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    „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ – Evaluation eines bundesweiten Sprachfrühförderprogramms über niedergelassene Pädiater

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    „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ war das erste bundesweite präventive Bildungsprogramm für Familien in Deutschland und erstreckte sich ab 2011 über einen Zeitraum von acht Jahren. In der ersten von drei Phasen sollten Pädiater Sets bestehend aus Bilderbüchern und Informationsmaterialien im Zuge der U6-Untersuchung an bildungsferne Familien verteilen. In der vorliegenden Arbeit wurden die Pädiater im Jahr 2013 hinsichtlich Struktur- und Prozessqualität der ersten Phase befragt. Dafür wurden in einem 1-Gruppen-Querschnittsdesign 800 Pädiater zufällig ausgewählt, welche entsprechende Fragebögen erhielten. In diesen wurden die Personenmerkmale der Ärzte, die Umsetzung der ersten Phase in den Praxen und die Erfolgserwartungen an das Programm erfragt. Hierfür wurden Fragen mit teils mehrstufiger Antwortmöglichkeiten gestellt und Freitext-Antworten gefordert. Aus der ursprünglichen Stichprobe konnten 406 Fragebögen final ausgewertet werden. In der Auswertung zeigte sich, dass ein Großteil der Befragten mit der Umsetzung des Programmes insgesamt zufrieden war, das Projekt als wichtig und sinnvoll erachtete und positive Effekte durch die Initiative erwartete. Die überwiegende Mehrheit der Pädiater verteilte die Materialien entgegen der Vorgabe an alle Familien. Sie kritisierten dabei die durch Selektion bedingte Ungleichberechtigung der Familien oder ihnen war die Vorgabe schlicht nicht bewusst. Mittels einer multiplen Regressionsanalyse konnten die Erfolgseinschätzungen der Pädiater, in Abhängigkeit von verschiedenen Variablen insgesamt nicht bedeutsam erklärt werden. Nur ein Prädiktor, der Beratungsbedarf der Familien, konnte die Erfolgseinschätzungen der Pädiater signifikant beeinflussen, hatte dabei aber nur einen kleinen Effekt. Für zukünftige Bildungspräventionsprogramme wäre der Verzicht auf Selektionsvorgaben, eine Ausweitung der Fördermaßnahmen über einen längeren Zeitraum und die Durchführung von Längsschnittbefragungen von Pädiatern empfehlenswert

