Robert Koch Institute

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    Poverty and the health of children and adolescents at the end of the COVID-19 pandemic. Results of the KIDA study

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    Background: During the COVID-19 pandemic, young people at risk of poverty were particularly affected by contact restrictions as well as by daycare centre and school closures. The aim here is to describe the health status of young people at risk of poverty in comparison to their peers from financially better-off families at the end of the pandemic. Methods: The analyses are based on the data of 3- to 15-year-olds from the study German Children’s Health Update (2022/2023). Prevalences stratified by income were determined for selected indicators of health, health-related behaviour and psychosocial stress and resources. A comparison was made between families at risk of poverty and families with medium and high incomes. Poisson regressions were adjusted for parents’ level of education. Results: Young people at risk of poverty are more likely to have poor health than their peers from financially better-off families. While the former are less likely to participate in organised sport in their leisure time, there are no differences in participation in voluntary sports activities at school according to family income. Conclusions: Strategies to reduce health-related disadvantages for young people at risk of poverty must be implemented at the level of society as a whole and in local settings. Continuous monitoring of children’s and adolescents’ health can help to identify trends at an early stage.Peer Reviewe

    Internationaler Tag der Händehygiene am 5. Mai 2025

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    Die WHO hat 2009 den Internationalen Tag der Händehygiene ins Leben gerufen, welcher seitdem jährlich am 5.5. stattfindet. Das Datum hat Symbolcharakter und steht für die fünf Finger beider Hände. Wie im Epidemiologischen Bulletin 18/2025 ausgeführt, steht die diesjährige Kampagne unter dem Motto „It might be gloves. It’s always hand hygiene.” Kernbotschaft ist der Appell zum Einhalten der fünf Momente der Händehygiene im medizinischen und pflegerischen Kontext, d. h. in welchen Situationen jeweils eine Händedesinfektion bzw. Nutzung von medizinischen Einmalhandschuhen indiziert sind. Dabei wird dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung von medizinischen Einmalhandschuhen unter Berücksichtigung möglicher infektionspräventiver Kontraindikationen und unter Einbeziehung von Auswirkungen auf Klima und Umwelt gelegt

    A Real-World Evidence Study Using German Cancer Registry Data to Explore the Epidemiology, Treatment Patterns, and Outcomes in Patients with Locally Advanced/Metastatic Urothelial Carcinoma

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    Das Urothelkarzinom (UC) umfasst Blasen-, obere Harntrakt- und Harnröhrenkarzinome und kann sich in folgenden Stadien präsentieren: nicht-muskelinvasiv, muskelinvasiv, lokal fortgeschritten/metastasiert (la/mUC). Das la/mUC ist mit erheblichen therapeutischen Herausforderungen verbunden. In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte erzielt, insbesondere durch Immuncheckpoint-Inhibitoren und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate. Mehrere Therapien wurden in Deutschland für spezifische Behandlungssituationen von la/mUC zugelassen, darunter: Atezolizumab, Pembrolizumab, Nivolumab, Avelumab (insbesondere für die First-Line-Erhaltungstherapie nach platinhaltiger Chemotherapie). Enfortumab Vedotin (EV), ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, hat in diesem begrenzten therapeutischen Umfeld signifikante Verbesserungen hinsichtlich Ansprechraten und Überleben gezeigt. Die Kombination von Enfortumab Vedotin und Pembrolizumab (EV-P) hat als Erstlinientherapie eine besonders hohe Wirksamkeit bewiesen. Laut dem Update der ESMO Clinical Practice Guidelines wird EV-P als neuer Behandlungsstandard für die Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem UC empfohlen. Weitere Alternativen für Patienten, die nicht für EV-P geeignet sind, umfassen Nivolumab kombiniert mit Cisplatin und Gemcitabin oder platinbasierte Chemotherapie mit anschließender Erhaltungstherapie mit Avelumab. Real-World-Daten bestätigen den klinischen Nutzen der verfügbaren Therapien. Dennoch bleibt die Behandlungsaufnahme suboptimal: Nur 40–74 % der la/mUC-Patienten in Europa und fast 60 % der Patienten in Deutschland erhielten innerhalb von 12 Monaten nach der Diagnose keine systemische Therapie. Zu den Faktoren, die zur Unterbehandlung beitragen, zählen höheres Alter, Komorbiditäten, Pflegebedarf. Um die Gründe für den Verzicht auf systemische Therapien besser zu verstehen und den Einsatz innovativer Behandlungsoptionen in der Real-World-Praxis zu analysieren, ist diese Studie geplant. Die Studie wird weitere Evidenz zu den epidemiologischen Merkmale, Behandlungsmuster und klinischen Outcomes von Patienten mit la/mUC in Deutschland liefern. Die Studie wird keine vordefinierten Hypothesen testen, sondern auf deskriptive Weise die epidemiologischen Merkmale, Behandlungsmuster und klinischen Outcomes von Patienten mit la/mUC sowie die Einflussfaktoren auf die Wahrscheinlichkeit des Erhalts bestimmter Therapien und des Therapieansprechens untersuchen. Der Hauptstudie wird eine Machbarkeitsanalyse vorgeschaltet. Die Studienziele im einzelnen sind: - Machbarkeitsanalyse: Bewertung der Eignung des ZfKD-Datensatzes zur Beantwortung der Studienziele durch Evaluierung der Vollständigkeit und Qualität der Schlüsseldaten hinsichtlich Epidemiologie, Behandlungsmuster und klinischer Outcomes - Primärziel: Bewertung der Epidemiologie von la/mUC in Deutschland (kumulative Inzidenz für alle verfügbaren Jahre und Punktprävalenz zum 31.12.2022) - Sekundärziel (1): Charakterisierung der la/mUC-Patienten (soziodemographische und klinische Merkmale zum Zeitpunkt der Erstdiagnose) - Sekundärziel (2): Evaluation der Behandlungsmuster bei la/mUC-Patienten (Differenzierung nach OP, Bestrahlung, systemisch; Analyse von Kombinationen, Sequenzen, Therapielinien; Erklärungsmodelle für den Erhalt spezifischer Therapien) - Sekundärziel (3): Evaluation der Real-World-Outcomes bei la/mUC-Patienten (Gesamtüberleben [OS] und progressionsfreies Überleben [PFS]) - Explorative Analyse: Identifikation von Faktoren, die mit dem Ansprechen auf eine1L-Chemotherapie assoziiert sin

