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    Lepra ist heilbar – Stigmatisierung als zentrale Hürde auf dem Weg zu Zero Leprosy

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    Das Motto des Welt-Lepra-Tags „Leprosy is curable, the real challenge is stigma“ zeigt auf, dass Lepra heute weniger eine medizinische als vielmehr eine gesellschaftliche Herausforderung darstellt. Wirksame diagnostische und therapeutische Instrumente stehen zur Verfügung. Dennoch werden jährlich mehr als 170.000 Neuerkrankungen registriert, von denen ein relevanter Anteil mit fortgeschrittenen Behinderungen einhergeht. Dies macht deutlich, dass die anhaltende Lepra-Verbreitung nicht primär auf biologische Erregereigenschaften zurückzuführen ist, sondern maßgeblich durch soziale Determinanten wie Stigmatisierung, Diskriminierung und eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsdiensten bedingt ist.Leprosy is curable – stigmatization as a key obstacle on the path to zero leprosy The theme of World Leprosy Day, “Leprosy is curable, the real challenge is stigma,” highlights the fact that leprosy is less of a medical challenge than a social one. As reported in Epidemiologisches Bulletin 3/2026, effective diagnostic and therapeutic tools are available. Nevertheless, more than 170,000 new cases are registered each year, a significant proportion of which are associated with advanced disabilities. This makes it clear that the continued spread of leprosy is not primarily due to biological pathogen characteristics, but is largely caused by social determinants such as stigma, discrimination, and limited access to health services

    Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026

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    ARE-Wochenbericht des RKI KW05

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    Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch die Zirkulation von Influenzaviren bestimmt. Influenzaerkrankungen betreffen aktuell alle Altersgruppen und führen zusammen mit weiteren akuten Atemwegserkrankungen zu einer hohen Zahl an Arztbesuchen und einer moderaten Zahl an Hospitalisierungen. In der Bevölkerung ist die ARE-Aktivität weiter angestiegen und lag ebenfalls auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Aktivität nimmt in den meisten Systemen weiter zu. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 5. KW 2026 weiter angestiegen und lag auf einem für die Jahreszeit üblichen hohen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 5. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gestiegen und befindet sich nun auch auf einem hohen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 5. KW 2026 in insgesamt 145 der 164 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (63 %), mit deutlichem Abstand gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 15 %), Rhinoviren (10 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 5 %). SARS-CoV-2 wurde in 1 % der Proben nachgewiesen. Von den 104 nachgewiesenen Influenzaviren waren 80 A(H3N2)- und 23 A(H1N1)pdm09-Viren sowie ein nicht typisierter Influenza A-Virus (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 5. KW leicht zurück und lag weiter auf einem moderaten Niveau. Krankheitsspezifische Diagnosen der SARI-Patientinnen und -Patienten waren: 40 % Influenza-, 9 % RSV- und 1 % COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 5. KW 2026 in 27 der 45 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (40 %). Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 5. Meldewoche (MW) weiter stark gestiegen, auch die Zahl der Influenza-Fälle ist wieder angestiegen. Die Zahl der COVID-19-Fälle ist dagegen weiter leicht gesunken. Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurden in der 3. KW 2026 mit einem Anteil von 52 %, die Linie XFG mit einem Anteil von 42 % und die Linie BA.3.2 mit einem Anteil von 4 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Bei den Werten für die Influenza A-Viruslast im Abwasser deutete sich nach dem Jahreswechsel ein Rückgang an, der sich zuletzt nicht fortsetzte. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter gestiegen, während die SARS-CoV-2-Last in den letzten Wochen deutlich zurückgegangen ist und sich im niedrigen Bereich befindet

