aufnahme der DOAK+AA-Patienten 11 vs. 7 der DOAK-AA-Patienten; medianer mRS-Score vor Aufnahme DOAK+AA-Patienten 3 vs. DOAK-AA-Patienten 1). Unter Betrachtung dieser Parameter schnitt die DOAK-AA-Gruppe bei Entlassung dementsprechend besser ab. Ein signifikant höherer Anteil dieser Gruppe verließ die Klinik mit einer positiven Entwicklung (DOAK-AA: 39,1% vs. DOAK+AA: 8,7%; p=0,02). Im Vergleich zur Gruppe mit DOAK+AA waren im Verlauf auch weniger Todesfälle zu verzeichnen (DOAK-AA: 26,1% vs. DOAK+AA: 43,5%; p=0,22). Bezüglich der bildmorphologisch gemessenen HE schnitt die DOAK+AA-Patientengruppe am besten ab. Hier gab es keinen Patienten mit einer HE>33%, während es in der DOAK-AA-Gruppe sechs (26,1%) Patienten waren. Bei sieben Patienten (30,4%) der DOAK+AA-Gruppe traten thromboembolische Ereignisse auf (DOAK-AA-Gruppe 1 Patient (4,3%); VKA-Gruppe 2 Patienten (9,1%); p=0,05). Ebenfalls in die Studie eingeschlossen wurden vier Dabigatran-Patienten. Diese wurden leitliniengerecht mit Idarucizumab gerinnungsnormalisierend therapiert. Mit einem medianen NIHSS-Score von 25 war diese Gruppe klinisch sehr schwer betroffen. Alle Patienten dieser Gruppe verstarben im Verlauf. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Vermessung der Hämatomvolumina zeigte die geringste Rate an Hämatomexpansion der DOAK+AA-Patienten. Dies deutet auf gute gerinnungsnormalisierende und damit hämostatische Eigenschaften von AA im Kontext von DOAK-ICB hin. Dies spiegelte sich jedoch nicht in den klinischen Outcomeparametern wider, was zum einen an den Baselineparametern dieser Gruppe liegen könnte. Zum anderen kamen in dieser Gruppe die meisten unerwünschten Ereignisse, insbesondere thromboembolische Ereignisse vor. Dies könnte in Zukunft ein therapielimitierender Faktor für die Anwendung von AA sein. Eine randomisierte kontrollierte Studie, die hämostatische Eigenschaften (gemessen durch die HE), Outcomeparameter und unerwünschte Ereignisse von DOAK-ICB-Patienten vergleicht, welche entweder mit PPSB oder mit AA behandelt wurden, wäre erforderlich um in Zukunft die DOAK-ICB-Patienten bestmöglich gerinnungsnormalisierend therapieren zu können. Die Ergebnisse der VKA-Gruppe bekräftigen die Tendenz, dass die Prognose unter VKA-ICB, trotz etablierter Therapie mit PPSB und Vitamin K, schlechter ist als unter DOAK-ICB

    Geschlechtsspezifische Unterschiede in den präklinischen und klinischen Abläufen bei konsekutiven Primär-PCI Patienten – mögliche Einflüsse auf die Langzeitmortalität

