Robert Koch Institute

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    Abwassersurveillance zu SARS-CoV-2

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    In Deutschland wird das Abwasser von ausgewählten Kläranlagen auf SARS-CoV-2 untersucht. Dies erfolgt im Rahmen des Vorhabens „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ (AMELAG). Insgesamt werden 169 Kläranlagen auf SARS-CoV-2 und jeweils 113 Kläranlagen auf das Influenza A-Virus und das Influenza-B-Virus beprobt. Für die 50. Kalenderwoche liegen Daten aus 135 Kläranlagen für SARS-CoV-2 und aus 80 Kläranlagen für das Influenza A-Virus bzw. Influenza B-Virus vor. Daten weiterer Kläranlagen werden nachgeliefert. In den letzten Wochen ist kein klarer Trend in der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast zu erkennen. Die Werte der Influenza A- und B-Viren liegen aktuell im niedrigen Bereich, steigen aber in den letzten Wochen kontinuierlich an. Die Entwicklung der letzten Wochen kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern, insbesondere, wenn Kläranlagen mit einer hohen Anzahl an angeschlossenen Einwohnern nachmelden

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 46

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 46. KW im Vergleich zur Vorwoche gestiegen und lag insgesamt bei rund 8.500 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 7.200). Der Anstieg konnte in allen Altersgruppen beobachtet werden. Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist in der 46. KW ebenfalls gestiegen und lag bei rund 1.600 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.300). Sowohl die ARE- als auch die ILI-Inzidenz befinden sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden war seit der 39. KW gesunken. In der 46. KW kam es zu keinem weiteren Rückgang, der Wert lag bei rund 600 COVID-19-Erkrankungen pro 100.000 Einw. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb- Plus) wurden seit der 44. KW 2024 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen (gleich häufig bei Kindern und Erwachsenen), mit Abstand gefolgt von SARS-CoV-2 (nur bei Erwachsenen) sowie vereinzelt anderen Viren oder Bakterien des Erregerpanels. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 46. KW 2024 haben bisher 7.576 GrippeWeb- Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 640 eine ARE und 123 eine ILI (Datenstand: 19.11.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben. Aktuell können durch die Nachmeldungen rund 11.000 Meldungen pro Woche für die Auswertungen berücksichtigt werden. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 47

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 47. KW im Vergleich zur Vorwoche gestiegen und lag insgesamt bei rund 8.600 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 8.100). In der Altersgruppe der ab 60-Jährigen sind die Werte gesunken, in den anderen Altersgruppen sind sie gestiegen. Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist in der 47. KW gesunken und lag bei rund 1.400 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.700). Sowohl die ARE- als auch die ILI-Inzidenz befinden sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden war seit der 39. KW gesunken. In der 47. KW lag der Wert lag bei rund 500 COVID-19-Erkrankungen pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 600). In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb-Plus) wurden seit der 45. KW 2024 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen, mit Abstand gefolgt von anderen Viren oder Bakterien des Erregerpanels, u.a. SARS-CoV-2. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 47. KW 2024 haben bisher 8.638 GrippeWeb- Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 744 eine ARE und 126 eine ILI (Datenstand: 26.11.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben. Aktuell können durch die Nachmeldungen rund 11.000 Meldungen pro Woche für die Auswertungen berücksichtigt werden. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich

    Einbeziehung von Informationen aus Diabetesregistern in die Diabetes-Surveillance – Auswertung 2024:

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    Ergebnisposter zu einem Kooperationsprojekt im Rahmen der Nationalen Diabetes-Surveillance am Robert Koch-Institut

    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being tested at selected wastewater treatment plants (WWTP) in Germany as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). Data from 169 WWTPs are currently included in the analyses for SARS-CoV-2 and 99 for Influenza A Virus and Influenza B Virus. For the calendar week 48 data from 92 WWTP were available for SARS-CoV-2 and from 46 WWTPs for Influenza A Virus and Influenza B Virus. Data from other WWTP are provided continuously. Currently, no clear trend can be observed in the aggregated viral load. The values for influenza A and B viruses are currently in the low range, but show a slightly increased value compared to the last weeks. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications, especially from WWTP with large population coverage

    Beschluss und Wissenschaftliche Begründung zur Anpassung der STIKO-Empfehlung einer Standardimpfung für Personen ≥ 60 Jahre zum Schutz vor Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren

