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Intrinsische und extrinsische Verbindungen im Leichtbau - Beiträge zu Technologie, Strukturaufklärung und Gestaltung
Thermoplastische Faserverbundwerkstoffe sind heute sowohl im Fahrzeugbau als auch in der Luftfahrt etabliert. In Kombination mit anderen Werkstoffen bilden sie eine wesentliche Säule des funktionsintegrativen Systemleichtbaus, insbesondere in Großserienanwendungen. Die für Hybrid- und Mischbauweisen mit Thermoplast-FKV charakteristischen intrinsischen und extrinsischen Verbindungen spielen als werkstoffliche und oft auch geometrische Unstetigkeiten in der Struktur eine besondere Rolle und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit.
Die vorliegende Schrift gibt einen komprimierten Überblick zu wichtigen Entwicklungen der letzten Jahre im Kontext der intrinsischen und extrinsischen Verbindungen. Aufbauend auf eine zusammenfassende Auswertung der vielfältigen Literatur zum Thema wird auf die eigenen Forschungsergebnisse zur Herstellung, Charakterisierung und Gestaltung von Verbindungen eingegangen. Der Fokus liegt dabei auf den technologischen Besonderheiten, resultierenden Werkstoffstrukturphänomenen und Ansätzen zur Modellierung. Drauf aufbauend werden neuartige Methoden zur Deformations- und Schädigungsanalyse von Verbindungen vorgestellt und diskutiert.:1 Einleitung
2 Hybridbauweisen mit intrinsischen Verbindungen
2.1 Wissenschaftlich-technischer Hintergrund
2.1.1 Mehrstufige Hybridtechnik
2.1.2 Einstufige Hybridtechnik
2.1.3 Eigenschaften intrinsischer Verbindungen
2.2 Weiterentwicklung hybrider Bauweisen
2.2.1 Technologiefusion aus ein- und mehrstufiger Hybridisierung
2.2.2 Ausgewählte Gestaltungsaspekte
3 Extrinsische Verbindungen für Mischbauweisen im Leichtbau
3.1 Wissenschaftlich-technischer Hintergrund
3.2 Beiträge zur Fügetechnik im Leichtbau
3.2.1 Warmlochformung
3.2.2 Stiftverbindungen
3.2.3 Einformen von Inserts
3.2.4 Warmclinchen mit Vorloch
3.2.5 Warmclinchen ohne Vorloch
3.2.6 Schlaufenverbindungen
3.3 Langzeitverhalten von Schraubenverbindungen mit FKV
3.4 In-situ Analyse von Verbindungen
4 Zusammenfassung und Ausblick
Literaturverzeichnis
AnhängeThermoplastic composites are well established in both automotive and aerospace industries. In combination with other materials, they form a key pillar of function-integrated lightweight design, especially in high-volume production applications. The intrinsic and extrinsic joints characteristic of hybrid and mixed construction methods involving thermoplastic composites play a special role due to their material-related and often geometric discontinuities within the structure, and therefore require particular attention.
This publication provides a concise overview of important developments in recent years in the context of intrinsic and extrinsic joining techniques. Based on a comprehensive review of the diverse literature on the subject, it also presents the authors' own research findings on the manufacturing, characterization, and design of joints. The focus is on technological specifics, resulting material structure phenomena, and modeling approaches. Building on this, novel methods for deformation and damage analysis of joints are introduced and discussed.:1 Einleitung
2 Hybridbauweisen mit intrinsischen Verbindungen
2.1 Wissenschaftlich-technischer Hintergrund
2.1.1 Mehrstufige Hybridtechnik
2.1.2 Einstufige Hybridtechnik
2.1.3 Eigenschaften intrinsischer Verbindungen
2.2 Weiterentwicklung hybrider Bauweisen
2.2.1 Technologiefusion aus ein- und mehrstufiger Hybridisierung
2.2.2 Ausgewählte Gestaltungsaspekte
3 Extrinsische Verbindungen für Mischbauweisen im Leichtbau
3.1 Wissenschaftlich-technischer Hintergrund
3.2 Beiträge zur Fügetechnik im Leichtbau
3.2.1 Warmlochformung
3.2.2 Stiftverbindungen
3.2.3 Einformen von Inserts
3.2.4 Warmclinchen mit Vorloch
3.2.5 Warmclinchen ohne Vorloch
3.2.6 Schlaufenverbindungen
3.3 Langzeitverhalten von Schraubenverbindungen mit FKV
3.4 In-situ Analyse von Verbindungen
4 Zusammenfassung und Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhäng
Entwicklung eines Instruments zur Erfassung der kognitiven Komponente von Einstellungen zu Diagnostik im Schulkontext (EiDiLe)
Professionelle Unterrichtskompetenz umfasst Wissen, Motivation, Einstellungen und
Überzeugungen (Baumert & Kunter, 2013; Weinert, 2001). Während die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften zunehmend in den Fokus rückt, wurden Einstellungsaspekte bislang nur wenig berücksichtigt, obwohl sie für das professionelle Handeln und die Aneignung neuen Wissens zentral sind (Pajares, 1992; Ajzen, 1991). Die vorliegende Studie widmet sich daher der Erfassung kognitiver Einstellungen zur pädagogisch-psychologischen Diagnostik als Teil diagnostischer Kompetenz im Sinne des „Wollens“ (Weinert, 2001). Vorgestellt wird der Prozess der Neuentwicklung eines Fragebogens mit 22 Items, die auf vier Skalen verteilt sind: Funktionale Überzeugungen (Nutzen für Steuerung und Evaluation), Qualität & Fairness (Vertrauen, Genauigkeit, Fairness), Nutzen für Lehren und Lernen (diagnostisch unterstützte Unterrichtsgestaltung) und Alltagsskepsis (kritische Haltungen zur Relevanz von Diagnostik im Schulalltag). Die Skalen basieren auf deutschsprachigen Konzepten sowie dem international etablierten TCoA-Ansatz von Brown (2006). Die Stichprobe umfasste N = 148 Lehramtsstudierende (überwiegend weiblich, Alter 19–55, Median: 23 Jahre) aus verschiedenen Schulformen. Eine konfirmatorische Faktorenanalyse ergab eine akzeptable Modellpassung (CFI = 0,85, TLI = 0,83, RMSEA = 0,057, SRMR = 0,083). Alle Faktorladungen waren signifikant, der Großteil der Items zeigte moderate bis hohe Ladungen. Zehn Items mit geringeren Ladungen wurden aufgrund ihrer inhaltlichen Relevanz im Modell belassen. Die Reliabilitätsanalyse ergab akzeptable bis gute interne Konsistenzen (Cronbach’s α = 0,73– 0,81), mit Ausnahme der Skala Alltagsskepsis (α = 0,52), die jedoch beibehalten wurde. Erste Hinweise auf die Validität zeigten sich in erwartungskonformen Zusammenhängen mit Need for Cognition und Need to Evaluate. Das Instrument erlaubt eine differenzierte Erfassung diagnostischer Überzeugungen und kann auch zur Evaluation von Lernangeboten eingesetzt werden, über den reinen Wissenserwerb hinaus. Zur Förderung professioneller Entwicklung sollten Einstellungen zur Diagnostik frühzeitig thematisiert und reflektiert werden.:Inhalt
Tabellenverzeichnis 5
1 Einleitung 6
2 Theoretischer Hintergrund 7
2.1 Skalenkonzept 7
2.2 Pilotierung 8
3 Methodisches Vorgehen 10
3.1 Durchführung 10
3.2 Stichprobe 10
3.4 Weitere Instrumente 11
3.4.1 Soziodemografische Daten 11
3.4.2 Konstruktvalidität 11
3.5 Analyse 11
4 Ergebnisse der Skalenkonstruktion 12
4.1 Pilotversion II 12
4.1.1 Itemkennwerte 12
4.1.2 Messtheoretische Prüfung 12
4.1.3 Itemauswahl für die finale Version EiDiLe 13
4.2 Finales Instrument EiDiLe 14
4.2.1 Item- und Skalenkennwerte 14
4.2.2 Messtheoretische Prüfung 15
4.2.3 Reliabilität 17
4.2.4 Validität 18
4.2.5 Auswertungshinweise 19
5 Kurzfassung 20
Literaturverzeichnis 21
Anhang 24Professional teaching competence includes knowledge, motivation, beliefs, and attitudes (Baumert & Kunter, 2013; Weinert, 2001). While teachers’ diagnostic competence has gained increasing attention, attitudinal components have received relatively little consideration, despite their influence on professional action and knowledge acquisition (Pajares, 1992; Ajzen, 1991). This study addresses cognitive attitudes toward educational assessment as a component of diagnostic competence, understood in Weinert’s (2001) sense of 'wanting' alongside knowing and being able to act. We present a newly developed questionnaire consisting of 22 items across four scales: Functional beliefs (usefulness for school-level decision-making), Quality and consequences (trust, accuracy, fairness), Impact on teaching and learning (support for instructional differentiation), and Skepticism (critical views of the practical relevance of assessment). The scale structure integrates both German-language frameworks and the internationally established TCoA model by Brown (2006).