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    Viele Beobachtungsstudien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit an einem ST Hebungsinfarkt zu versterben, für Frauen signifikant höher ist als für Männer. Weniger einheitlich sind die Analysen bezüglich der Ursache dieses Phänomens. Unterschiedliches Alter zum Infarktzeitpunkt spielt sicher eine wichtige Rolle. Inwieweit Frauen häufiger eine leitliniengerechte Therapie vorenthalten wird und inwieweit sie anders auf diese Therapie ansprechen als Männer, wird allerdings kontrovers diskutiert. Die vorliegende Arbeit untersucht in einer retrospektiven Analyse an einer großen Kohorte von Patienten mit ST Hebungsinfarkt die Frage, ob für das schlechtere klinische Outcome von Frauen tatsächlich eine weniger leitliniengerechte Therapie mitverantwortlich ist. Das Besondere an der analysierten Patientenkohorte ist, dass es sich um konsekutive Patienten handelt, die im Rahmen von Infarktnetzwerkstrukturen nach einem regional einheitlichen Behandlungsprotokoll für eine Revaskularisation des Infarktgefäßes mittels primärer PCI vorgesehen waren. Somit war der grundsätzlich intendierte Behandlungsablauf für alle Patienten geschlechtsunabhängig vorgegeben. Die 1104 analysierten konsekutiven Patienten wurden jeweils in einem Zeitraum von zwei Jahren, an der Universitätsklinik Rostock (2001-2003) sowie am Schwarzwald Baar Klinikum Villingen-Schwenningen (2005-2007) in prospektive Netzwerkregister eingeschlossen und nun zu einem großen Patientenkollektiv zusammengefügt. Die Nachbeobachtungszeit aller überlebenden Patienten betrug 12 Monate

    Ulmer Herzrhythmuswoche: Testung eines digitalen Versorgungsprogramms zur Detektion von Vorhofflimmern mittels Smartphone-Applikation und nachgeschaltetem Bestätigungsservice in Risikopopulationen

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    Hintergrund: Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung mit steigender Prävalenz im Alter und bleibt häufig unerkannt aufgrund eines paroxysmalen und/oder asymptomatischen Auftretens. Das Schlaganfallrisiko ist deutlich erhöht sowie Komorbiditäten wie die Herzinsuffizienz damit assoziiert. Wir untersuchten daher die Umsetzbarkeit eines digitalen Versorungsprogramms zur Detektion von Vorhofflimmern bestehend aus einer Screening-Phase mittels Smartphone-Applikation und nachgeschaltetem Bestätigungsservice mittels Event-Rekorder. Methode: Rekrutierung analog und digital in Ulm und Umgebung mit 215 Teilnehmern. Screening mit eigenem Smartphone basierend auf der Photoplethysmographie und Einladung zum Kardiologentermin bei positivem Screening-Befund zur Bestätigung von Vorhofflimmern mithilfe eines Event-Rekorders. Ergebnisse: Es konnte eine ausreichende Adhärenz zum Screening sowie eine zufriedenstellende Qualität des Photoplethysmographie-Messvorgangs am eigenen Smartphone festgestellt werden. Lediglich ein geringer Teilnehmeranteil nutzte den Bestätigungsservice. Das systematische intermitteirende Pulsplethysmographische-Screening entdeckte einen relevanten Prozentsatz mit Vorhofflimmern. Diskussion: Diese Arbeit zeigt die Machbarkeit eines Smartphone-basierten Screenings in einer älteren Risikopopulation. Die Zielpopulation mit einem Alter ab 65 Jahren scheint trotz aufwendiger Rekrutierungsmaßnahmen für ein solches digitales Screening-Programm dennoch begrenzt verfügbar zu sein. Die optimale Screening-Dauer sowie die Bedeutung von Screening-entdecktem Vorhofflimmern und folglich die Therapie sind aktuell weiterhin unklar und bedarf an weiteren Untersuchungen

    Auswirkungen eines Screeningprogramms zur Erkennung von Vorhofflimmern auf die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Schlaganfällen in drei europäischen Ländern