    ARE-Wochenbericht des RKI KW07

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    Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch die Zirkulation von Influenzaviren bestimmt. Die Grippewelle hält weiter an, der Höhepunkt der Grippewelle scheint jedoch überschritten zu sein. Influenzaerkrankungen betreffen weiterhin alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Aktivität nimmt in den meisten Systemen weiter zu. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 7. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken und lag auf einem für die Jahreszeit üblichen hohen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 7. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken und befand sich nun wieder auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 7. KW 2026 in insgesamt 92 der 128 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (38 %), mit deutlichem Abstand gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 13 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 12 %). SARS-CoV-2 wurde in 1 % der Proben nachgewiesen. Von den 49 nachgewiesenen Influenzaviren waren 39 A(H3N2)- und zehn A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 7. KW 2026 leicht zurück und lag auf einem moderaten Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 7. KW eine SARI-Inzidenz auf hohem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 36 % Influenza-, 14 % RSV- und unter 1 % COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 7. KW 2026 in zwölf der 26 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (23 %). Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 7. Meldewoche (MW) weiter gestiegen. Dagegen sind die Zahlen der Influenza-Fälle und der COVID-19-Fälle gesunken. Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde in der 5. KW 2026 mit einem Anteil von 49 %, die Linie XFG mit einem Anteil von 33 % und die Linie BA.3.2 mit einem Anteil von 10 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Die Werte für die RSV-Last im Abwasser sind weiter gestiegen. Der Anstieg der Influenza A-Viruslast im Abwasser hat sich in der 7. KW nicht fortgesetzt. Die SARS-CoV-2-Last ist seit einigen Wochen im niedrigen Bereich stabil

    ARE-Wochenbericht des RKI KW08

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    Die Grippewelle hält weiter an, der Höhepunkt der Grippewelle ist jedoch überschritten. Influenzaerkrankungen betreffen weiterhin alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Welle hält ebenfalls noch an, in einigen Systemen nimmt die RSV-Aktivität weiter zu. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 8. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und lag damit auf einem moderaten Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 8. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und befand sich auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 8. KW 2026 in insgesamt 83 der 111 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (32 %), gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV) mit jeweils 17 %. Von den 35 nachgewiesenen Influenzaviren waren 21 A(H3N2)- und 14 A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 8. KW 2026 weiter zurück und lag auf einem moderaten Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 8. KW eine SARI-Inzidenz auf hohem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 30 % Influenza-, 13 % RSV- und 1 % COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 8. KW 2026 in 17 der 35 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (23 %). Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 8. Meldewoche (MW) stabil geblieben. Dagegen sind die Zahlen der Influenza-Fälle und der COVID-19-Fälle weiter gesunken. Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde in der 6. KW 2026 mit einem Anteil von 58 % und die Linie XFG mit einem Anteil von 33 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Die Werte für die RSV-Last im Abwasser sind stabil geblieben. Die Influenza A-Viruslast im Abwasser geht seit zwei Wochen zurück. Die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig

    Two diphtheria sub-clusters with autochthonous cases in Germany and Poland within a Corynebacterium diphtheriae ST-574 outbreak, 2022 to July 2025

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    Within a Corynebacterium diphtheriae ST-574 outbreak comprising mostly migration-associated cases since 2022, Germany detected two sub-clusters in 2025. Among sub-cluster cases with travel information (24/26), 22 were acquired autochthonously. One of two imported cases came from a Polish voivodeship having an additional case. Sub-cluster 1 included 16 cutaneous cases, sub-cluster 2 included six cutaneous and five respiratory cases. One unvaccinated child and two older adults died. Of 27 cases, 12 experienced homelessness. Strengthened immunisation, improved wound care and international surveillance are needed.Peer Reviewe

    Syphilis in Deutschland in den Jahren 2023 und 2024

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    Die Syphilis ist eine durch Treponema pallidum verursachte Erkrankung, die nur beim Menschen vorkommt und sexuell, durch Blut und intrauterin von der Mutter auf das Kind übertragen wird. Sie verläuft typischerweise in drei Stadien und kann durch Antibiotika geheilt werden, wobei wiederholte Infektionen möglich sind. Im Jahr 2024 wurden dem Robert Koch-Institut 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet - ein neuer Höchststand in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden 9.159 Fälle gemeldet. Im vorliegenden Bericht werden die Meldedaten sowie die epidemiologische Entwicklung detailliert vorgestellt und diskutiert.Syphilis in Germany in 2023 and 2024 Syphilis is caused by Treponema pallidum and occurs only in humans. It is transmitted sexually, through blood, and intrauterine from mother to child. The disease typically progresses through three stages and can be cured with antibiotics, although repeated infections are possible. In 2024, 9,519 cases of syphilis were reported to the Robert Koch Institute — a new record high in Germany. In 2023, 9,159 cases were reported. This article details and discusses the reporting data and the epidemiological development.Peer Reviewe

    Koordinierte Etablierung eines H5 Influenza-A-virus-Tests in akademischen Versorgungslaboren im deutschsprachigen Raum

