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    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being monitored as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). Data from 168 sites, i.e. wastewater treatment plants (WWTP), are currently included in the analyses. For the calendar week 36 data from 125 sites were available. Data from other sites will be provided later. A slight increase in the aggregated SARS-CoV-2 viral load can be observed from the beginning of August 2024 (32nd calendar week). Last week’s development may still change due to late notifications, especially due to late notifications from sites with large population coverage

    Typ-2-Diabetes bei Menschen mit ausgewählten Staatsangehörigkeiten in Deutschland: Risiko, Versorgung, Komplikationen

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    Hintergrund: Migrationsbezogene Faktoren, wie z. B. sprachliche Barrieren, können für Risiko, Versorgung und Komplikationen von Typ-2-Diabetes bei Menschen mit Migrationsgeschichte bedeutsam sein. Auf Basis der bundesweiten Befragung Gesundheit in Deutschland aktuell: Fokus (GEDA Fokus) wurden diabetesbezogene Daten von Menschen mit ausgewählten Staatsangehörigkeiten ausgewertet. Methode: Es wurden das Diabetesrisiko von Personen ohne Diabetes (n = 4.698, 18 – 79 Jahre), Kennzahlen zu Versorgung und Folgeerkrankungen von Personen mit Typ-2-Diabetes (n = 326, 45 – 79 Jahre) und zu Begleiterkrankungen (n = 326 mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu n = 2.018 ohne Diabetes, 45 – 79 Jahre) nach soziodemografischen und migrationsbezogenen Merkmalen stratifiziert dargestellt. Ergebnisse: Bessere Deutschkenntnisse gehen mit einem niedrigeren Diabetesrisiko einher. Diabetesbedingte Organkomplikationen werden häufiger bei Diskriminierungserfahrungen im Gesundheits- oder Pflegebereich beobachtet. Sowohl bei Personen mit als auch ohne Diabetes liegt bei Diskriminierungserfahrungen häufiger eine depressive Symptomatik vor. Ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft in Deutschland ist bei Personen ohne Diabetes, jedoch nicht bei Personen mit Typ-2-Diabetes, seltener mit einer depressiven Symptomatik verbunden. Schlussfolgerungen: Die Unterschiede nach migrationsbezogenen Merkmalen weisen auf Verbesserungsbedarfe in Prävention und Versorgung von Typ-2-Diabetes hin. Migrationssensible Indikatoren sollten in die Surveillance von Diabetes integriert werden.Peer Reviewe

    ARE-Wochenbericht KW 28

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    Seit einigen Wochen liegt die ARE-Aktivität insgesamt auf einem vergleichsweise hohen Niveau für diese Jahreszeit, ist aktuell jedoch nicht weiter angestiegen. Das ARE-Geschehen wird hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-Cov-2 bestimmt. In den meisten Systemen wurde eine weitere Zunahme der SARS-CoV-2-Aktivität beobachtet, in einigen Systemen kam es zu einer Stagnation der Werte. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau, COVID-19 wurde vorwiegend bei älteren SARI- Patientinnen- und -Patienten diagnostiziert. Die Sommerferien in mehreren Bundesländern können einen Einfluss auf die ARE-Aktivität und die Surveillance-Systeme haben

    Sozioökonomische und geografische Unterschiede bei der Erstdiagnose von Krebs in Deutschland

