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Is iron deficiency caused by BMPR2 mutations or dysfunction in pulmonary arterial hypertension patients?
Iron deficiency is common in idiopathic and heritable pulmonary arterial hypertension patients (I/HPAH). A previous report suggested a dysregulation of the iron hormone hepcidin, which is controlled by BMP/SMAD signaling involving the bone morphogenetic protein receptor 2 (BMPR-II). Pathogenic variants in the BMPR2 gene are the most common cause of HPAH. Their effect on patients' hepcidin levels has not been investigated. The aim of this study was to assess whether iron metabolism and regulation of the iron regulatory hormone hepcidin was disturbed in I/HPAH patients with and without a pathogenic variant in the gene BMPR2 compared to healthy controls. In this explorative, cross-sectional study hepcidin serum levels were quantified by enzyme-linked immunosorbent assay. We measured iron status, inflammatory parameters and hepcidin modifying proteins such as IL6, erythropoietin, and BMP2, BMP6 in addition to BMPR-II protein and mRNA levels. Clinical routine parameters were correlated with hepcidin levels. In total 109 I/HPAH patients and controls, separated into three groups, 23 BMPR2 variant-carriers, 56 BMPR2 noncarriers and 30 healthy controls were enrolled. Of these, 84% had iron deficiency requiring iron supplementation. Hepcidin levels were not different between groups and corresponded to the degree of iron deficiency. The levels of IL6, erythropoietin, BMP2, or BMP6 showed no correlation with hepcidin expression. Hence, iron homeostasis and hepcidin regulation was largely independent from these parameters. I/HPAH patients had a physiologically normal iron regulation and no false elevation of hepcidin levels. Iron deficiency was prevalent albeit independent of pathogenic variants in the BMPR2 gene
Stärkung des Vertrauens in digitale Gesundheitstechnologien der personalisierten Medizin: Erkenntnisse und Maßnahmen für DigiPhenoMS
Digital LifeAus dem Text: Vertrauen ist ein zentraler Faktor für die Akzeptanz und die Nutzungsbereitschaft von digitalen Systemen (Swash, 2022), wie beispielsweise datengetriebene Versorgungsansätze. Die Datenmenge, -Qualität sowie deren Verarbeitung sind wichtige Bestandteile der personalisierten Medizin, um maßgeschneiderte Behandlungsstrategien anhand umfangreicher Daten zu ermöglichen (NIH, 2022; Goetz and Schork, 2018). Der erfolgreiche Einsatz solcher Systeme setzt jedoch ein hohes Maß an Vertrauen durch die Nutzer voraus, welches eines der zentralen Barrieren für die Adaptions- und Anwendungsbereitschaft darstellt. Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, spezifische Einflussfaktoren auf das Vertrauen in digitale Gesundheitstechnologien zu identifizieren und daraus Gestaltungsimplikationen abzuleiten
The Multidimensional Nature of Polarization in Social Networks: Towards a Typological Model
Digital InteractionFrom the Introduction: In the age of digital communication, social networking sites (SNS) enable users to self-disclose their opinions and views (Addawood & Bashir, 2016) while SNS are being accused of creating environments that restrict unbiased information access. Whereas algorithmic personalization contributes to the emergence of filter bubbles (Pariser, 2011), homophilic tendencies facilitate the emergence of echo chambers with like-minded individuals, where individuals choose to consume content that reinforces their opinion, while avoiding interaction with outgroups holding contradictory viewpoints (Sunstein, 2007). These phenomena generate concerns about polarized communication structures in SNS (Tucker et al., 2017). Tölle and Trier (2023) frame different dimensions on which polarization can manifest: attitude extremity, topic diversity, social fragmentation, and linguistic usage. Based on these findings, this study aims to answer the research question: How can conversational episodes be classified in terms of their manifestation of polarization (i.e. the four dimensions)
Vertrauen in digitale Bildungsanwendungen: Forschungsperspektiven und methodische Herangehensweisen
Digital Education: Vocational TrainingIn der Forschungsgruppe „Lernprozesse und Lernkulturen in der digitalen Transformation“ werden regelmäßig digitale Plattformen für unterschiedliche Zielgruppen im Bereich der beruflichen oder akademischen Bildung konzipiert und entwickelt. Dabei werden in der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedene Faktoren betrachtet, die das Vertrauen der zukünftigen Anwendenden in die digitalen Plattformen erhöhen sollen
Kartierung des Anbaus von Winter-Zwischenfrüchten in Sachsen
Der Bericht zum Projekt »Kartierung des Anbaus von Winter-Zwischenfrüchten in Sachsen« präsentiert die Ergebnisse der Detektion von Winterzwischenfrüchten und die dafür ange-wandte Methodik. Im Fokus steht der Einsatz von Fernerkundungstechnologien zur präzisen Erfassung und Differenzierung von Zwischen- und Nicht-Zwischenfrüchten. Zwischen-früchte tragen zum Bodenschutz und zum Erhalt der Nährstoffversorgung bei. Ein realistisches Abbild des Einsatzes von Zwischenfrüchten in Sachsen liefert Informationen für die Facharbeit des LfULG. Die Publikation informiert Interessierte sowie Fachanwender über das spannende Feld der landwirtschaftlichen Fernerkundung.
