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ARE-Wochenbericht des RKI KW 41
Aktuell liegt die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen auf einem moderaten Niveau. Hierbei ist die Zahl der ARE auf Bevölkerungsebene (insgesamt, unabhängig von einem Arztbesuch) gesunken, während im ambulanten Bereich die Zahl an Arztkonsultationen wegen ARE gestiegen ist. Das ARE-Geschehen wird momentan hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV‑2 sowie Parainfluenzaviren bestimmt. In den letzten Wochen zeigte sich in allen Systemen ein Anstieg der SARS-CoV-2-Aktivität, die jedoch weiterhin deutlich geringer ist als im Vorjahr um diese Zeit. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen ist insgesamt niedrig.
Durch die beginnenden Herbstferien ab der 41. KW können die Werte stärker schwanken und sich nachträglich noch verändern.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 41. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und lag damit auf einem moderaten Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 41. KW im Vergleich zur Vorwoche gestiegen und befand sich ebenfalls auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 41. KW 2025 in insgesamt 51 der 77 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (44 %), gefolgt von SARS-CoV-2 (17 %) und Parainfluenzaviren (PIV; 8 %).
Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) war die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 41. KW 2025 niedrig. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten lag in der 41. KW bei insgesamt 11 %. Influenza-Erkrankungen wurden bei 1 % aller SARI-Fälle diagnostiziert, während RSV-Diagnosen bei weniger als 1 % der SARI-Fälle vergeben wurden.
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten COVID-19-Fälle ist in der 41. Meldewoche (MW) 2025 im Vergleich zur 40. MW deutlich gestiegen. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 41. MW weiter niedrig. Die Zahl der übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion stieg in der 41. MW an.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie XFG wurde in der 39. KW 2025 mit einem Anteil von 71 % weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Werte der aggregierten Viruslast von SARS-CoV-2 im Abwasser sind in den letzten Wochen gestiegen
ARE-Wochenbericht des RKI KW 45
Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen ist insgesamt stabil geblieben und liegt aktuell auf einem niedrigen bis moderaten Niveau. Das ARE-Geschehen wird momentan hauptsächlich durch Rhinoviren und SARS-CoV-2 bestimmt. Die SARS-CoV-2-Aktivität ist in den letzten Wochen in den meisten Systemen zurückgegangen. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen ist insgesamt sehr niedrig.
Durch die Herbstferien können die Werte stärker schwanken und sich nachträglich noch verändern.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 45. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen und lag auf einem niedrigen Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 45. KW im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil geblieben und befand sich auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 45. KW 2025 in insgesamt 61 der 102 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (36 %) und SARS-CoV-2 (14 %). Vereinzelt wurden Influenza A- und B-Viren nachgewiesen (2 %).
Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 45. KW 2025 zurück und lag auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten lag in der 45. KW bei insgesamt 8 %. RSV-Diagnosen wurden bei 3 % und Influenza-Diagnosen bei weniger als 1 % aller SARI-Fälle vergeben.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 45. KW 2025 in neun der 24 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich SARS-CoV-2 (17 %) und Rhinoviren (13 %).
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten COVID-19-Fälle ist in der 45. Meldewoche (MW) 2025 im Vergleich zur 44. MW weiter gesunken. Die Zahl der übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion ist in den letzten Wochen leicht gestiegen. Die Zahl der RSV-Infektionen war in der 45. MW weiterhin niedrig.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie XFG wurde in der 43. KW 2025 mit einem Anteil von 76 % weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Werte der aggregierte SARS-CoV-2-Last im Abwasser zeigten in den letzten Wochen einen Rückgang
Kohortenstudie zur Anwendung perioperativer Systemtherapien bei Patienten mit muskelinvasivem Urothelkarzinom der Harnblase
Das muskelinvasive Urothelkarzinom der Harnbalse (MIBC) hat ein schlechte Prognose und hohe Rezidivraten. Daher sind zusätzlich zur operativen Behandlung im Sinne einer radikalen Zystektomie perioperative Systemtherapien notwendig. Die Standardtherapie, durch welche die Prognose der Patienten verbessert werden kann, ist eine neoadjuvante, platinhaltige Chemotherapie (NAC). Historische Daten zeigen, dass eine NAC häufig nicht gegeben wird. Für Patient:innen mit hohem Risiko für eine Tumorprogression nach der OP können adjuvante Chemo- oder Immuncheckpointinhibitor-Therapien bei Patienten mit eingesetzt werden. Das peroperative Management stellt einen wichtigen Prognosefaktor dar. Daten über den Anteil von Patienten mit MIBC, die eine angemessene perioperative Behandlung in Deutschland/Europa erhalten, sind rar und sollen im Rahmen dieser Studie erhoben und analysiert werden.
