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Evaluierung der österreichischen Beteiligung an ESA-Wahlprogrammen sowie des österreichischen Weltraumprogrammes des BMVIT
Die Prognos AG wurde Mitte Oktober 2007 durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) beauftragt, die österreichischen Beteiligung an den ESA - Wahlprogrammen, am österreichischen Weltraumprogramm (ÖWP, bis 2004 geführt unter den Programmen ARTIST und ASAP) sowie an den einschlägigen (das heißt Weltraumfahrt relevanten) Ausschreibungen im 6. Rahmenprogramm der Europäischen Union (EU) zu evaluieren. Die Evaluierung liefert Erkenntnisse zur Zweckmäßigkeit der Verwendung der in den Jahren 2002 bis 2006 für das österreichische Weltraumprogramm eingesetzten Budgetmittel und Vorschläge zur Verbesserung. Der Abschlussbericht zur Evaluierung des österreichischen Weltraumengagements für den Betrachtungszeitraum 2002 bis 2006 fasst die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Analyseperspektiven zusammen, trifft Aussagen zur Effektivität und Effizienz der österreichischen Raumfahrtpolitik und äußert Handlungsempfehlungen an das bmvit
FIVA - Fensterprototypen mit integriertem Vakuumglas
Das gegenständliche Projekt widmet sich der Fortentwicklung von Fenstern mit Vakuumgläsern. Vakuumgläser zeichnen sich durch sehr niedrige Ug-Werte und sehr schlanke Glasstärken aus und stellen damit eine neue Alternative für die Hebung des Energieeffizienz-Potentials von transparenten Bauteilen der Gebäudehülle dar. Im Projekt wird auf Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Aspekte aus vorangegangen Sondierungsprojekten zurückgegriffen und mit Wirtschaftspartnern an der Realisierung von Funktionsprototypen gearbeitet.
Kurzfassung
. Ausgangssituation/Motivation
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich die verschiedenen Anforderungen an die thermische Gebäudehülle sukzessive erhöht. Beispielsweise sind die Anforderungen an die thermische Performance des Gebäudes und damit der Gebäudehülle strenger geworden. Als Reaktion haben sich im Bereich transparenter Bauteile verschiedene Technologien etabliert, die diese Bauteile thermisch verbessert, jedoch nicht grundlegend verändert haben. Dazu gehören der Einsatz von Isoliergläsern (Zwei- und Dreifachverglasungen) mit Gasfüllungen und die Aufbringung von Low-E-Beschichtungen. Die fundamentalen Konstruktionsprinzipien der Fenster haben sich an diese technologischen Entwicklungen angepasst. Mit dem Aufkommen neuer High-Tech-Verglasungen steht ein Bruch dieser linearen Entwicklung im Raum, da solche Verglasungen sich hinsichtlich thermischer, akustischer, konstruktiver und anderer Parameter von Isoliergläsern unterscheiden. Das gegenständliche Projekt FIVA widmet sich der Ergründung der Parameter für Fenster mit Vakuumglas und der Konstruktion von funktionalen Prototypen von Fenstern mit Vakuumgläsern.
. Inhalte und Zielsetzungen
Dieses Forschungsvorhaben stellt eine Überleitung der im Sondierungsprojekt MOTIVE erreichten Ergebnisse in ein kooperatives F&E -Projekt dar. Von den sieben in MOTIVE entwickelten prinzipiellen Fensterentwürfen, sowie den daraus abgeleiteten Handmustern, sollen zwei bis drei dieser Konzepte gemeinsam mit Wirtschaftspartnern (Klein-, Mittel- und Großunternehmen) weiterentwickelt werden, so dass daraus Funktionsprototypen entstehen können. Um eine umfassende Bearbeitung aus multi-kriterieller Sicht zu gewährleisten sind im Projekt Hersteller von Sekundärtechnologien, das sind Beschläge, (An)Triebe und Dichtungen sowie die Hersteller von Fenstern eingebunden.
. Methodische Vorgehensweise
Das Projekt ist methodisch in folgende Phasen gegliedert: (i) Requirement-Analyse und Detailfestlegung von Anforderungen an Fenster mit Vakuumgläsern; (ii) Entwicklungs- und Konstruktionsphase; (iii) Evaluation der wärmetechnischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (iv) Evaluation der schalltechnischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (v) Evaluation der gebrauchstauglichen/technischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (vi) Evaluation der nutzerseitigen Aspekte der Performance von verschiedenen Fenstervarianten.
Dabei ist die Phase (i) vorgelagert, während die Phasen (ii) bis (vi) in laufender, holistischer iterativer Bearbeitungsbeziehung zueinander stehen. In allen Phasen werden state-of-the-art Technologien wie z.B. numerische thermische Simulation angewandt.