    Wirksamkeit von Dynamischem Licht im Schulunterricht

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    Studien zur Wirkung von Licht in der Arbeitswelt zeigen Leistungssteigerungen und die Zunahme prosozialer Verhaltensweisen. Diese Wirkung legt es nahe, den Einsatz moderner Beleuchtungsanlagen als Optimierungsmöglichkeit der Hintergrundbedingungen von Schulunterricht zu überprüfen. Dynamisches Licht verfügt über sieben Lichtprogramme mit unterschiedlicher Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur, die speziell für unterschiedliche Unterrichtssituationen abgestimmt sind. Das Hauptziel dieser Untersuchung war die Überprüfung der Wirkung von Dynamischem Licht im Schulunterricht auf Aufmerksamkeit/Konzentration, Hyperaktivität und Aggression der Schülerinnen und Schüler. Die Evaluation wurde in einer kontrollierten Feldstudie mit einem quasiexperimentellen Vorgehen unter Kombination von quer- und längsschnittlichen Betrachtungen durchgeführt. Beteiligt waren n = 116 Hamburger Schüler und n = 11 Lehrer verschiedener Altersstufen und Schulformen. Zur Testung von Aufmerksamkeit/Konzentration wurde der d2 Aufmerksamkeits-Belastungs-Test und ein altersangemessener Lesetest verwendet. Motorische Unruhe wurde durch die Bewegung der Schüler auf Pixelebene eines digitalen Films gemessen. Zur Erhebung von Aggressivität wurde das Beobachtungssystem BASYS verwendet. Zusätzlich wurde ein kontrolliertes Laborexperiment mit n = 95 Probanden durchgeführt. Die Ergebnisse der Aufmerksamkeits-/Konzentrationstestung belegten einen signifikanten Vorteil für die Interventionsgruppe in der Fehlerrate des d2 Tests und in der Lesegeschwindigkeit. Die Hyperaktivitätsprüfung zeigte ebenfalls einen signifikanten Rückgang der motorischen Unruhe. Bei der Verhaltensbeobachtung konnte tendenziell eine Reduktion von aggressiven und ein Anstieg prosozialer Verhaltensweisen zum Vorteil der Interventionsgruppe festgestellt werden. Die Ergänzungsstudie unter Laborbedingungen führte weitestgehend zu vergleichbaren Ergebnissen bei leichten Variationen einzelner Skalen der Messinstrumente. Insgesamt betrachtet zeigte Dynamisches Licht die erwarteten Effekte und scheint damit die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulunterricht verbessern zu können. Bei der Testung von nur vier Klassen an zwei Hamburger Schulen sind Schul- und Klasseneffekte allerdings nicht auszuschließen. Zukünftige Studien sollten durch eine größere Stichprobe Aussagen auf Schulebene zulassen und weitere Anwendungsmöglichkeiten prüfen.The effect of light on the performance and the social behaviour of employees suggest testing the use of modern lighting systems in classrooms. Dynamic Lighting by Philips features seven lighting programs with several light intensities and colour temperatures that are specially attuned for different classroom situations and chosen by teachers. Main goal of this examination was to monitor the effectiveness of Dynamic Lighting in school teaching according attention/concentration, hyperactivity and aggression of pupils. Evaluation consisted of a controlled field study used a quasi-experimental design with regard to a cross-sectional and longitudinal combination. The sample included n = 116 Hamburg pupils and n = 11 teachers of different age brackets and school types. The d2 Test of Attention and age-appropriate reading test were used to test attention/concentration. Motoric restlessness was measured by movement of the pupils on pixel-level of a digital film. To measure aggressiveness the monitoring system BASYS was used. In addition, a controlled laboratory experiment with n = 95 participants was accomplished. Results of the attention-/concentration testing showed a significant benefit for the intervention group regarding error rates in the d2 Test and reading speed. The survey of hyperactivity also showed a significant decrease of motor restlessness. The behavioral monitoring showed a trend to reduced aggressive and a trend to increased prosocial behaviour in benefit for the intervention group. The replication in a laboratory setting with slightly different scales showed similar results. Altogether, Dynamic Lighting showed expected results and seems to be able to improve conditions for successful school teaching. School and classroom specific effects can’t be excluded in four classes at two Hamburg schools only. Future studies should include larger sample sizes to allow propositions on school levels and to analyse further application possibilities

    Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von subjektiven Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen in pädiatrischer Behandlung

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    Ziel dieser Arbeit ist es ein epidemiologisches Screening im hamburger Raum von Körperbeschwerden bei Kindern und Jugendlichen in ärztlicher Behandlung durchzuführen. Dabei sollte ein Beitrag zur Neuentwicklung eines diagnostischen Instruments zur Erhebung von subjektiven körperlichen Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen geleistet werden. Bisherige Fragebögen sind nicht spezifisch für das Kindes- und Jugendalter konzipiert worden, oder integrieren Körperbeschwerden lediglich als kleinen Teilaspekt und erfragen sie häufig nicht im Selbsturteil. Dadurch ist eine deutliche Unterschätzung der bisherigen Datenlage möglich und eine Aktualisierung mit einem adäquaten Instrument sehr sinnvoll. Der verwendete Fragebogen beinhaltet 120 vollstrukturierte Items auf vier Din A4 - Seiten, sowie die Möglichkeit zusätzliche Körperbeschwerden frei zu formulieren. Der Zeitraum ist auf sieben Tage begrenzt. Außerdem werden soziodemographische Items und ärztliche Diagnosen erfragt. Die Ein- und Ausschlußkriterien belaufen sich auf das Alter (6-18Jahre), den Besuch einer ärztlichen Instanz und die Vollständigkeit der Angaben. Mit den Daten wurden die gängigen dekriptiven Statistiken und im Anschluß eine Faktorenanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse stimmten weitestgehend mit denen der bisherigen Erhebungen von Körperbeschwerden überein. Zu den häufigsten Angaben zählten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchschmerzen (bei den jüngeren Kindern), Hautunreinheiten und Pickel (bei den Älteren) und Schlafprobleme. Die Faktorenanalyse ergab abschließend ein 25 Item - 5 Faktoren - 1 Metafaktor Modell mit den Skalen Schmerz und Schmerzreaktion, Verdauung, Erkältung, Neurologische Auffälligkeiten, Erschöpfung (mit Cronbachs α von mindestens .75, Trennschärfen im Bereich von ris= .45 - .75, Split-Half Reliabilitäten von rtt= .66 - .86 und Kommunalitäten von > .5). In den Nebenergebnissen zeigten sich keine relevanten Korrelationen mit den soziodemografischen Angaben

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods
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