Südwestdeutscher Online Publikationsserver
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BSZ-Flyer 2018 SWB Südwestdeutscher Bibliotheksverbund Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen
Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) betreibt seit 1983 den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen (SWB). Der Kreis der Teilnehmerbibliotheken setzt sich hauptsächlich zusammen aus wissenschaftlichen Bibliotheken der Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Ministerien, Museen und Archive in Baden-Württemberg, Sachsen und dem Saarland. Auch nichtwissenschaftlichen Bibliotheken steht der Verbund offen
Sammlungskataloge online – die "Online Scholarly Catalogue Initiative" der Getty Foundation. Vortrag auf der MAI-Tagung am 14./15. Mai 2018 im Museum Barberini, Potsdam
Der Sammlungskatalog ist eine etablierte Gattung, in der verlässliche Informationen, angereichert mit umfangreichen Illustrationen, sowie der aktuelle Stand wissenschaftlicher Forschung publiziert werden. Steigende Kosten für den Druck und lange Produktionszeiten bei relativ eingeschränkter Verbreitung und fehlender Möglichkeit der Aktualisierung stellen die Druckfassung des Katalogs jedoch zunehmend in Frage. In vielen Punkten erscheint eine Online-Publikation interessanter und angemessener. Allerdings fehlen dafür häufig noch die einschlägigen Erfahrungen. Deshalb hat die Getty Foundation mit der Online Scholarly Catalogue Initiative (2009-2017) eine wissenschaftliche Untersuchung dazu unternommen. Ziel der Initiative war es, in einer Reihe von Projekten mit renommierten Kunstmuseen die Möglichkeiten und Grenzen von digitalen Sammlungskatalogen an Stelle von gedruckten auszuloten. Dabei war die
Besonderheit, dass die Projektteilnehmer ein neues Genre kreieren mussten. Der wissenschaftliche Sammlungskatalog online bietet gänzlich neue und (beinahe) unbegrenzte Optionen, Inhalte zu präsentieren, die aus den verschiedensten Bereichen stammen. So können dokumentarische, wissenschaftliche, kuratorische, pädagogische und restauratorische Materialien in verschiedensten medialen Formen kombiniert werden. Diese Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten wirft zwangsläufig die Frage auf, was zu viel des Guten ist – eine Frage, mit der sich die teilnehmenden Museen im Rahmen des Projekts auseinandersetzen mussten
IT-Infrastruktur für MusIS. Vortrag vom 19. MusIS-Nutzertreffen im Münsterbauverein Freiburg, 17. April 2018
Vorstellung der verbesserten Citrix-IT-Infrastruktur für MusIS
Europeana - erste Ergebnisse der Evaluation des europäischen Kultur-Portals. Vortrag auf dem DDBforum am 5. Juni 2018 in Berlin
Das Kultur-Portal Europeana feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr ist gleichzeitig ein Jahr der Veränderungen. Weil sich die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Europeana ändern, führt die EU-Kommission derzeit eine Evaluierung des Portals durch. Anschließend werden die EU-Kommission und das EU-Parlament über die Zukunft der Europeana entscheiden. Der Vortrag beschreibt die aktuellen Rahmenbedingungen und den Evaluierungsteil der Öffentlichen Konsultation, die in der Zeit vom 17. Oktober 2017 bis zum 14. Januar 2018 von der EU-Kommission durchgeführt wurde. Der Vortrag präsentiert erste Ergebnisse der Evaluation
How to keep the bugs out
As a community we have established a multi-step development process that requires a lot of testing, both human and automated, for patches to make their way into Koha. This can look overly complicated and time consuming from the outside, but makes a lot of sense if you take a closer look. This presentation will explain how the process works, the purpose of the various steps, what testers and QA are looking out for and how it comes all together in the release of a new Koha version
Endspurt K10plus -noch 6 Monate bis zum Produktionsbeginn!
Arbeitsfelder der VZG und des BSZ in 2018
Cornelia Katz | K10plus | BSZ-Informationstag Sachsen, Chemnitz, 17.10.2018 2
• Erstellung Formatdokumentation
• Tests und Verbesserung der Formatumsetzung GBVbzw.
SWB-Format nach K10plus, Pflege der
Konkordanztabellen
• Datenbereinigungen in der GBV- und SWB-Datenbank
• Vorbereitung der Schulungen: Organisation, Erstellung
der Schulungsunterlagen
• Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen AG K10plus
zur Erstellung der Handbücher
• Weiterarbeit an der Indexierun
GND4C – GND für Kulturdaten. Vision und Werkstattbericht.
Im Web der Daten sind Normdaten der ideale Ansatz, um Kulturgüter, Bibliotheksbestände und Forschungsdaten fächer- und spartenübergreifend mit einander zu verbinden. Sie sind der Stoff, aus dem das Rückgrat eines globalen maschinenlesbaren, semantischen Netzes der Kultur und Wissenschaft aufgebaut werden könnte. Dieses Potential wurde im deutschsprachigen Raum besonders früh erkannt. Hier wurde 2012 mit dem Aufbau der global vernetzten Gemeinsamen Normdatei (GND) der Grundstein für ein fächer- und spartenübergreifendes Normdaten-Hub gelegt.
Allerdings ist die GND organisatorisch, fachlich und technisch noch immer stark auf die Nutzung durch Bibliotheken ausgerichtet. Den Bedarfen anderer Kultur- und Wissenseinrichtungen wie Archiven, Museen, Mediatheken, Denkmalbehörden, Universitäten und Wissenschaftsnetzwerken wird sie nur eingeschränkt gerecht. Vor diesem Hintergrund haben die GND-Partner sich in einer aktuell geführten Grundsatzdebatte einstimmig für eine konsequente Öffnung des Angebots für nicht-bibliothekarische Anwendungskontexte ausgesprochen.
Gesamtziel des von der DFG geförderten Projekts "GND4C – GND für Kulturdaten" ist es, die spartenübergreifende Öffnung und Weiterentwicklung der GND für die Bedarfe nicht-bibliothekarischer Einrichtungen wie Archive, Mediatheken, Museen, Denkmalbehörden oder wissenschaftliche Institutionen voranzubringen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Projektziele und zum Stand der Projektarbeit. In der sich anschließenden AG Regelwerke werden einige Fragestellungen vertiefend diskutiert und allgemein Feedback aus der Museums-Community eingeholt