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    Diese Dissertation untersucht die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen eines Smartphone-basierten Screeningprogramms zur Detektion von Vorhofflimmern (VHF) mit dem Ziel, zukünftige Schlaganfälle in Risikopopulationen zu vermeiden. Die Studie betrachtet Deutschland, die Niederlande und Polen stellvertretend für europäische Gesundheitssysteme, die sich durch unterschiedliche Gesundheitsausgaben auszeichnen. In Europa treten jährlich etwa 1,1 Millionen Schlaganfälle auf, was zu direkten Gesundheitskosten von etwa 57 Milliarden Euro führt. Ein wesentlicher Risikofaktor für Schlaganfälle ist das Vorhandensein von VHF in Kombination mit anderen Risikofaktoren. Durch Antikoagulation kann das Schlaganfallrisiko bei betroffenen Patienten erheblich gesenkt werden, wodurch die frühzeitige Erkennung von VHF von großer Bedeutung ist. Die Studie bewertet die Kosteneffizienz eines VHF-Screenings mittels Photoplethysmographie (PPG) über Smartphones. Die verwendete Smartphone-App, Preventicus Heartbeats, wurde von der Preventicus GmbH in Jena entwickelt. Die gesamtgesellschaftliche Analyse der Kosteneffizienz basiert auf einer erweiterten Markov-Modellierung, die sowohl direkte als auch indirekte Gesundheitskosten berücksichtigt. Zu den indirekten Kosten zählen Produktivitätsverluste der Betroffenen und Pflegenden, modelliert nach dem Humankapital-Ansatz und dem Ansatz der Produktivitätsverluste. Die ökonomischen Daten, wie Lohnniveaus und Medikamentenpreise, wurden aus bestehenden Studien und offiziellen Quellen übernommen. Für die betrachtete Kohorte (Patienten über 65 Jahre) zeigt das Modell bei einer Simulation mit 10.000 Replikationen einen positiven Deckungsbeitragseffekt des Screenings. Die Ergebnisse weisen auf positive Erwartungswerte von 67,54 € für Deutschland, 23,26 € für die Niederlande und 6,25 € für Polen hin. Aus Sicht der Kostenträger wurde nur für Deutschland und die Niederlande ein positiver Deckungsbeitrag errechnet, während der negative Beitrag in Polen auf hohe Kosten für orale Antikoagulantien zurückzuführen ist. Die Sensitivitätsanalysen der Modellvariablen unterstreichen die Robustheit der Ergebnisse hinsichtlich der indirekten Kosten. Obwohl die Modellierung grundsätzliche Fragen beantwortet, sind weitere Untersuchungen notwendig, um regionale Unterschiede und begrenzte Datenlage zu adressieren. Dennoch unterstützen die aktuellen Analysen die wirtschaftliche Machbarkeit und Sinnhaftigkeit eines VHF-Massenscreenings in den europäischen Gesundheitssystemen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Ferric carboxymaltose and exercise capacity in heart failure with preserved ejection fraction and iron deficiency: the FAIR-HFpEF trial

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    Abstract Background and Aims Evidence is lacking that correcting iron deficiency (ID) has clinically important benefits for patients with heart failure with preserved ejection fraction (HFpEF). Methods FAIR-HFpEF was a multicentre, randomized, double-blind trial designed to compare intravenous ferric carboxymaltose (FCM) with placebo (saline) in 200 patients with symptomatic HFpEF and ID (serum ferritin < 100 ng/mL or ferritin 100–299 ng/mL with transferrin saturation < 20%). The primary endpoint was change in 6-min walking test distance (6MWTD) from baseline to week 24. Secondary endpoints included changes in New York Heart Association class, patient global assessment, and health-related quality of life (QoL). Results The trial was stopped because of slow recruitment after 39 patients had been included (median age 80 years, 62% women). The change in 6MWTD from baseline to week 24 was greater for those assigned to FCM compared to placebo [least square mean difference 49 m, 95% confidence interval (CI) 5–93; P = .029]. Changes in secondary endpoints were not significantly different between groups. The total number of adverse events (76 vs. 114) and serious adverse events (5 vs. 19; rate ratio 0.27, 95% CI 0.07–0.96; P = .043) was lower with FCM than placebo. Conclusions In patients with HFpEF and markers of ID, intravenous FCM improved 6MWTD and was associated with fewer serious adverse events. However, the trial lacked sufficient power to identify or refute effects on symptoms or QoL. The potential benefits of intravenous iron in HFpEF with ID should be investigated further in a larger cohort

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
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