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    Das aviäre Influenza-A-Virus (IAV) Subtyp H5N1 kann auch Säugetiere einschließlich Menschen infizieren. Die Diagnostik humaner Influenza-Fälle erfolgt oft ohne weitere Differenzierung, da dies ohne größere klinische Konsequenz bleibt. Ein möglicher Eintrag des H5-Subtyps würde daher nicht automatisch erkannt. In Zusammenarbeit dreier NRZ (Influenza, Coronaviren, aviäre Influenza) wurde ein spezifischer H5-RT-PCR Assay zusammen mit positiven Kontrollproben an 30 diagnostische Labore in Deutschland und Österreich verteilt mit dem Ziel der Implementierung eines H5-IAV-Tests. Der Beitrag stellt die Möglichkeiten und Herausforderungen einer Testetablierung für die H5-IAV-Subtypisierung dar.The avian influenza A virus (IAV) subtype H5N1 can infect mammals, including humans. Human influenza cases are often diagnosed without further differentiation, as this has no major clinical consequences. A possible entry of the H5 subtype would therefore not be automatically detected. In collaboration with three national reference laboratories (influenza, coronaviruses, avian influenza), a specific H5 RT-PCR assay together with positive control samples was distributed to 30 diagnostic laboratories in Germany and Austria with the aim of implementing an H5 IAV test. The article presents the possibilities and challenges of establishing a test for H5 IAV subtyping.Peer Reviewe

    Syphilis in Deutschland in den Jahren 2023 und 2024

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    Die Syphilis ist eine durch Treponema pallidum verursachte Erkrankung, die nur beim Menschen vorkommt und sexuell, durch Blut und intrauterin von der Mutter auf das Kind übertragen wird. Sie verläuft typischerweise in drei Stadien und kann durch Antibiotika geheilt werden, wobei wiederholte Infektionen möglich sind. Im Jahr 2024 wurden dem Robert Koch-Institut 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet - ein neuer Höchststand in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden 9.159 Fälle gemeldet. Im vorliegenden Bericht werden die Meldedaten sowie die epidemiologische Entwicklung detailliert vorgestellt und diskutiert.Syphilis in Germany in 2023 and 2024 Syphilis is caused by Treponema pallidum and occurs only in humans. It is transmitted sexually, through blood, and intrauterine from mother to child. The disease typically progresses through three stages and can be cured with antibiotics, although repeated infections are possible. In 2024, 9,519 cases of syphilis were reported to the Robert Koch Institute — a new record high in Germany. In 2023, 9,159 cases were reported. This article details and discusses the reporting data and the epidemiological development.Peer Reviewe

    Beschluss und wissenschaftliche Begründung für die Erweiterung der Indikationsimpfempfehlung zur Herpes-zoster-Impfung mit dem adjuvantierten Subunit-Totimpfstoff für Personen ≥ 18 Jahre mit einem erhöhten Risiko, an Herpes zoster zu erkranken

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    Herpes zoster (HZ) ist die Sekundärmanifestation einer Infektion mit dem Varizella-zoster-Virus. Das Risiko, an HZ zu erkranken, nimmt mit dem Alter zu und ist auch bei Immunsupprimierten und Personen mit bestimmten Grunderkrankungen erhöht. Die STIKO passt ihre HZ-Indikationsimpfempfehlung an und empfiehlt die HZ-Impfung mit dem adjuvantierten Subunit-Totimpfstoff zukünftig für Personen ≥ 18 Jahre mit erhöhter Gefährdung, an HZ zu erkranken. Ziel ist es, die Häufigkeit von HZ zu reduzieren sowie Komplikationen und HZ-Folgeerkrankungen (z. B. postherpetische Neuralgien) zu verhindern. Die neue Indikationsimpfempfehlung ersetzt die bisher gültige Empfehlung, die für Personen ≥ 50 Jahre galt.Decision and scientific rationale for extending the indication for herpes zoster vaccinations with the adjuvanted subunit vaccine for individuals aged 18+ years with an increased risk of developing herpes zoster Herpes zoster (HZ) is the secondary manifestation of an infection with the varicella zoster virus. The risk of developing HZ increases with age and is also elevated in immunocompromised individuals and those with certain underlying medical conditions. The STIKO is adapting the HZ vaccination recommendation with the adjuvanted subunit vaccine to include individuals aged 18+ years with an increased risk of developing HZ. The aim is to reduce the incidence of HZ and to prevent complications and HZ sequelae (e.g. postherpetic neuralgia). The new recommendation replaces the previously valid HZ vaccination recommendation which applied to persons aged 50+ years

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