. Erwartete Ergebnisse
Zu den erwarteten Ergebnissen dieses Projektes zählen die Erweiterung von Erfahrungsschatz und Wissensbasis hinsichtlich der Verwendung von high-performance Gläsern, die Erstellung von Funktionsprototypen, die Erkundung der Performance verschiedener Konstruktionsvarianten und die basale Entwicklung von Komponenten, welche für Vakuumfenster in Zukunft bedeutsam sind. Zusammengefasst soll das Projekt den nächsten Schritt in der Entwicklung von Vakuumglasfenstern gehen.
Projektleitung
Univ.Prof. DI. Dr. techn. A. Mahdavi (Projektleiter)
Univ.Ass. DI. Dr. techn. U. Pont (Projektmanagement)
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
. P1 - Holzforschung Austria - Österreichische Gesellschaft für Holzforschung; 1030 Wien, Franz Grillstraße 7
. P2 -Gaulhofer - Industrieholding GmbH; 8124 Übelbach, Guggenbach 7
. P3 - IEB Gummitechnik Eisele Co GmbH; D 64714 Michelstadt, Hammerweg 40-44
. P4 - Internorm International GmbH; 4050 Traun, Ganglgutstrasse 131
. P5 - KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria; 7571 Rudersdorf, Teichweg 6
. P6 - Mayer & Co Beschläge GmbH; 5020 Salzburg, Alpenstraße 173
. P7 - Alois Svoboda GmbH.; 3500 Krems, Landersdorferstraße. 12
. P8 - Josef Wick & Söhne GmbH & Co KG; Firmensitz: 4020 Linz, Wiener Straße 125
. Produktionswerk: 4655 Vorchdorf, Feldhamer Straße 2
Kontaktadresse
Dipl.Ing. Dr. techn. Ulrich Pont
Abteilung Bauphysik und Bauökologie
Institut für Architekturwissenschaften
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13/4
A-1040 Wien
+43 1 58801 27033
E-Mail: [email protected](no english version)
Das gegenständliche Projekt widmet sich der Fortentwicklung von Fenstern mit Vakuumgläsern. Vakuumgläser zeichnen sich durch sehr niedrige Ug-Werte und sehr schlanke Glasstärken aus und stellen damit eine neue Alternative für die Hebung des Energieeffizienz-Potentials von transparenten Bauteilen der Gebäudehülle dar. Im Projekt wird auf Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Aspekte aus vorangegangen Sondierungsprojekten zurückgegriffen und mit Wirtschaftspartnern an der Realisierung von Funktionsprototypen gearbeitet.
Kurzfassung
. Ausgangssituation/Motivation
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich die verschiedenen Anforderungen an die thermische Gebäudehülle sukzessive erhöht. Beispielsweise sind die Anforderungen an die thermische Performance des Gebäudes und damit der Gebäudehülle strenger geworden. Als Reaktion haben sich im Bereich transparenter Bauteile verschiedene Technologien etabliert, die diese Bauteile thermisch verbessert, jedoch nicht grundlegend verändert haben. Dazu gehören der Einsatz von Isoliergläsern (Zwei- und Dreifachverglasungen) mit Gasfüllungen und die Aufbringung von Low-E-Beschichtungen. Die fundamentalen Konstruktionsprinzipien der Fenster haben sich an diese technologischen Entwicklungen angepasst. Mit dem Aufkommen neuer High-Tech-Verglasungen steht ein Bruch dieser linearen Entwicklung im Raum, da solche Verglasungen sich hinsichtlich thermischer, akustischer, konstruktiver und anderer Parameter von Isoliergläsern unterscheiden. Das gegenständliche Projekt FIVA widmet sich der Ergründung der Parameter für Fenster mit Vakuumglas und der Konstruktion von funktionalen Prototypen von Fenstern mit Vakuumgläsern.
. Inhalte und Zielsetzungen
Dieses Forschungsvorhaben stellt eine Überleitung der im Sondierungsprojekt MOTIVE erreichten Ergebnisse in ein kooperatives F&E -Projekt dar. Von den sieben in MOTIVE entwickelten prinzipiellen Fensterentwürfen, sowie den daraus abgeleiteten Handmustern, sollen zwei bis drei dieser Konzepte gemeinsam mit Wirtschaftspartnern (Klein-, Mittel- und Großunternehmen) weiterentwickelt werden, so dass daraus Funktionsprototypen entstehen können. Um eine umfassende Bearbeitung aus multi-kriterieller Sicht zu gewährleisten sind im Projekt Hersteller von Sekundärtechnologien, das sind Beschläge, (An)Triebe und Dichtungen sowie die Hersteller von Fenstern eingebunden.
. Methodische Vorgehensweise
Das Projekt ist methodisch in folgende Phasen gegliedert: (i) Requirement-Analyse und Detailfestlegung von Anforderungen an Fenster mit Vakuumgläsern; (ii) Entwicklungs- und Konstruktionsphase; (iii) Evaluation der wärmetechnischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (iv) Evaluation der schalltechnischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (v) Evaluation der gebrauchstauglichen/technischen Performance von verschiedenen Fenstervarianten; (vi) Evaluation der nutzerseitigen Aspekte der Performance von verschiedenen Fenstervarianten.