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    Die STIKO hat entsprechend ihrer Standardvorgehensweise für die systematische Entwicklung von Impfempfehlungen die Datenlage zu den neueren und weiterentwickelten Influenza-Impfstoffen erneut geprüft und passt ihre Influenza-Impfempfehlung wie folgt an: Die STIKO empfiehlt allen Personen im Alter von ≥ 60 Jahren im Herbst eine jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza mit einem inaktivierten Hochdosis-Influenza-Impfstoff oder einem MF-59-adjuvantierten Influenza-Impfstoff, jeweils mit der aktuellen von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Antigenkombination. Ziel der Influenza-Impfempfehlung ist eine Reduktion der Influenza-assoziierten Krankheitslast bei allen Personen im Alter von ≥ 60 Jahren in Deutschland

    PALS Booklet für Hospital Management

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    The PALS Booklet for Hospital Management presents the Participatory Approach to Learning in Systems as a training and practice approach for sustainable quality development in infection prevention and control in Nigerian health facilities. It describes how PALS addresses IPC improvement, gives an overview on the training programme for Change Agents in health facilities and provides insights into the concept, models and methods of PALS

    ARE-Wochenbericht KW 47

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    Die ARE-Aktivität liegt weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen ist aktuell niedrig und liegt teilweise unter dem Niveau der Vorjahre. Das ARE-Geschehen wurde seit Juli 2024 hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. In den letzten Wochen ist die SARS-CoV-2-Aktivität in den verschiedenen Surveillancesystemen jedoch rückläufig. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 47. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insbesondere in der Altersgruppe der Kinder bis 14 Jahre gestiegen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 47. KW im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 47. KW 2024 in insgesamt 77 der 146 eingesandten Proben aus dem ARE-Praxis-Sentinel respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (26 %), mit größerem Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 9 %), SARS-CoV-2 und Adenoviren mit jeweils 7 %, sowie humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 5 %) und Influenza A- oder B-Viren (2 %). Respiratorische Synzytialviren (RSV), humane Meta-pneumoviren (hMPV) und Influenza C-Viren wurden mit jeweils 1 % nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 47. KW 2024 gesunken. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten ist in den letzten Wochen zurückgegangen. Es wurden in der 47. KW bei 18 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben. Eine Influenza-Diagnose wurde bei 2 % der Fälle vergeben und bei weniger als 1 % der Fälle eine RSV-Diagnose. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in 17 der 44 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Rhinoviren (25 %), Influenza A- oder B-Viren (7 %) und SARS-CoV-2 (5 %). Adenoviren und PIV wurden mit jeweils 2 % nachgewiesen. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle gemäß IfSG ist in der 47. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 46. MW weiter gesunken. Die Zahl der übermittelten Influenza- und RSV-Fälle ist dagegen gestiegen. In der 45. KW 2024 wurde die rekombinante Sublinie XEC mit einem Anteil von 46 % nachge-wiesen, die Sublinie KP.3.1.1 mit einem Anteil von 45 %. Im Abwassermonitoring ist für die 47. KW kein klarer Trend der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten. Die Viruslast von Influenza A- und B-Viren befindet sich seit der 9. KW 2024 auf einem niedrigen Niveau

    Auf dem Weg zu einem europäischen Gesundheitsinformationssystem: Die Projekte BRIDGE Health, InfAct und PHIRI

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    Hintergrund: Die nationalen Gesundheitssysteme in Europa stehen vor ähnlichen Herausforderungen – demografischer Wandel, zunehmende Krankheitslast durch chronische nichtübertragbare Erkrankungen, gesundheitliche Ungleichheiten. Vergleichbare Gesundheitsdaten und Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern sind daher eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen. Gesundheitsinformationen in der Europäischen Union (EU) sind jedoch fragmentiert und Ansätze zur Etablierung eines umfassenden Systems meist projektbasiert. Methode: Der Beitrag beschreibt die europäischen Projekte BRIDGE Health (2015 – 2017), InfAct (Information for Action, 2018 – 2021) und PHIRI (Population Health Information Research Infrastructure, 2020 – 2023), die die Entwicklung einer nachhaltigen Infrastruktur für Gesundheitsinformationen zum Ziel hatten. Ergebnisse: Die aufeinander aufbauenden Projekte lieferten Vorarbeiten für ein EU-weites Gesundheitsinformationssystem. So wurden ein Gesundheitsinformationsportal etabliert, eine föderierte Forschungsinfrastruktur implementiert, Handreichungen entwickelt und Schulungen zum Kapazitätsaufbau durchgeführt. Schlussfolgerungen: Ein integriertes EU-weites Gesundheitsinformationssystem ist eine wichtige Basis für politische Entscheidungen und Voraussetzung für eine schnelle und abgestimmte Reaktion auf Gesundheitskrisen. Eine nachhaltige Struktur oder Institution mit Mandat für nichtübertragbare Erkrankungen (NCD) und deren Determinanten auf EU-Ebene wäre wünschenswert.Peer Reviewe

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