Robert Koch Institute

Publikationsserver des Robert Koch-Instituts
Not a member yet
    13672 research outputs found

    ARE-Wochenbericht KW 36

    No full text
    Die ARE-Aktivität lag in den letzten Wochen auf einem höheren Niveau als sonst um diese Jahreszeit. Das ARE-Geschehen wird weiterhin hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. In der Bevölkerung und im ambulanten Bereich setzt sich der leichte Anstieg der SARS-CoV-2-Aktivität fort. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau. COVID-19 wird vorwiegend bei älteren SARI-Patientinnen und -Patienten diagnostiziert. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 36. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 36. KW im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 36. KW 2024 in insgesamt 32 der 62 eingesandten Sentinel-proben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (24 %) und SARS-CoV-2 (21 %), mit Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 8 %), sowie humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) und Adenoviren mit einer Positivenrate von jeweils 2 %. Influenzaviren, Respiratorische Synzytialviren (RSV) und humane Metapneumoviren (hMPV) wurden in der 36. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 36. KW 2024 stabil geblieben. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten blieb relativ stabil. Es wurde in der 36. KW bei 9 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben. Influenza- und RSV-Infektionen wurden bei weniger als 1 % der Fälle diagnostiziert. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle gemäß IfSG ist in der 36. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 35. MW weiter leicht gestiegen. Im Abwassermonitoring ist seit Anfang August 2024 (32. KW) ein leichter Anstieg in der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 30

    No full text
    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 30. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt stabil geblieben und lag bei rund 4.400 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 4.400). Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls insgesamt stabil geblieben und lag bei rund 1.200 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.200). Sowohl die Gesamt-ARE- als auch die Gesamt-ILI-Inzidenz befinden sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau für diese Jahreszeit. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb- Teilnehmenden zeigte seit Mitte Mai 2024 einen steigenden Trend und ist in der 30. KW im Vergleich zur Vorwoche bei rund 800 pro 100.000 Einw. stabil geblieben. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb-Plus) wurden im Juli 2024 bisher hauptsächlich Rhino-/Enteroviren und SARS-CoV-2 nachgewiesen, gefolgt von u.a. Parainfluenzaviren und Adenoviren. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 30. KW 2024 haben bisher 7.091 GrippeWeb- Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 305 eine ARE und 84 eine ILI (Datenstand: 30.7.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich

    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

    No full text
    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being monitored as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). Data from 167 sites, i.e. wastewater treatment plants (WWTP), are currently included in the analyses. For the calendar week 26 data from 112 sites were available. Data from other sites will be provided later. The viral loads are currently low but showing a slight increase. Last week’s development may still change due to late notifications, especially due to late notifications from sites with large population coverage

    Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 31

    Get PDF
    Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2024 (Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 31/2024

    Psychometric evaluation of the Clinical Interview for Externalizing Disorders (ILF-EXTERNAL) in an online setting - results from the consortium project INTEGRATE-ADHD

    Get PDF
    Background: The study examines the psychometric properties of the ADHD section of the semi-structured diagnostic interview ILF-EXTERNAL, which was conducted online via video chat. Methods: As part of the INTEGRATE-ADHD research project, 202 children and adolescents (age M = 12.87 years, SD = 3.04, 28.2 % female) with an administrative diagnosis of ADHD registered with their health insurance company were clinically assessed for the presence of ADHD according to the German ADHD S3 guideline. Using the ILF-EXTERNAL, one parent and, from the age of eight, also the children themselves were interviewed. A proxy rating by a parent was made using the German FBB-ADHS rating scale. In a subsample (n = 65), an independent blind interviewer rated the videorecordings of the ILF-EXTERNAL parent interview to determine the interrater reliability of the ILF-EXTERNAL. Results: All ADHD symptom scales of the ILF-EXTERNAL showed good to excellent internal consistency (α = 0.89 to 0.93). Interrater reliability was high for both categorical and dimensional analyses (κ = 0.78 and κ = 0.81; ICC(1,1) = 0.97 and 0.98). High correlations of the ILF-EXTERNAL parent interview with the FBB-ADHS (r = 0.79 to r = 0.85) and with the ILF-EXTERNAL child interview (r = 0.60 to r = 0.71) demonstrated convergent validity. Conclusions: Sound psychometric properties of the ILF-EXTERNAL were also confirmed for its use in an online setting. High interrater reliabilities demonstrate the quality of the ADHD diagnostics carried out in the consortium project INTEGRATE-ADHD.Peer Reviewe

    Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) zu Reiseimpfungen.

