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Digitale Inventare und Repositorien - Vorteile und Mehrwerte. Vortragsfolien von der Tagung 'Inventare, Findbücher und Bibliothekskataloge in Einrichtungen der Erinnerungsgeschichte' am 3. Dezember 2015 im Perthesforum Gotha
oai:swop.bsz-bw.de:238Inventare geben in aller Kürze darüber Auskunft, wann und – möglicherweise – auf welche Weise ein Objekt ins Museum, in die Sammlung Eingang gefunden hat. Sie dienen dem Wiederauffinden und Identifizieren der verzeichneten Gegenstände – genauso wie im Digitalen, in einer Datenbank auch. In fürstlichen Kunst- und Wunderkammern wurde vereinzelt schon recht früh mit der Verzeichnung der gesammelten Objekte begonnen. Die daraus entstandenen Inventare geben in mehr oder wenig penibler Buchführung Auskunft über die Zu- und Abgänge der Sammlungen im Lauf der Jahrhunderte.
Damals wie heute stellen diese einen Eigentumsnachweis mit urkundlichem Charakter dar (um die Rechtmäßigkeit der Handlung, also des Inventarisierens, nachzuweisen, sind historische Inventarbände oftmals mit Vorwort, Unterschrift und Beglaubigung des Verzeichnenden versehen) und sind Grundlage für die heutige Objektdokumentation und Provenienzforschung.
Der Vortrag fokussiert sich auf Vorteile und Mehrwerte, die aus der digitalen Dokumentation im Lauf der Jahre erwachsen können, geht aber auch auf Anforderungen und Herausforderungen der datenbankgestützten Objektdokumentation und Sammlungsverwaltung im Museum ein. Die im Rahmen des MusIS-Verbunds erbrachten Dienstleistungen rund um die Museumsdokumentation für die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha sind Grundlage und Ausgangspunkt für eine Reihe weiterer, auch nach außen sichtbarer Präsentationsinstrumente (Digitaler Objektkatalog, Museumsrepositorium, Museumsbibliothek) innerhalb der digitalen Wertschöpfungskette. Diese werden genauso vorgestellt wie die Möglichkeiten und Potenziale des partizipativen Museums zur Unterstützung von Dokumentation und Forschung in den verschiedenen Sammlungen
Thesaurusschulung: Einführung in Thesaurustheorie & (kooperative) Thesauruspflege. Präsentation am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe, 14. April 2015
Inhalt:
- Prolog: Motivation zur Nutzung kontrollierten Vokabulars
- Einführung in die Thesaurustheorie
- Einführung in die Thesaurusbearbeitung in imdas pro (Praxisteil)
- Kooperative Thesauruspflege mit imdas pro
- Organisatorische, inhaltliche, technische Fragen
- Allgemeine Empfehlungen des BSZ
- Besprechung von konkreten Fragestellungen & Beispielen / Übunge
Objektverwaltung mit Barcodes – Automatisierte Erfassung mit imdas pro. Vortrag beim 15. MusIS-Nutzertreffen im Linden-Museum Stuttgart, 8. April 2014
Dokument 1: Vortragsfolien
Dokument 2: Textfassung
Ergänzung zum letztjährigen Vortrag über den Einsatz von Barcodes (Strichcode und QR-Code) für die Objektverwaltung im Depot der Städtischen Museen Freiburg sowie Fortsetzung mit den Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb.
- Bugs: kaputte QR-Codes
- Falsche Druckgröße
- Punktarithmetik & Druckerauflösung
- Platzbedarf QR-Code / Container mit fixen Größen
- Redundanz / Stolperfallen
- Standortzuweisung über Recherchen
- Standort zu weiteren Objekten zuordnen
- Eindeutige Codes vergebe
Museumsrepositorien – eine Skizze. Vortragsfolien vom 14. MusIS-Nutzertreffen im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, 13. Mai 2013
Inhalt:
- Museumsrepositorien – Begriffsklärung
- Typisierung: Welche Repositorien gibt es?
