suburban. zeitschrift für kritische stadtforschung
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    Stadtkonzepte als aktuelle Perspektiven auf die Stadt: Rezension zu Dieter Rink / Annegret Haase (Hg.) (2018): Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen. Stuttgart: Barbara Budrich.

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    Der urbane Raum hat sich längst nicht nur zu einem spezifischen gesellschaftlichen Format, sondern auch zu einer alles dominierenden gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit entwickelt. Gleichzeitig gerät aber gerade auch diese Lebensform immer wieder in die Kritik, da sie zunehmend Konflikte und Krisen hervorruft. Genau diese einerseits hochattraktive und anderseits offenbar gleichzeitig von vielfältigen sozialen, ökonomischen und religiösen Spannungen geprägte paradoxe Konstellation bildet den Hintergrund, vor dem sich die Stadtökologin Annegret Haase und der Stadtsoziologe Dieter Rink auf die Suche nach tragfähigen ‚Stadtkonzepten‘ machen. &nbsp

    Stadt von rechts? Eine Einleitung

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    Ausgehend von der Kontroverse zwischen klassen- und identitätspolitischen Erklärungsmustern für den gesellschaftlichen Rechtsruck umreißt der Beitrag die Bedeutung raumbezogener Differenzierungen für die Ausbildung und Stabilisierung rechter Orientierungen. Damit einher geht die Klärung  der im Gebrauch befindlichen Begriffe Extremismus, Rechtspopulismus, Konservatismus und neue Rechte. Auf urbane Räume bezogene Analysen werden darüber hinaus kritisch gegen Einwände diskutiert, etwa jene dass in den Städten eher ‘links’ gewählt werde oder dass rechte Strömungen grundsätzlich großstadtfeindlich seien. Schließlich gibt der Beitrag einen Überblick zu den Texten im Themenschwerpunkt des Heftes

    Seven Theses on the Urban Crisis of the City of Chemnitz: Remarks on the incidents following August 26th 2018

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    In der sächsischen Stadt Chemnitz kam es im Nachgang eines Tötungsdelikts durch Messerstiche seit dem 26. August 2018 zu rechtsautoritären Massenmobilisierungen von bundesweiter Ausstrahlung unter zahlreicher Teilnahme der ansässigen Bevölkerung. Das öffentliche Interesse ist dabei nicht nur hinsichtlich der konkreten Ereignisse, sondern auch bezüglich der lokalen Ursachen dieser Eskalation groß. Im Sinne einer raumsensiblen Vorgehensweise ist zu untersuchen, aus welcher bestimmten Ortsgeschichte heraus die Eigenarten der Chemnitzer Stadtgesellschaft und das rechte Protestgeschehen verständlich werden. Die sieben dazu aufgestellten Thesen widmen sich der kulturellen und institutionellen Modernisierung, dem Zustand der Zivilgesellschaft, der Einordnung der konkreten Ereignisse, der politischen Ökonomie Ostdeutschlands und der demographischen Situation.After a homicide in the Saxonian city of Chemnitz, Germany, on August 26th 2018 right-wing mass protests followed. These protests gained Germany-wide attention, and were joined by a large number of the local population of Chemnitz. Both the concrete and the local reasons for the escalation are of huge public interest. With a space-sensitive approach, the impact of a specific spatial history on the idiosyncrasy of the population of the city of Chemnitz and right-wing protests are being analyzed. Seven theses on the concrete incidents, the cultural and institutional modernization, the status quo of the civil society, the political economy of Eastern Germany and the demography are being proposed

    Rollenkonflikte: Eine Replik

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    Talking to rightists, studying rightists? Accepting the invitation to contradict: Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“

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    Der Text ist eine Antwort auf Robert Feustels „Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“. Er nimmt die beiden irritierenden Titelfragen als Irritation auf und stellt sie in den Kontext des Selbstverständnisses von Wissenschaft und des Verständnisses von „Realität“. Daran schließen sich zwei Vorschläge aus dem Bereich anwendungsbezogener Ethik an: Die Zuschreibung singulärer Identitäten als Gewalt zu verstehen und diese das Unterlassen dieser Zuschreibung für empirische qualitative Forschung als wissenschaftlichen und ethischen Imperativ zu setzen.The text answers Robert Feustels „Talking with right-wing people, researching right-wing people?”. It takes up these two irritating questions and contextualizes them with questions of how to understand science and humanities and how to understand “reality”. Following this line of thought, two suggestions from the field of applied ethics are formulated: to realize that ascribing a singular identity to somebody is violence; and to determine a scientific as well as ethical imperative for qualitative research: refrain from these ascriptions

    Editorial

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    Mit diesem thematisch ‚offenen‘ Heft schaut sub\urban in die Ferne: in – von Deutschland aus gesehen – entfernt liegende Regionen, in Debatten der Stadtforschung, die vor entfernten Zeiten gestartet wurden, und in vermeintlich entfernte Disziplinen

    Titelbild

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    From architectural to nationalist heritage: The role of the FPÖ in the urban planning discourse based on two Viennese examples

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    Im Zuge einiger Neu- und Umbauprojekte kam es in Wien in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Debatten um die Bewahrung alter Bausubstanz. Nicht selten lässt sich beobachten, dass die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) versucht, sich aktiv in den Diskurs einzubringen und sich für den Erhalt bestimmter Gebäude einsetzt. Die FPÖ gibt sich volksnah und denkmalschützerisch. Der folgende Text untersucht Online-Auftritte der FPÖ und analysiert die verschiedenen Verschränkungen von rechten Deutungsmustern im Denkmalschutzdiskurs. Anhand der Beispiele des Café und Schloss Cobenzl und der Steinhofgründe am Rande Wiens wird gezeigt, welche Strategien die FPÖ verfolgt. Dabei zeigt sich, dass die Rechte jene Kontroversen besonders stark nutzt, die zugleich politisch und emotional sind. Vor allem in der Deutungshoheit von Geschichte in ihrer baulichen Manifestation wittern die Rechten Chancen.In the last years there have been heated debates in Vienna concerning the conversion or preservation of old buildings. It can be observed that the Austrian Freedom Party is also actively involved in the discourse of promoting the preservation of certain buildings. The text analysis of online performances of the FPÖ shows the different entanglements of right-wing manners in the heritage discourse and raises the question of virulence. Based on the examples of the Café & Schloss Cobenzl and the Steinhofgründe on the outskirts of Vienna, it is shown which strategies the FPÖ uses in urban development debates. My thesis assumes that the far-right is interested in those controversies because several central political and emotional levels can be operated at the same time. Especially the interpretation of and the relation to history in its architectural manifestation offer promising opportunities for achieving a right-wing interpretation hegemony of the past and the present

    Let’s talk about …? Warum und wie wir mit Rechten reden müssen! Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“

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    Der Kommentar zu Robert Feustels Beitrag „Substanz und Supplement – Mit Rechten reden, zu Rechten forschen? Eine Einladung zum Widerspruch“ stärkt die Methodenvielfalt der qualitativen Sozialforschung als Möglichkeit, in der Erforschung rechter Gruppierung neue Erkenntnisse und Hintergrundwissen zu gewinnen. Als forschungsethischer Kritikpunkt werden die fehlende Offenheit sowie der Ausschluss bestimmter Gruppen und Themen angemerkt

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