    Get PDF
    Die STIKO empfiehlt Reiseimpfungen zum individuellen Schutz Reisender mit einem Expositionsrisiko gegenüber bestimmten impfpräventablen Erkrankungen und um den Import von Infektionserregern in das bereiste Land oder bei Rückreise nach Deutschland zu verhindern. Die im Epidemiologischen Bulletin 14/2024 veröffentlichten Empfehlungen zu Reiseimpfungen wurden von der STIKO-AG Reiseimpfungen in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten erarbeitet. Enthalten ist dabei u. a. ein neues Kapitel zum Dengue-Virus mit Risikokarte. Aktualisiert wurden u. a. das Kapitel zu COVID-19, die Literaturliste und Reisekarten zu Influenza, Japanische und zeckenübertragene Enzephalitis sowie Tollwut

    ARE-Wochenbericht KW 38

    No full text
    Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 38. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche nochmals deutlich gestiegen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 38. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls deutlich gestiegen. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 38. KW 2024 in insgesamt 48 der 96 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (27 %) und SARS-CoV-2 (17 %), mit Abstand gefolgt von Adenoviren (PR 5 %), Parainfluenzaviren (PIV; 3 %) und humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 3 %). Influenzaviren, Respiratorische Synzytialviren (RSV) und humane Metapneumoviren (hMPV) wurden in der 38. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 38. KW 2024 stabil geblieben. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten blieb ebenfalls stabil. Es wurde in der 38. KW bei 15 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle gemäß IfSG ist in der 38. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 37. MW gestiegen. In Deutschland war in der 36. KW die Sublinie KP.3.1.1 mit einem Anteil von 41 % weiterhin vorherrschend. Darüber hinaus wurde die neu zugewiesene rekombinante Sublinie XEC mit einem Anteil von 21 % in der 36. KW nachgewiesen. Der seit Anfang August 2024 (32. KW) im Abwassermonitoring beobachtete leichte Anstieg der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast hat sich aktuell nicht fortgesetzt

    Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 33

    Get PDF
    Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2024 (Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 33/2024

    Fusarium species,Scedosporium species, and Lomentospora prolificans: A systematic review to inform the World Health Organization priority list of fungal pathogens

    No full text
    Recognizing the growing global burden of fungal infections, the World Health Organization established a process to develop a priority list of fungal pathogens (FPPL). In this systematic review, we aimed to evaluate the epidemiology and impact of infections caused by Fusarium spp., Scedosporium spp., and Lomentospora prolificans to inform the first FPPL. PubMed and Web of Sciences databases were searched to identify studies published between January 1, 2011 and February 23, 2021, reporting on mortality, complications and sequelae, antifungal susceptibility, preventability, annual incidence, and trends. Overall, 20, 11, and 9 articles were included for Fusarium spp., Scedosporium spp., and L. prolificans, respectively. Mortality rates were high in those with invasive fusariosis, scedosporiosis, and lomentosporiosis (42.9%–66.7%, 42.4%–46.9%, and 50.0%–71.4%, respectively). Antifungal susceptibility data, based on small isolate numbers, showed high minimum inhibitory concentrations (MIC)/minimum effective concentrations for most currently available antifungal agents. The median/mode MIC for itraconazole and isavuconazole were ≥16 mg/l for all three pathogens. Based on limited data, these fungi are emerging. Invasive fusariosis increased from 0.08 cases/100 000 admissions to 0.22 cases/100 000 admissions over the time periods of 2000–2009 and 2010–2015, respectively, and in lung transplant recipients, Scedosporium spp. and L. prolificans were only detected from 2014 onwards. Global surveillance to better delineate antifungal susceptibility, risk factors, sequelae, and outcomes is required.Peer Reviewe

    Developing HPV Vaccination Communication Strategies: Assessing Knowledge, Attitudes, and Barriers Among Healthcare Professionals in Kazakhstan

    No full text
    Background: Cervical cancer, predominantly caused by human papillomavirus, remains a major public health issue globally and in Kazakhstan, where it ranks among the most common cancers in women. A pilot HPV vaccination programme in Kazakhstan was suspended in 2017 due to mass parental refusals, and it is planned to be restarted in the coming years. This study aims to assess the knowledge, attitudes, barriers, and sources of information about HPV and the HPV vaccine among healthcare professionals in Kazakhstan. Methods: A cross-sectional study (December 2022–May 2023) involving 1189 healthcare professionals in Kazakhstan used a self-administered questionnaire. Statistical analysis included descriptive statistics, mean knowledge score, between-group comparisons, and binary logistic regression to identify factors linked to higher knowledge and vaccine recommendation. Results: The study found that the average knowledge score for HPV and the HPV vaccine among participants was 11 out of a possible 18. Correct answers to the questionnaire were observed more frequently among physicians than among nurses (p < 0.001). In our study, 72.6% of healthcare professionals expressed a positive intention to recommend the HPV vaccine. The likelihood of recommending the HPV vaccine was significantly higher among those with higher knowledge of HPV and its vaccine (OR 1.8; 95% CI 1.3–2.5; p < 0.001), those familiar with cervical cancer patients (OR 2.0; 95% CI 1.5–2.8; p < 0.001), and those with positive attitudes towards the COVID-19 vaccine and childhood vaccination (OR 2.3 and 1.5, respectively). Healthcare professionals identified key barriers to HPV vaccination, including public mistrust (49.4%), fear of side effects (45.9%), and insufficient knowledge among healthcare professionals themselves (30.3%). Information from the internet, including articles and journals, was the most commonly used source of information, followed by social media and colleagues. Conclusions: The disparities identified call for a tailored, multifaceted communication strategy that addresses the diverse needs of health professionals to address the differences in awareness between different groups, in order to ensure successful implementation and coverage of HPV vaccination across Kazakhstan.Peer Reviewe

    8,067

    full texts

    13,672

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Publikationsserver des Robert Koch-Instituts
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