13672 research outputs found
Sort by
Therapien und Outcomes beim metastasierten Prostatakarzinom in Deutschland
Für das metastasierte hormonsensible (mHSPC), als auch metastasierte kastrationsresistente Prostatakarzinom (mCRPC) besteht seit einigen Jahren Studienevidenz für die Überlegenheit einer Kombinationszweifach bzw.- dreifachtherapie bzgl. des Gesamtüberlebens unter geringer Nebenwirkungsrate im Vergleich zur Androgendeprivationstherapie (ADT). Nichtsdestrotrotz konnten schon einige Studien zeigen, dass der flächendeckende Einsatz solcher Kombinationstherapien beim mHSPC und mCRPC nicht durchgeführt wird und weiterhin oftmals eine ADT Monotherapie zum Einsatz kommt. Es besteht somit die Möglichkeit einer weitreichenden Untertherapie von Patienten. Ebenso haben viele neue Zulassungen (bspw. Apalutamid, Trippletherapien, PSMA-Ligandentherapie, PARP-Inhibitoren) im Setting des mHSPC und mCRPC die Möglichkeit gegeben, verschiedene Therapieregime, -linien und -sequenzen einzusetzen. Die Wahl der optimalen Therapieregime, -linien und -sequenzen für ein möglichst langes progressionsfreies Überleben steht aktuell im Mittelpunkt der aktuellen uro-onkologischen Forschung
Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 26
Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die
aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2025
(Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der
hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 26/2025
STIKO-Empfehlungen digital – Evaluation der STIKO-App-Nutzung im medizinischen Berufsalltag
Seit 2016 bietet die STIKO@rki-App der medizinischen Fachöffentlichkeit ein umfassendes Informationsangebot zum Thema Impfen. Um die App exakt auf den Bedarf der medizinischen Fachöffentlichkeit abzustimmen, erfolgte eine umfassende Evaluation mittels Online-Befragung und Usability-Tests, in denen das Funktionsangebot sowie die Benutzung näher analysiert werden sollten.Digital STIKO recommendations – Evaluation of the STIKO App usage in everyday medical practice
Since 2016, the STIKO@rki app has provided the medical community with comprehensive information on vaccinations. To tailor the app precisely to the needs of the medical community, a comprehensive evaluation was conducted using online surveys and usability tests to further analyze its functionality and usage.Peer Reviewe
Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität KW 27
Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität. Um über die aktuelle Lage in Deutschland zu informieren, wird dieser Bericht während des Sommers 2025 (Juni-September) wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 27/2025
Symptomprofile, Erkrankungsraten und Sequenzierung der häufigsten Atemwegserreger auf Bevölkerungsebene
GrippeWeb ist ein webbasiertes, partizipatives Surveillancesystem, bei dem Symptome akuter Atemwegserkrankungen gemeldet werden können. Seit 2020 gibt es als Ergänzung zu GrippeWeb mit GrippeWeb-Plus eine vergleichbare virologisch-mikrobiologische Surveillance von Atemwegserkrankungen auf Bevölkerungsebene. Im Epidemiologischen Bulletin 35/2025 werden 2.082 Proben ausgewertet, die im Zeitraum von Oktober 2023 bis April 2025 von GrippeWeb-Plus-Teilnehmenden eingesendet wurden.Symptom profiles, disease rates, and sequencing of the most common respiratory pathogens in the population
GrippeWeb is a web-based, participatory surveillance system where symptoms of acute respiratory diseases can be reported. Since 2020, GrippeWeb has been complemented by GrippeWeb-Plus, a comparable virological-microbiological surveillance of respiratory diseases at the population level. This article evaluates 2,082 samples submitted by GrippeWeb-Plus participants between October 2023 and April 2025
Integrierte molekulare Surveillance der Tuberkulose – Aktueller Stand und erste Ergebnisse
Seit 2020 etablieren das Robert Koch-Institut und das Nationale Referenzzentrum für Mykobakterien in Zusammenarbeit mit den zuständigen Akteurinnen und Akteuren des Öffentlichen Gesundheitsdienstes die integrierte molekulare Surveillance der Tuberkulose (IMS-TB). Im Rahmen der IMS-TB werden systematisch mittels Gesamtgenomsequenzierung die Genome der Tuber¬kuloseerreger von in Deutschland gemeldeten kulturpositiven Erkrankungsfällen analysiert, die Sequenzdaten dann mit den Meldedaten gemäß Infektionsschutzgesetz verknüpft und die Ergebnisse kontinuierlich bewertet. Im Epidemiologischen Bulletin 12+13/2025 werden die Hintergründe, die Infrastruktur und die bisherigen Ergebnisse sowie aktuelle Entwicklungen der IMS-TB beschrieben
Wastewater-based Surveillance
In the AMELAG project, SARS-CoV-2, influenza viruses and respiratory syncytial virus (RSV) are monitored in wastewater. Nationwide, 168 wastewater treatment plants were participating by the end of 2024; up to 70 sites are expected to participate in 2025. The data collected will be integrated into this report in the coming weeks. For the calendar week 9 data from 61 WWTPs for SARS-CoV-2, from 61 WWTPs for influenza A virus and influenza B, from 26 WWTPs for RSV A and B and from 32 WWTPs of RSV A/B (joint measurements of RSV A and B) were available. Data from other WWTP are provided continuously.