- Institutionelle Repositorien für Museen
- Funktionalitäten: Repositorium vs. Homepage
- Beispiel
Objekte erfassen: Barcodes in der Praxis. Vortragsfolien vom 14. MusIS-Nutzertreffen im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, 14. Mai 2013
Inhalt:
- Material zum Beschriften
- Bedrucken von Vorlagen
- Lesen der Etiketten
- Datenimport nach IMDAS
- Arten von Barcodes
- Lesegerät
GND und andere Normdaten in der Museumsdokumentation. Vortragsfolien vom 14. BSZ-Kolloquium am 19.09.2013 an der Universität Konstanz
Während die kooperative Erstellung und Nutzung von Normdaten im Bibliotheksbereich eine lange Tradition aufweist, finden sich in Deutschland im Bereich der Museumsdokumentation solche Bestrebungen verstärkt erst in den letzten 10 oder 15 Jahren.
Der Vortrag geht der Fragestellung nach, warum das so ist und stellt einige Initiativen und kontrollierte Vokabulare vor – unter besonderer Berücksichtigung der Verwendung der GND und anderer Normdaten in den Museen im MusIS-Verbund.
MusIS steht als Abkürzung für MuseumsInformationsSystem – den Kooperationsverbund der staatlichen Museen in Baden-Württemberg. Das MWK hat das BSZ im Herbst 2000 mit der Koordination sowie der inhaltlichen und technischen Konzeption für MusIS beauftragt. Ziel war es, ein landeseinheitliches Museumsinformationssystem für die wissenschaftliche Dokumentation und die Sammlungsverwaltung umzusetzen.
Über den Kreis der staatlichen Museen in Baden-Württemberg hinaus steht der MusIS-Verbund auch anderen Museen beliebiger Trägerschaft und Herkunft offen. Mittlerweile betreut das BSZ die Datenbanken von 13 Museen und Sammlungen sowie von drei kleineren Archiven. Neben technischem Betrieb und Hosting bietet das BSZ eine Reihe weiterer Dienstleistungen im fachlich-dokumentarischen Bereich an wie z.B. Beratung zur Erschließung und Präsentation musealer Sammlungen, First-Level-Support und Schulungen, Unterstützung beim Altdatenimport, Beachtung von Standards und Normvokabular etc
Einsatz von Barcodes im Museum. Vortragsfolien vom 13. MusIS-Nutzertreffen am 18. Juni 2012 in Mannheim
Zahlen & Fakten rund um das neue zentrale Kunstdepot der Städtischen Museen Freiburg sowie der Standortverwaltung in imdas pro mittels Barcodes
Langzeitarchivierung und IMDAS-Pro: Statusbericht. Vortragsfolien vom 12. MusIS-Nutzertreffen 2011 in Freiburg am 23. Mai 2011
INHALT:
- Erfassung des Objektes in IMDAS-Pro
- Digitalisierung des Objekts
- Anforderungen an die Bilddatei
- Import nach IMDAS-Pro
- Kontrolle und Verknüpfung
- Bilder herunterlade
Digitale Kataloge – Ablösung von Pan-Net Catalogue. Vortragsfolien vom 12. MusIS-Nutzertreffen 2011 in Freiburg am 23. Mai 2011
INHALT:
- Ausgangspunkt
- Neuentwicklung
- Konzept Pan-Net Catalogue
- Konzept SWBexpo
- Entwicklungsziele
- Planun
Barcodes in Museen für die Objekt- und Standortverwaltung. Vortragsfolien vom 12. MusIS-Nutzertreffen 2011 in Freiburg am 23. Mai 2011
INHALT:
- Barcodes
- Lesegeräte
- Druck von Barcode-Etiketten
- Barcodes in IMDAS-Pro
- Ausblick mit Beispiele