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    Schlaganfall – Prävalenz, Trends und regionale Verteilung in Deutschland. Eine Auswertung auf Basis von GKV-Routinedaten

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    Hintergrund: Im Rahmen der Krankheitslaststudie für Deutschland werden bevölkerungsbezogene Prävalenzen für wichtige Erkrankungen bestimmt. Dadurch lassen sich auch regionale Muster und zeitliche Trends darstellen. Methode: Die 10-Jahres-Prävalenz von Schlaganfall wurde für 2017 – 2022 mithilfe von AOK-Routinedaten alters-, geschlechts- und morbiditätsadjustiert geschätzt (administrative 10-Jahres-Prävalenz). Ergebnisse: Im Jahr 2022 lebten 1,4 % der Bevölkerung in Deutschland mit den Folgen eines bis zu 10 Jahre zurückliegenden Schlaganfalls (Frauen: 1,3 %, Männer: 1,6 %). Mit dem Alter steigt die Prävalenz kontinuierlich an – von 1,2 % (Frauen) bzw. 2,3 % (Männer) in der Altersgruppe 60 – 64 Jahre auf 8,3 % bzw. 9,8 % bei 90 – 94-Jährigen. Im Zeitverlauf blieb die altersstandardisierte Prävalenz seit 2017 weitgehend stabil. Die regionale Verteilung zeigt eine Variation zwischen den Regionen um bis zu 60 %. Niedrige Werte (unter 1,1 %) finden sich vor allem in süddeutschen Regionen, die höchsten Werte (über 1,5 %) ohne klares Muster z. B. in den Regionen Emscher-Lippe, Saar und Südthüringen. Schlussfolgerungen: Gemessen an der administrativen Prävalenz bleibt die Bedeutung von Schlaganfall für die Bevölkerungsgesundheit nicht zuletzt aufgrund der hohen Sterblichkeit hoch, wobei vor allem in höheren Altersgruppen nach wie vor hohe Prävalenzen erreicht werden. Um einen Rückgang zu erreichen, sind neben gezielten Interventionen mehr niedrigschwellige, evidenzbasierte Präventionsangebote erforderlich.Peer Reviewe

    ARE-Wochenbericht des RKI KW49

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen ist auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich leicht gestiegen und liegt auf einem moderaten bzw. hohen, aber nicht unüblichen Niveau. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen ist weiter niedrig. Parallel zu der seit mehreren Monaten anhaltenden Zirkulation von Rhinoviren und SARS-CoV-2 hat die Grippewelle gemäß RKI-Definition mit der 48. KW 2025 begonnen, das ist zwei bis drei Wochen eher als in den beiden Vorjahren. Es zirkulierten bisher hauptsächlich Influenza A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09-Viren, wobei zunehmend mehr A(H3N2)-Viren nachgewiesen werden. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 49. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen und lag auf einem hohen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 49. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls leicht gestiegen und befand sich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 49. KW 2025 in insgesamt 115 der 163 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (29 %), gefolgt von SARS-CoV-2 (21 %) sowie Rhinoviren (20 %). Von den 35 nachgewiesenen Influenzaviren waren 24 A(H3N2)- und elf A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich lag die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 49. KW 2025 weiterhin auf einem niedrigen Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 18 % Influenza-, 7 % COVID-19- und 3 % RSV-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 49. KW 2025 in fünf der 16 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter Influenza A- und B-Viren und SARS-CoV-2. Sowohl die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten COVID-19-Fälle, als auch die der Fälle mit Influenzavirus- bzw. RSV-Infektion sind in der 49. Meldewoche (MW) 2025 gestiegen. Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie XFG wurde in der 47. KW 2025 mit einem Anteil von 60 % weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Sowohl die Werte der aggregierten SARS-CoV-2-Viruslast, der RSV- sowie der Influenza A-Viruslast im Abwasser sind in den letzten Wochen angestiegen

    Bericht über das achte Treffen der Moderatorinnen und Moderatoren der MRE- und Infektionspräventions-Netzwerke am RKI

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    Multiresistente Erreger (MRE) stellen eine Belastung für Mensch, Umwelt und das Gesundheitswesen dar. Herausforderungen, die sich aus Globalisierung, Fluchtbewegungen und Klimawandel ergeben, erschweren die Bekämpfung und ebnen darüber hinaus neuen Krankheitserregern den Weg. Im März 2025 fand das 8. Treffen der Moderatorinnen und Moderatoren der MRE- und Infektionspräventions-Netzwerke am RKI statt. Insgesamt wurde deutlich, welchen Beitrag diese Netzwerke zur Gesundheitsversorgung leisten

    Health monitoring at the Robert Koch Institute – Effects of a change in study design on sample composition and prevalence estimates due to the start of the ‘Health in Germany’ panel

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    Background: The Robert Koch Institute (RKI) continuously monitors key health indicators in the general population by collecting data repeatedly. As changes in survey design can affect prevalence estimates and thus make interpreting trends difficult, the launch of the RKI Panel ‘Health in Germany’ was accompanied by a methodological study. Methods: The RKI Panel is based on a random sample drawn from population registers. The survey is self-administered in written format (online or paper). The composition of the sample, prevalence estimates and response behaviour were then compared with data collected in parallel in the GEDA 2024 telephone survey. Data from previous surveys were included in the modelling to quantify method-related differences in prevalence estimates. Results: The RKI Panel 2024 was more successful in representing young adults, the elderly and individuals with low levels of education. The prevalence estimates differ significantly from GEDA 2024 in some cases, particularly for mental health indicators and their associated factors. The RKI Panel includes more older adults with limited physical health, while in young adults more participants with poorer mental health are present. Despite method-related differences in prevalence, modelling can usually be used to assess trends. Conclusions: The RKI Panel provides a more realistic representation of the German population than previous telephone surveys. The differences in prevalence are due to effects of the survey mode, questionnaire design, and changes in sample composition.Peer Reviewe

    Rizin-Intoxikation: Verdachtsabklärung und Maßnahmen

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    GESUNDHEIT IN DEUTSCHLAND Fragebögen 2024

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    ARE-Wochenbericht des RKI 42

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    Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen ist leicht gesunken und liegt aktuell auf einem moderaten Niveau. Das ARE-Geschehen wird momentan hauptsächlich durch Rhinoviren und Parainfluenzaviren sowie SARS-CoV 2 bestimmt. Der in den letzten Wochen beobachtete Anstieg der SARS-CoV-2-Aktivität hat sich zunächst nicht fortgesetzt. Die SARS-CoV 2 Aktivität ist weiterhin deutlich geringer als im Vorjahr um diese Zeit. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen bleibt insgesamt niedrig. Durch die Herbstferien können die Werte stärker schwanken und sich nachträglich noch verändern. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 42. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und lag auf einem moderaten Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 42. KW im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken und befand sich ebenfalls auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 42. KW 2025 in insgesamt 37 der 59 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (47 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 10 %) und SARS-CoV 2 (7 %). Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) blieb die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 42. KW 2025 weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten lag in der 42. KW bei insgesamt 11 %. Influenza- und RSV-Diagnosen wurden jeweils bei 1 % aller SARI-Fälle vergeben. Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten COVID-19-Fälle ist in der 42. Meldewoche (MW) 2025 im Vergleich zur 41. MW stabil geblieben. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 42. MW weiter niedrig. Die Zahl der übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion stieg in der 42. MW erneut leicht an. Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie XFG wurde in der 40. KW 2025 mit einem Anteil von 78 % weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Die Werte der aggregierten Viruslast von SARS-CoV-2 im Abwasser sind in den letzten Wochen gestiegen

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