    ARE-Wochenbericht KW 16

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    Wie in den Vorjahren ging die ARE-Aktivität mit den Osterferien zurück, jedoch muss mit verstärkten Schwankungen der Werte sowie mit Nachmeldungen gerechnet werden. Das ARE-Geschehen wird zunehmend durch Erkältungsviren wie Rhinoviren bestimmt, es zirkulieren aber weiterhin auch RSV. Die Grippewelle endete entsprechend der Definition des RKI nach 16 Wochen (51. KW 2024 bis 14. KW 2025). Die Zahl der schwer verlaufenden ARE ist seit einigen Wochen rückläufig. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 16. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 16. KW 2025 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gesunken. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 16. KW 2025 in insgesamt 32 (64 %) der 50 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhinoviren (22 %) und Respiratorische Synzytialviren (RSV; 14 %), gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 12 %), humanen Metapneumoviren (hMPV; 12 %) sowie Influenza A- und B-Viren (8 %). Zudem wurden Parainfluenzaviren (PIV; 4 %) und Adenoviren (2 %) nachgewiesen. SARS-CoV-2 und Influenza C-Viren wurden nicht detektiert. Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 16. KW 2025 weiter gesunken. Der Anteil der Influenza-Diagnosen bei SARI-Patientinnen und -Patienten ging ebenfalls weiter zurück und lag in der 16. KW bei insgesamt 4 %. RSV-Infektionen wurden bei 6 % der Fälle diagnostiziert und COVID-19-Diagnosen sind bei weniger als 1 % der SARI-Fälle vergeben worden. Die Werte der aggregierten Influenza-Viruslast im Abwasser sind seit mehreren Wochen rückläufig und befinden sich für Influenza A und B mittlerweile wieder auf einem niedrigen Niveau. Aufgrund der Osterferien können sich die syndromischen und virologischen Daten durch Nachmeldungen noch stärker verändern

    Abwassersurveillance

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    Im Vorhaben AMELAG werden SARS-CoV-2, Influenzaviren und respiratorische Synzytialviren (RSV) im Abwasser überwacht. Bundesweit nahmen bis zum Jahreswechsel 2024/2025 168 Kläranlagen teil, im Jahr 2025 ist die Teilnahme von bis zu 70 Standorten geplant. Die dabei erhobenen Daten werden in den kommenden Wochen in diesen Bericht integriert. Für die 15. Kalenderwoche liegen Daten aus 67 Kläranlagen für SARS-CoV-2, aus 66 Kläranlagen für das Influenza A-Virus bzw. Influenza B-Virus, aus 31 Kläranlagen für RSV A bzw. RSV B und aus 31 Kläranlagen für RSV A/B (gemeinsame Messungen von RSV A und B) vor. Daten weiterer Kläranlagen werden nachgeliefert. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den letzten Monaten befindet sich die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser momentan auf einem geringen Niveau. Die Werte der aggregierten Influenza-Viruslast im Abwasser sind seit mehreren Wochen rückläufig. Die Werte der RSV-Last im Abwasser sind für RSV A und RSV B rückläufig. Die aggregierte Viruslast der gemeinsamen Messungen von RSV A und B ist rückläufig. Die Entwicklung der letzten Wochen kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern

    Incidence of documented diabetes – Adults

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    The indicator (key figure) presented here is part of the Diabetes Surveillance indicator set (research project at the Robert Koch Institute 2015 – 2024) with a total of 40 defined indicators or indicator groups. In addition to the indicator results, the methodological approach and the data source are described and the data are provided in aggregated form. All indicators are categorised into four fields of action: (1) Reducing the risk of diabetes, (2) Improving the early detection and treatment of diabetes, (3) Reducing the complications of diabetes, and (4) Reducing the burden and costs of disease. There are indicators for children and adolescents as well as for adults. The results of the Diabetes Surveillance at the end of the project in 2024 are published on the publication server of the Robert Koch Institute (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467). In future, some diabetes indicators will be regularly updated with new data as part of the extended surveillance of non-communicable diseases at http://www.gbe.rki.de

    Smoking – Children and adolescents

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    The indicator (key figure) presented here is part of the Diabetes Surveillance indicator set (research project at the Robert Koch Institute 2015 – 2024) with a total of 40 defined indicators or indicator groups. In addition to the indicator results, the methodological approach and the data source are described and the data are provided in aggregated form. All indicators are categorised into four fields of action: (1) Reducing the risk of diabetes, (2) Improving the early detection and treatment of diabetes, (3) Reducing the complications of diabetes, and (4) Reducing the burden and costs of disease. There are indicators for children and adolescents as well as for adults. The results of the Diabetes Surveillance at the end of the project in 2024 are published on the publication server of the Robert Koch Institute (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467). In future, some diabetes indicators will be regularly updated with new data as part of the extended surveillance of non-communicable diseases at http://www.gbe.rki.de

    Versorgungsqualität des Typ-2-Diabetes: Cholesterin-Ziel - Erwachsene

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    Der hier dargestellte Indikator (Kennzahl) ist Teil des Indikatorensets der Diabetes-Surveillance (Forschungsprojekt am Robert Koch-Institut 2015-2024) mit insgesamt 40 definierten Indikatoren beziehungsweise Indikatorgruppen. Zusätzlich zu den Indikator-Ergebnissen werden das methodische Vorgehen und die Datengrundlage beschrieben sowie die Daten in aggregierter Form bereitgestellt. Alle Indikatoren sind in vier Handlungsfelder eingeordnet: (1) Diabetesrisiko reduzieren, (2) Diabetesfrüherkennung und behandlung verbessern, (3) Diabeteskomplikationen reduzieren bzw. (4) Krankheitslast und Krankheitskosten senken. Zudem wird zwischen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen unterschieden. Der Ergebnisstand der Diabetes-Surveillance zum Projektende 2024 ist auf dem Publikationsserver des Robert Koch-Institutes (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467) veröffentlicht. Zukünftig werden einige Diabetes-Indikatoren als Teil einer erweiterten Surveillance nichtübertragbarer Erkrankungen unter http://www.gbe.rki.de regelmäßig mit neuen Daten aktualisiert werden

    Abwassersurveillance

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    Im Vorhaben AMELAG werden SARS-CoV-2, Influenzaviren und respiratorische Synzytialviren (RSV) im Abwasser überwacht. Bundesweit nahmen bis zum Jahreswechsel 2024/2025 168 Kläranlagen teil, im Jahr 2025 ist die Teilnahme von bis zu 70 Standorten geplant. Die dabei erhobenen Daten werden in den kommenden Wochen in diesen Bericht integriert. Für die 14. Kalenderwoche liegen Daten aus 69 Kläranlagen für SARS-CoV-2, aus 68 Kläranlagen für das Influenza A-Virus bzw. Influenza B-Virus, aus 31 Kläranlagen für RSV A bzw. RSV B und aus 32 Kläranlagen für RSV A/B (gemeinsame Messungen von RSV A und B) vor. Daten weiterer Kläranlagen werden nachgeliefert. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den letzten Monaten befindet sich die aggregierte SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser momentan auf einem geringen Niveau. Die Werte der aggregierten Influenza-Viruslast im Abwasser sind seit mehreren Wochen rückläufig. Die Werte der RSV-Last im Abwasser sind für RSV A und RSV B in den letzten drei Wochen recht konstant geblieben. Die aggregierte Viruslast der gemeinsamen Messungen von RSV A und B hat in den letzten zwei Wochen stark abgenommen. Die Entwicklung der letzten Wochen kann sich aufgrund von Nachmeldungen jedoch noch verändern

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