Dabei ist die Phase (i) vorgelagert, während die Phasen (ii) bis (vi) in laufender, holistischer iterativer Bearbeitungsbeziehung zueinander stehen. In allen Phasen werden state-of-the-art Technologien wie z.B. numerische thermische Simulation angewandt.
. Erwartete Ergebnisse
Zu den erwarteten Ergebnissen dieses Projektes zählen die Erweiterung von Erfahrungsschatz und Wissensbasis hinsichtlich der Verwendung von high-performance Gläsern, die Erstellung von Funktionsprototypen, die Erkundung der Performance verschiedener Konstruktionsvarianten und die basale Entwicklung von Komponenten, welche für Vakuumfenster in Zukunft bedeutsam sind. Zusammengefasst soll das Projekt den nächsten Schritt in der Entwicklung von Vakuumglasfenstern gehen.
Projektleitung
Univ.Prof. DI. Dr. techn. A. Mahdavi (Projektleiter)
Univ.Ass. DI. Dr. techn. U. Pont (Projektmanagement)
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
. P1 - Holzforschung Austria - Österreichische Gesellschaft für Holzforschung; 1030 Wien, Franz Grillstraße 7
. P2 -Gaulhofer - Industrieholding GmbH; 8124 Übelbach, Guggenbach 7
. P3 - IEB Gummitechnik Eisele Co GmbH; D 64714 Michelstadt, Hammerweg 40-44
. P4 - Internorm International GmbH; 4050 Traun, Ganglgutstrasse 131
. P5 - KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria; 7571 Rudersdorf, Teichweg 6
. P6 - Mayer & Co Beschläge GmbH; 5020 Salzburg, Alpenstraße 173
. P7 - Alois Svoboda GmbH.; 3500 Krems, Landersdorferstraße. 12
. P8 - Josef Wick & Söhne GmbH & Co KG; Firmensitz: 4020 Linz, Wiener Straße 125
. Produktionswerk: 4655 Vorchdorf, Feldhamer Straße 2
Kontaktadresse
Dipl.Ing. Dr. techn. Ulrich Pont
Abteilung Bauphysik und Bauökologie
Institut für Architekturwissenschaften
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13/4
A-1040 Wien
+43 1 58801 27033
E-Mail: [email protected]
Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2015. Lagebericht gem. § 8 (1) FOG über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich.
Der Forschungs- und Technologiebericht 2015 ist ein Bericht der Bundesregierung an den Nationalrat gem. § 8 (1) FOG über die Lage und Bedürfnisse von Forschung, Technologie und Innovation in Österreich und wurde im Auftrag der Bundesministerien für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) erarbeitet. Auf Basis aktueller Daten, Analysen und Befunde werden relevante Entwicklungstrends und ausgewählte Themen des österreichischen Innovationssystems beschrieben und im internationalen Kontext reflektiert. Neben der Darstellung der jüngsten Globalschätzung über die Entwicklung der F&E-Ausgaben in Österreich für das Jahr 2015, einer Positionierung Österreichs in internationalen Rankings und des aktuellen Umsetzungsstandes der FTI-Strategie werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Universitäten und des Unternehmenssektors dargestellt. Zudem werden der Zusammenhang zwischen Innovation und Beschäftigung, der Stand zu Chancengleichheit und Gender in FTI und die Möglichkeiten innovationsfördernder öffentlicher Beschaffung in Schwerpunktkapiteln umrissen
Systemevaluierung des österreichischen Innovationssystems: Kurzpräsentation BMVIT
Trotz der Erfolge des österreichischen Innovationssystems in den vergangenen Jahrzehnten, gibt es viele Herausforderungen durch neue globale Rahmenbedingungen, die eine radikal neue Ausrichtung der heimischen Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik erzwingen. Dazu wurden im Rahmen einer umfassenden Studie – der Systemevaluierung des österreichischen Innovationssystems – detaillierte Vorschläge und Empfehlungen entlang von sechs Leitlinien getroffen. Diese sind: Ein umfassenderer Ansatz der Innovationspolitik, ein Wandel hin zur Verfolgung einer Frontrunnerstrategie, koordinierte und konsistente Eingriffe der öffentlichen Hand, die Definition von und die Konzentration auf ein paar wenige gesellschaftlich wichtige Technologie- und Forschungsfelder als Prioritäten, klare Strategien von Ministerien und die Modernisierung von Verwaltungsabläufen. Ziel war es das gesamte österreichische Innovationssystem zu durchleuchten und systematisch sowie für alle Ebenen Verbesserungspotentiale aufzuzeigen
Instrumentenevaluierung BMVIT-Stiftungsprofessur. Endbericht
