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    Masernausbruch im Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen in Berlin Tegel, März-Juli 2024

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    2024 kam es in einem Berliner Ankunftszentrum für mehrheitlich aus der Ukraine Geflüchtete zu einem Masernausbruch mit 52 Fällen. 31 % konnten mindestens eine Impfung nachweisen, 69 % waren ungeimpft. Während des Ausbruchszeitraums waren bei einer Fluktuation von bis zu 50 Personen pro Tag 6.921 Personen im Ankunftszentrum unter beengten Wohnbedingungen untergebracht (80 % mit Ukrainebezug, 20 % Asylsuchende). Der Immunitätsstatus der Personen mit Ukrainebezug wurde bei Aufnahme nicht überprüft und sie erhielten kein Impfangebot. Es konnten jedoch rasch wirksame Maßnahmen eingeleitet werden, wodurch der Ausbruch begrenzt blieb. Geflüchtete sollten, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus, Impfangebote unmittelbar nach Ankunft gemäß STIKO-Empfehlungen erhalten. Zudem müssen Unterbringungsbedingungen geschaffen werden, in denen Menschen keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.Measles outbreak at a refugee reception center in Berlin-Tegel, March-July 2024 A measles outbreak involving 52 cases occurred at a refugee reception center in Berlin-Tegel, most of the affected individuals arriving from Ukraine. Thirty-one per cent of those affected were able to provide proof of at least one measles vaccination, while 69 per cent were unvaccinated. During the outbreak, which saw fluctuations of up to 50 people per day, the reception center housed 6,921 people in cramped conditions (80% from Ukraine, 20% asylum seekers). People arriving from Ukraine were not checked for immunity status upon admission and were not offered vaccinations. However, effective measures were quickly put in place, limiting the outbreak. In accordance with STIKO recommendations, refugees should be offered vaccinations immediately upon arrival, regardless of their origin or residence status. In addition, accommodation conditions must be created that do not expose people to an increased risk of infection

    GrippeWeb-Wochenbericht KW08

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    GrippeWeb-Wochenbericht KW06

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    ARE-Wochenbericht des RKI

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    Die ARE-Aktivität ist während der Feiertage in der 52. KW 2025 wie in den Vorsaisons erwartungs-gemäß zurückgegangen und lag in der 1. KW 2026 auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem niedrigen Niveau. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen blieb über den Jahreswechsel auf einem moderaten Niveau. Die Influenza-Aktivität steigt weiter an, die SARS-CoV-2-Aktivität ist rückläufig. Die Grippewelle hat laut RKI-Definition in der 48. KW 2025 begonnen. Unter den Influenzaviren werden seit einigen Wochen überwiegend Influenza A(H3N2)- Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 51. KW 2025 gesunken und lag in der 1. KW 2026 auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 51. und 52. KW 2025 gesunken. In der 1. KW 2026 ist sie wieder gestiegen und befand sich auf einem niedrigen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 51. und 52. KW 2025 in insgesamt 162 der 210 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. In diesem Zeitraum zirkulierten vorwiegend Influenza A- und B-Viren (43 %), gefolgt von Rhinoviren (14 %) und SARS-CoV-2 (13 %). Für die 1. KW 2026 wurden im NRZ für Influenzaviren in insgesamt 25 der 37 eingesandten Proben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (51 %). Von den 110 im Berichtszeitraum nachgewiesenen Influenzaviren waren 86 A(H3N2)- und 22 A(H1N1)pdm09-Viren, sowie ein nicht subtypisiertes Influenza A-Virus und ein Influenza B-Virus (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich stieg die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) vor dem Jahreswechsel leicht an und blieb auf einem moderaten Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 38 % Influenza-, 4 % COVID-19- und 3 % RSV-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 51. und 52. KW 2025 in insgesamt 41 der 64 eingesandten Proben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten überwiegend Influenza A- und B-Viren (36 %). Für die 1. KW 2026 wurden in 9 der 17 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren. Im Berichtszeitraum ist die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-Fälle weiter gestiegen, auch die Zahl der RSV-Fälle hat zugenommen. Die Zahl der COVID-19-Fälle war rückläufig. Die Werte der aggregierten Influenza A-Viruslast im Abwasser sind in den letzten Wochen stark gestiegen. Die RSV-Last im Abwasser ist ebenfalls gestiegen. Die SARS-CoV-2-Last zeigte über den Jahreswechsel keinen eindeutigen Trend