The sample comprised N = 148 pre-service teachers (predominantly female, age 19–55, median: 23) from various school tracks. Confirmatory factor analysis indicated acceptable model fit (CFI = 0,85; TLI = 0,83; RMSEA = 0,057; SRMR = 0,083). All factor loadings were significant, with most items showing moderate to high values. Ten items with lower loadings were retained due to their theoretical relevance.
Reliability analyses showed acceptable to good internal consistency (Cronbach’s α = 0,73 – 0,81), except for the Skepticism scale (α = 0,52), which was retained due to its conceptual importance. Initial evidence of construct validity emerged through expected correlations with Need for Cognition and Need to Evaluate. The instrument enables a nuanced assessment of diagnostic beliefs and can be used to evaluate digital learning programs, extending beyond the measurement of knowledge gain.
To support professional development, teacher education should explicitly address and reflect on diagnostic attitudes.:Inhalt
Tabellenverzeichnis 5
1 Einleitung 6
2 Theoretischer Hintergrund 7
2.1 Skalenkonzept 7
2.2 Pilotierung 8
3 Methodisches Vorgehen 10
3.1 Durchführung 10
3.2 Stichprobe 10
3.4 Weitere Instrumente 11
3.4.1 Soziodemografische Daten 11
3.4.2 Konstruktvalidität 11
3.5 Analyse 11
4 Ergebnisse der Skalenkonstruktion 12
4.1 Pilotversion II 12
4.1.1 Itemkennwerte 12
4.1.2 Messtheoretische Prüfung 12
4.1.3 Itemauswahl für die finale Version EiDiLe 13
4.2 Finales Instrument EiDiLe 14
4.2.1 Item- und Skalenkennwerte 14
4.2.2 Messtheoretische Prüfung 15
4.2.3 Reliabilität 17
4.2.4 Validität 18
4.2.5 Auswertungshinweise 19
5 Kurzfassung 20
Literaturverzeichnis 21
Anhang 2
FIT für die Verbannung von PFAS – Kunststoffreduktion und alternative Verpackungslösungen
PFAS oder per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die seit den 1940er Jahren in verschiedenen Branchen weltweit eingesetzt werden. Aufgrund ihrer extrem langen Dekompositionszeiten werden sie als „ewige Chemikalien“ bezeichnet. Zusätzlich wurden PFAS mit nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, was zu wachsender Besorgnis und regulatorischen Maßnahmen geführt hat /SAFP2023/.