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    Sozioökonomische Ungleichheiten bei den Krebsüberlebensraten sind gut dokumentiert, und Patient*innen, die in benachteiligten Regionen leben, haben niedrigere Überlebensraten. Das Stadium bei der Krebsdiagnose ist ein starker Prädiktor für die Krebsüberlebensrate. Aus diesem Grund wurden für einige Krebsarten Früherkennungsprogramme eingeführt, um die Chancen auf eine frühzeitige Diagnose zu erhöhen. Dennoch wird Krebs häufig erst nach dem Auftreten von Symptomen diagnostiziert. Personen mit niedrigerem sozioökonomischem Status haben tendenziell weniger Zugang zu Früherkennungsprogrammen und nehmen weniger daran teil als Personen mit höherem sozioökonomischem Status. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter finanzielle Einschränkungen, mangelnde Bildung und Gesundheitskompetenz sowie unzureichende Ressourcen in benachteiligten Gemeinschaften. Menschen, die in benachteiligten Stadtvierteln leben, haben oft nur eingeschränkten Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitseinrichtungen und -diensten. Darüber hinaus können kulturelle und sprachliche Barrieren die Teilhabe behindern, insbesondere in ethnisch vielfältigen Gemeinschaften. Frühere Studien haben gezeigt, dass sozioökonomische Unterschiede in der Krebssterblichkeit auch mit unterschiedlichen Stadien der Diagnose zusammenhängen. Die vorliegende Studie untersucht gezielt die Unterschiede in den Diagnosestadien (TNM bzw. daraus resultierend UICC Stadien) von Krebserkrankungen mit guten Früherkennungsangeboten (kolorektales Karzinom, Melanom, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs) zwischen Gemeinden/Landkreisen mit unterschiedlichen sozioökonomischen Strukturen. Mithilfe von Mehrebenenanalysen sollen zudem Unterschiede zwischen den Bundesländern untersucht werden. Das primäre Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Struktur des Wohnortes und dem UICC-Stadium bei Krebsdiagnosen in Deutschland zu analysieren. Die Untersuchung beschränkt sich auf Krebsdiagnosen mit diagnostischer Früherkennung, um mögliche Unterschiede in der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen (kolorektales Karzinom, Melanom, Zervixkarzinom, Mammakarzinom und Prostatakarzinom) zu approximieren. Die sozioökonomischen Strukturen sollen über den German Index of Socioeconomic Deprivation sowie über die Bevölkerungsdichte und den Ausländeranteil definiert werden. Das zweite Ziel der Studie ist es, geographische Unterschiede in den Diagnosestadien zu identifizieren, die über sozioökonomische Unterschiede hinausgehen. Zu diesem Zweck werden Mehrebenenanalysen durchgeführt, bei denen die Gemeinden (von Antragstellerin geändert in Kreisebene) als Teil der Bundesländer betrachtet werden. Neben dem Diagnosestadium soll auch die Zeit zwischen Diagnose und Sterbedatum als weitere Annäherung an den Schweregrad der Diagnose analysiert werden. In den Analysen wird für Geschlecht und Alter bei Diagnose kontrolliert. Eventuell werden zusätzlich Sensitivitätsanalysen für die Art der Diagnosesicherung (nur vor dem Tod diagnostizierte Patient*innen) durchgeführt

    Abwassersurveillance zu SARS-CoV-2

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    Im Rahmen von AMELAG (Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung) wird unter anderem die Last von SARS-CoV-2 im Abwasser überwacht. Aktuell fließen Daten aus 167 Standorten, d.h. Kläranlagen, in die Analysen ein. Für die Kalenderwoche 34 liegen Daten aus 117 Standorten vor. Daten weiterer Standorte werden nachgeliefert. Nach einem Anstieg der aggregierten Viruslast seit Mitte Mai 2024 (20. KW) haben sich die Werte seit einigen Wochen stabilisiert. Die Entwicklung der letzten Woche kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern, insbesondere, wenn Standorte mit einer hohen Anzahl an angeschlossenen Einwohnern nachmelden

