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    Prävalenz von Gestationsdiabetes mellitus in Deutschland: Trend und Unterschiede nach regionaler sozioökonomischer Deprivation

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    Hintergrund: Gestationsdiabetes mellitus (GDM) erhöht das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen. Ein generelles Screening auf GDM wurde 2012 in Deutschland eingeführt. Methode: Die Analyse basiert auf Daten der externen stationären Qualitätssicherung zur Geburtshilfe der Jahre 2013 bis 2021. Frauen mit präkonzeptionellem Diabetes wurden ausgeschlossen. Ein GDM wurde bei Dokumentation im Mutterpass oder als ICD-Diagnose O24.4 bei Klinikaufenthalt angenommen. Die Prävalenz wird stratifiziert nach Jahr, Alter der Mutter und regionaler sozioökonomischer Deprivation berichtet. Ergebnisse: Die altersstandardisierte Prävalenz von GDM hat von 4,7 % im Jahr 2013 auf 8,5 % im Jahr 2021 stetig zugenommen. Der Anstieg zeigte sich in allen Altersgruppen. Im Jahr 2021 entsprach dies 63.563 Frauen mit GDM. In hoch deprivierten Regionen war die Prävalenz höher als in niedrig deprivierten Regionen. Fazit: Ein stetiger Anstieg der GDM-Prävalenz und Hinweise auf gesundheitliche Ungleichheit unterstreichen den Bedarf von Strategien zur Primärprävention von GDM

    Abwassersurveillance zu SARS-CoV-2

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    Im Rahmen von AMELAG (Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung) wird unter anderem die Last von SARS-CoV-2 im Abwasser überwacht. Aktuell fließen Daten aus 163 Standorten, d.h. Kläranlagen, in die Analysen ein. Für die Kalenderwoche 23 liegen Daten aus 73 Standorten vor. Daten weiterer Standorte werden nachgeliefert. Die Viruslasten sind aktuell niedrig, aber leicht ansteigend. Die Entwicklung der letzten Woche kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern, insbesondere, wenn Standorte mit einer hohen Anzahl an angeschlossenen Einwohnern nachmelden

    Empfehlung zur Standardimpfung von Säuglingen gegen Meningokokken der Serogruppe B und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

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    Die STIKO erweitert ihre bestehende Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) um eine Empfehlung zur MenB-Standardimpfung für Säuglinge und Klein-kinder im Alter von < 5 Jahren. Der für diese Altersgruppe verfügbare MenB-Impfstoff 4CMenB (Bexsero) soll in einem 2+1-Schema verabreicht werden. Zur Vermeidung von Fieber oder Schmerzen nach der MenB-Impfung wird eine prophylaktische Paracetamol-Gabe empfohlen. Ziel der neuen Impfempfehlung ist die Reduktion der Morbidität invasiver MenB-Erkrankungen und der resultierenden Folgen (Hospitalisierung, schwere Komplikationen, Behinderung und Tod) bei Säuglingen und Kleinkindern. Aufgrund der potenziell schweren Symptomatik, möglichen Folgeschäden und der hohen Letalität hat die Reduktion invasiver MenB-Erkrankungen trotz deren Seltenheit eine hohe Be¬deutung für die Bevölkerung.Peer Reviewe

    Physical activity of older children and adolescents in Germany – Results of the HBSC study 2022 and trends since 2009/10

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    Background: Physical activity is central to health, beginning in childhood and adolescence, and regular monitoring provides important information for strategic decisions on promoting physical activity in Germany. Methods: The current survey cycle of the Health Behaviour in School-aged Children (HBSC) study gives an insight into the prevalence of the indicators daily recommended physical activity, high and low physical activity, and sporting activity among students aged between 11 and 15 for 2022. In addition, the data is compared to the survey cycles of the 2009/10, 2013/14, and 2017/18 school years and analysed over time. Results: The results of the current survey cycle show that 10.8 % of girls, 20.9 % of boys, and 12.4 % of gender diverse adolescents fulfil the daily physical activity recommendation. There are also major gender-specific differences for the other indicators. The group of gender diverse adolescents needs to be analysed further. The changes over time between 2009/10 and 2022 are relatively small. While girls' physical activity habits decreased slightly for the various indicators between 2009/10 and 2022, boys' prevalence remained relatively stable over the same period. Conclusions: Overall, in part due to the effects of the various COVID-19 lockdowns, the need for effective and population-based measures to promote physical activity in childhood and adolescence remains high

    Einfluss von medizinischen Einmalhandschuhen auf die hygienische Händedesinfektion