Primäres Ziel ist die Erfassung der Anwendung perioperativer Therapien bei Patienten mit muskelinvasivem Harnblasenkarzinom, die eine radikale Zystektomie erhalten. Beschreibung der entsprechenden Outcomes (Gesamtüberleben, krankheitsfreies Überleben und metastasenfreies Überleben) in Abhängigkeit von den identifizierten Therapieregimen und -sequenzen.Identifikation regionaler Unterschiede der Anwendung der perioperativen Systemtherapien
ARE-Wochenbericht des RKI KW50
Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen ist in der 50. KW 2025 stabil geblieben und liegt auf Bevölkerungsebene auf einem hohen Niveau. Die Zahl der Arztkonsultationen wegen akuter Atemwegserkrankungen sowie die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen liegen auf einem moderaten Niveau. Die Influenza-Aktivität steigt weiter an, zudem zirkuliert weiterhin SARS-CoV-2. Die Grippewelle hat laut RKI-Definition in der 48. KW 2025 begonnen. Unter den Influenzaviren werden bisher hauptsächlich Influenza A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09-Viren nachgewiesen, wobei A(H3N2)-Viren überwiegen.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 50. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben und lag weiterhin auf einem hohen Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 50. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben und befand sich weiterhin auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 50. KW 2025 in insgesamt 121 der 163 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (34 %), gefolgt von SARS-CoV-2 (21 %) sowie Rhinoviren (13 %). Von den 57 nachgewiesenen Influenzaviren waren 37 A(H3N2)- und 19 A(H1N1)pdm09-Viren sowie ein nicht subtypisiertes Influenza A-Virus (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren).
Im stationären Bereich lag die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 50. KW 2025 auf einem moderaten Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 26 % Influenza-, 7 % COVID-19- und 2 % RSV-Diagnosen.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 50. KW 2025 in 13 der 34 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter Influenza A- und B-Viren, SARS-CoV-2 (jeweils 15 %) sowie Rhinoviren (9 %).
In der 50. Meldewoche (MW) 2025 ist die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-Fälle erneut stark gestiegen, auch die Zahl der COVID-19- und RSV-Fälle hat weiter zugenommen.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie BA.3.2 wurde in der 48. KW 2025 mit einem Anteil von 38 % am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Werte der aggregierten Influenza A-Viruslast im Abwasser sind in den letzten Wochen gestiegen. Die SARS-CoV-2- und die RS-Viruslast hat zunächst nicht weiter zugenommen
Abwassersurveillance zu SARS-CoV-2
In Deutschland wird das Abwasser von ausgewählten Kläranlagen auf SARS-CoV-2 untersucht. Dies erfolgt im Rahmen des Vorhabens „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ (AMELAG). Im Jahr 2025 sollen bis zu 70 Kläranlagen auf SARS-CoV-2 sowie das Influenza A-Virus und das Influenza-B-Virus beprobt werden. Die dabei erhobenen Daten werden in den kommenden Wochen in diesen Bericht integriert. Für die 5. Kalenderwoche liegen Daten aus 37 Kläranlagen für SARS-CoV-2 und aus 29 Kläranlagen für das Influenza A-Virus bzw. Influenza B-Virus vor. Daten weiterer Kläranlagen werden nachgeliefert.