Das Ziel der vorliegenden Evaluierung war es, zu überprüfen, wie wirksam das Instrument „BMVIT-Stiftungsprofessur“ mit Bezug zu den expliziten und impliziten, strategischen und operativen Zielen ist, d.h. ob es gelingt, mit seiner Hilfe nachhaltige Strukturen an österreichischen Universitäten in für das Bundesministerium Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) relevanten Themen aufzubauen. Darüber hinaus war es Ziel, zu untersuchen, wie gut es gelungen ist, die Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen zu stärken, um für letztere strategisch wichtige Forschungsthemen in der akademischen Forschung zu verankern und ihre Bedarfe an hochqualifizierten Nachwuchskräften zu adressieren. Daher wurden auch die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Implementierung an den Universitäten identifiziert. Für die Einordnung der entsprechenden Ergebnisse wurden die Analysen um die Erfahrungen mit anderen Stiftungsprofessuren in Österreich bzw. Stiftungsprofessuren in Deutschland und der Schweiz ergänzt
MOTIVE - Modellierung, Optimierung, und technische Integration von Vakuumglas-Elementen: Sondierung über die Detaillierung von Vakuumgläsern in neuen Holz(Alu)Fenster-Konstruktionen: Detaillierung, Bau und Simulation
Projektnummer: 854690
Dieses Projekt befasst sich mit der Entwicklung von Anschlussdetails für die Implementierung von Vakuumglas in völlig neuartigen Fenstersystemen. Zu den Ergebnissen dieser Sondierung soll ein europaweit erster Realisierungsversuch in Form eines Mock-Ups entstehen, sowie umfassende Kenntnis und Erfahrung in der Gestaltung von Baudetails von solchen innovativen Produkten gewon-nen werden.
Kurzfassung
Ausgangssituation/Motivation
In den Bemühungen um Energieeffizienz des Gebäudesektors werden weltweit verschiedene neuar-tige Technologien im Gebäudehüllenbereich erforscht und erprobt. So gibt es auch innovative Tech-nologien im Bereich von transparenten Bauelementen. In Österreich gibt es Bestrebungen, die Tech-nologieführerschaft im Bereich transparente Gebäudeelemente anzustreben, bzw. bisherige Er-kenntnisse und Technologien weiter vorwärts zu bringen.
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt MOTIVE ("Modellierung, Optimierung und technische Integration von Vakuumglas-Elementen") befasst sich mit der Applikation von neuartigen, hoch-wärmedämmenden Gläsern in neuen (bzw. Neubau-) Fenstern und verglasten Bauteilen. In einem bereits abgeschlossenen Projekt (VIG-SYS-RENO) wurde das Potential von Vakuumgläsern für den Einsatz in Sanierungen und Gebäu-demodernisierungen untersucht. Im gegenständlichen Forschungsvorhaben steht dem gegenüber die Technologieentwicklung rund um die neue Entwicklung "Vakuumgläser" für neue Bauprodukte (Fenster, Balkontüren, etc.) im Vordergrund. Da Vakuumgläser sowohl aus Sicht der Hochbaukon-struktion, der Bauphysik, wie auch der Statik ein vom typischen Verhalten von herkömmlichen (Iso-lier)-Gläsern abweichendes Verhalten zeigen (Gesamtglasdicke, Randverbund, Einbindung, Abstand-halter, Dauerhaftigkeit), erfordert die Implementierung dieser Technologien ein Hinterfragen der bestehenden Praxis der Fenster-/Türen-/Stock-/Wandanschlussdetaillierung und - Ausführung.
Methodische Vorgehensweise
Im Zuge dieses Projektes sollen die Anforderungen an die Neukonzeption solcher Konstruktionen und Anschlussdetails erfasst und dokumentiert werden: Dazu werden zunächst typische Bestandskon-struktionen von hoch-effizienten, zeitgemäßen Verglasungsformen auf Ihre Tauglichkeit für Vakuum-gläser evaluiert. Darauf aufbauend werden eigene Detaillierungsvarianten für Vakuumverglasungen in Holz- und Holz/Alu-Rahmen entwickelt und unter Zuhilfenahme von State-of-the-Art Technologien und Projektbearbeitungsmethoden (normatives Assessment, Einbeziehung von Fachmeinungen, Wärmebrückensimulation und andere) vorevaluiert und weiter optimiert. Die vielversprechendsten Ansätze aus diesen Bemühungen sollen in eine ausführbare Konstruktion übertragen werden und ein Mock-Up gebaut werden. Dieses Mock-Up soll mittels experimenteller und simulationsgestützter Bewertung und Analyse ausführlich getestet werden. Hierzu gehören thermische und statische Versuche, sowie begleitende numerische 2D- und 3D- Wärmebrückensimulation, um auf das Verhalten der Konstruktion in typischen Belastungsszenarien rückschließen zu können.