    ARE-Wochenbericht KW 30

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    Seit einigen Wochen liegt die ARE-Aktivität insgesamt auf einem vergleichsweise hohen Niveau für diese Jahreszeit, ist aktuell jedoch nicht weiter angestiegen. Das ARE-Geschehen wird hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. Der Anstieg der SARS-CoV-2-Aktivität, der sich in mehreren Sentinelsystemen seit Mitte Mai zeigte, hat sich aktuell nicht fortgesetzt. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau. COVID-19 wird vorwiegend bei älteren SARI-Patientinnen und -Patienten diagnostiziert. Die Sommerferien können einen Einfluss auf die ARE-Aktivität und die Surveillance-Systeme haben. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 30. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 30. KW im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 30. KW 2024 in insgesamt 39 der 73 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (23 %) und SARS-CoV-2 (18 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 7 %), Adenoviren (4 %), humanen Metapneumoviren (hMPV; 3 %) und humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 1 %). Influenzaviren und Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden in der 30. KW nicht nachgewiesen. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 30. KW 2024 gesunken. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten ist nicht weiter angestiegen. In der 30. KW wurde bei 11 % der SARI-Fälle eine COVID-19-Diagnose vergeben. Die Zahl der an das RKI übermittelten COVID-19 Fälle ist in der 30. Meldewoche (MW) im Vergleich zur 29. MW relativ stabil geblieben. Im Abwassermonitoring ist die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast in den letzten zwei Wochen relativ stabil

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 35

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 35. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt nochmals gestiegen und lag bei rund 5.400 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 4.500). Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gestiegen und lag bei rund 1.400 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.200). Während sich die Gesamt- ARE-Inzidenz auf einem ähnlich hohen Niveau wie letztes Jahr befindet, ist die Gesamt-ILI-Inzidenz etwas höher. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb- Teilnehmenden ist im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben und lag in der 35. KW bei rund 900 COVID-19- Erkrankungen pro 100.000 Einw. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung (GrippeWeb-Plus) wurde seit der 33. KW 2024 hauptsächlich SARS-CoV-2 nachgewiesen, gefolgt von Rhino-/Enteroviren sowie vereinzelt auch andere Erreger. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 35. KW 2024 haben bisher 7.430 GrippeWeb- Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 388 eine ARE und 103 eine ILI (Datenstand: 3.9.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich

    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being monitored as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). Data from 167 sites, i.e. wastewater treatment plants (WWTP), are currently included in the analyses. For the calendar week 34 data from 117 sites were available. Data from other sites will be provided later. The values have stabilized over the last few weeks after an increase in the aggregated viral load from around mid-May 2024 (20th calendar week). Last week’s development may still change due to late notifications, especially due to late notifications from sites with large population coverage

    Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 32

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    Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2024 (Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 32/2024

    Gesundheit von alleinerziehenden Müttern und Vätern in Deutschland. Ergebnisse der GEDA-Studien 2019 – 2023

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    Hintergrund: Die Lebenssituation Alleinerziehender ist oftmals durch die alleinige Verantwortung für Familie und Haushalt, Vereinbarkeitsprobleme mit dem Beruf und ein hohes Armutsrisiko gekennzeichnet. In vergleichender Perspektive zu Eltern in Partnerhaushalten wurde die Gesundheit von alleinerziehenden Müttern und Vätern unter Berücksichtigung von Unterschieden in der sozialen Lage analysiert. Methode: Die Analysen basieren auf Daten der GEDA-Studien 2019 – 2023 (7.999 Frauen, 6.402 Männer). Für die selbsteingeschätzte Gesundheit, chronische Krankheiten, depressive Symptomatik, Rauchen und Bedarf/Inanspruchnahme professioneller Hilfe aufgrund psychischer Probleme wurden Prävalenzen für alleinerziehende und in Partnerhaushalten lebende Mütter und Väter berechnet. In multivariaten Modellen wurde für Einkommen, Bildung, Erwerbsstatus und soziale Unterstützung adjustiert und Interaktionen mit der Familienform einbezogen. Ergebnisse: Für alleinerziehende Mütter und Väter finden sich bei allen Gesundheitsindikatoren höhere Prävalenzen als für in Partnerhaushalten lebende Eltern. Auch nach Adjustierung bleiben die Unterschiede zwischen den Familienformen bestehen. Die Gesundheit alleinerziehender Mütter variiert zudem teils mit Einkommen, Erwerbsstatus und sozialer Unterstützung. Schlussfolgerungen: In der Gesundheitsförderung ist zu berücksichtigen, dass Alleinerziehende eine heterogene Gruppe sind. Neben der Stärkung persönlicher Kompetenzen, zielen politische und settingbasierte Maßnahmen darauf, gesundheitliche Benachteiligungen abzubauen

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