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    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being tested at selected wastewater treatment plants (WWTP) in Germany as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). Data from 169 WWTPs are currently included in the analyses for SARS-CoV-2 and 92 for Influenza A Virus and Influenza B Virus. For the calendar week 42 data from 120 WWTP were available for SARS-CoV-2 and from 83 WWTPs for Influenza A Virus and Influenza B Virus. Data from other WWTP are provided continuously. A steep increase in the aggregated SARS-CoV-2 viral load can be observed for the last two weeks. The values for the Influenza viruses are currently low. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications, especially from WWTP with large population coverage

    50. Kalenderwoche (9.12. bis 15.12.2024)

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    Die ARE-Aktivität liegt weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen ist niedrig und liegt teilweise unter dem Niveau der Vorjahre. Das ARE-Geschehen wird seit einigen Wochen durch verschiedene Atemwegsviren bestimmt, wobei Rhinoviren hauptsächlich nachgewiesen werden. Der Beginn der RSV-Welle deutet sich an, er liegt damit voraussichtlich im üblichen zu erwartenden Zeitraum. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 50. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 50. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 50. KW 2024 in insgesamt 92 der 151 eingesandten Proben aus dem ARE-Praxis-Sentinel respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (21 %) gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 13 %) und Adenoviren (9 %). Influenza A- und B-Viren, Respiratorische Synzytialviren (RSV), Parainfluenzaviren (PIV) und humane Metapneumoviren (hMPV) wurden jeweils mit einer Positivenrate von 7 % nachgewiesen. SARS-CoV-2 wurde mit 6 % nachgewiesen. Influenza C-Viren wurden in der 50. KW nicht detektiert. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 50. KW 2024 leicht gesunken. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten ist in den letzten Wochen zurückgegangen. In der 50. KW wurde bei 9 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben, eine Influenza-Erkrankung wurde bei 5 % der Fälle diagnostiziert und bei 2 % der Fälle eine RSV-Erkrankung. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in acht der 25 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter SARS-CoV-2, Rhinoviren, RSV, hCoV und Adenoviren. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle gemäß IfSG ist in der 50. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 49. MW weiter leicht gesunken. Die Zahl der übermittelten Influenza- und RSV-Fälle ist dagegen weiter gestiegen. In der 48. KW 2024 wurde die rekombinante Sublinie XEC mit einem kaum veränderten Anteil von 52 % nachgewiesen, die Sublinie KP.3.1.1 mit einem zunehmenden Anteil von 31 %. Insgesamt gab es weiterhin kaum Veränderungen in den Anteilen der Virusvarianten. Im Abwassermonitoring war in den letzten Wochen kein klarer Trend der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten, während die Werte der Viruslast von Influenza A- und B-Viren ausgehend von einem niedrigen Bereich in den letzten Wochen leicht ansteigen

    Gute Wirksamkeit der Impfung zum Schutz gegen Influenza bei ambulant oder stationär wegen einer akuten Atemwegsinfektion behandelten Patientinnen und Patienten in der Saison 2023/24

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    In Deutschland begann die Grippewelle 2023/24 gemäß der Definition des Robert Koch-Instituts in der 50. Kalenderwoche (KW) 2023, erreichte in KW 5/2024 ihren Höhepunkt und endete mit KW 12/2024. Dominant waren Influenza A(H1N1)pdm09-Viren mit 82 % aller Influenzavirusnachweise im ambulanten Bereich und 94 % aller Nachweise im stationären Bereich. Seit vier Jahren konnte erstmals wieder im Rahmen der virologischen ARE-Surveillance eine Berechnung der Wirksamkeit der saisonalen Influenzaimpfung gegen eine laborbestätigte Influenzaerkrankung für Deutschland vorgenommen werden. Durch den Aufbau einer virologischen SARI-Surveillance in der Saison 2023/24 war dies erstmalig auch für den stationären Bereich möglich. Im Epidemiologischen Bulletin 42/2024 wird die Schätzung der Wirksamkeit der saisonalen Influenzaimpfung (Impfeffektivität) gegen eine laborbestätigte Influenzaerkrankung bei ambulant oder stationär wegen einer Atemwegsinfektion behandelten Patientinnen und Patienten während der Saison 2023/24 in Deutschland beschrieben

    Einbeziehung von Informationen aus Diabetesregistern in die Diabetes-Surveillance – Auswertung 2024:

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    Ergebnisposter zu einem Kooperationsprojekt im Rahmen der Nationalen Diabetes-Surveillance am Robert Koch-Institut

    Empfehlung zur Standardimpfung von Säuglingen gegen Meningokokken der Serogruppe B und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

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    Die STIKO erweitert ihre bestehende Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) um eine Empfehlung zur MenB-Standardimpfung für Säuglinge und Klein-kinder im Alter von < 5 Jahren. Der für diese Altersgruppe verfügbare MenB-Impfstoff 4CMenB (Bexsero) soll in einem 2+1-Schema verabreicht werden. Zur Vermeidung von Fieber oder Schmerzen nach der MenB-Impfung wird eine prophylaktische Paracetamol-Gabe empfohlen. Ziel der neuen Impfempfehlung ist die Reduktion der Morbidität invasiver MenB-Erkrankungen und der resultierenden Folgen (Hospitalisierung, schwere Komplikationen, Behinderung und Tod) bei Säuglingen und Kleinkindern. Aufgrund der potenziell schweren Symptomatik, möglichen Folgeschäden und der hohen Letalität hat die Reduktion invasiver MenB-Erkrankungen trotz deren Seltenheit eine hohe Be¬deutung für die Bevölkerung.Peer Reviewe