Erwartete Ergebnisse
Aufbauend auf den ermittelten Prinzipien und Ergebnissen dieser Studie sollen Empfehlungen für die weitere Forschung - und Entwicklung im Bereich "Zeitgemäße Fenster mit Vakuumgläsern" ausgear-beitet werden und ein Leitfaden für die Konstruktion von Fenstern und Verglasungen mit Vakuum-gläsern abgeleitet werden. Den Prozess wird eine umfassende Praxis- und Stakeholder-Kommunikation begleiten, um Möglichkeiten für künftige industrielle Umsetzung und Markteinfüh-rung von entsprechenden, für Vakuumgläser optimierten Fenster- und Verglasungsprodukten zu schaffen.
ProjektleiterIn
Univ.-Prof. DI. Dr. A. Mahdavi, Univ.-Ass. DI. Dr. U. Pont, Abteilung Bauphysik und Bauökologie, TU Wien
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
Holzforschung Österreich
Kontaktadresse
Univ.-Ass. DI. Dr. U. Pont
c/o Abteilung Bauphysik und Bauökologie
Karlsplatz 13/4
A-1040 Wien
E-Mail: [email protected]
www.bpi.tuwien.ac.atProjektnummer: 854690
Dieses Projekt befasst sich mit der Entwicklung von Anschlussdetails für die Implementierung von Vakuumglas in völlig neuartigen Fenstersystemen. Zu den Ergebnissen dieser Sondierung soll ein europaweit erster Realisierungsversuch in Form eines Mock-Ups entstehen, sowie umfassende Kenntnis und Erfahrung in der Gestaltung von Baudetails von solchen innovativen Produkten gewon-nen werden.
Kurzfassung
Ausgangssituation/Motivation
In den Bemühungen um Energieeffizienz des Gebäudesektors werden weltweit verschiedene neuar-tige Technologien im Gebäudehüllenbereich erforscht und erprobt. So gibt es auch innovative Tech-nologien im Bereich von transparenten Bauelementen. In Österreich gibt es Bestrebungen, die Tech-nologieführerschaft im Bereich transparente Gebäudeelemente anzustreben, bzw. bisherige Er-kenntnisse und Technologien weiter vorwärts zu bringen.
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt MOTIVE ("Modellierung, Optimierung und technische Integration von Vakuumglas-Elementen") befasst sich mit der Applikation von neuartigen, hoch-wärmedämmenden Gläsern in neuen (bzw. Neubau-) Fenstern und verglasten Bauteilen. In einem bereits abgeschlossenen Projekt (VIG-SYS-RENO) wurde das Potential von Vakuumgläsern für den Einsatz in Sanierungen und Gebäu-demodernisierungen untersucht. Im gegenständlichen Forschungsvorhaben steht dem gegenüber die Technologieentwicklung rund um die neue Entwicklung "Vakuumgläser" für neue Bauprodukte (Fenster, Balkontüren, etc.) im Vordergrund. Da Vakuumgläser sowohl aus Sicht der Hochbaukon-struktion, der Bauphysik, wie auch der Statik ein vom typischen Verhalten von herkömmlichen (Iso-lier)-Gläsern abweichendes Verhalten zeigen (Gesamtglasdicke, Randverbund, Einbindung, Abstand-halter, Dauerhaftigkeit), erfordert die Implementierung dieser Technologien ein Hinterfragen der bestehenden Praxis der Fenster-/Türen-/Stock-/Wandanschlussdetaillierung und - Ausführung.
Methodische Vorgehensweise
Im Zuge dieses Projektes sollen die Anforderungen an die Neukonzeption solcher Konstruktionen und Anschlussdetails erfasst und dokumentiert werden: Dazu werden zunächst typische Bestandskon-struktionen von hoch-effizienten, zeitgemäßen Verglasungsformen auf Ihre Tauglichkeit für Vakuum-gläser evaluiert. Darauf aufbauend werden eigene Detaillierungsvarianten für Vakuumverglasungen in Holz- und Holz/Alu-Rahmen entwickelt und unter Zuhilfenahme von State-of-the-Art Technologien und Projektbearbeitungsmethoden (normatives Assessment, Einbeziehung von Fachmeinungen, Wärmebrückensimulation und andere) vorevaluiert und weiter optimiert. Die vielversprechendsten Ansätze aus diesen Bemühungen sollen in eine ausführbare Konstruktion übertragen werden und ein Mock-Up gebaut werden. Dieses Mock-Up soll mittels experimenteller und simulationsgestützter Bewertung und Analyse ausführlich getestet werden. Hierzu gehören thermische und statische Versuche, sowie begleitende numerische 2D- und 3D- Wärmebrückensimulation, um auf das Verhalten der Konstruktion in typischen Belastungsszenarien rückschließen zu können.