In den letzten Wochen ist eine leicht fallende aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast zu erkennen. Die Werte der Influenza A- und B-Viren steigen in den letzten Wochen deutlich an. Die Entwicklung der letzten Wochen kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern, insbesondere, wenn Kläranlagen mit einer hohen Anzahl an angeschlossenen Einwohnern nachmelden
Modellprojekt zur Antibiotikaresistenz-Surveillance in Ostwestfalen-Lippe
Zur Überwachung von Resistenzentwicklungen sind verschiedene internationale und nationale Surveillanceprogramme und interaktive Datenbanken etabliert, in die Daten aus Einrichtungen wie Laboren und Krankenhäusern verschiedener Länder einfließen. Die zentrale Datenbank in Deutschland ist die Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) beim RKI, das seinerseits mit internationalen Netzwerken (z. B. ECDC und WHO) verbunden ist. Im Epidemiologischen Bulletin 8/2025 wird ein regionales, klinikübergreifendes Resistenzobservatorium als Modellprojekt vorgestellt. Die strukturierte Zusammenstellung der Resistenzdaten aus den drei Krankenhäusern, die das Universitätsklinikum Ostwestfalen-Lippe bilden, erlaubt eine direkte Vergleichsmöglichkeit zu nationalen Referenzdaten und ist in der Lage, Besonderheiten des regionalen Infektionsgeschehens abzubilden
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2025
STIKODie Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wurden auf der 109. Sitzung der STIKO verabschiedet. Die folgenden Ausführungen ersetzen die im Epidemiologischen Bulletin 4/2024 veröffentlichten Impfempfehlungen. Inhaltliche Änderungen gegenüber 2024 sind geblaut und zusätzlich mit einem Balken am Rand gekennzeichnet. Die aktuellen Empfehlungen werden auch im Pocket-Format veröffentlicht oder können über die STIKO-App aufgerufen werden
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2025
Die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wurden auf der 109. Sitzung der STIKO verabschiedet. Die folgenden Ausführungen ersetzen die im Epidemiologischen Bulletin 4/2024 veröffentlichten Impfempfehlungen. Inhaltliche Änderungen gegenüber 2024 sind geblaut und zusätzlich mit einem Balken am Rand gekennzeichnet. Die aktuellen Empfehlungen werden auch im Pocket-Format veröffentlicht oder können über die STIKO-App aufgerufen werden
GrippeWeb-Wochenbericht KW 03
Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung ist in der 3. KW 2025 im
Vergleich zur Vorwoche insgesamt gestiegen und lag bei rund 6.900 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche:
5.600). Auch die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist in der 3. KW im Vergleich zur Vorwoche
wieder deutlich gestiegen und lag bei rund 2.100 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.400). Wie auch in den
Vorjahren wurde dabei ein sehr starker Anstieg bei den Kindern beobachtet, aber auch bei den jungen
Erwachsenen (15 bis 34 Jahre) sind die Werte gestiegen. Der Anstieg der ARE- und ILI-Inzidenzen nach dem
Jahreswechsel konnte auch in allen Vorjahren beobachtet werden und geht wahrscheinlich auf die wieder
vermehrten Kontakte nach den Feiertagen und Ferien zurück. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der
Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden blieb in den letzten vier Wochen stabil bei
rund 200 COVID-19-Erkrankungen pro 100.000 Einw. In der virologischen Überwachung in der Bevölkerung
(GrippeWeb-Plus) wurden seit der 1. KW 2025 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren, gefolgt von humanen
saisonalen Coronaviren und Influenzaviren nachgewiesen. Die Grippewelle 2024/25 hat laut RKI-Definition mit
der 1. KW 2025 begonnen.
Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen beruhen auf den Selbstauskünften von
Personen, die sich bei GrippeWeb registriert haben. Für die 3. KW 2025 haben bisher 9.251 GrippeWeb-
Teilnehmende eine Meldung abgegeben, von diesen hatten 620 eine ARE und 182 eine ILI (Datenstand:
21.1.2025, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch
Änderungen ergeben. Aktuell können durch die Nachmeldungen rund 12.000 Meldungen pro Woche für die
Auswertungen berücksichtigt werden. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu
GrippeWeb finden Sie hier. Eine Registrierung ist jederzeit und in wenigen Schritten möglich
Overweight and obesity – Adults
The indicator (key figure) presented here is part of the Diabetes Surveillance indicator set (research project at the Robert Koch Institute 2015 – 2024) with a total of 40 defined indicators or indicator groups. In addition to the indicator results, the methodological approach and the data source are described and the data are provided in aggregated form. All indicators are categorised into four fields of action: (1) Reducing the risk of diabetes, (2) Improving the early detection and treatment of diabetes, (3) Reducing the complications of diabetes, and (4) Reducing the burden and costs of disease. There are indicators for children and adolescents as well as for adults. The results of the Diabetes Surveillance at the end of the project in 2024 are published on the publication server of the Robert Koch Institute (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467). In future, some diabetes indicators will be regularly updated with new data as part of the extended surveillance of non-communicable diseases at http://www.gbe.rki.de