Zeitschriftenserver von Hamburg University Press Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
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Au-delà: Un poème en mouvement
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Literatur + Gewalt: Zur Darstellung der Frauenmorde in Mexiko in Roberto Bolaños 2666
Seit den 1990er Jahren wird die Grenzregion zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika – insbesondere Ciudad Juárez – von Hunderten von Feminiziden erschüttert. Es handelt sich um Morde an Mädchen und Frauen, deren geschändete und verstümmelte Körper später in der Wüste in der Umgebung der Stadt oder auf Müllhalden wiederauftauchen, während die Täter ungestraft davonkommen. Diese Leichname sind nicht nur Ausdruck verschiedener Arten von Gewalt, sondern verweisen auch auf bestimmte soziale und kulturelle Strukturen, die zu den beschriebenen Morden führen, auf Korruption oder auch auf (postkoloniale) hierarchische Machtstrukturen. In den letzten Jahren haben die Medien den Feminiziden in der Grenzregion immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet, sowohl von nationaler, als auch von internationaler Warte. Der vorliegende Beitrag analysiert die literarische Darstellung der Feminizide im Roman 2666 (2004) von Roberto Bolaño und möchte Perspektiven und Möglichkeiten einer solchen literarischen Darstellung von Gewalt beleuchten
Von kleinen Gespenstern, Gurkenkönigen und Konservenkindern: Probleme der Übersetzung deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur in die romanischen Sprachen
Die Übersetzung von Kinder- und Jugendliteratur eröffnet ein breites Spektrum an Herausforderungen: Da das Verhältnis zwischen dem Autor und seinem jungen Zielpublikum in kognitiver, sprachlicher und entwicklungspsychologischer Hinsicht asymmetrisch ist, muss der Übersetzer anstreben, dieses Gefälle durch verschiedene Strategien auszugleichen. Prinzipiell stehen dem Übersetzer hierfür zwei Lösungswege offen: die einbürgernde Übersetzung einerseits und die verfremdende Übersetzung andererseits. Übersetzer für Kinder- und Jugendliteratur greifen häufig auf die einbürgernde Übersetzung zurück, da diese es ermöglicht, die Alterität des Ausgangstexts zu reduzieren und die Verständlichkeit der Übersetzung sicherzustellen. Die Verwendung von verschiedenen Registern, Dialekten, Fachjargons, Jugendsprache oder Phantasiesprachen stellt eine weitere Hürde dar, die der Übersetzer überwinden muss. Nicht zu vernachlässigen sind zudem die Herausforderungen, die sich aus der Verwendung fingierter Mündlichkeit ergeben: Diese Erzählstrategie wird bewusst eingesetzt, um dem Text Eindringlichkeit und Lokalkolorit zu verleihen. Im vorliegenden Beitrag sollen die oben beschriebenen Schwierigkeiten anhand von Übersetzungen einiger Kinderbücher von Otfried Preußler (Das kleine Gespenst) und Christine Nöstlinger (Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse; Wir pfeifen auf den Gurkenkönig) in die romanischen Sprachen analysiert werden
Yirga Gelaw Woldeyes, Native Colonialism: Education and the Economy of Violence Against Traditions in Ethiopia
Revie
Lutz Edzard ed., Arabic and Semitic Linguistics Contextualized. A Festschrift for Jan Retsö
Revie
Some Observations on the Construct Marker -a in Classical Ethiopic
This contribution offers a discussion of the Classical Ethiopic use of the marker -a to indicate both the direct object and the construct state of nouns. Following a critical evaluation of the explanation of the phenomenon given by Josef Tropper, a few observations are made here which seem to lend support to the idea that the use of the marker in the construct state is in fact a generalization of the accusative ending
Éloi Ficquet, Ahmed Hassen Omer, and Thomas Osmond, eds, Movements in Ethiopia: Ethiopia in Movement. Proceedings of the 18th International Conference of Ethiopian Studies, I–II
Revie
Gesamtausgabe: Tradition, performance and identity politics in European festivals
Gesamtausgabe/Complete editio
Project Description – hermA: Automated modelling of hermeneutic processes
This article sketches the theoretical and methodological background of the interdisciplinary research project hermA. It assembles five disciplines form three academic institutions in Hamburg, that work collaboratively on medical research questions relating to the usage and application of annotation in hermeneutic text analysis in their specific fields. Their common research interest in hermA based to explore possibilities for the automation of annotations
Design-based research in economic education
This article describes the phases of a design-based research (DBR) process using the example of an economic education project. The project was carried out in the "urban economics" subject area for economic education in upper secondary schools (15-18 years). The research questions, research design, and central research results are described in detail. Finally, the experiences from the project are incorporated to reflect the DBR\u27s specific performance characteristics