Over the last weeks, a decreasing aggregated SARS-CoV-2 viral load can be observed. The values of the aggregated influenza A viruses have been falling for about a month, and a rapid decline is now also visible for influenza B viruses for the first time. The RSV load values in wastewater have increased in recent weeks, with the values for RSV B appearing to have increased more rapidly than for RSV A. The aggregated viral load of the combined measurements of RSV A and B is declining for the first time after several weeks of increase. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications
Versorgungsqualität des Typ-2-Diabetes: Abgestuftes HbA1c-Ziel - Erwachsene
Der hier dargestellte Indikator (Kennzahl) ist Teil des Indikatorensets der Diabetes-Surveillance (Forschungsprojekt am Robert Koch-Institut 2015-2024) mit insgesamt 40 definierten Indikatoren beziehungsweise Indikatorgruppen. Zusätzlich zu den Indikator-Ergebnissen werden das methodische Vorgehen und die Datengrundlage beschrieben sowie die Daten in aggregierter Form bereitgestellt. Alle Indikatoren sind in vier Handlungsfelder eingeordnet: (1) Diabetesrisiko reduzieren, (2) Diabetesfrüherkennung und behandlung verbessern, (3) Diabeteskomplikationen reduzieren bzw. (4) Krankheitslast und Krankheitskosten senken. Zudem wird zwischen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen unterschieden. Der Ergebnisstand der Diabetes-Surveillance zum Projektende 2024 ist auf dem Publikationsserver des Robert Koch-Institutes (https://edoc.rki.de/handle/176904/12467) veröffentlicht. Zukünftig werden einige Diabetes-Indikatoren als Teil einer erweiterten Surveillance nichtübertragbarer Erkrankungen unter http://www.gbe.rki.de regelmäßig mit neuen Daten aktualisiert werden
Wastewater-based Surveillance
In the AMELAG project, SARS-CoV-2, influenza viruses and respiratory syncytial virus (RSV) are monitored in wastewater. Nationwide, 168 wastewater treatment plants were participating by the end of 2024; up to 70 sites are expected to participate in 2025. The data collected will be integrated into this report in the coming weeks. For the calendar week 13 data from 70 WWTPs for SARS-CoV-2, from 69 WWTPs for influenza A virus and influenza B, from 31 WWTPs for RSV A and B and from 34 WWTPs of RSV A/B (joint measurements of RSV A and B) were available. Data from other WWTP are provided continuously.
After a continuous decrease within the last months, the aggregated SARS-CoV-2 viral load is currently on a low level. The values of the aggregated influenza A and B viruses have been declining for a couple of weeks. The latest RSV load values in wastewater indicate a decline in RSV A and RSV B. The aggregated viral load of the combined measurements of RSV A and B has decreased significantly compared to the previous week. The development observed over the last few weeks may still change due to late notifications
Die Lebenserwartungslücke: Sozioökonomische Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Deutschlands Regionen
Hintergrund: In diesem Beitrag werden Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Deutschlands wohlhabendsten und sozioökonomisch am stärksten deprivierten Regionen untersucht.
Methode: Bundesweite Daten der Todesursachenstatistik der Jahre 2003 bis 2022 wurden mit amtlichen Bevölkerungsdaten verknüpft, um für alle Landkreise und kreisfreien Städte die mittlere Lebenserwartung von Frauen und Männern zu berechnen. Der Zusammenhang mit dem „German Index of Socioeconomic Deprivation“ (GISD) der Kreise wurde regressionsanalytisch bestimmt, um die Lebenserwartungslücke zwischen Regionen mit der höchsten und niedrigsten sozioökonomischen Deprivation zu berechnen.
Ergebnisse: In der Periode 2020 bis 2022 lag die Lebenserwartung in Regionen mit der höchsten Deprivation für Frauen 4,3 Jahre und für Männer 7,2 Jahre niedriger als in Regionen mit der niedrigsten Deprivation. In der Periode 2003 bis 2005 betrug diese Lebenserwartungslücke noch 2,6 bzw. 5,7 Jahre. Die Ausweitung der Lebenserwartungslücke resultiert aus einer ungünstigeren Entwicklung der Lebenserwartung in den am stärksten deprivierten Regionen. Sie bestand bereits vor und verstärkte sich während der COVID-19-Pandemie.
Schlussfolgerungen: Die wachsende Lebenserwartungslücke weist darauf hin, dass sich die gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland verstärkt. Demzufolge gehört die Entwicklung einer Strategie zur Verbesserung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit mehr denn je auf die politische Agenda