Erwartete Ergebnisse
Aufbauend auf den ermittelten Prinzipien und Ergebnissen dieser Studie sollen Empfehlungen für die weitere Forschung - und Entwicklung im Bereich "Zeitgemäße Fenster mit Vakuumgläsern" ausgear-beitet werden und ein Leitfaden für die Konstruktion von Fenstern und Verglasungen mit Vakuum-gläsern abgeleitet werden. Den Prozess wird eine umfassende Praxis- und Stakeholder-Kommunikation begleiten, um Möglichkeiten für künftige industrielle Umsetzung und Markteinfüh-rung von entsprechenden, für Vakuumgläser optimierten Fenster- und Verglasungsprodukten zu schaffen.
ProjektleiterIn
Univ.-Prof. DI. Dr. A. Mahdavi, Univ.-Ass. DI. Dr. U. Pont, Abteilung Bauphysik und Bauökologie, TU Wien
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
Holzforschung Österreich
Kontaktadresse
Univ.-Ass. DI. Dr. U. Pont
c/o Abteilung Bauphysik und Bauökologie
Karlsplatz 13/4
A-1040 Wien
E-Mail: [email protected]
www.bpi.tuwien.ac.a
Evaluierung Visionärer Architekturkonzepte - Prüfung bauphysikalisch und energetisch innovativer Gebäudekonzepte auf ihre Machbarkeit unter Monitoring und Evaluierung eines Mock-Ups
Projektnummer: 854709
Gestaltung und Energieeffizienz sollen symbiotisch verbunden werden. In einer Machbarkeits-Studie werden modellhaft bereits realisierte, interaktive Fassadenelemente mithilfe von
Simulationen, virtuellen und physischen Modellen untersucht. Das interessanteste Konzept wird als Mock-Up unter Einsatz von innovativen Materialien, modernen Produktionstechniken, Aktuatoren und Sensortechnik errichtet und für ein Monitoring eingerichtet.
Kurzfassung
. Ausgangssituation/Motivation
Die Stadt, wie auch das (Einzel-)Gebäude des 21. Jahrhunderts steht vor zahlreichen, komplexen und anspruchsvollen Herausforderungen, dazu zählen rapide Veränderungen hinsichtlich Nutzungen und Nutzern, sowie Umwelt- und Klima-Rahmenbedingungen, Resilienz bei gleichzeitiger Flexibilität, Nachhaltigkeit bei gleichzeitigem Komfort, Bewegung und Dynamik bei gleichzeitiger Ruhe und Be-zugspunktrolle. In diesem Kontext stoßen "herkömmliche" Lösungsansätze, die einer linearen Denk-weise folgen, immer öfter an ihre Grenzen. Gleichzeitig erlaubt und führt das Informationszeitalter zu einem Wandel nicht nur in allen Lebensbereichen, sondern auch in allen Technologien und Techni-ken.
. Inhalte und Zielsetzungen
Der beschriebene laufende Wandel soll hier als Chance verstanden werden, nämlich Herausforde-rungen mit anderen, ungewöhnlichen und nicht-alltäglichen Lösungsansätzen zu begegnen. In die-sem Kontext will das Projekt EVA bereits modellhaft an der Abteilung Energie Design der Universität für Angewandte Kunst realisierte, sensorisch und mechanisch voll funktionstüchtige, interaktive Strukturen näher untersuchen. Diese antizipieren die Möglichkeiten der Informationstechnologien in der Architektur und legen dementsprechend auch bei Energiefragen den Fokus weg von relativ stati-schen Strategien "langsamer und gebäudebzogener Anpassung" hin zu interaktiven Strategien "schneller und personenbezogener Anpassung", also in "Echtzeit" und "maßgeschneidert".
. Methodische Vorgehensweise
Nach einer extensiven Studie inklusive SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats)-Analyse sollen aus einem Set von solchen modellhaften Lösungen die wirtschaftlich und systemisch am sinnvollsten zur 1:1 Umsetzung skalierbaren selektiert werden. Aus dieser Vorselektion bzw. Machbarkeitsstudie (mit Hilfe von Simulationen, virtuellen und physischen, interaktiven Modellen, Berechnungen, empirischer Analyse) soll die Umsetzung eines Ansatzes in eine lebensgroße Re-alumsetzung durchgeführt werden. Mit Hilfe von innovativen Materialien, modernen Produktions-techniken, Aktuatoren und Sensortechnik wird ein Mock-Up konstruiert, welches zum "Proof of Con-cept" mit State-of-the-Art Monitoring Technik ausgestattet wird.
. Erwartete Ergebnisse
Zielsetzung dieses Projektes ist es zu zeigen, dass auch auf den ersten Blick unrealistische und wenig-machbar erscheinende Lösungen durchaus zum Bewältigen stärker werdender globaler Probleme beitragen können. Die Stichwörter "Smart City", "Smart Home" und weitere verlangen geradezu nach Lösungen, die etwas fern vom Offensichtlichen liegen. Von größter Wichtigkeit in diesem Projekt ist es auch, den "Impact", also die Wirkung der durchgeführten Realisierung und die Skalierbarkeit auf verschiedene Maßstäbe zu untersuchen, bzw. auch mit dem Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen und Herangehensweisen ein möglichst wertvolles Leuchtturmprojekt hinsichtlich Innova-tion in der baubezogenen Nachhaltigkeitsdebatte zu schaffen, das fernab von einfachen Schlagwör-tern wie "hochgedämmte Gebäudehülle" Möglichkeiten aufzeigt.