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    Medizinische Einmalhandschuhe sind aus allen Bereichen der Patientinnen- und Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Ihre primäre Funktion ist der Schutz der Mitarbeitenden vor potenziell infektiösem Material. Für die Patientinnen- und Patientensicherheit ist die Händedesinfektion essenziell, die – indikationsgerecht durchgeführt – das Risiko von nosokomialen Infektionen reduziert. Das kontinuierliche Tragen von Handschuhen ist mit einer geringeren Adhärenz an die indikationsgerechte hygienische Händedesinfektion assoziiert, dabei steigt die Gefahr von Übertragungs- und Infektionsereignissen. Der Einfluss der Handschuhnutzung auf die Umsetzung der hygienischen Händedesinfektion und Hinweise für den indikationsgerechten Gebrauch in der direkten Patientinnen- und Patientenversorgung werden von den Autorinnen und Autoren untersucht und diskutiert.Peer Reviewe

    Survival in patients with acute myeloid and lymphoblastic leukemia in Germany – Comparison between federal cancer registries and the leading study registries

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    Forschungsziel: Berechnung der rohen, alterstand. und altersspez. Inzidenzen nach Geschlecht, Bundesland, Region und Diagnosejahr; Berechnung der Überlebensraten mit gleicher Stratifizierung für Patientinnen und PAtienten mit aktuter myeolischer und lymphoblastischer Leukämien

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 14

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 14. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt weiter deutlich gesunken und lag bei rund 4.600 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 6.100). Dabei sind die Werte sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen gesunken, besonders deutlich bei den 0- bis 4-Jährigen. Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls sehr stark gesunken und lag bei rund 800 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.300). Sowohl die Gesamt-ARE-Inzidenz als auch die Gesamt-ILI-Inzidenz befand sich im unteren Wertebereich der vorpandemischen Jahre zu dieser Zeit. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden lag in der 14. KW deutlich unter 100 COVID-19- Erkrankungen pro 100.000 Einw. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb-Plus) wurden seit der 12. KW 2024 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren und humane saisonale Coronaviren (hCoV) nachgewiesen sowie zu niedrigeren Anteilen auch andere Erreger. Gemäß den Daten aus der Arbeitsgemeinschaft Influenza endete die Grippewelle mit der 12. KW 2024, die RSV-Welle endete mit der 10. KW 2024. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen für die 14. KW 2024 beruhen auf den Angaben von 7.313 GrippeWeb-Teilnehmenden, von diesen meldeten 327 eine ARE und 52 eine ILI (Datenstand: 9.4.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben

    Maßnahmen zur Spendewerbung

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    ARE-Wochenbericht KW 15

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    Das ARE-Geschehen wird zunehmend durch Erkältungsviren wie Rhinoviren, humane Metapneumoviren, Adenoviren und Parainfluenzaviren bestimmt, jedoch zirkulieren weiterhin auch Influenzaviren, Respiratorische Synzytialviren und humane saisonale Coronaviren. Die Grippewelle endete nach Definition des Robert Koch-Instituts nach 15 Wochen mit der 12. KW 2024. Die RSV-Welle endete mit der 10. KW 2024. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 15. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt relativ stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 15. KW im Vergleich zur Vorwoche insgesamt ebenfalls stabil geblieben. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 15. KW 2024 in insgesamt 56 der 96 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (20 %), humane Metapneumoviren (hMPV; 15 %), Adenoviren (14 %) und Parainfluenzaviren (PIV; 14 %), gefolgt von Influenzaviren (7 %), humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 6 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 4 %). SARS-CoV-2 wurde in der 15. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 15. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt weiter leicht gesunken und lag in den meisten Altersgruppen auf einem niedrigen Niveau. Seit der 13. KW 2024 liegt der Anteil der Influenza-Diagnosen bei hospitalisierten Patientinnen und Patienten wegen schwerer Atemwegserkrankungen unter 10 %. In der 15. KW blieben der Anteil der Influenzadiagnosen sowie der Anteil der RSV-Diagnosen insgesamt stabil und lagen in der 15. KW bei jeweils 3 %. Bei Kindern unter zwei Jahren lag der Anteil der RSV Diagnosen bei 9 %. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert und lag in der 15. KW 2024 unter 1 %. In Deutschland dominiert weiterhin die BA.2.86-Sublinie JN.1. Ihr Anteil (bei geringer Anzahl von untersuchten Proben) lag in der 13. KW 2024 bei 100 %. Im Abwassermonitoring liegt die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast aktuell auf einem niedrigen Niveau

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