Bis zum Jahr 2024 haben mehrere US-Bundesstaaten Gesetze erlassen, um die Verwendung von PFAS in verschiedenen Produkten zu verbieten oder einzuschränken /SAF2023, TART2023, GUY2023. Minnesota hat ein umfassendes Gesetz verabschiedet, das alle nicht notwendigen Verwendungen von PFAS bis 2032 verbietet, wobei die ersten Einschränkungen bereits 2025 in Kraft treten /PCA2023/. New York hat Gesetze erlassen, die die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen ab dem 31. Dezember 2022 einschränken /DEC2023/. Insgesamt haben 11 US-Bundesstaaten Gesetze auf den Weg gebracht, die die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen verbieten oder einschränken /BAU2022/. International hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um PFAS einzuschränken. Zum Beispiel wurde PFOA1 seit Juli 2020 gemäß der POP2-Verordnung verboten /ECHA2023/. Am 7. Februar 2023 reichten fünf europäischen Länder den Vorschlag zur generellen Einschränkung von PFAS in der EU ein, der darauf ab- zielt, die Verwendung und Herstellung aller PFAS-Chemikalien gemäß der OECD-Definition zu verbieten /SCO2023/. Es gibt jedoch Diskussionen über die Komplexität der Verwaltung eines Verbots von PFAS in Europa, und einige Unternehmen mögen hoffen, dass die vorgeschlagene Gesetzgebung ganz fallen gelassen wird, weil sie zu kompliziert und schwer umsetzbar ist
Apolipoprotein E (ApoE) Rescues the Contractile Smooth Muscle Cell Phenotype in Popliteal Artery Aneurysm Disease
Popliteal artery aneurysm (PAA) is the most frequent peripheral aneurysm, primarily seen in male smokers with a prevalence below 1%. This exploratory study aims to shed light on cellular mechanisms involved in PAA progression. Sixteen human PAA and eight non-aneurysmatic popliteal artery samples, partially from the same patients, were analyzed by immunohistochemistry, fluorescence imaging, Affymetrix mRNA expression profiling, qPCR and OLink proteomics, and compared to atherosclerotic (n = 6) and abdominal aortic aneurysm (AAA) tissue (n = 19). Additionally, primary cell culture of PAA-derived vascular smooth muscle cells (VSMC) was established for modulation and growth analysis. Compared to non-aneurysmatic popliteal arteries, VSMCs lose the contractile phenotype and the cell proliferation rate increases significantly in PAA. Array analysis identified APOE higher expressed in PAA samples, co-localizing with VSMCs. APOE stimulation of primary human PAA VSMCs significantly reduced cell proliferation. Accordingly, contractile VSMC markers were significantly upregulated. A single case of osseous mechanically induced PAA with a non-diseased VSMC profile emphasizes these findings. Carefully concluded, PAA pathogenesis shows similar features to AAA, yet the mechanisms involved might differ. APOE is specifically higher expressed in PAA tissue and could be involved in VSMC phenotype rescue
Leipzig incentive guide
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Leipzig feeling of renewal and freedom. Also typical of Leipzig is its variety:
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programme ideas adaptable to your own speciic event.:Leipzig incentive guide
Dresden incentive guid
Mouse-cursor trajectories reveal reduced contextual influence on decision conflict during delay discounting in anorexia nervosa
Objective:
The capacity of individuals with anorexia nervosa (AN) to forgo immediate food rewards in their long-term pursuit of thinness is thought to reflect elevated self-control and/or abnormal reward sensitivity. Prior research attempted to capture an increased tendency to delay gratification in AN using delay-discounting tasks that assess how rapidly the subjective value of rewards decreases as a function of time until receipt. However, significant effects were mostly subtle or absent. Here, we tested whether the process leading to such decisions might be altered in AN.
Method:
We recorded mouse-cursor movement trajectories leading to the final choice in a computerized delay-discounting task (238 trials) in 55 acutely underweight females with AN and pairwise age-matched female healthy controls (HC). We tested for group differences in deviations from a direct choice path, a measure of conflict strength in decision making, and whether group moderated the effect of several predictors of conflict strength (e.g., choice difficulty, consistency). We also explored reaction times and changes in trajectory directions (X-flips).
Results:
No group differences in delay-discounting parameters or movement trajectories were detected. However, the effect of the aforementioned predictors on deviations (and to a lesser extent reaction times) was reduced in AN.
Discussion:
These findings suggest that while delay discounting and conflict strength in decision making are generally unaltered in AN, conflict strength was more stable across different decisions in the disorder. This might enable individuals with AN to pursue (maladaptive) long-term body-weight goals, because particularly conflicting choices may not be experienced as such. -
Public Significance:
The deviations from a direct path of mouse-cursor movements during a computerized delay-discounting task varied less in people with anorexia nervosa. Assuming such deviations measure decision conflict, we speculate that this increased stability might help people with anorexia nervosa achieve their long-term weight goals, as for them the struggle with the decision to eat high-calorie meals when hungry will be milder, so they would be more likely to skip them
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der universitären Lehrkräftebildung in Deutschland: Stand und Perspektiven
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als zentrales Element der Lehrkräftebildung zielt ab auf die Vorbereitung angehender Lehrkräfte, zukunftsfähige Bildung zu gestalten. In den Sustainable Development Goals (SDGs) wurde die Lehrkräftebildung unter dem vierten Ziel („Ensure inclusive and equitable quality education and promote lifelong learning opportunities for all“) als 4.7 verankert