ProjektleiterIn
Abteilung Energie Design / Universität für Angewandte Kunst
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
. Abteilung Bauphysik und Bauökologie / TU Wien
Kontaktadresse
Abteilung Energie Design / Universität für Angewandte Kunst
Oskar Kokoschka - Platz 2, 1010 Wien
Tel.: +43 1 71133 2372
E-Mail: [email protected]
www.dieangewandte.at/energie.designProjektnummer: 854709
Gestaltung und Energieeffizienz sollen symbiotisch verbunden werden. In einer Machbarkeits-Studie werden modellhaft bereits realisierte, interaktive Fassadenelemente mithilfe von
Simulationen, virtuellen und physischen Modellen untersucht. Das interessanteste Konzept wird als Mock-Up unter Einsatz von innovativen Materialien, modernen Produktionstechniken, Aktuatoren und Sensortechnik errichtet und für ein Monitoring eingerichtet.
Kurzfassung
. Ausgangssituation/Motivation
Die Stadt, wie auch das (Einzel-)Gebäude des 21. Jahrhunderts steht vor zahlreichen, komplexen und anspruchsvollen Herausforderungen, dazu zählen rapide Veränderungen hinsichtlich Nutzungen und Nutzern, sowie Umwelt- und Klima-Rahmenbedingungen, Resilienz bei gleichzeitiger Flexibilität, Nachhaltigkeit bei gleichzeitigem Komfort, Bewegung und Dynamik bei gleichzeitiger Ruhe und Be-zugspunktrolle. In diesem Kontext stoßen "herkömmliche" Lösungsansätze, die einer linearen Denk-weise folgen, immer öfter an ihre Grenzen. Gleichzeitig erlaubt und führt das Informationszeitalter zu einem Wandel nicht nur in allen Lebensbereichen, sondern auch in allen Technologien und Techni-ken.
. Inhalte und Zielsetzungen
Der beschriebene laufende Wandel soll hier als Chance verstanden werden, nämlich Herausforde-rungen mit anderen, ungewöhnlichen und nicht-alltäglichen Lösungsansätzen zu begegnen. In die-sem Kontext will das Projekt EVA bereits modellhaft an der Abteilung Energie Design der Universität für Angewandte Kunst realisierte, sensorisch und mechanisch voll funktionstüchtige, interaktive Strukturen näher untersuchen. Diese antizipieren die Möglichkeiten der Informationstechnologien in der Architektur und legen dementsprechend auch bei Energiefragen den Fokus weg von relativ stati-schen Strategien "langsamer und gebäudebzogener Anpassung" hin zu interaktiven Strategien "schneller und personenbezogener Anpassung", also in "Echtzeit" und "maßgeschneidert".
. Methodische Vorgehensweise
Nach einer extensiven Studie inklusive SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats)-Analyse sollen aus einem Set von solchen modellhaften Lösungen die wirtschaftlich und systemisch am sinnvollsten zur 1:1 Umsetzung skalierbaren selektiert werden. Aus dieser Vorselektion bzw. Machbarkeitsstudie (mit Hilfe von Simulationen, virtuellen und physischen, interaktiven Modellen, Berechnungen, empirischer Analyse) soll die Umsetzung eines Ansatzes in eine lebensgroße Re-alumsetzung durchgeführt werden. Mit Hilfe von innovativen Materialien, modernen Produktions-techniken, Aktuatoren und Sensortechnik wird ein Mock-Up konstruiert, welches zum "Proof of Con-cept" mit State-of-the-Art Monitoring Technik ausgestattet wird.
. Erwartete Ergebnisse
Zielsetzung dieses Projektes ist es zu zeigen, dass auch auf den ersten Blick unrealistische und wenig-machbar erscheinende Lösungen durchaus zum Bewältigen stärker werdender globaler Probleme beitragen können. Die Stichwörter "Smart City", "Smart Home" und weitere verlangen geradezu nach Lösungen, die etwas fern vom Offensichtlichen liegen. Von größter Wichtigkeit in diesem Projekt ist es auch, den "Impact", also die Wirkung der durchgeführten Realisierung und die Skalierbarkeit auf verschiedene Maßstäbe zu untersuchen, bzw. auch mit dem Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen und Herangehensweisen ein möglichst wertvolles Leuchtturmprojekt hinsichtlich Innova-tion in der baubezogenen Nachhaltigkeitsdebatte zu schaffen, das fernab von einfachen Schlagwör-tern wie "hochgedämmte Gebäudehülle" Möglichkeiten aufzeigt.
