Robert Koch Institute

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    Epidemiologie der essentiellen Thrombozythämie in Deutschland: Darstellung der Inzidenz und Prävalenz anhand von Daten des Zentrums für Krebsregister

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    Ziel der Datenabfrage ist die Verbreitung und Häufigkeit der essentiellen Thrombozythämie (ET) in Deutschland zu beschreiben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der 1-Jahresinzidenz, der 5-Jahresprävalenz und den Überlebensraten. Zudem ist eine Auswertung nach Alter und Geschlecht geplant. Sofern verfügbar, werden die aktuellsten Daten (voraussichtlich 2023) verwendet. Forschungsziel: Inzidenz, Prävalenz und Überlebensraten um die Epidemiologie der essentiellen Thrombozythämie (ET) in Deutschland zu beschreiben

    Bewegung und Bewegungsförderung in Deutschland – Ein Überblick

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    Hintergrund: Regelmäßige Bewegung ist gesund, dennoch bewegt sich ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland zu wenig. Dies hat erhebliche gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen. Da das Thema verschiedene Lebenswelten und politische Sektoren betrifft, fehlt häufig ein systematischer Überblick über verfügbare Daten zum Bewegungsverhalten sowie zur Praxis der Bewegungsförderung in Deutschland. Methode: Der Beitrag basiert auf vier vom Bundesministerium für Gesundheit in den Jahren 2022 bis 2024 veröffentlichten Bestandsaufnahmen zur Bewegungsförderung in Deutschland. Analysiert wurden Daten zum Bewegungsverhalten (Sekundärdatenanalyse) sowie zur Praxis der Bewegungsförderung in verschiedenen Sektoren (Mixed-Methods-Ansatz). Dabei wurde zwischen guter Praxis (Projekte mit nachgewiesener Wirksamkeit) und etablierter Praxis (routinemäßige Aktivitäten) der Bewegungsförderung differenziert. Ergebnisse: Zwischen 1993 und 2024 erhoben elf Institutionen aus unterschiedlichen politischen Sektoren in 23 größeren Studien Daten zum Bewegungsverhalten. Aktuelle Daten zeigen, dass ältere Menschen, Frauen, sozioökonomisch benachteiligte Gruppen und Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen weniger aktiv sind. Insgesamt wurden 43 Projekte guter Praxis und 88 Maßnahmen etablierter Praxis identifiziert. Während die Wirksamkeit für gute Praxis nachgewiesen ist, trifft dies nur auf 11 % der etablierten Praxis zu. Gute Praxis erreicht seltener eine Reichweite von mindestens 100.000 Personen (12 % der eingeschlossenen Projekte) als etablierte Praxis (25 %). Zudem ist die Laufzeit guter Praxis häufiger auf unter fünf Jahre begrenzt (33 %) als bei etablierter Praxis (9 %). Schlussfolgerungen: Bewegungsförderung ist ein intersektorales Handlungsfeld, welches eine verstärkte strukturelle Verankerung und Verantwortungsübernahme erfordert. Um mehr Menschen in Bewegung zu bringen, sollte die Reichweite guter Praxis erhöht und die Wirksamkeit etablierter Praxis häufiger evaluiert werden. Die seitens des Bundes geplante Gründung eines Nationalen Kompetenzzentrums für Bewegungsförderung bietet hierfür eine Chance.Peer Reviewe

    ARE-Wochenbericht KW 04

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    Die ARE-Aktivität ist in den letzten Wochen deutlich angestiegen, insbesondere in der Altersgruppe der Kinder. Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch die Zirkulation von Influenzaviren bestimmt, die Grippe-Aktivität steigt weiter an. Influenzaerkrankungen werden in allen Altersgruppen verzeichnet, der dominierende Influenzavirussubtyp ist A(H1N1)pdm09, gefolgt von Influenza B-Viren. Die RSV-Welle hat laut RKI-Definition mit der 3. KW 2025 begonnen. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 4. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche stark gestiegen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 4. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche deutlich gestiegen, insbesondere bei den Kindern bis 14 Jahre. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 4. KW 2025 in insgesamt 247 der 295 eingesandten Proben aus dem ARE-Praxis-Sentinel respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (57 %). Von den 168 nachgewiesenen Influenzaviren waren 88 (52 %) Influenza A(H1N1)pdm09-, 61 (36 %) B- und 17 (10 %) A(H3N2)-Viren. Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden in 11 % der Proben nachgewiesen und SARS-CoV-2 in 2 %. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 4. KW 2025 gestiegen. Bei den Schulkindern (5 bis 14 Jahre) haben sich die SARI-Fallzahlen seit dem Jahreswechsel mehr als verdoppelt und sind bereits so hoch wie zum Höhepunkt der Grippewelle der beiden Vorsaisons. Der Anteil der Influenza-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten nahm weiter zu und lag in der 4. KW bei 37 %. RSV wurde bei 6 % der Fälle diagnostiziert und COVID-19 bei 2 %. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 4. KW 2025 in 25 der 39 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter Influenza A- und B-Viren (21 %), RSV (18 %) sowie hMPV und Rhinoviren (je 13 %). In der 4. Meldewoche (MW) 2025 ist die Zahl der an das RKI übermittelten Influenza- und RSV-Fälle deutlich gestiegen, die Zahl der übermittelten COVID-19-Fälle ist relativ stabil geblieben. Im Abwassermonitoring ist für die letzten Wochen eine leicht fallende SARS-CoV2-Viruslast zu beobachten, die Viruslast von Influenza A- und B-Viren stieg dagegen deutlich an