    Zum Weltkrebstag 2026 – Aktuelle Zahlen zu „Krebs in Deutschland“

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    Anlässlich des Weltkrebstages wird zum einen über die Gesamtentwicklung in Deutschland berichtet, wo nach den Krebsregisterdaten 2023 in Deutschland 517.800 Krebserkrankungen diagnostiziert wurden. Dabei betraf rund die Hälfte aller Fälle vier Lokalisationen: Prostata (79.600), Brustdrüse (75.900), Lunge (58.300) sowie Dick- und Enddarm (55.300). Zum anderen werden ausgewählte Krebserkrankungen - malignes Melanom, Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs - in den Fokus genommen.World Cancer Day: Current figures on “Cancer in Germany” To mark World Cancer Day, we present an overview of the latest developments in Germany. According to cancer registry data, 517,800 new cases of cancer were diagnosed in 2023. Around half of all cases affected four locations: prostate (79,600), breast (75,900), lung (58,300), and colon and rectum (55,300). The focus is also on selected cancers such as malignant melanoma, cervical cancer, lung cancer, and breast cancer

    GrippeWeb-Wochenbericht KW07

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    Zeitliche und räumliche Trends von Inzidenz und Mortalität des invasiven und in situ Brustkrebs –eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten (Datenaktualisierung bis Diagnosejahr 2023)

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    Forschungsbeschreibung: Das übergeordnete Projekt "Zeitliche Trends und räumliche Trends von Inzidenz und Mortalität des invasiven und in situ Brustkrebs –eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten" umfasst zwei Teilprojekte. Im ersten Teilprojekt steht die zeitliche Entwicklung von Inzidenz und Mortalität des Brustkrebs in insbesondere bei jungen Frauen ("early onset breast cancer") und im zweiten Teilprojekt stehen die potentiellen Auswirkungen des Mammographie-Screenings auf die Inzidenz und Mortalität des Brustkrebs mit einem besonderen Fokus auf die Frühstadien ("early stage breast cancer") im Fokus des wissenschaftlichen Interesses. Forschungsziele: Teilprojekt 1: In diesem Teilprojekt sollen die zeitlichen Trends der Inzidenz und der Mortalität von Brustkrebs insgesamt und getrennt nach in situ und invasiv (gesamt und nach Stadien) für den Zeitraum von 2001 bis 2020 beschrieben werden. Zudem sollen Prognosen und Projektionen der Fallzahlen und der Mortalität von Brustkrebs auf Basis von drei unterschiedlichen Bevölkerungsvorausberechnungen bis zum Jahr 2040 durchgeführt werden. Teilprojekt 2: In diesem Teilprojekt soll untersucht werden, ob in Kreisen mit höherer Screeningaktivität die Brustkrebs Mortalität stärker zurückgegangen ist. Die Screeningaktivität wird dabei über die Inzidenz der Frühstadien-Brustkrebsfälle operationalisiert

    Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026

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    Beschluss und Wissenschaftliche Begründung zur Aktualisierung der Empfehlung der STIKO zur Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren im Alter von ≥ 2 bis 17 Jahren gegen Pneumokokken-Erkrankungen

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    Neben Kleinkindern und älteren Erwachsenen haben auch Personen mit Risikofaktoren bzw. Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko schwer an Pneumokokken zu erkranken. Für diese Gruppe besteht eine Indikationsimpfempfehlung. Aufgrund der Verfügbarkeit eines 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs (PCV20) aktualisiert die STIKO unter Berücksichtigung der verfügbaren Evidenz zur Sicherheit und Wirksamkeit von PCV20 die Indikationsimpfempfehlung für Kinder und Jugendliche im Alter von ≥ 2 bis einschließlich 17 Jahren mit Risikofaktoren für schwere Pneumokokken-Erkrankungen.Update of the STIKO vaccination recommendations on vaccination against pneumococcal disease for children and adolescents with risk factors aged ≥ 2 to 17 years In addition to young children and older adults, people with risk factors or underlying medical conditions also have an increased risk of developing severe pneumococcal disease. Indication based vaccinations are recommended for this group. Due to the availability of a 20-valent pneumococcal conjugate vaccine (PCV20), the STIKO is updating its vaccination recommendations on vaccination for children and adolescents aged ≥ 2 to 17 years with risk factors for severe pneumococcal disease, taking into account the available evidence on the safety and efficacy of PCV20

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