Redaktionsschluss: 07.08.202
Workshop: Generative KI und akademische Workshop Integrität – ein Widerspruch?
Digital Education: Hands onAus dem Text: Die Nutzung von Generativer KI (García-Peñalvo & Vázquez-Ingelmo, 2023) am Hochschulsektor wird mittlerweile in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen diskutiert, wobei Chancen ebenso thematisiert werden wie Herausforderungen und Barrieren (Michel-Villarreal et al., 2023). Die mit Generativer KI verbundenen umfassenden Veränderungen in nahezu allen Bereichen der akademischen Welt wird dabei sowohl positiv als auch kritisch gesehen. Davon betroffen ist auch die akademische Integrität. Mithilfe textgenerierender KI können mittlerweile einzelne Absätze bis hin zu ganzen Essays anhand einfacher
Prompts generiert werden. Ob bzw. unter welchen Bedingungen diese Texte als eigenständige Leistung deklariert werden können, ist derzeit Gegenstand vieler Debatten. Fest steht jedoch, dass derart generierte Texte aktuell weder durch Personen noch mittels Softwaresystemen treffsicher zu detektieren sind (Alexander et al., 2023). Davon ausgehend, dass derzeitige Mängel der KI wie z.B. halluzinierte Inhalte oder das Erfinden von Literaturangaben in Zukunft größtenteils behoben werden, könnte man annehmen, dass Generative KI tatsächlich eine Bedrohung für die Grundprinzipien der akademischen Integrität darstell
Entwicklung und Einsatz eines integrierten Feedback-Systems für E-Tutor:innen in einer virtuellen Lernumgebung
Digital Education: Virtual SpacesAus dem Text: Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen stellt Bildungsinstitutionen wie Universitäten und Hochschulen vor neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die ein Hinterfragen traditioneller Lehrmethoden und -instrumente erforderlich machen (Rapanta et al. 2021). Virtuelle Lernumgebungen wie das Virtual Collaborative Learning Framework (VCL) (Balazs 2005) gewinnen an Bedeutung, da sie das Potenzial haben, die Kompetenzentwicklung von Studierenden zu verbessern und innovative Lehr- und Lernprozesse zu fördern (Herrera-Pavo 2021). In diesem Kontext werden auch 21st Century Skills diskutiert (Kennedy & Sundberg, 2020). Dazu zählen neben Kommunikation und sozialen Kompetenzen auch der Umgang mit digitalen Medien und das Agieren im virtuellen Raum, da diese auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt sind (Ehlers, 2020). Eine Empfehlung zum Vermitteln der 21st Century Skills an Hochschulen und Universitäten ist der verstärkte Einsatz von virtuellen Lernumgebungen (O’Dowd, 2021), bei denen nicht mehr hauptsächlich auf klassische Präsenzlehre gesetzt wird. Ein wesentlicher Bestandteil solcher virtuellen Lernumgebungen sind E-Tutor:innen (Kienzler et al., 2023; Langesee, 2023). E-Tutor:innen sind speziell qualifizierte Studierende, die ihre Kommiliton:innen in virtuellen Gruppenarbeiten begleiten und als primäre Ansprechpersonen für diese agieren (Jödicke & Teich, 2015). Diese Arbeit untersucht, wie E-Tutoring die Kompetenzen der Studierenden beeinflusst und wie ein integriertes Feedback-System für E-Tutor:innen entwickelt werden kann. Evaluationen durch Studierende sind bewährte Mittel zur Qualitätssicherung, werden aber oft nur für Lehrende genutzt. Studentische E-Tutor:innen sollten ebenfalls regelmäßig Feedback erhalten, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Diese Arbeit zielt darauf ab, ein Evaluationstool zu entwickeln, das Studierenden ermöglicht, ihren E-Tutor:innen strukturiertes Feedback zu geben. Zur Erreichung dieses Ziels wird ein Design-Prototyp entwickelt, der die Anforderungen von Studierenden und E-Tutor:innen berücksichtigt. Das Tool wird für Microsoft Teams konzipiert, um eine nahtlose Integration in virtuelle Lernumgebungen zu gewährleisten
Perceptual learning of random acoustic patterns: Impact of temporal regularity and attention
Perceptual learning is a powerful mechanism to enhance perceptual abilities
and to form robust memory representations of previously unfamiliar sounds.