    Das HPV-Schulimpfprogramm der Stadt Bremen und seine Effekte auf die Inanspruchnahme der HPV-Impfung 2015-2024

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    HPV-Imp¬fungen werden von der Ständigen Impfkommission für Mädchen seit 2007 und für Jungen seit 2018 empfohlen. Kinder und Jugendliche sollten möglichst frühzeitig gegen HPV geimpft werden, da HPV sexuell übertragen wird und die Wirksamkeit der HPV-Impfung davon abhängt, ob zuvor schon eine Infektion mit den im Impfstoff enthalten HPV-Typen stattgefunden hat. Nach Ablauf des empfohlenen Impfalters sind in Deutschland jedoch weiterhin nur etwa die Hälfte der Mädchen und ein Drittel der Jungen gegen HPV geimpft. Dazu beste¬hen bei den Impfquoten deutliche regionale Unter¬schiede. Im Epidemiologischen Bulletin 7/2025 wird beschrieben, wie in der Stadt Bremen seit dem Schuljahr 2013/2014 ein flächendeckendes HPV-Schulimpfprogramm durchgeführt wird. Im Jahr 2024 erfolgte erstmalig eine umfassende Evaluation dieses Programmes durch das Gesundheitsamt Bremen in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut.HPV vaccinations have been recommended by the Standing Committee on Vaccination for girls since 2007 and for boys since 2018. Children and adolescents should be vaccinated against HPV as early as possible, as HPV is sexually transmitted and the effectiveness of the HPV vaccination depends on whether an infection with the HPV types contained in the vaccine has already occurred. After the recommended vaccination age has passed, however, only about half of girls and a third of boys in Germany are vaccinated against HPV. There are also significant regional differences in the vaccination rates. The city of Bremen has been running a HPV school vaccination program since the 2013/2014 school year. In 2024, a comprehensive evaluation of this program was carried out for the first time by the Bremen Health Department in cooperation with the Robert Koch Institute

    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being tested at selected wastewater treatment plants (WWTP) in Germany as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). In 2025, up to 70 wastewater treatment plants are to be sampled for SARS-CoV-2, influenza A virus and influenza B virus. The data collected will be integrated into this report in the coming weeks. For the calendar week 3 data from 14 WWTP were available for SARS-CoV-2 and from 14 WWTPs for influenza A virus and influenza B virus. Data from other WWTP are provided continuously. Currently, no clear trend can be observed in the aggregated SARS-CoV-2 viral load. The values for influenza A and B viruses exhibit an strongly increasing trend within the last weeks. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications, especially by WWTP with large population coverage

    Wastewater-based Surveillance on SARS-CoV-2

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    The SARS-CoV-2 viral load in wastewater is being tested at selected wastewater treatment plants (WWTP) in Germany as part of AMELAG (“Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung”, German for wastewater monitoring for epidemiological situation assessment). In 2025, up to 70 wastewater treatment plants are to be sampled for SARS-CoV-2, influenza A virus and influenza B virus. The data collected will be integrated into this report in the coming weeks. For the calendar week 6 data from 61 WWTP were available for SARS-CoV-2 and from 52 WWTPs for influenza A virus and influenza B virus. Data from other WWTP are provided continuously. Recently, a slightly decreasing aggregated SARS-CoV-2 viral load can be observed. The values of influenza A and B viruses have increased significantly in recent weeks, with higher values for influenza A than for influenza B. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications, especially by WWTP with large population coverage

    Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V Zanidatamab

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    Für die Verwendung in Modul 3 des Nutzendossiers zu Zanidatamab werden epidemiologische Daten zur Indikation „Behandlung von Erwachsenen mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem (IHC3+) biliärem Karzinom (BTC), die zuvor mit mindestens einer systemischen Therapie behandelt wurden“ erbeten. Die Datenanfrage orientiert sich an vorangegangenen Anträgen zu Pemigatinib und Futibatinib. Angefordert werden Inzidenzdaten (rohe Fallzahlen) für biliäre Karzinome für die Diagnosejahre 2018 bis 2022 (oder später) aufgeschlüsselt nach folgenden ICD-10-GM-Diagnosecodes: C22.1, C22.7, C22.9, C23, C24.0, C24.1, C24.8 und C24.9 sowie stratifiziert nach Alter und Geschlecht. Ziel ist es, eine belastbare epidemiologische Grundlage zur Abschätzung der betroffenen Patientenzahl in der spezifischen Zielpopulation für die Nutzenbewertung von Zanidatamab bereitzustellen. Im Rahmen der Nutzenbewertung gemäß § 35 a soll die Schätzung der Inzidenz des BTC in Deutschland auf Basis der epidemiologischen Daten des ZfKD erfolgen. Vergleichbar mit den Nutzenbewertungen gemäß § 35 a zu Pemigatinib sowie Futibatinib werden für die Indikation "Behandlung von Erwachsenen mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem (IHC3+) biliärem Karzinom (BTC), die zuvor mit mindestens einer systemischen Therapie behandelt wurden" die Daten des ZfKD erbeten. Die Daten des ZfKD der Diagnosejahre Jahre 2018 bis 2022 (oder später) dienen als Basis für die Schätzung der Inzidenz des BTC in Deutschland für das Jahr 2025 sowie für die Folgejahre

    Versorgungsqualität des Typ-2-Diabetes: Ärztl. Augenuntersuchung - Erwachsene

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    Der hier dargestellte Indikator (Kennzahl) ist Teil des Indikatorensets der Diabetes-Surveillance (Forschungsprojekt am Robert Koch-Institut 2015-2024) mit insgesamt 40 definierten Indikatoren beziehungsweise Indikatorgruppen. Zusätzlich zu den Indikator-Ergebnissen werden das methodische Vorgehen und die Datengrundlage beschrieben sowie die Daten in aggregierter Form bereitgestellt. Alle Indikatoren sind in vier Handlungsfelder eingeordnet: (1) Diabetesrisiko reduzieren, (2) Diabetesfrüherkennung und behandlung verbessern, (3) Diabeteskomplikationen reduzieren bzw. (4) Krankheitslast und Krankheitskosten senken. Zudem wird zwischen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen unterschieden. Der Ergebnisstand der Diabetes-Surveillance zum Projektende 2024 ist auf dem Publikationsserver des Robert Koch-Institutes (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467) veröffentlicht. Zukünftig werden einige Diabetes-Indikatoren als Teil einer erweiterten Surveillance nichtübertragbarer Erkrankungen unter http://www.gbe.rki.de regelmäßig mit neuen Daten aktualisiert werden

    Type 2 diabetes treatment profiles - Adults

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    The indicator (key figure) presented here is part of the Diabetes Surveillance indicator set (research project at the Robert Koch Institute 2015 – 2024) with a total of 40 defined indicators or indicator groups. In addition to the indicator results, the methodological approach and the data source are described and the data are provided in aggregated form. All indicators are categorised into four fields of action: (1) Reducing the risk of diabetes, (2) Improving the early detection and treatment of diabetes, (3) Reducing the complications of diabetes, and (4) Reducing the burden and costs of disease. There are indicators for children and adolescents as well as for adults. The results of the Diabetes Surveillance at the end of the project in 2024 are published on the publication server of the Robert Koch Institute (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467). In future, some diabetes indicators will be regularly updated with new data as part of the extended surveillance of non-communicable diseases at http://www.gbe.rki.de

    Quality of type 2 diabetes care: HbA1c measurement - Adults

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    The indicator (key figure) presented here is part of the Diabetes Surveillance indicator set (research project at the Robert Koch Institute 2015 – 2024) with a total of 40 defined indicators or indicator groups. In addition to the indicator results, the methodological approach and the data source are described and the data are provided in aggregated form. All indicators are categorised into four fields of action: (1) Reducing the risk of diabetes, (2) Improving the early detection and treatment of diabetes, (3) Reducing the complications of diabetes, and (4) Reducing the burden and costs of disease. There are indicators for children and adolescents as well as for adults. The results of the Diabetes Surveillance at the end of the project in 2024 are published on the publication server of the Robert Koch Institute (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467). In future, some diabetes indicators will be regularly updated with new data as part of the extended surveillance of non-communicable diseases at http://www.gbe.rki.de

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