ProjektleiterIn
Abteilung Energie Design / Universität für Angewandte Kunst
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen
. Abteilung Bauphysik und Bauökologie / TU Wien
Kontaktadresse
Abteilung Energie Design / Universität für Angewandte Kunst
Oskar Kokoschka - Platz 2, 1010 Wien
Tel.: +43 1 71133 2372
E-Mail: [email protected]
www.dieangewandte.at/energie.desig
Verwaltungskultur- und Verwaltungsstrukturwandel im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im Vergleich der XXII. und XXIII. Gesetzgebungsperiode
Die vorliegende Diplomarbeit die Untersuchung eines Wandels der Verwaltungskultur bzw. der Verwaltungsstruktur im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im Vergleich der XXII. und XXIII. Gesetzgebungsperiode als Thema.
Einleitend werden aus Forschungsfragen Thesen aufgestellt, die im Rahmen der weiteren Arbeit verifiziert oder falsifiziert werden sollen. Die Hauptthese, die die Basis für die weiteren Untersuchungen darstellt (und die hier zum Verständnis des Forschungsvorhabens aufgelistet wird) ist:
Im genannten Untersuchungszeitraum, der XXII. und XXIII. Gesetzgebungsperiode gibt es signifikante Veränderungen in der Verwaltungsstruktur, jedoch nicht gleichbedingt in der Verwaltungskultur des BMVIT.
Der Hauptteil der Arbeit ist wiederum in zwei Themenschwerpunkte unterteilt. Der erste Schwerpunkt widmet sich der Aufgabe und dem Versuch einer Definition bzw. einer Einengung des Begriffs Verwaltungskultur, um ein besseres Verständnis für die Grundlage der Untersuchung zu haben. Dabei werden unterschiedliche theoretische Ansätze aufgezeigt, die die Begrifflichkeit Verwaltungskultur vorstellen, einengen und zu definieren versuchen. Dabei zeigt sich schon, dass sich der Begriff Verwaltungskultur, bei dem die Einzelbegriffe schon nicht eindeutig zu determinieren sind, sehr schwer einengen und schon gar nicht definieren lässt. Es ist lediglich möglich, eine Beschreibung von Faktoren und Merkmalen darzustellen und theoretische Ansätze, die eine Annäherung an den Begriff beinhalten. Dieses Kapitel ist notwendig, denn ohne diese theoretischen Merkmale und Faktoren ist die weitere Untersuchung nicht möglich.
Der zweite Themenschwerpunkt ist die Untersuchung eines Wandels in der Verwaltungskultur des BMVIT auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und Definitionsansätze des Begriffs Verwaltungskultur. Dabei wird die Zentralverwaltung des BMVIT als Untersuchungsgegenstand herangezogen und darin die Zeiten der XXII. und XXIII. Gesetzgebungsperiode, die gegenübergestellt werden. Es handelt sich dabei um zwei abgeschlossene, wenn auch nicht gleich lange Gesetzgebungsperioden, die aber deshalb Relevanz haben, da es zwischen den beiden Perioden einen Wechsel in der Regierungskoalition gegeben hat. Das BMVIT, dessen Minister in der XXII. Gesetzgebungsperiode aus den Reihen des BZÖ stammte, wurde in der XXIII. Gesetzgebungsperiode von einem sozialdemokratischen Minister geleitet (der umgehend danach Bundeskanzler wurde). Ein wichtiger Untersuchungspunkt ist also, ob es rund um diesen Koalitionswechsel (der sich bereits vorab abzeichnete) massive Veränderungen in der Verwaltungskultur gibt oder ob diese nicht signifikant anders verlaufen als während der jeweiligen Gesetzgebungsperiode selbst. Es werden anhand gewählter Untersuchungssäulen (das Personal, das Programm und die Organisation des BMVIT) Vergleiche durchgeführt und Veränderungen dargestellt. Dabei kommen nur Daten in die Untersuchung, die für die Öffentlichkeit einsehbar und zugänglich sind, also kein Insiderwissen oder Daten aus dem Ministerium. Die Untersuchung wird großteils auch anhand einer, aus den Geschäftseinteilungen des BMVIT für den Untersuchungszeitraum, selbst zusammengestellten Excel Tabelle geführt, die alle Personen der Zentralleitung des BMVIT beinhaltet (mit Ausbildungsgrad, Titel, Amtstitel,..). Anhand dieser Excel Tabelle können Veränderungen, Postenbewegungen und Karrieren nachvollzogen werden.
Der Abschluss der Arbeit widmet sich der Verifizierung oder Falsifizierung der vorab gestellten Thesen anhand der aus der Untersuchung auf Basis der gestellten Theorieabklärungen gewonnenen Daten.
Die Arbeit beinhaltet zwei Themenschwerpunkte und soll ein nachvollziehbares Bild der Erkenntnisse und der dahinter stehenden theoretischen Ansätze bieten und aufzeigen, wie der Autor zu den Ergebnissen betreffend einer Veränderung der Verwaltungskultur gelangt ist
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