Memory formation through repeated exposure takes place even for random
and complex acoustic patterns devoid of semantic content. The current study
sought to scrutinise how perceptual learning of random acoustic patterns is
shaped by two potential modulators: temporal regularity of pattern repetition
and listeners’ attention. To this end, we adapted an established implicit learning paradigm and presented short acoustic sequences that could contain
embedded repetitions of a certain sound segment (i.e., pattern) or not. During
each experimental block, one repeating pattern recurred across multiple trials,
whereas the other patterns were presented in only one trial. During the presentation of sound sequences that contained either temporally regular or jittered within-trial pattern repetitions, participants’ attention was directed
either towards or away from the auditory stimulation. Overall, we found a
memory-related modulation of the event-related potential (ERP) and an
increase in inter-trial phase coherence for patterns that recurred across multiple trials (compared to non-recurring patterns), accompanied by a performance increase in a (within-trial) repetition detection task when listeners
attended the sounds. Remarkably, we show a memory-related ERP effect even
for the first pattern occurrence per sequence when participants attended the
sounds, but not when they were engaged in a visual distractor task. These findings suggest that learning of unfamiliar sound patterns is robust against temporal irregularity and inattention, but attention facilitates access to established
memory representations upon first occurrence within a sequence
Feasibility and repeatability of ocular biometry measured with IOLMaster 700 in a large population-based study
Purpose:
To evaluate the feasibility and repeatability of IOLMaster 700 biometry measurements in an adult population. Furthermore, to assess the value of the Quality Indicators (QIs) provided by the device.
Method:
As part of the large population-based Leipzig Research Centre for Civilization Diseases (LIFE) Adult-Study, randomly selected participants from Leipzig, Germany were evaluated with the ZEISS IOLMaster 700. Age range was 26–85 years, with 53% of participants above 70 years of age. Axial length (AL), central corneal thickness (CCT), anterior chamber depth (ACD), lens thickness (LT) and keratometry (K) were assessed in 1767 right eyes. Measurements were repeated twice and in a subset of 1331 eyes, three times. Measurement feasibility was evaluated for three levels; successful, with warnings and failed, using the inbuilt QIs. Repeatability was assessed as within-subject standard deviation (SD) and repeatability limits were calculated.
Results:
First measurement success rate for phakic eyes was over 99% for AL, CCT, ACD, over 98% for LT and over 97% for K. K had 16% eyes with warnings and the recommendation to repeat the measurement. Excluding the measurements with warnings resulted in a reduction of mean SD for AL from 48 to 4 μm and for mean K from 0.08 to 0.04 D. Repeatability for phakic eyes was 8 μm for AL, CCT, ACD and LT and 2.3 μm for CCT; 0.07 D and 0.12 D for mean K and delta K, respectively, for phakic cases without warnings (two measurements).
Conclusions:
In our population-based sample, the IOLMaster 700 collected data for AL, CCT, ACD, LT and K from the vast majority of eyes. Considering the built-in QIs improved the measurement variability substantially. Repeatability measurements indicate that clinically meaningful changes can be detected reliably with this instrument