    ARE-Wochenbericht 29

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    Seit einigen Wochen liegt die ARE-Aktivität insgesamt auf einem vergleichsweise hohen Niveau für diese Jahreszeit, ist aktuell jedoch nicht weiter angestiegen. Das ARE-Geschehen wird hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. In der Bevölkerung hat sich der Anstieg der SARS-CoV-2-Aktivität seit Mitte Mai in der aktuellen Berichtswoche fortgesetzt. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau. COVID-19 wird vorwiegend bei älteren SARI- Patientinnen- und -Patienten diagnostiziert. Die Sommerferien in mehreren Bundesländern können einen Einfluss auf die ARE-Aktivität und die Surveillance-Systeme haben. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 29. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 29. KW im Vergleich zur Vorwoche insgesamt ebenfalls leicht gesunken. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 29. KW 2024 in insgesamt 43 der 85 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (24 %) und SARS-CoV-2 (21 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 5 %), humanen Metapneumoviren (hMPV) sowie Adenoviren mit einer Positivenrate von jeweils 1 %. Influenzaviren, humane saisonale Coronaviren (hCoV) und Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden in der 29. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 29. KW 2024 leicht gesunken. Parallel zur stärkeren Zirkulation von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung steigt der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten langsam an und lag seit der 24. KW über 5 %. In der 29. KW wurde bei 12 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19 Fälle ist in der 29. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 28. MW weiter leicht gestiegen. Im Abwassermonitoring zeigt die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast weiterhin einen steigenden Trend. In Deutschland ist die JN.1-Sublinie KP.3 vorherrschend. Ihr Anteil lag zusammengefasst für die 26. und 27. KW bei 37 %. Der Anteil der Sublinie KP.3.1.1 lag bei 20 %

    ARE-Wochenbericht KW 33

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    Die ARE-Aktivität lag in den letzten Wochen auf einem höheren Niveau als sonst um diese Jahreszeit, sie nähert sich aber den üblichen Werten im Sommer zunehmend an. Das ARE-Geschehen wird weiterhin hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. Die SARS-CoV-2-Aktivität hat sich in den letzten Wochen stabilisiert. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau. COVID-19 wird vorwiegend bei älteren SARI-Patientinnen und -Patienten diagnostiziert. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 33. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 33. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 33. KW 2024 in insgesamt 33 der 81 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (20 %) und SARS-CoV-2 (15 %), mit Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 6 %), Adenoviren (4 %) und humanen Metapneumoviren (hMPV; 1 %). Influenzaviren, Respiratorische Synzytialviren (RSV) und humane saisonale Coronaviren (hCoV) wurden in der 33. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 33. KW 2024 leicht gesunken. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten lag in der 33. KW bei 13 %. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle gemäß IfSG ist in der 33. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 32. MW relativ stabil geblieben. In Deutschland ist die Sublinien KP.3.1.1 neben der Elternlinie KP.3 vorherrschend. Ihr Anteil lag zusammengefasst für die 30. und 31. KW bei 46 % bzw. 28 %. Im Abwassermonitoring ist die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast seit einigen Wochen stabil

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 29

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 29. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt gesunken und lag bei rund 4.400 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 4.900). Dabei ist die ARE-Inzidenz bei den Kindern gesunken, jedoch bei den Erwachsenen relativ stabil geblieben. Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist im Vergleich zur Vorwoche insgesamt stabil geblieben und lag bei rund 1.100 ILI pro 100.000 Einw. Sowohl die Gesamt-ARE- als auch die Gesamt-ILIInzidenz befinden sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau für diese Jahreszeit. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden zeigt seit Mitte Mai einen steigenden Trend und lag in der 29. KW bei rund 800 pro 100.000 Einw. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb-Plus) wurden im Juli 2024 bisher hauptsächlich Rhino-/Enteroviren und SARS-CoV-2 nachgewiesen, gefolgt von u.a. Parainfluenzaviren und Adenoviren. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 29. KW 2024 haben bisher 7.005 GrippeWeb- Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 301 eine ARE und 71 eine ILI (Datenstand: 23.7.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich

    Beschluss für die Empfehlung der STIKO zum Wechsel von quadrivalenten zu trivalenten Influenza-Impfstoffen

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    Seit September 2023 empfiehlt die WHO den Wechsel von quadrivalenten zu trivalenten Influenza-Impfstoffen ohne B/Yamagata Linie. Die Verfügbarkeit eines trivalenten lebend-attenuierten Influenza-Impfstoffs (LAIV) in Deutschland wird ab der Saison 2024/2025 erwartet. Die Verfügbarkeit von trivalenten inaktivierten Influenza-Impfstoffen wird ab der Saison 2025/2026 erwartet. Daher passt die STIKO ihre Influenza-Impfempfehlung wie folgt an: Die STIKO empfiehlt eine jährliche Impfung im Herbst für Personen im Alter von ≥ 60 Jahren mit einem inaktivierten Influenza-Hochdosis-Impfstoff oder bei entsprechender Indikation im Alter von ≥ 6 Monaten mit einem inaktivierten Influenza-Impfstoff (Standarddosis) mit jeweils von der WHO empfohlener Antigenkombination. Kinder und Jugendliche im Alter von 2 - 17 Jahren können alternativ mit einem LAIV geimpft werden, sofern keine Kontraindikation besteht.Peer Reviewe

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